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09.08.2017

Faulbrut bei Bienen - dritter Sperrbezirk in Greußenheim eingerichtet

Nachdem im Landkreis Würzburg bereits im Mai und Juni 2017 in der Gemarkung Greußenheim Sperrbezirke wegen des Ausbruchs der amerikanischen Faulbrut bei Bienen eingerichtet werden mussten, haben Umgebungsuntersuchungen nun einen weiteren infizierten Bienenstand entdecken lassen. Der Sperrbezirk in der Gemarkung Greußenheim muss daher nochmals erweitert werden.

Die Details der in und um Greußenheim betroffenen Gebiete:

  • rot und blau:
    bereits bestehende Sperrbezirke

  • pink:
    neu bzw. zusätzlich eingerichteter Sperrbezirk um die gesamte Gemeinde herum

Was ist die amerikanische Faulbrut?

Die amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tiererkrankung bei Bienen. Der Erreger ist ein sporenbildendes Bakterium, das ausschließlich die Bienenbrut befällt; die erwachsenen Bienen können nicht erkranken, verbreiten aber die Sporen in ihrem Haarkleid oder als Ammenbienen über das Futter und führen so die Infektionskette fort. Bei seuchenhafter Verbreitung kann die Faulbrut großen Schaden in den Bienenpopulationen anrichten, indem die befallenen Bienenvölker zu Grunde gehen.

Bereits im November 2016 wurde ein Sperrbezirk um Uengershausen (Gemeinde Reichenberg) eingerichtet.

Für Besitzer von Bienenvölkern

Besitzer von Bienenvölkern innerhalb des errichteten Sperrgebietes sind verpflichtet, ihre Völker dem Landratsamt Würzburg, Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung, Leistenstraße 87, 97082 Würzburg über Telefon 0931 8003-681 bzw. per Fax 0931 8003-691 oder per E-Mail vetamt-lmue@lra-wue.bayern.de zu melden.

Für den Menschen ist der Erreger ungefährlich, so dass Honig weiterhin unbedenklich verzehrt werden kann.
Weitere Informationen unter www.landkreis-wuerzburg.de/veterinäramt.