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Jugendschutz

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist gesetzlich verankert. Dabei legt der Gesetzgeber besonderen Wert auf präventive Angebote, den so genannten erzieherischen Jugendschutz.

Für die Wahrnehmung dieser Aufgaben ist gemäß Kinder- und Jugendhilferecht das Amt für Jugend und Familie zuständig. In der Neufassung des Gesetzes wurde verstärkt sein präventiver Charakter hervor gehoben.

  

Themen-Schwerpunkte & Angebote des Jugendamtes Würzburg

Suchtprävention

Die Suchtpräventionsfachstelle im Amt für Jugend und Familie ist Ansprechpartner für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Vereinen und Jugendgruppen.

Wir unterstützen und beraten Sie bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen zum Thema Suchtprävention.

Gerne stellen wir Ihnen Informationsmaterial zur Verfügung.

Als Eltern können Sie sich an uns wenden, wenn Sie Ihre Kinder stärken und vor dem Einfluss von Drogen schützen wollen.


Unser Angebot

  • Präventionsparcours zum Thema Rauchen, Alkohol und Illegale Drogen
  • Schülermultiplikatoren-Seminare
  • Mitarbeiter- und Multiplikatorenschulungen sowie Team-Fortbildungen
  • Projektarbeit für Schule, Verein, Jugendgruppe
  • Geschlechterbezogene und –spezifische Suchtprävention
  • Seminare und Workshops
  • Theateraufführungen

Der Landkreis Würzburg setzt seit vielen Jahren Präventionsparcours an Schulen ein. Interessierte Schulen können sich gerne an uns wenden und einen Termin vereinbaren.

  • "Leben auf der Kippe" - Prävention von Nikotin und Tabak
  • “KiK - Klar im Kopf“ - Prävention von Alkohol
  • "Frei statt high" - Prävention von illegalen Drogen und Legal Highs

Zur Alkoholprävention haben wir das 4-Säulen-Konzept Alkohol entwickelt.

Zur Praxis der Alkohol-Testkäufe

 

Kontakt & Information

Melanie Kuhn, Jugendamt

 

Medienerziehung I Jugendmedienschutz

Nicht erst seit dem rasanten Aufschwung der sozialen Medien bedarf es einer medienpädagogischen Erziehung. Auch den Umgang mit dem Fernsehprogramm, zum Beispiel mit den unbewussten Botschaften der Werbung, müssen Kinder und Jugendliche erst lernen.

Das Jugendamt informiert Eltern im Rahmen von Elternabenden an Schulen oder in Kindergärten zu

  • Familie und Fernsehen 
  • Computer und Internet
  • Jugendmedienschutz

 

Schwerpunkt-Themen sind

  • Computer im Kinderzimmer
  • Medienwirkung
  • Gewalt in den Medien
  • medienpädagogische Fortbildungen und Schulungen für pädagogische Fachkräfte in Schulen und Kindergarten sowie Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit

 

Kontakt & Information

Claudia Ruhe

 

Gewaltprävention

Wie kann ich mich als Jugendlicher vor Gewalt schützen? Wie kann ich meine Kinder gewlatfrei erziehen? Und wie wird man Streitschlichter?

All diese Themen behandelt das Jugendamt im Bereich Gewaltprävention. Im Einzelnen:

  • Gewalt unter Kindern und Jugendlichen
  • Kinder und Jugendliche als Opfer von Gewalt
  •  Gewaltfreie, die Gemeinschaft fördernde Erziehung in Elternhaus und Schule

Dies erreichen wir durch folgende Aktivitäten:

  • Informationen zum Thema Gewalt
  • Elternabende an Schulen und Kindergärten
  • Projekte in Schulen und Kindergärten
  • Streitschlichterausbildung
  • Herausgabe von Informationsbroschüren und Verleih von Fachliteratur/Arbeitsmaterialien
  • Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Würzburg-Land

Kontakt & Information

Stephan Junghans

 

Prävention vor sexuellem Missbrauch von Minderjährigen

Allgemeine Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe ist es, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen - so steht es in § 1 Abs. 3 Nr. 3 des SGB VIII.

Welche Auswirkungen das Bundeskinderschutzgesetz auf die Jugendarbeit in Verbänden und Vereinen hat, haben wir in dieser Vortragsreihe zusammen gefasst.

 

Zum Herunterladen

 

Kontakt & Information

Stephan Junghans

 

Ordnungsrechtlicher Jugendschutz

Das sind die wichtigsten Regelungen im Jugendschutzgesetz:

Alkoholabgabe

  • Wein, Sekt und Bier nur an Jugendliche ab 16 Jahren
  • Ausnahme: Ab 14 Jahren in Begleitung der Eltern
  • branntweinhaltige Getränke und Lebensmittel nur an Erwachsene über 18 Jahren

Tanzveranstaltungen, Diskothekenbesuch

  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nur mit Erziehungsberechtigten
  • Jugendliche ab 16 Jahren längstens bis 24.00 Uhr
  • Ausnahmen:
    - in Begleitung eines Erziehungsberechtigten keine Einschränkung
    - bei Veranstaltungen eines anerkannten Trägers der Jugendhilfe (Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren bis 22.00 Uhr; Jugendliche ab 14 Jahren bis 24.00 Uhr)

Rauchen

  • Rauchen ist Kindern und Jugendlichen nicht erlaubt!

Kino

  • Kinder ab 6 dürfen auch in Filme, freigegeben ab 12 Jahren, ausschließlich in Begleitung der Eltern

Die Bundesregierung hat 2002 eine Neufassung des Jugendschutzgesetzes beschlossen. Als wichtigste Neuerung gilt die Zusammenfassung des alten Gesetzes zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit (JÖSchG) und dem Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften (GjS) zu einem einheitlichen Jugendschutzgesetz. Damit verbunden ist u.a. eine Alterseinstufung auch der Computerspiele ab dem Jahr 2003. Das neue Jugendschutzgesetz JuSchG ist gültig seit dem 1.4.2003.

 

Sicherheitspartnerschaft von Jugendamt & Polizei

Gemeinsames Ziel vom Jugendamt Würzburg und den Polizeiinspektionen Würzburg-Land und Ochsenfurt ist es, die Jugendschutzbestimmungen wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

Zu diesem Zwecke haben die Beteiligten mit allen Gemeinden des Landkreises Sicherheitspartnerschaften geschlossen.

Darin verpflichten sich die , dem Jugendschutz in hohem Maße Rechnung zu tragen z.B. durch entsprechende Auflagen bei den vorübegehenden Gaststättenkonzessionen. Des weiteren sollen Vereine und private Veranstalter von Festen mit Informationen, Beratung über vorbeugende Maßnahmen und Überzeugungsarbeit für den Jugendschutz gewonnen werden, damit Jugendliche zu einem suchtfreien Lebensstil geleitet werden.

Informationsmaterial wie Aushangtafeln und Gesetzestexte zum Jugendschutz sowie Veranstaltungshinweise können bei der Kommunalen Jugendarbeit angefordert werden.

 

Die Angebote des erzieherischen Jugendschutzes richten sich an Kinder und Jugendliche, an Eltern und auch an Schulen, Kindertageseinrichtungen sowie Multiplikatoren.

 

Zielsetzung der Angebote

Unsere Angebote haben das Ziel,

  • über Risiken und Gefahren zu informieren.
  • die Betroffenen in die Lage zu versetzen, sich selbst vor Gefahren zu schützen.
  • Erwachsene bei der Erziehung der Kinder zu unterstützen, um die Kinder vor Gefahren zu schützen.



Broschüren bestellen

Diese Broschüren und Informationsmaterialien zum Jugendschutz können Sie bei Christa Thenhart bestellen:

  • Jugendschutzgesetz (JuSchG)
  • Jugendarbeitsschutzgesetz (in Bearbeitung)
  • Aushangtafeln zum Jugendschutz sowie Veranstaltungshinweise
  • Broschüre zum Jugendschutz: "Das darfst du"
  • Informationen zur Suchtprävention
  • Broschüre "Alles auf Empfang? Familie und Fernsehen"
  • Flimmo - TV-Informationen für Eltern
  • Informationen zur Gewaltprävention
  • Arbeitshilfen für Kindergärten und Schulen

 

Zum Herunterladen

 

 

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