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Freizeit und Tourismus

Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt Esel im Tierpark Sommerhausen gestreichelt? Oder den Wald im Guttenberger Forst durch Kinderaugen gesehen?

Natürlich müssen Sie weder ausgemachter Naturbursche noch engagierte Tierfreundin sein, um in der freien Zeit die Seele baumeln zu lassen.

Tun Sie ganz einfach das, was Sie glücklich macht. Genug Möglichkeiten gibt´s allemal in unserem Landkreis. Einige davon stellen wir Ihnen hier vor.

 

Radfahren und Wandern im Landkreis

Die Region Würzburg bietet rund 600 Kilometer an Radwegen und noch mehr Wanderwege - gut ausgeschildert und kreuz und quer durch unsere schöne fränkische Heimat. Sie alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.

Am besten, Sie suchen sich selbst eine passende Strecke aus:

Unsere interaktive Landkreiskarte enthält sämtliche Rad- und Wanderwege durch den Landkreis. Und für müde Beine und erschöpfte Häupter liefern wir gleich die passenden Übernachtungsmöglichkeiten mit.

Übrigens: Einige Radwege sind inzwischen zu (inter)nationaler Berühmtheit gelangt - der Main-Radweg zum Beispiel. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club adelte diesen Fernradweg als ersten deutschen mit fünf Sternen. Kein Wunder, bei der Aussicht!

 

Sport, Spiel und Freizeitspaß

Ob Sie Ihren freien Tag nun sanft schaukelnd auf dem Main verbringen oder laut tobend mit Freunden auf dem Bolzplatz -

in unseren Freizeit-Tipps für den Landkreis Würzburg finden Sie bestimmt etwas Passendes. Und wer sich am liebsten im Verein austobt:
Die Servicestelle Sport hat eine Übersicht aller Sportvereine im Landkreis zusammen gestellt.

 







Museum: Gaukönigshofen (Gedenkstätte ehemalige Synagoge)

Gedenkstätte Ehemalige Synagoge Gaukönigshofen

Die Synagoge in Gaukönigshofen ist 1769 erstmals urkundlich erwähnt und wurde bereits 1790 erweitert. Neben der Synagoge gehörten der bis 1942 bestehenden jüdischen Gemeinde ein Gemeindehaus mit Schulraum sowie eine Mikwe (Ritualbad). Während der Novemberpogrome 1938 zerstörten und verbrannten SS- und SA-Leute unter Mithilfe der örtlichen Einwohner die Inneneinrichtung und Ritualien der Synagoge. Die dichte Bebauung um die Synagoge verhinderte vermutlich die Inbrandsetzung sowie die komplette Zerstörung. Im Juni 1939 ging die Synagoge ebenso wie das jüdische Gemeindehaus mit Schule und Lehrerwohnung weit unter Wert in den Besitz der politischen Gemeinde Gaukönigshofen über. Nach 1945 diente das Gebäude als Wohn- mit angrenzendem Lagerhaus.

Anlässlich des 50. Jahrestages des Pogroms vom 9./10. November 1938 entstand 1988 in der ehemaligen Synagoge eine Gedenkstätte für die jüdischen Opfer im Landkreis Würzburg während der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. Dieses ehemalige Gotteshaus gehört zu den wenigen Überresten einer einst vor allem in Franken blühenden Kultur des Landjudentums.

Besichtigt werden können die Synagoge und die Mikwe von 1819. Der Hauptraum der Synagoge ist heute Gedenkraum. In der ehemaligen Lehrerwohnung gibt es eine Ausstellung zu sehen, die sich mit der Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinden im Landkreis Würzburg auseinandersetzt. Eine Tonbildschau, Fotos und Dokumente ergänzen den Rundgang.

Ansprechpartnerin
Gemeindeverwaltung Gaukönigshofen, Rathaus, Michaela Höfner,
Tel. 09337 9719-55, E-Mail: m.hoefner@gaukoenigshofen.bayern.de

Öffnungszeiten
Jeden ersten Sonntag im Monat von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (Mai – Oktober).
In den Wintermonaten ist die Synagoge geschlossen.
Führungen können jederzeit nach Vereinbarung gebucht werden.
Der Eintritt ist frei. Eine Synagogenführung kostet 25 Euro.

Veranstaltung
Zur Erinnerung an die Reichsprogromnacht 1938 findet jedes Jahr im November eine Gedenkstunde in der ehemaligen Synagoge statt.

Telefon: 09337 9719-0
Fax: 09337 9719-99
E-Mail
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Da geht´s lang: die Freizeit-Tipps im Überblick

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Übrigens:
Falls Sie als Verein eine/n Übungsleiter/in suchen oder als Übungsleiter/in einen Verein - hier ist unsere Partnerbörse der anderen Art.