Seiteninhalt

Geflügelpest im Landkreis Würzburg

Der Verdacht auf Geflügelpest im Landkreis Würzburg hat sich bestätigt:

Das Friedrich-Löffler-Institut hat mitgeteilt, dass die am 6. Februar 2017 in der Gemeinde Rimpar, Ortsteil Gramschatz, am kleinen See aufgefundene Wildente mit einem hochpathogenen Influenzavirus vom Subtyp H5 infiziert war. Damit hat sich der bisherige Verdacht auf Geflügelpest bei Wildvögeln bestätigt.

Das Veterinäramt beim Landratsamt Würzburg weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass von den erkrankten Tieren nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen keine Gefahr für den Menschen ausgeht.

 

17.3.2017: Trotz Lockerung bleibt Stallpflicht für Geflügel in Teilen der Region bestehen

Nach Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucher-schutz vom 15. März 2017 können auf Grund des insgesamt rückläufigen Geflügel-pestgeschehens bei Wildvögeln und bei Hausgeflügel die bisher ergriffenen Schutzmaßnahmen bayernweit angepasst werden. Für die Region Würzburg bedeutet dies, dass die Stallpflicht teilweise aber nicht gänzlich aufgehoben werden kann.

Bestehen bleibt das aufgrund des Hausgeflügelpestfalles im Landkreis Kitzingen angeordnete Geflügelpest-Beobachtungsgebiet:

- Ortsteile Kaltenhausen, Seligenstadt (Gut), Prosselsheim , Schiffmühle (Unter Eisenheim) der Gemeinden Prosselsheim und Eisenheim

- Flächen in der Gemarkung Prosselsheim sowie

- Flächen in der Gemarkung Eisenheim, jeweils innerhalb der dunklen Begrenzungslinien in der Übersichtskarte.

Dort gelten weiterhin die mit der Allgemeinverfügung des Landratsamtes Würzburg vom 17. Februar 2017 angeordneten Sperrmaßnahmen.


Die Aufhebung dieser Sperre ist abhängig von der Entwicklung des Seuchengeschehens im Landkreis Kitzingen und den kommende Woche beginnenden Aufhebungsuntersuchungen. Falls in diesem Gebiet keine weiteren Fälle von Geflügelpest mehr festgestellt werden, können ab Ende März auch dort die Aufstallungspflicht und das Verbot von Märkten und Ausstellungen wieder aufgehoben werden.

Für den restlichen Bereich des Landkreises Würzburg wird die Aufstallungspflicht ab sofort aufgehoben, Geflügelmärkte und Ausstellungen können wieder stattfinden.

Zur Vermeidung eines Eintrags in Hausgeflügelbestände sind Biosicherheitsmaß-nahmen wie das Tragen geeigneter Schutzkleidung, ein strikter Wechsel des Schuhwerks vor dem Betreten von Stallungen und die Durchführung einer hygieni-schen Reinigung der Hände vor Kontakt mit den Tieren des Bestandes unbedingt weiterhin zu beachten.

Um eine erneute größere Ausbreitung der Vogelgrippe in der Wildvogelpopulation rasch zu erkennen, führt Bayern das bestehende Wildvogelmonitoring intensiv weiter.

Lesen Sie hierzu auch die Allgemeinverfügung vom 17. März 2017.


Bitte melden Sie verendetes Wassergeflügel/Wildvögel

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, verendetes Wassergeflügel (Wildenten, Wildgänse, Schwäne usw.) sowie größere Wildvögel (Möwen, Reiher etc.) dem Veterinäramt, der jeweiligen Gemeinde oder der Polizei zu melden.

Tote Tiere sollten auf keinen Fall ohne Schutzhandschuhe berührt werden.

Des Weiteren wird empfohlen, Hunde und Katzen nicht frei laufen zu lassen.

Landratsamt Würzburg - Veterinäramt

Leistenstraße 87, 97082 Würzburg
E-Mail: vetamt-lmue@lra-wue.bayern.de
Telefon: 0931 8003-680

Polizeidienststelle Würzburg

Außerhalb der Dienstzeiten des Veterinäramts sowie an den Wochenenden melden Sie dies bitte an die

Polizeidienststelle Würzburg
Telefon: 0931 457-0

Vielen Dank.

 

Zum Weiterlesen: Meldungen und Merkblätter des LGL

 

Pressemitteilungen des Landkreises Würzburg zum Thema