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Regionalmanagement

Die inhomogene Struktur der Kommunen im Landkreis Würzburg - von den Gemeinden um Würzburg herum bis zu den kleinen Dörfern im Ochsenfurter Gau -  bedingte zunächst den Aufbau von fünf gemeinde- und teilweise auch landkreisübergreifenden Allianzen.

In der Fortsetzung dieser Strategie hat das Landratsamt Würzburg ein Regionalmanagement initiiert und unter Berücksichtigung der Richtlinien des Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat konzipiert.

 

Interkommunale Allianzen

Im Rahmen der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) und mit Förderung des Amtes für Ländliche Entwicklung entstanden fünf Allianzen im Landkreis. Mithilfe des integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) möchten sie den ländlichen Raum als Lebens- Arbeits, Erholungs- und Naturraum weiterentwickeln.

Allianz Würzburger Norden

Mehr als Kraut und Rüben, so lautet der Slogan der Allianz Würzburger Norden e.V. Ihr gehören die Gemeinden Bergtheim, Eisenheim, Estenfeld, Güntersleben, Hausen, Kürnach, Oberpleichfeld, Prosselsheim, Rimpar und Unterpleichfeld an.

Am 28. September 2016 besiegelten die zehn Gemeinden ihre enge Zusammenarbeit.

 

Allianz MainDreieck

Fränkisch, weltoffen, lebendig: Im Juli 2012 haben sich die vier Städte Eibelstadt, Ochsenfurt, Marktbreit, Marktsteft, die fünf Märkte Frickenhausen a. Main, Randersacker, Sommerhausen, Winterhausen, Obernbreit und die drei Gemeinden Theilheim, Segnitz a. Main und Sulzfeld a. Main aus den Landkreisen Würzburg und Kitzingen zur Interkommunalen Allianz MainDreieck zusammengeschlossen.

In den 12 Kommunen mit ihren 32 Stadt- und Gemeindeteilen leben über 34.000 Bürgerinnen und Bürger.

 

Allianz Fränkischer Süden

Das Gebiet der Interkommunalen Allianz Fränkischer Süden umfasst mit seinen ca. 370 Quadratkilometern den gesamten südlichen Landkreis Würzburg. Die 14 Mitgliedsgemeinden bilden damit auch die „Südspitze“ Unterfrankens.

Der Allianz angeschlossen sind die Sätdte Aub, Ochsenfurt und Röttingen, die Märkte Bütthard, Gelchsheim, Giebelstadt, Reichenberg und die Gemeinden Bieberehren, Gaukönigshofen, Geroldshausen, Kirchheim, Riedenheim, Sonderhofen und Tauberrettersheim.

 

Allianz Waldsassengau im Würzburger Westen

Gemeinsam mehr erreichen - das ist das Ziel der 13 Gemeinden Altertheim, Eisingen, Greußenheim, Helmstadt, Hettstadt, Holzkirchen, Kist, Kleinrinderfeld, Neubrunn, Remlingen, Uettingen, Waldbrunn und Waldbüttelbrunn. Sie haben sich zur Allianz Waldsassengau im Würzburger Westen e.V. zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Zukunft in der liebenswerten Heimat zu gestalten.

 

Allianz Main-Wein-Garten

Gemeinsam aufblühen! So heißt das Motto der acht Gemeinden nördlich von Würzburg: Erlabrunn, Himmelstadt, Leinach, Margetshöchheim, Retzstadt, Thüngersheim und die Märkte Zell und Zellingen (mit den Ortsteilen Retzbach und Duttenbrunn) haben sich zur Allianz Main-Wein-Garten e.V. zusammen geschlossen.

Im Zentrum stehen die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen und die Erhaltung ihrer Region als lebenswerte Heimat.

 

Der Landkreis fördert diese Allianzen sowohl finanziell als auch über personelle Begleitung und Moderation. Das Regionalmanagement des Landkreises vereint die gemeinsamen Interessen der einzelnen Allianzen und AGs unter einem Dach und entwickelt gemeinsame Strategien.

LAG Wald, Wein, Wasser

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Wald, Wein, Wasser e.V. ist ein Zusammenschluss von 28 Gemeinden in den Landkreisen Würzburg und Main-Spessart. Sie unterstützt ihre Mitglieder bei Maßnahmen, die einer nachhaltigen und langfristigen Entwicklung des Projektgebiets dienen. Die LAG Wald, Wein, Wasser ist Anlaufstelle für Projektideen und -anträge und vernetzt die verschiedenen Akteure in der Region. Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in Arbeitskreisen, die allen Interessierten offen stehen.

 

 

Darum "Regionalmanagement"

Das Regionalmanagement ist ein Instrument der Landesentwicklung. Durch den Aufbau regionaler fachübergreifender Netzwerke in den Landkreisen Bayerns leistet es einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit.

Die Netzwerke sollen helfen, das vorhandene Potenzial in den Teilregionen optimal zu nutzen: Stärken ausbauen, Schwächen möglichst kompensieren, die eigenverantwortliche Entwicklung nachhaltig stärken.

Projektmanager in der Region, so genannte Regionalmanager, gestalten und steuern die Projektarbeit in diesen fünf Handlungsfeldern:

Demografischer Wandel
© goodluz - Fotolia

Demografischer Wandel

Wettbewerbsfähigkeit
© Bernd Telle

Wettbewerbsfähigkeit

Siedlungsentwicklung
© Stefan Bausewein

Siedlungsentwicklung

Regionale Identität
© Ronald Grunert-Held

Regionale Identität

Klimawandel I Energie
© Herbert Ehehalt

Klimawandel I Energie