Seiteninhalt

Öffentliches Leben

Das Coronavirus stellt unsere Gesellschaft mit dem Teil-Lockdown vor enorme Herausforderungen. Was die Ausbreitung des Erregers für unser tägliches Leben bedeutet und wie wir unseren Alltag jetzt organisieren können, erfahren Sie auf diesen Seiten.

Grundlage der hier veröffentlichten Regelungen ist die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die in der geänderten Fassung vom 24. Februar 2021 bis
7. März 2021 gilt.


Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Alkoholverbot

Allgemeine Ausgangsbeschränkungen und nächtliche Ausgangssperre

Es gilt eine landesweite Ausgangsbeschränkung. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist daher nur noch mit triftigen Gründen möglich. Zu den triftigen Gründen gehören insbesondere:

  • die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten,
  • der Besuch von Not- und Tagesbetreuung für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige
  • außerschulische Bildung (bspw. Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von Ehrenamtlichen)
  • praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern
  • die Teilnahme an Prüfungen
  • die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Angehörigen therapeutischer Berufe sowie Blutspenden,
  • Versorgungsgänge, Einkäufe und Besuch von Dienstleistern,
  • der Besuch eines anderen Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht),
  • der Besuch bei Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (unter Beachtung der Kontaktbeschränkung),
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen (unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen),
  • die Begleitung Sterbender sowie die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis,
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft, alleine, mit dem eigenen Hausstand und mit einem anderen Hausstand, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht),
  • Versorgung von Tieren,
  • Behördengänge,
  • die Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften sowie die Teilnahme an zulässigen Versammlungen nach dem Bayer. Versammlungsgesetz


Nächtliche Ausgangssperre

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten ist, gilt eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr.

Das Verlassen der eigenen Wohnung ist während dieser Zeit nur aus folgenden Gründen zulässig:
  • medizinische und veterinärmedizinische Notfälle oder andere unaufschiebbare Behandlungen,
  • die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder zu unaufschiebbaren Ausbildungszwecken
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • die unaufschiebbare Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • die Begleitung Sterbender,
  • Handlungen zur Versorgung von Tieren,
  • ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe

Regelungen bei einer deutlich erhöhten Sieben-Tage-Inzidenz

Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt der Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten, so kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde anordnen, dass touristische Tagesausflüge in den Landkreis oder die kreisfreie Stadt untersagt sind.

Besteht in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ein gegenüber dem Landesdurchschnitt deutlich erhöhter Inzidenzwert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, so muss die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung weitergehende Anordnungen treffen.

Bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der erhöhte Inzidenzwert auch auf den Eintrag von Infektionen aus angrenzenden Risikogebieten zurückzuführen ist, hat die zuständige Kreisverwaltungsbehörde insbesondere zusätzliche Ausgangsbeschränkungen für Grenzgänger und Grenzpendler sowie zusätzliche Schutz- und Hygienemaßnahmen für Betriebe, die Grenzgänger beschäftigen, anzuordnen.

Regelungen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 50

Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen nicht überschritten und hat die Entwicklung des Inzidenzwertes eine sinkende Tendenz, so kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung erleichternde Abweichungen von den Bestimmungen dieser Verordnung durch Allgemeinverfügung zulassen.


Stand: 12. Februar 2021

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Kontaktbeschränkungen regelt die 11. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der zuletzt geänderten Fassung vom 24. Februar bis 7. März 2021.

Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Wo die Einhaltung des Mindestabstands im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie einer weitere Person. Kinder bis drei Jahren sind hiervon ausgenommen.

Diese Regelung gilt nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

Eine private Betreuung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Personen untersagt.

Stand: 12. Februar 2021


Kontakt-Tagebuch führen,
um Corona-Ausbreitung einzudämmen

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg empfiehlt allen Bürger*innen, ein persönliches Corona-Kontakt-Tagebuch zu führen. Im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann ein solches Tagebuch dabei helfen, die Kontaktpersonen einer infizierten Person deutlich schneller zu ermitteln.

Kontaktpersonen können dadurch möglicherweise nicht nur schneller ermittelt, sondern in der Folge auch schneller darüber informiert werden, dass sie sich in Quarantäne zu begeben haben. Und auch untereinander können sich Freunde und Familienangehörige schneller verständigen, sollte es im direkten Umfeld einen Verdacht auf eine Corona-Infektion geben. Die Tagebücher können zudem die Ermittlungsarbeiten bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung vereinfachen. Gerade bei stark steigenden Fallzahlen bedeutet dies eine gewisse Entlastung für so genannte Contact Tracer in den Gesundheitsämtern.

Geführt werden kann das persönliche Tagebuch auf unterschiedliche Weise: entweder klassisch mit Stift und Papier, digital in einer Tabelle oder mit einer speziellen App auf dem Smartphone oder Tablet. Angeboten werden diese sowohl für Android- als auch für iOS-Systeme. Notiert werden sollte Tag für Tag, welche Person wann, wo und wie lange getroffen wurde – am besten mit einer Kontaktmöglichkeit.

Hier gibt's zwei Vorlagen zum Herunterladen:

Weitergehende Maskenpflicht

Wo die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Maskenpflicht besteht

  • auf von den Landratsämtern und kreisfreien Städten festgelegten stark frequentierten öffentlichen Plätzen.

    Informationen zu den von der Stadt Würzburg festgelegten stark frequentierten öffentlichen Plätzen finden Sie hier: https://www.wuerzburg.de

    Der Landkreis Würzburg hat noch keine stark frequentierten öffentlichen Plätze festgelegt.


  • Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und den hierzu gehörenden Einrichtungen (Haltestellen etc.) besteht für Fahrgäste Maskenpflicht. Ab dem 18. Januar 2021 muss die Maske FFP2-Standard erfüllen, bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren reicht das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus.

  • In Handels- und Dienstleistungsbetrieben, Arztpraxen und Märkten

    • Die Maskenpflicht gilt für Kunden und ihre Begleitpersonen in Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr sowie in Einkaufszentren. Auch auf den Parkplätzen, in den Eingangs- und Warteflächen gilt die erweiterte Maskenpflicht, ebenso an Verkaufsstellen auf Märkten unter freiem Himmel. Ab dem 18. Januar 2021 muss die Maske FFP2-Standard erfüllen, bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren reicht das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus.

    • Den Angestellten im Einzelhandel wird zum Tragen einer FFP2-Maske geraten. Soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

    • Gleiches gilt für Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr, Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden, mit der Ausnahme, dass die Maske ausnahmsweise nicht getragen werden muss, wenn die Art der Leistung dies nicht zu lässt (z.B. Zahnbehandlung).

  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden,

  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen,

  • am Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann,

  • in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen für Besucher (hier Maskenpflicht mit FFP2-Standard seit 9. Dezember 2020)

  • in Kirchen, Synagogen und Moscheen, auch am Platz (mit FFP2-Standard ab 21. Januar 2021)

  • in Schulen: Auf dem Schulgelände besteht grundsätzlich Maskenpflicht

  • für den praktischen Fahrschulunterricht und für praktische Fahrprüfungen,

  • bei Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz (z.B. Demonstrationen), soweit von der Genehmigungsbehörde angeordnet,

  • bei notwendigen Beherbergungen für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden.

Die Landratsämter und kreisfreien Städte können darüberhinausgehende Anordnungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erlassen.


Ab welchem Alter gilt die Maskenpflicht für Kinder?

Die Maskenpflicht gilt für Personen ab dem sechsten Geburtstag. Jüngere Kinder müssen keine Maske tragen.


Ausnahmen von der Maskenpflicht

Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit; die Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält.

Stand: 12. Februar 2021



Gastronomie, Veranstaltungen und Versammlungen

Gastronomie, Kantinen, Kneipen und Bars

Gastronomietriebe jeder Art sind untersagt, die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ist zulässig.

Zulässig ist auch der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen, wenn gewährleistet ist, dass zwischen allen Gästen (Ausnahme: Angehörige eines Hausstandes) ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Der Verzehr von Speisen und Getränke muss für den Betriebsablauf zwingend erforderlich sein.

Stand: 12. Februar 2021

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen sind bis 7. März 2021 untersagt, ebenso Versammlungen, die keine Versammlung im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes sind.

Versammlungen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetztes unterliegen ab 15. Dezember 2020 folgender Regelung:

Versammlungen unter freiem Himmel

Es muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden.

Die zuständigen Behörden haben, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist, durch entsprechende Beschränkungen sicherzustellen, dass

1. der Mindestabstand eingehalten wird und

2. die von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auch im Übrigen auf ein infektionsschutzrechtlich vertretbares Maß beschränkt bleiben; davon ist in der Regel auszugehen, wenn die Versammlung nicht mehr als 200 Teilnehmer hat und ortsfest stattfindet.

Für die Teilnehmer gilt Maskenpflicht. Sofern die Sicherheitsanforderungen auch durch Beschränkungen nicht sichergestellt werden können, ist die Versammlung zu verbieten.

Versammlungen in geschlossenen Räumen

Versammlungen in geschlossenen Räumen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

1. Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass zwischen allen Teilnehmern grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden kann.

2. Unter Beachtung der Anforderungen nach Nr. 1 sind höchstens 100 Teilnehmer zugelassen.

3. Für die Teilnehmer gilt Maskenpflicht.

4. Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Stand: 12. Februar 2021

              

Täglicher Bedarf

Lebensmitteleinkauf

Beim Einkaufen im Supermarkt besteht Maskenpflicht (auch schon im Eingangsbereich und auf den Parkplätzen), ab dem 18. Januar 2021 muss die Maske dem FFP2-Standard entsprechen. Bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren reicht das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus, für Kinder unter 6 Jahren entfällt die Maskenpflicht.

Den Angestellten im Einzelhandel wird zum Tragen einer FFP2-Maske geraten. Soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

Weiter hat der Betreiber durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kund*innen eingehalten werden kann.

Stand: 12. Februar 2021

       

Märkte und Wochenmärkte

Märkte sind untersagt, ausgenommen ist nur der Verkauf von Lebensmitteln, Pflanzen und Blumen. Für das Verkaufspersonal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht.

Die Abholung vorbestellter Warten in Ladengeschäften ist zulässig, unter der Voraussetzung, dass eine FFP2-Maske getragen wird.

Stand: 24. Februar 2021

Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Einkaufszentren, Praxen

Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr ist für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe untersagt.

Ausgenommen sind

  • der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung,
  • Lieferdienste,
  • Getränkemärkte,
  • Reformhäuser,
  • Babyfachmärkte,
  • Apotheken,
  • Sanitätshäuser,
  • Drogerien,
  • Optiker,
  • Hörgeräteakustiker,
  • Tankstellen,
  • Kfz-Werkstätten,
  • Fahrradwerkstätten,
  • Banken und Sparkassen,
  • Pfandleihhäuser,
  • Filialen des Brief- und Versandhandels,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Blumenfachgeschäfte,
  • Gartenmärkte,
  • Gärtnereien,
  • Baumschulen,
  • Baumärkte,
  • der Verkauf von Presseartikeln,
  • Tierbedarf und Futtermittel und
  • sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte sowie der Großhandel.

Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt. 

Für die zulässigerweise geöffneten Betriebe des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr gilt:

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass

  • grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann,

  • die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche und 

  • ein Schutz, und Hygienekonzept besteht.

In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Die Abholung vorbestellter Waren (Click-and-Collect/Call-and-Collect) in Ladengeschäften ist zulässig; hierfür gilt, dass im Schutz- und Hygienekonzept insbesondere Maßnahmen vorzusehen sind, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind untersagt (z.B. Massagepraxen, Tattoo-Studios).

Ab dem 1. März dürfen Friseurläden, Kosmetikstudios, Fußpflege und Nagelstudios geöffnet werden, hierbei gilt für das Personal eine Maskenpflicht (medizinische Gesichtsmaske). Weiter sind vorherige Terminreservierungen vorgeschrieben. 

In Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, soweit in ihnen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht oder medizinisch notwendige Behandlungen angeboten werden, gilt die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass diese entfällt, wenn durch sie die Erbringung der Leistung nicht möglich ist.

Stand: 24. Februar 2021

 


Gottesdienste und Glaubensgemeinschaften, Beerdigungen und Trauerfeiern

Gottesdienste, Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften

Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird; zwischen den Teilnehmern ist, soweit diese nicht dem eigenen oder einem weiteren Hausstand angehören, grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Für die Besucher besteht FFP2-Maskenpflicht, weiter besteht ein Gesangsverbot.

Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, die den Charakter von Großveranstaltungen erreichen, sind untersagt.

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zur Auslastung der Kapazitäten führen, ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung zulässig.

Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, bei denen mehr als zehn Teilnehmer erwartet werden, sind mindestens 48 Stunden im Voraus bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde anzuzeigen; dies gilt nicht, wenn das maßgebliche Infektionsschutzschutzkonzept der jeweiligen Glaubensgemeinschaft der zuständigen Behörde vorgelegt wurde.

Stand: 12. Februar 2021

Beerdigungen und Trauerfeiern

Beerdigungen

Beerdigungen dürfen im engsten Familienkreis stattfinden. Der engste Familienkreis umfasst Verwandte und Verschwägerte des Verstorbenen im ersten und zweiten Grad sowie den Ehegatten/Lebenspartner beziehungsweise nichtehelichen Lebensgefährten des Verstorbenen. Insgesamt sollte dieser Kreis im Regelfall nicht mehr als 25 Trauergäste umfassen.

  • In Gebäuden ist der Teilnehmerkreis im Übrigen durch die Anzahl der Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird, beschränkt und kann im Infektionsschutzkonzept weiter eingeschränkt werden.

  • Es gilt Maskenpflicht.

  • Gemeindegesang ist untersagt.

Trauerfeiern

Trauerfeiern im privaten Kreis gelten als Veranstaltung und sind grundsätzlich untersagt. Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Zulässig ist eine Zusammenkunft mit Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Kinder unter 14 Jahren aus diesen beiden Hausständen werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt.

Stand: 12. Februar 2021


Hotellerie und Tourismus, Tagungen und Kongresse 


Hotellerie und Tourismus

Hotels, Ferienwohnungen und Camping

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.

Übernachtungsangebote dürfen von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen Unterkünften nur für glaubhaft notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Hierbei gilt:

1. Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die nicht zum eigenen bzw. einem weiteren Hausstand gehören, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.

2. Gäste, die nicht dem gleichen Haushalt angehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.

3. Für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht.

4. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

5. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste zu erheben.


Stand: 12. Februar 2021

Tagungen und Kongresse

Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt.

Stand: 12. Februar 2021


Mobilität

Tragen einer Maske im ÖPNV, Fern- und Flugverkehr

Ab dem sechsten Geburtstag besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Maske im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Seit dem 18. Januar 2021 muss die Maske der über 14-Jährigen dem FFP2-Standard entsprechen.

Im Fern- und Flugverkehr ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Maskenpflicht gilt auch in Taxis und von Chauffeuren gelenkten Mietwagen.

Die Maskenpflicht beginnt bereits an den Haltestellen, in den Bahnhöfen und Flughäfen.

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit 250 Euro Geldbuße rechnen, die bei mehrmaligen Verstößen verdoppelt werden kann.

Stand: 12. Februar 2021

Taxifahren in Zeiten von Corona

Wie im gesamten öffentlichen Nahverkehr gilt auch in Taxis und Mietwagen mit Fahrern eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung.

Außerdem empfehlen das Bayerische Verkehrsministerium und die Taxi- und Mietwagenbranche, schon ab einer Gruppe von drei Personen ein Großraumfahrzeug zu rufen.

Viele Unternehmen wollen ihre Möglichkeiten zur bargeldlosen Bezahlung, beispielsweise per App oder EC-Karte, ausweiten.

Stand: 12. Februar 2021

Busfahren im Landkreis

Aufgrund der schrittweisen Öffnung der Schulen sowie des Endes der Ausgangssperre gelten ab 15. Februar 2021 im Landkreis Würzburg wieder die regulären Fahrpläne. Diese können Sie tagesaktuell auf der Seite der APG abrufen.

Stand: 12. Februar 2021

   



Sport, Spielplätze, Freizeit, Kultur

Sport

Die Ausübung von Individualsportarten ist nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Die Ausübung von Mannschaftssportarten ist untersagt.

Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

1. Die Anwesenheit von Zuschauern ist ausgeschlossen.

2. Es erhalten nur solche Personen Zutritt zur Sportstätte, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind.

3. Der Veranstalter hat zur Minimierung des Infektionsrisikos ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und zu beachten, das auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen ist.

Der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen, Sportplätzen und anderen Sportstätten sowie von Tanzschulen ist nur für die oben genannten Zwecke zulässig.

Der Betrieb von Fitnessstudios ist untersagt.

Stand: 12. Februar 2021

Spielplätze, Bäder, Wellness- und Freizeiteinrichtungen

Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist untersagt. Freizeitaktivitäten dürfen gewerblich weder unter freiem Himmel noch in geschlossenen Räumen angeboten werden.

Kinderspielplätze sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet. Die begleitenden Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und - wo immer möglich - auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.

Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sind untersagt.

Der Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie von touristischen Bahnverkehren und Flusskreuzfahrten sind untersagt.

Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen ist untersagt. Training und Wettkämpfe in Badeanstalten sind nur im Berich der Berufs- sowie der Leistungsspartler der Bundes- und Landeskader zulässig.

Bordellbetriebe, Prostitutionsstätten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Stand: 12. Februar 2021 

Kunst, Kultur und Bibliotheken

Geschlossen sind:

1. Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten,

2. Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen,

3. zoologische und botanische Gärten,

4. Bibliotheken und Archive. Die Abholung vorbestellter Medien ist zulässig, wenn ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Hierbei gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Weiter muss ein Schutz- und Hygienekonzept vorliegen, das unter anderen eine Ansammlung von Nutzern vermeidet.

Stand: 12. Februar 2021



Hilfen

Initiative "Unser Soziales Bayern"

Das Bayerische Sozialministerium hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden und den Kommunalen Spitzenverbänden die Kampagne "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" für ältere Menschen gestartet und zum Engagement für diese Risikogruppe aufgerufen. Informationen zur Kampagne unter

Senior*innen, die Hilfe bei alltäglichen Erledigungen brauchen, wenden sich bitte telefonisch an ihre Gemeinde. Hier können Ihnen Anlaufstellen zur Unterstützung genannt werden.          

Unterstützung anbieten: Nachbarschaftshilfe

Die Servicestelle Ehrenamt im Landkreis Würzburg erreichen viele Rückmeldungen, dass sich neben den bekannten Nachbarschaftshilfen in einigen Gemeinden neue Initiativen gegründet haben.

Neue Initiativen melden

Um einen aktuellen Überblick zu behalten und Hilfesuchende an die richtigen Stellen weiterverweisen zu können, bittet die Servicestelle um eine kurze Rückmeldung an ehrenamt@lra-wue.bayern.de, wenn Sie in Ihrer Gemeinde in den letzten Wochen eine neue Initiative gegründet haben.

Folgende Daten werden benötigt

Kontaktperson mit Telefonnummer, Angebotsübersicht, evtl. Homepage, Kontaktadresse und E-Mail. Danke für ihre Mitwirkung!

Versicherungsfragen für organisierte Nachbarschaftsinitiativen

 

Netzwerk Nachbarschaftshilfe - unsere Berater sind für Ihre Fragen da

Seit 2013 besteht das Netzwerk Nachbarschaftshilfe des Landkreises Würzburg gemeinsam mit der Gemeindecaritas und der Diakonie. Wenn Sie als Ehrenamtliche/r konkrete Fragen zu Ihrem Engagement in Nachbarschaftsinitiativen haben, stehen Ihnen die Kollegen gerne beratend zur Seite. Kontaktdaten finden Sie im Beratungsflyer:

Weitere Informationen unter

Nachbarschaftshilfe

      

Info-Post für Senior*innen

Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg hat sich entschlossen, Senior*innen während der Corona-Krise Tipps, Informationen und Vorschläge für Aktivitäten zu Hause zusammenzustellen.

Ab dem 8. April können sich alle Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis Würzburg melden, um ihre persönliche Info-Post anzufordern. Mit diesem Info-Paket soll es den Senioren ermöglicht werden, sich auch zu Hause körperlich und geistig fit zu halten.

Sollten Sie diese Informationen gerne erhalten wollen oder jemanden kennen, der sich über entsprechende Post freuen würde, dann schreiben Sie eine E-Mail mit Angabe der Adresse oder rufen Sie an.

Bestellen können Sie das kostenlose Paket bei:

Katrin Wettengel: 0931 80442-38, katrin.wettengel@kommunalunternehmen.de

Melanie Ziegler: 0931 80442-18, melanie.ziegler@kommunalunternehmen.de

 

 

Erzähl doch mal! - Telefondienst der Malteser Corona-Hilfe

Die Malteser Corona-Hilfe verbindet Menschen in dieser schwierigen Zeit miteinander zum Plaudern und Erzählen.

Probleme und Konflikte zu Hause

Im Moment ist es wichtig, dass alle zu Hause bleiben, die zu Hause bleiben können. Die verstärkte räumliche Nähe in den eigenen vier Wänden kann jedoch einen Belastungsfaktor für Familien darstellen und zu Konflikten führen.

Telefonische Beratung

  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111

  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016

  • Hilfetelefon "Depression": 0800 1110 111/222

  • Hilfetelefon Schwangere in Not: 0800 404 00 20

  • Elterntelefon: 0800 111 0550

  • Pflegetelefon: 030 2017 9131

  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 o. 0800 111 0 222

Lokal:

  • Frauennotruf bei Wildwasser Würzburg e.V., Tel. 0931 13287

  • Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Unterfranken e.V., Tel. 0931  61 9810

  • Frauenhaus im SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Würzburg, Tel. 0931  45 00777

  • Psychotherapeutischer Beratungsdienst im SkF, Tel. 0931 4190461

  • Evangelisches Beratungszentrum, Tel. 0931 305010

  • Erziehungs- und Familienberatung der Stadt Würzburg, Tel. 0931 26080750 o. 20550-664

  • Offene Telefonsprechstunde für Frauen im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mittwochs von 11:00 bis 12:30 Uhr, donnerstags von 14:00 bis 15:30 Uhr,
    Telefon 0931 450070, weitere Infos: www.skf-wue.de
  • Telefondienst gegen Einsamkeit der Malteser Würzburg, Tel. 0700 62 58 37 37

Beratungsangebot für gewalttägige Männer und Frauen

Information und Unterstützung durch die Polizei

  • Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Unterfranken, 0931/457-1074

  • in akuter Notsituation: Polizeinotruf 110

Neues Onlineportal zu Hilfsangeboten bei häuslicher Gewalt

Unter www.bayern-gegen-gewalt.de finden von häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffene Erwachsene, Kinder und Jugendliche wichtige Informationen und Ansprechpartner.

Auch wer Gewalt in der Nachbarschaft bemerkt oder im Familien- oder Freundeskreis vermutet, findet dort Anlaufstellen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige (EUTB) teilt mit, dass aktuell keine persönlichen Sprechzeiten in den jeweiligen Büros und Außenstellen staffinden.

Die Beratungsstelle bleibt für Ratsuchende am Telefon oder per E-Mail erreichbar:

Stadt und Landkreis Würzburg, Telefonberatung:

Dienstag,             14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch,             10:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag,        10:00 – 17:00 Uhr

Telefon:     0931 386-60066, 0151 5805042
                   oder 0151 58028134
E-Mail:       moser.christine@eutb-wuerzburg.de oder
                   herold.gerold.gerd@eutb-wuerzburg.de


Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis Würzburg finden darüber hinausgehende Informationen auf der Internetseite des Behindertenbeauftragten, Ernst Joßberger (interner Link).



Stadt und Landkreis Kitzingen, Telefonberatung:

Dienstag,             10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch,             15.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag,         10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 58050451 oder 0151 58050477
E-Mail:       liehr.jutta@eutb-wuerzburg.de oder
                   forstner.steffen@eutb-wuerzburg.de



Landkreis Main-Spessart, Telefonberatung:

Dienstag,             14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch,             10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 10830427
E-Mail:       glassen.silvia@eutb-wuerzburg.de

      

Abfallentsorgung

Abfallentsorgung im Landkreis Würzburg trotz Lockdown gesichert

Die verschärften Maßnahmen zur weiteren Eindämmung der Corona-Infektionszahlen haben auf die Abfallentsorgung im Landkreis Würzburg keinen Einfluss.

„Unser Abfuhrbetrieb leert die Restmüll-, Bio- und Papiertonnen entsprechend der im Abfallkalender genannten Termine. Die Wertstoffhöfe sind weiterhin zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar“, versichert Eva von Vietinghoff-Scheel in ihrer Funktion als Vorstand des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg.

Wertstoffhofnutzung nur für unaufschiebbare Besorgungen

Trotz Offenhaltung der Einrichtungen bittet der Landkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb die Bevölkerung nochmals eingehend darum, die Wertstoffhöfe nur für wirklich unaufschiebbare Entsorgungen zu nutzen.

Seit dem Frühjahr gelten dort die folgenden Zusatzregeln:

  •  Abfälle sind zerlegt und vorsortiert anzuliefern.
     Besonders große und unsortierte Anlieferungen
     können abgewiesen werden.
  •  Anlieferungen werden ggf. blockweise und mit einer
     begrenzten Anliefererzahl abgefertigt.
  •  Das Wertstoffhofpersonal darf beim Entladen der
     Wertstoffe nicht behilflich sein.
  •  Der Mindestabstand von 1,50 Meter ist durchgängig
     einzuhalten.
  •  Anlieferungen sind soweit möglich nur durch eine
     Person pro Haushalt zu tätigen.
  •  Das Fahrzeug darf während eventueller Wartezeiten
     nicht verlassen werden.
  •  Während des gesamten Entsorgungsvorgangs ist eine
     Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend zu tragen.

Der Landkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb verweist für tagesaktuelle Infos auf seine Homepage, www.team-orange.info, sowie die team-orange-App.


Stand: 15. Dezember 2020


 

Entsorgung von eventuell mit dem Virus kontaminiertem Müll

Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus kontaminiert sind, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen allerdings nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) zugeführt werden.

Die Sammlung der Abfälle in einer Restmülltonne und die anschließende thermische Behandlung des Restmülls in den bayerischen Müllverbrennungsanlagen gewährleisten eine sichere Zerstörung bei sehr hohen Temperaturen bis zu 1.000 °C. Um sowohl bei den Erzeugern der Abfälle, weiteren Nutzern der gleichen Restmülltonne aber auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung sicher auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat Regeln zur Beachtung zusammengestellt:

 

   



Informationen für Studierende;
Außerschulische Bildung, Musik- und Fahrschulen

Hochschulen

An den Hochschulen finden keine Präsenzveranstaltungen statt. Praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, sind zulässig, wenn sichergestellt ist, dass zwischen allen Beteiligten grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird. In diesen Veranstaltungen 2 besteht Maskenpflicht.

Stand: 12. Februar 2021

Außerschulische Aus- und Fortbildung, Musik- und Fahrschulen

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind in Präsenzform untersagt. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, können Angebote in Präsenzform stattfinden, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann.

Wird der Inzidenzwert erneut überschritten, hat die zuständige Kreisverwaltungsbehörde dies amtlich bekanntzumachen; in diesem Fall sind ab dem auf die amtliche Bekanntmachung folgenden Tag Angebote in Präsenzform nicht mehr zulässig. Die Zulassung für Abschlussjahrgänge der beruflichen Schulen auch für notwendige praktische außerschulische Ausbildungsteile zur Vorbereitung zeitnah stattfindender Kammerprüfungen bleibt unberührt.

Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenzform untersagt.

Für theoretischen Fahrschulunterricht, Nachschulungen, Eignungsseminare sowie theoretische Fahrprüfungen gilt für das Lehrpersonal eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske und im Übrigen FFP2-Maskenpflicht. Für den praktischen Fahrschulunterricht und für praktische Prüfungen gilt FFP2-Maskenpflicht für das Lehrpersonal sowie für die übrigen Fahrzeuginsassen.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, kann Instrumental- und Gesangsunterricht als Einzelunterricht in Präsenzform erteilt werden, soweit ein Mindestabstand von 2 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, für Schülerinnen und Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht; diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt.

Stand: 24. Februar 2021

      

Informationen für Eltern

Tagesbetreuung für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, ist der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ab dem 22. Februar 2021 unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  1. Die jeweiligen Träger haben ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines ihnen von den Staatsministerien für Familie, Arbeit und Soziales und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Rahmenhygieneplans auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen; dabei sind einrichtungsspezifische Anforderungen und die Umstände vor Ort zu berücksichtigen.

  2. Die Betreuung erfolgt in festen Gruppen

Wird der Inzidenzwert erneut überschritten, hat die Kreisverwaltungsbehörde dies bekanntzumachen; in diesem Fall sind die Einrichtungen ab dem auf die amtliche Bekanntmachung folgenden Tag geschlossen.

Eine private Betreuung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Stand: 22. Februar 2021


Schulbetrieb

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, findet ab 22. Februar 2021

  1. an den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulen,

  2. an den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Förderzentren einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen sowie an weiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren in den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und weiterer Förderbedarf sowie Hören und weiterer Förderbedarf,

  3. an den Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken und

  4. in den Abschlussklassen der übrigen Schulen

Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt.

Auf dem Schulgelände besteht Maskenpflicht. Für die Lehrkräfte gilt darüber hinaus die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

Wird der Inzidenzwert erneut überschritten, hat die Kreisverwaltungsbehörde dies bekanntzumachen; in diesem Fall findet ab dem auf die amtliche Bekanntmachung folgenden Tag nur noch Distanzunterricht statt.

FAQs zum Unterrichtsbetrieb

finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums


Hotline

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen können sich Eltern und Schulleitungen unter der Nummer 089 54029986 an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Die Hotline ist erreichbar montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr erreichbar.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089 122 220 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.      

Stand: 22. Februar 2021

     

Wie Eltern ihre Kinder jetzt unterstützen können

Die derzeitige Situation verunsichert viele Menschen, auch Kinder und Jugendliche.

  • Das Jugendamt im Landratsamt Würzburg ist auch in der Corona-Krise für Kinder, Jugendliche und Familien da. Informationen und Beratungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 1. April 2020.
01.04.2020
Corona Hände waschen
Die durch die Corona-Krisen veränderte Situation mit weitgehenden Ausgangsbeschränkungen, Kita- und Schulschließungen kann in vielen Familien mehr Stress- und Konfliktpotential freisetzen. Häusliche Krisen können zunehmen und es ist ... mehr
  • Das Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) hat elf hilfreiche Tipps für Eltern zusammengestellt:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gibt Hilfestellungen für einen verantwortungsvollen Medienkonsum von Kindern und Jugendichen:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales informiert über Hilfe- und Unterstützungsangebote während der Coronakrise

   

    

Auslandsreisen

Testpflicht nach Einreise aus Risikogebiet

Personen, die sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise nach Bayern in einem Risikogebiet (für Hochinzidenzgebiete und Virusvarianten-Gebiete gelten spezielle Regelungen) aufgehalten haben, müssen binnen 48 Stunden einen negativen Coronatest bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen. 

Die Testung (= Abstrichnahme) darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein.

Von der Testpflicht ausgenommen sind Personen, die

  • lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  • nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen,
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen;
  • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
  • das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
  • von § 54a des Infektionsschutzgesetzes erfasst sind,
  • Angehörige ausländischer Streitkräfte im Sinne des NATO-Truppenstatuts, des Truppenstatuts der NATO-Partnerschaft für den Frieden (PfP-Truppenstatut) und des Truppenstatuts der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU-Truppenstatut), die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren.

Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden sind außerdem Personen ausgenommen,

  • die einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten, Lebenspartners oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts,
  • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist, und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird,
  • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte hochrangige Mitglieder des diplomatischen und konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen und Regierungen oder
  • Polizeivollzugsbeamte aus Staaten, die den Schengen-Besitzstand vollständig anwenden, in Ausübung ihres Dienstes.

Stand: 24.02.2021