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Öffentliches Leben

Das neuartige Coronavirus stellt unsere Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Was die Ausbreitung des Erregers für unser tägliches Leben bedeutet und wie wir unseren Alltag jetzt organisieren können, erfahren Sie hier:

Bayernweite Ausgangsbeschränkung

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen, gilt ab 21. März 2020, 0 Uhr, eine bayernweite Ausgangsbeschränkung.

Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur aus triftigen Gründen erlaubt, insbesondere um

  • zur Arbeit zu gehen,
  • notwendige Einkäufe, Arzt- oder Apothekenbesuche zu erledigen,
  • unterstützungsbedürftige Personen und Minderjährige zu begleiten,
  • Lebenspartner, Alte, Kranke oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen!) zu besuchen,
  • sich an der frischen Luft zu bewegen - aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen Sie zusammenleben.

Gastronomiebetriebe aller Art werden untersagt. Erlaubt bleibt der Lieferservice und die Abgabe von Speisen zum Mitnehmen.

Die Bayerische Staatsregierung hat die Ausgangsbeschränkungen am 30. März 2020 verlängert. Sie gelten nun bis zum 19. April 2020, 24:00 Uhr.

Feststellung des Katastrophenfalls

Am 16. März 2020 hat die Bayerische Staatsregierung den Katastrophenfall festgestellt.

Dem Innenministerium obliegt damit die Führung aller Einsatzkräfte, es ist also auch gegenüber der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen unmittelbar weisungsbefugt, ebenso gegenüber allen nachgeordneten Behörden.

Im Zusammenhang mit dem Katastrophenfall wurden auch die Krisenstäbe der Kreise udn Städte in ganz Bayern aktiviert.

Auch der Krisenstab des Landratsamts Würzburg, die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK), hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie setzt sich aus Mitarbeiter*innen der Behörde zusammen und kann bei Bedarf durch Vertreter*innn anderer Behörden und Einrichtungen sowie durch Vertreter*innen der an der Katastrophenbewältigung beteiligten Einsatzorganisationen und durch Sachverständige ergänzt werden.

              

Täglicher Bedarf

Lebensmitteleinkauf

Sie dürfen weiter Lebensmittel einkaufen - aber nur alleine. Nehmen Sie nicht die ganze Familie mit zum Einkaufen.

Je weniger Menschen im Supermarkt gleichzeitig aufeinandertreffen, desto besser. Wenn Sie es nicht alleine schaffen, weil sie zum Beispiel gehbehindert oder fortgeschrittenen Alters sind, darf Ihnen jemand beim Einkauf helfen bzw. für Sie einkaufen gehen.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 21.03.2020

       

       

Betriebsuntersagungen und Ausnahmen

Die Bayerische Verordnung über Infektionsschutzmaßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie vom 27. März 2020 regelt, welche Betriebe, Läden und Geschäfte zur Eindämmung des Virus geschlossen bleiben müssen. Untersagt ist unter anderem

  • der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens sondern der Freizeitgestaltung dienen
  • Gastronomiebetriebe aller Art
  • der Betrieb von Hotels und Beherbergungsbetrieben und die Zurverfügungstellung jeglicher Unterkünfte zu privaten touristischen Zwecken
  • die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels - ausgenommen sind der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Verkauf von Presseartikeln, Post, Tierbedarf, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen und der Online-Handel.

Erläuterungen der Ausnahmen

Ergänzend hat Bayerns Wirtschaftsministerium Erläuterungslisten für die Beschränkungen zusammengestellt.

Sie benennen all jene Geschäfte und Händler, die weiterhin öffnen sowie die Dienstleistungen, die weiterhin ausgeübt werden dürfen:

            

Hilfen

Nachbarschaftshilfe

Das Bayerische Sozialministerium hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden und den Kommunalen Spitzenverbänden die Kampagne "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" für ältere Menschen gestartet und zum Engagement für diese Risikogruppe aufgerufen. Informationen zur Kampagne unter

Senior*innen, die Hilfe bei alltäglichen Erledigungen brauchen, wenden sich bitte telefonisch an ihre Gemeinde. Hier können Ihnen Anlaufstellen zur Unterstützung genannt werden.          

BRK-Einkaufsservice für Stadt und Landkreis

Der Kreisverband Würzburg des Bayerischen Roten Kreuzes bietet für Menschen in Stadt und Landkreis, die sich in häuslicher Quarantäne befinden oder sich nicht selbst versorgen können, eine Einkaufshotline an, bei der Lebensmittel und Hygieneartikel bestellt werden können.

Das Service-Telefon ist unter der Nummer 08 000 275 275 zu erreichen.

Das Angebot soll die Verwandten- und Nachbarschaftshilfe nicht ersetzen, sondern dort ergänzen, wo es keine Angehörigen, Freunde oder Nachbarn gibt, die die Einkäufe übernehmen können.

        

Malteser-Einkaufsservice für Stadt und Landkreis

Wer älter als 65 Jahre ist und/oder wegen einer Vorerkrankung zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst Würzburg melden: 0700/62583737 (0700 MALTESER). Der Einkauf wird möglichst unkompliziert am Telefon besprochen, persönlicher Kontakt vermieden, Bezahlung erfolgt ausschließlich bar. Auch die Abholung von Medikamenten aus der Apotheke ist möglich.

Selbstverständlich beachten die Malteser dabei die Hygienevorschriften des Robert Koch Instituts, weshalb auch eine Begleitung zum Einkauf nicht möglich ist.

Dokument anzeigen: Flyer_Einkaufsservice
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Probleme und Konflikte zu Hause

Im Moment ist es wichtig, dass alle zu Hause bleiben, die zu Hause bleiben können. Die verstärkte räumliche Nähe in den eigenen vier Wänden kann jedoch einen Belastungsfaktor für Familien darstellen und zu Konflikten führen.

Telefonische Beratung

  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111

  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016

  • Elterntelefon: 0800 111 0550

  • Pflegetelefon: 030 2017 9131

  • Frauennotruf bei Wildwasser Würzburg e.V., Tel. 0931 13287

  • Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Unterfranken e.V., Tel. 0931  61 9810

  • Frauenhaus im SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Würzburg, Tel. 0931  45 00777

     

Freude und Leid 

Standesamtliche Trauungen

Die meisten Rathäuser und sonstigen Behörden sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Bitte informieren Sie sich auf der jeweiligen Homepage Ihrer Gemeinde über die telefonische Erreichbarkeit oder Erreichbarkeit per E-Mail. Dort werden Sie beispielsweise auch dazu beraten, ob das Standesamt überhaupt noch offen hat.

Sollte das Standesamt noch geöffnet haben und sollten sich alle Beteiligten einig - und auch über die möglichen Konsequenzen im Klaren - sein, dass der Termin stattfinden soll, dann ist bei der Zusammenkunft auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zu achten.

Sie werden außerdem nachdrücklich gebeten, die Zahl der Anwesenden auf das absolute Minimum (bestmöglich: Brautpaar und Standesbeamter) zu beschränken und die Feierlichkeiten nachzuholen.

   

Beerdigungen und Trauerfeiern

Um Trauernden die Möglichkeit zu geben, sich von ihren Liebsten zu verabschieden, bleiben Beerdigungen und Trauerfeiern in kleinem Rahmen erlaubt.

Folgende Auflagen müssen jedoch erfüllt werden:

  • Die Trauergesellschaft umfasst nur den engsten Kreis (Teilnehmerzahl beträgt exklusive der Bestattungsmitarbeiter und ggf. des Pfarrers max. 15 Personen)
  • Die Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise ist nicht erlaubt. 
  • Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist nicht zulässig

Vorgaben zur Vermeidung von Infektionen:

  • Die teilnehmenden Personen halten einen Abstand von 1,5 m zueinander ein 
  • Trauerfeiern in geschlossenen Räumen sind nur zulässig, wenn auch hier der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet werden kann. Türen (insb. zu Friedhof, Leichenhaus, Trauerhalle) müssen für die Zeit der Bestattung geöffnet bleiben.
  • Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.
  • Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind nicht zulässig. Auch eine offene Aufbahrung ist nicht erlaubt.
  • Soweit die Möglichkeit besteht, ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.

Keine Genehmigungsfähigkeit besteht für die Durchführung von Rosenkranzgebeten.

  

Abfallentsorgung

Abfallentsorgung im Landkreis Würzburg

Aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus müssen die Dienstleistungen der Abfallentsorgung wie folgt stark eingeschränkt werden:

  • Ab 20. März 2020 bleiben alle Wertstoffhöfe im Landkreis Würzburg bis auf Weiteres geschlossen!

  • Von dieser Schließung betroffen ist auch die Mobile Problemmüllsammlung, die leider bis auf Weiteres ersatzlos entfallen muss!

  • Die Bauschuttdeponie bleibt ebenfalls ab 21.03.2020 geschlossen!

  • Ab Montag, 30. März 2020 wird die Leerung der Papiertonnen wieder aufgenommen. Der ursprüngliche Abfallkalender erlangt ab diesem Zeitpunkt wieder seine volle Gültigkeit (einzusehen unter www.team-orange.info)

Die Restmüll- und Bioabfallentsorgung wird weiterhin entsprechend der Termine im Abfallkalender durchgeführt. Die Abholung der Gelben Säcke durch die Firma Knettenbrech + Gurdulic findet voraussichtlich statt.

Alle Landkreisbürger werden gebeten, sämtliche in den Haushalten anfallenden Hygieneartikel (insbesondere benutzte Taschen- und Desinfektionstücher) nur in fest verschlossenen Kunststofftüten in die Restmülltonne zu geben.

Entsorgung von eventuell mit dem Virus kontaminiertem Müll

Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus kontaminiert sind, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen allerdings nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) zugeführt werden.

Die Sammlung der Abfälle in einer Restmülltonne und die anschließende thermische Behandlung des Restmülls in den bayerischen Müllverbrennungsanlagen gewährleisten eine sichere Zerstörung bei sehr hohen Temperaturen bis zu 1.000 °C. Um sowohl bei den Erzeugern der Abfälle, weiteren Nutzern der gleichen Restmülltonne aber auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung sicher auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat Regeln zur Beachtung zusammengestellt:

 

   

        

Informationen für Eltern

Kita-Schließungen

Von Montag, den 16. März, bis Sonntag, den 19. April 2020, besteht ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten.

Über Ausnahmen für Kinder, deren Eltern oder alleinerziehende Elternteile in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind, informiert das Bayerische Sozialministerium auf seiner Webseite.

Schulschließungen

Der Unterrichtsbetrieb an den Schulen wird ab Montag, 16. März bis einschließlich Sonntag, 19. April (Ende der Osterferien) eingestellt.

Die Abiturprüfungen werden um knapp drei Wochen verschoben.

Das Bayerische Kultusministerium hat Antworten auf die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit der Einstellung des Schulbetriebs zusammengestellt

Für dringende Fragen von Eltern und Lehrkräften hat das Kultusministerium auch eine Hotline eingerichtet, die

werktags von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr und
am Sonntag von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr besetzt ist:

Coronavirus-Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus: 089 2186–2971.

           

Kinderbetreuung

Minderjährige Kinder, die wegen der Kita- und Schulschließungen jetzt zu Hause sind, sollten nach Möglichkeit nur von Personen aus dem eigenen Haushalt betreut werden.

Unbedingt vermieden werden sollte eine wechselseitige Betreuung, bei der sich verschiedene Familien untereinander aushelfen.

Auch Großeltern sollten die Kinder nicht beaufsichtigen, denn für den Besuch mit älteren Menschen gilt ganz besonders, dass Besuche wegen der Ansteckungsgefahr auf ein absolutes Minimum zu beschränken sind.

Eine Betreuung von minderjährigen Kindern durch Dritte aus triftigem Grund, insbesondere zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit, ist aber möglich.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 23.03.2020

Notbetreuung

Eine Notbetreuung in der gewohnten Kindertageseinrichtung wird angeboten, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder

  • beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind.

Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken und den Gesundheitsämtern auch den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen).

Zu den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur – also den Bereichen in denen es auf beide Eltern ankommt – zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf), des Personen- und Güterverkehrs (z. B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Das Bayerische Sozialministerium hat unter https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/faq-coronavirus-betreuung.php FAQs zur Kindertagesbetreuung zusammengefasst.

Eine entsprechende Notbetreuung kann unter bestimmten Voraussetzungen auch an den Werktagen der zweiwöchigen Osterferien sichergestellt werden. Weitere Informationen gibt es unter https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php 

 

  

Kontakt zu anderen Kindern und Familien

Auch wenn die Kinder wegen der geschlossenen Kitas und Schulen nun die meiste Zeit daheim verbringen, ist es leider nicht möglich, die eigenen Kinder mit Kindern aus anderen Familien zusammen spielen zu lassen.

Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Hausstands sollen auf ein Minimum reduziert werden. Dies gilt für alle Altersstufen.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 21.03.2020

               

Wie Eltern ihre Kinder jetzt unterstützen können

Die derzeitige Situation verunsichert viele Menschen, darunter besonders Kinder und Jugendliche.

Jedes Kind, jede bzw. jeder Jugendliche reagiert anders auf belastende und verunsichernde Situationen. Manche spüren körperliche Symptome wie Müdigkeit, Kopf- und Bauchschmerzen oder Appetitverlust. Andere wiederum sind eher ängstlich, sehr verunsichert oder besonders nervös und reizbar, manche haben Ein- und Durchschlafprobleme. Es gibt aber auch Kinder, die keine offensichtlichen Stressanzeichen zeigen.

Das Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) hat elf hilfreiche Tipps für Eltern zusammengestellt:

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gibt Hilfestellungen für einen verantwortungsvollen Medienkonsum von Kindern und Jugendichen:

Das Jugendamt im Landratsamt Würzburg ist auch in der Corona-Krise für Kinder, Jugendliche und Familien da. Weitere Informationen und Beratungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 1. April 2020.

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales informiert über Hilfe- und Unterstützungsangebote während der Coronakrise



Informationen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige (EUTB) teilt mit, dass aktuell keine persönlichen Sprechzeiten in den jeweiligen Büros und Außenstellen staffinden.

Die Beratungsstelle bleibt für Ratsuchende am Telefon oder per E-Mail erreichbar:

Stadt und Landkreis Würzburg, Telefonberatung:

Dienstag,             14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch,             10:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag,        10:00 – 17:00 Uhr

Telefon:     0931 386-60066, 0151 5805042 oder 0151 58028134
E-Mail:       moser.christine@eutb-wuerzburg.de oder
                   herold.gerold.gerd@eutb-wuerzburg.de


Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis Würzburg finden darüber hinausgehende Informationen auf der Internetseite des Behindertenbeauftragten, Ernst Joßberger (interner Link).



Stadt und Landkreis Kitzingen, Telefonberatung:

Dienstag,             10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch,             15.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag,        10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 58050451 oder 0151 58050477
E-Mail:       liehr.jutta@eutb-wuerzburg.de oder
                   forstner.steffen@eutb-wuerzburg.de



Landkreis Main-Spessart, Telefonberatung:

Dienstag,             14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch,             10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 10830427
E-Mail:       glassen.silvia@eutb-wuerzburg.de

    

Aufenthalt im Freien

Fahrradfahren, Joggen, Spazieren gehen

Sport, Spazieren gehen und Bewegung an der frischen Luft sind gestattet. Allerdings aussschließlich alleine oder mit Angehörigen aus dem eigenen Hausstand und ohne jede sonstige Gruppenbildung. Bitte halten Sie Abstand!

Längere Aufenthalte im Freien (z.B. Picknicks im Park, längeres Verweilen auf Parkbänken usw.) sind jedoch nicht gestattet. Gehen Sie möglichst zügig zurück in Ihre Wohnungen, nachdem Sie frische Luft geschnappt haben.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand: 29.03.2020

   

       

Spritztouren mit dem Auto, Motorrad etc.

Wir bitten Sie, Bewegung an der frischen Luft in der unmittelbaren näheren Umgebung Ihres Zuhauses durchzuführen. Private Spritztouren mit dem PKW oder Motorrad sind zu unterlassen.

Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Mitmenschen und stellen Sie eigene Interessen zurück.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand: 29.03.2020

Gassigehen

Sie dürfen Ihren Hund ausführen, aber bitte alleine oder mit anderen Haushaltsangehörigen.

Der Abstand zu anderen Hundebesitzern, Spaziergängern etc. soll 1,5 Meter betragen.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand: 21.03.2020

 

        

Treffen mit Freunden im Freien

Auch wenn Sie sich nur im Freien aufhalten - ein Treffen mit Freunden ist derzeit leider nicht möglich.

Sport, Spazieren gehen und Bewegung an der frischen Luft sind zwar gestattet, aber nur alleine oder mit Angehörigen aus dem eigenen Haushalt und ohne jede sonstige Gruppenbildung.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 21.03.2020

  

   

      

Auslandsreisen

Weltweite Reisewarnung

Das Auswärtige Amt warnt bis mindestens Ende April 2020 vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland.

Es ist mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung dse öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen.

Änderungen der Einreise- und Qurantänevorschriften im Ausland erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Zahlreiche Reisende sind in mehreren Ländern derzeit betroffen und an der Weiter- oder Rückreise gehindert.

Deshalb: Unternehmen Sie derzeit keine touristischen Reisen ins Ausland!

Weitere Informationen auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Stand: 20.03.2020

          

Risikogebiete

Internationale Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann.

Internationale Risikogebiete

  • Ägypten: ganzes Land
  • Frankreich: ganzes Land
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Niederlande: ganzes Land
  • Österreich: ganzes Land
  • Schweiz: ganzes Land
  • Spanien: ganzes Land
  • Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: ganzes Land
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland: ganzes Land

Die internationalen Risikogebiete wurden zuletzt aktualisiert am 2.4.2020.

Seit dem 31.3.2020 weist das RKI keine besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus.

Quelle: Robert Koch-Institut

                     

Bitte schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen:

  • Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden Sie – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.

  • Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr Symptome entwickeln wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, so vermeiden Sie alle nicht notwendigen Kontakte, bleiben Sie zu Hause und beachten Sie die Husten- und Niesetikette.

  • Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.