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Öffentliches Leben

Das Coronavirus stellt unsere Gesellschaft mit dem Teil-Lockdown vor enorme Herausforderungen. Was die Ausbreitung des Erregers für unser tägliches Leben bedeutet und wie wir unseren Alltag jetzt organisieren können, erfahren Sie auf diesen Seiten.

Grundlage der hier veröffentlichten Regelungen ist die 8. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die vom 2. bis 30. November 2020 gilt.



Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Alkoholverbot

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Kontaktbeschränkungen regelt die 8. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 2. bis 30. November 2020:

Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Wo die Einhaltung des Mindestabstands im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet

- mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie
- zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands,

solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt höchstens zehn Personen nicht überschritten wird.

Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Personen untersagt.

Diese Regelung gilt nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

Kontakt-Tagebuch führen, um Corona-Ausbreitung einzudämmen

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg empfiehlt allen Bürger*innen, ein persönliches Corona-Kontakt-Tagebuch zu führen. Im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann ein solches Tagebuch dabei helfen, die Kontaktpersonen einer infizierten Person deutlich schneller zu ermitteln.

Kontaktpersonen können dadurch möglicherweise nicht nur schneller ermittelt, sondern in der Folge auch schneller darüber informiert werden, dass sie sich in Quarantäne zu begeben haben. Und auch untereinander können sich Freunde und Familienangehörige schneller verständigen, sollte es im direkten Umfeld einen Verdacht auf eine Corona-Infektion geben. Die Tagebücher können zudem die Ermittlungsarbeiten bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung vereinfachen. Gerade bei stark steigenden Fallzahlen bedeutet dies eine gewisse Entlastung für so genannte Contact Tracer in den Gesundheitsämtern.

Geführt werden kann das persönliche Tagebuch auf unterschiedliche Weise: entweder klassisch mit Stift und Papier, digital in einer Tabelle oder mit einer speziellen App auf dem Smartphone oder Tablet. Angeboten werden diese sowohl für Android- als auch für iOS-Systeme. Notiert werden sollte Tag für Tag, welche Person wann, wo und wie lange getroffen wurde – am besten mit einer Kontaktmöglichkeit.

Hier gibt's zwei Vorlagen zum Herunterladen:

Maskenpflicht

Wo die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Maskenpflicht besteht

  • auf von den Landratsämtern und kreisfreien Städten festgelegten stark frequentierten öffentlichen Plätzen.

    Informationen zu den von der Stadt Würzburg festgelegten stark frequentierten öffentlichen Plätzen finden Sie hier: https://www.wuerzburg.de/buerger/presse/aktuelle-pressemitteilungen/527962.Maskenpflicht-wird-ausgeweitet-Drei-zusaetzliche-Innenstadt-Bereiche.html

    Der Landkreis Würzburg hat noch keine stark frequentierten öffentlichen Plätze festgelegt.



  • In öffentlichen Verkehrsmitteln: Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr (z.B. auch Flugverkehr) und den hierzu gehörenden Einrichtungen besteht für Fahr- und Fluggäste eine Maskenpflicht sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr-  und Fluggästen kommt. Dies gilt auch für den sog. freigestellten Schülerverkehr.

  • In Handels- und Dienstleistungsbetrieben, Arztpraxen und Märkten:

    • Die Maskenpflicht gilt für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen in Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr sowie in Einkaufszentren und für Verkaufsstellen auf Märkten unter freiem Himmel.
    • Soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
    • Gleiches gilt für Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr, Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden, mit der Ausnahme, dass die Maske ausnahmsweise nicht getragen werden muss, wenn die Art der Leistung dies nicht zu lässt (z.B. Zahnbehandlung, Bartrasur).
    • Für einzelne, freistehende Verkaufsstände im Freien (z.B. Obststand, Imbisstand, Kiosk) gilt für Kunden und Personal KEINE Maskenpflicht. Das freiwillige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.

  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden,

  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen,

  • am Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann,

  • in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen für Besucher,

  • in Kirchen, Synagogen und Moscheen etc., solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden,

  • in Schulen: Auf dem Schulgelände besteht grundsätzlich Maskenpflicht.  Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler nach Einnahme ihres Sitzplatzes im jeweiligen Unterrichtsraum, Schülerinnen und Schüler nach Genehmigung des aufsichtführenden Personals aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen, Lehrkräfte und Betreuungspersonal nach Erreichen des jeweiligen Arbeitsplatzes im Unterrichtsraum, Schulverwaltungspersonal nach Erreichen des jeweiligen Arbeitsplatzes, sofern nicht weitere Personen anwesend sind.

  • in Hochschulen und in der außerschulischen Bildung, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz,

  • für den praktischen Fahrschulunterricht und für praktische Fahrprüfungen,

  • Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz (z.B. Demonstrationen), soweit von der Genehmigungsbehörde angeordnet,

  • bei notwendigen Beherbergungen für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden.

Die Landratsämter und kreisfreien Städte können darüberhinausgehende Anordnungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erlassen.


Ab welchem Alter gilt die Maskenpflicht für Kinder?

Die Maskenpflicht gilt für Personen ab dem sechsten Geburtstag. Jüngere Kinder müssen keine Maske tragen.

Alkoholverbot

Die Abgabe von alkoholischen Getränken an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste ist in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr untersagt.

Der Konsum von Alkohol ist auf von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden stark frequentierten öffentlichen Plätzen in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr untersagt.

Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann in begründeten Einzelfällen Ausnahmen zulassen, soweit dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.



Gastronomie, Veranstaltungen und Versammlungen

Gastronomie, Kantinen, Kneipen und Bars

Gastronomietriebe jeder Art sind untersagt, die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ist zulässig.

Zulässig ist auch der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen, wenn gewährleistet ist, dass zwischen allen Gästen (Ausnahme: Angehörige eines Hausstandes) ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen sind bis 30. November 2020 untersagt, ebenso Versammlungen, die keine Versammlung im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes sind.

Versammlungen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetztes unterliegen ab 2. November 2020 folgender Regelung:

Versammlungen unter freiem Himmel

Es muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden.

Die nach Art. 24 Abs. 2 BayVersG zuständigen Behörden haben, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist, durch entsprechende Beschränkungen nach Art. 15 BayVersG sicherzustellen, dass

1. die Bestimmungen nach Satz 1 eingehalten werden und

2. die von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auch im Übrigen auf ein infektionsschutzrechtlich vertretbares Maß beschränkt bleiben; davon ist in der Regel auszugehen,

wenn die Versammlung nicht mehr als 200 Teilnehmer hat und ortsfest stattfindet.

Jedenfalls ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen ist in der Regel Maskenpflicht anzuordnen. Sofern die Anforderungen nach Satz 2 auch durch Beschränkungen nicht sichergestellt werden können, ist die Versammlung zu verbieten.

Versammlungen in geschlossenen Räumen

Versammlungen in geschlossenen Räumen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

1. Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass zwischen allen Teilnehmern grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden kann.

2. Unter Beachtung der Anforderungen nach Nr. 1 sind höchstens 100 Teilnehmer zugelassen.

3. Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

              

Täglicher Bedarf

Lebensmitteleinkauf

Tragen Sie zum Einkaufen im Supermarkt oder auf Wochenmärkten eine Mund-Nasen-Maske! Wo immer möglich, halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Kund*innen ein. 

Die Bayerische Staatsregierung empfiehlt dringend, nicht die ganze Familie mit zum Einkaufen zu nehmen. Je weniger Menschen im Supermarkt gleichzeitig aufeinandertreffen, desto besser.

Wenn Sie es nicht alleine schaffen, weil sie zum Beispiel gehbehindert oder fortgeschrittenen Alters sind, darf Ihnen jemand beim Einkauf helfen bzw. für Sie einkaufen gehen.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 8. Mai 2020

       

       

Märkte und Wochenmärkte

Wochenmärkte und andere Märkte zum Warenverkauf unter freiem Himmel, die keinen Volksfestcharakter aufweisen und keine großen Besucherströme anziehen, insbesondere kleinere traditionelle Kunst- und Handwerkermärkte, Töpfermärkte und Flohmärkte, sind zulässig. Auch hier hat der Betreiber durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.

Für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

Unterhaltende Tätigkeiten im Sinn des § 55 Abs. 1 Nr. 2 der Gewerbeordnung, Festzelte und künstlerische Darbietungen sind im Rahmen solcher Märkte nicht gestattet.

Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Praxen

Für Betriebe des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr gilt:

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass

  • grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann,
  • die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² Verkaufsfläche und 
  • ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept besteht.

Sofern die Mitarbeiter in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften oder an Rezeptionen durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässig geschützt werden, entfällt für sie die Pflicht zum dauerhaften Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind untersagt (z.B. Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios). Friseurbetriebe sind hiervon nicht betroffen.

In Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, soweit in ihnen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht oder medizinisch notwendige Behandlungen angeboten werden, gilt die Maskenpflciht mit der Maßgabe, dass diese entfällt, wenn durch sie die Erbringung der Leistung nicht möglich ist.

 


Gottesdienste und Glaubensgemeinschaften, Beerdigungen und Trauerfeiern

Gottesdienste, Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften

Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

Gottesdienste und Zusammenkünfte in Gebäuden

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird; zwischen den Teilnehmern ist, soweit diese nicht dem eigenen oder einem weiteren Hausstand angehören, grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Gottesdienste und Zusammenkünfte im Freien

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften im Freien ist grundsätzlich zwischen Personen, die nicht dem eigenen oder einem weiteren Hausstand angehören, ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.

Für die Besucher gilt Maskenpflicht, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.

Es besteht ein Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste oder Zusammenkünfte, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert; das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

 

Beerdigungen und Trauerfeiern

Beerdigungen

Es gelten die Regelungen für Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften.

 

Trauerfeiern

Trauerfeiern im privaten Kreis gelten als Veranstaltung und sind grundsätzlich untersagt.

Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

 

Zulässig ist eine Zusammenkunft mit Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt 10 Personen nicht überschritten wird.




Hotellerie und Tourismus, Tagungen und Kongresse


Hotellerie und Tourismus

Hotels, Ferienwohnungen und Camping

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.

Übernachtungsangebote dürfen von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen Unterkünften nur für glaubhaft notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Hierbei gilt:

1. Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die nicht zum eigenen bzw. einem weiteren Hausstand gehören, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.

2. Gäste, die nicht dem gleichen Haushalt angehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.

3. Für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht.

4. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

5. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste zu erheben.

Für gastronomische Angebote gelten die jeweils
speziellen Regelungen der 8. Infekitionsschutzmaßnahmenverordnung.

 

Tagungen und Kongresse

Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt.

  

Mobilität

Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV, Fern- und Flugverkehr

Es besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und ab Montag, 18. Mai 2020 auch im Flugverkehr.

Die Maskenpflicht gilt auch in Taxis und von Chauffeuren gelenkten Mietwagen.

Die Maskenpflicht beginnt bereits an den Haltestellen, in den Bahnhöfen und Flughäfen.

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit 250 Euro Geldbuße rechnen, die bei mehrmaligen Verstößen verdoppelt werden kann.

Die Maskenpflicht gilt auch für Kinder ab dem sechsten Geburtstag.

Taxifahren in Zeiten von Corona

Wie im gesamten öffentlichen Nahverkehr gilt ab dem
27. April 2020 auch in Taxis und Mietwagen mit Fahrern ab kommenden Montag eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung.

Außerdem empfehlen das Bayerische Verkehrsministerium und die Taxi- und Mietwagenbranche, schon ab einer Gruppe von drei Personen ein Großraumfahrzeug zu rufen.

Viele Unternehmen wollen ihre Möglichkeiten zur bargeldlosen Bezahlung, beispielsweise per App oder EC-Karte, ausweiten.

Busfahren im Landkreis: regulärer Fahrplan gilt

Ab dem 27. April 2020 gilt wieder der reguläre Schulfahrplan (erkennbar am Kürzel S). Dazu gehören auch die Direktverbindungen aus den Landkreisgemeinden zu den einzelnen Schulstandorten.

Ab dem 30. Mai 2020 werden nun auch die letzten Einschränkungen im ÖPNV wieder aufgehoben.
So finden alle Fahrten nach regulärem Fahrplan statt. Auch das APG-ServiceTaxi kann dann wieder zur gewohnten Uhrzeit gerufen werden.

Nach Ausstatung der Fahrzeuge mit einem Spuckschutz ist zudem ein Fahrscheinverkauf in den Bussen wieder möglich. Bereits umgerüstete Busse erhalten eine für den Fahrgast sichtbare Kennzeichnung. Fahrgäste mit gültigem Fahrschein werden weiterhin gebeten, den Hintereinstieg zu nutzen.

Wie in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gilt außerdem ab 27. April 2020 in den Bussen der APG die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser kann auch selbst genäht oder in Form eines Halstuchs sein.

   



Sport, Spielplätze Freizeit, Kultur

Sport

Die Ausübung von Individualsportarten ist nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Die Ausübung von Mannschaftssportarten ist untersagt.

Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

1. Die Anwesenheit von Zuschauern ist ausgeschlossen.

2. Es erhalten nur solche Personen Zutritt zur Sportstätte, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind.

3. Der Veranstalter hat zur Minimierung des Infektionsrisikos ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und zu beachten, das auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen ist.

Der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen, Sportplätzen und anderen Sportstätten sowie von Tanzschulen ist nur für die oben genannten Zwecke zulässig.

Der Betrieb von Fitnessstudios ist untersagt.

Spielplätze, Bäder, Wellness- und Freizeiteinrichtungen

Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist untersagt. Freizeitaktivitäten dürfen gewerblich weder unter freiem Himmel noch in geschlossenen Räumen angeboten werden.

Ein Besuch der Spielplätze ist in Begleitung von Erwachsenen möglich. Die begleitenden Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und - woe immer möglich- auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.

Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sind untersagt.

Der Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie von touristischen Bahnverkehren und Flusskreuzfahrten sind untersagt.

Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen ist untersagt. Training und Wettkämpfe in Badeanstalten sind nur im Berich der Berufs- sowie der Leistungsspartler der Bundes- und Landeskader zulässig.

Bordellbetriebe, Prostitutionsstätten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

 

Kunst und Kultur

Geschlossen sind:

1. Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten,

2. Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen,

3. zoologische und botanische Gärten.



Hilfen

Initiative "Unser Soziales Bayern"

Das Bayerische Sozialministerium hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden und den Kommunalen Spitzenverbänden die Kampagne "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" für ältere Menschen gestartet und zum Engagement für diese Risikogruppe aufgerufen. Informationen zur Kampagne unter

Senior*innen, die Hilfe bei alltäglichen Erledigungen brauchen, wenden sich bitte telefonisch an ihre Gemeinde. Hier können Ihnen Anlaufstellen zur Unterstützung genannt werden.          

Unterstützung anbieten: Nachbarschaftshilfe

Die Servicestelle Ehrenamt im Landkreis Würzburg erreichen viele Rückmeldungen, dass sich neben den bekannten Nachbarschaftshilfen in einigen Gemeinden neue Initiativen gegründet haben.

Neue Initiativen melden

Um einen aktuellen Überblick zu behalten und Hilfesuchende an die richtigen Stellen weiterverweisen zu können, bittet die Servicestelle um eine kurze Rückmeldung an ehrenamt@lra-wue.bayern.de, wenn Sie in Ihrer Gemeinde in den letzten Wochen eine neue Initiative gegründet haben.

Folgende Daten werden benötigt

Kontaktperson mit Telefonnummer, Angebotsübersicht, evtl. Homepage, Kontaktadresse und E-Mail. Danke für ihre Mitwirkung!

Versicherungsfragen für organisierte Nachbarschaftsinitiativen

 

Netzwerk Nachbarschaftshilfe - unsere Berater sind für Ihre Fragen da

Seit 2013 besteht das Netzwerk Nachbarschaftshilfe des Landkreises Würzburg gemeinsam mit der Gemeindecaritas und der Diakonie. Wenn Sie als Ehrenamtliche/r konkrete Fragen zu Ihrem Engagement in Nachbarschaftsinitiativen haben, stehen Ihnen die Kollegen gerne beratend zur Seite. Kontaktdaten finden Sie im Beratungsflyer:

Weitere Informationen unter

Nachbarschaftshilfe

      

Info-Post für Senior*innen

Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg hat sich entschlossen, Senior*innen während der Corona-Krise Tipps, Informationen und Vorschläge für Aktivitäten zu Hause zusammenzustellen.

Ab dem 8. April können sich alle Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis Würzburg melden, um ihre persönliche Info-Post anzufordern. Mit diesem Info-Paket soll es den Senioren ermöglicht werden, sich auch zu Hause körperlich und geistig fit zu halten.

Sollten Sie diese Informationen gerne erhalten wollen oder jemanden kennen, der sich über entsprechende Post freuen würde, dann schreiben Sie eine E-Mail mit Angabe der Adresse oder rufen Sie an.

Bestellen können Sie das kostenlose Paket bei:

Katrin Wettengel: 0931 80442-38, katrin.wettengel@kommunalunternehmen.de

Melanie Ziegler: 0931 80442-18, melanie.ziegler@kommunalunternehmen.de

 

 

Erzähl doch mal! - Telefondienst der Malteser Corona-Hilfe

Die Malteser Corona-Hilfe verbindet Menschen in dieser schwierigen Zeit miteinander zum Plaudern und Erzählen.

Probleme und Konflikte zu Hause

Im Moment ist es wichtig, dass alle zu Hause bleiben, die zu Hause bleiben können. Die verstärkte räumliche Nähe in den eigenen vier Wänden kann jedoch einen Belastungsfaktor für Familien darstellen und zu Konflikten führen.

Telefonische Beratung

  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111

  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016

  • Hilfetelefon "Depression": 0800 1110 111/222

  • Hilfetelefon Schwangere in Not: 0800 404 00 20

  • Elterntelefon: 0800 111 0550

  • Pflegetelefon: 030 2017 9131

  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 o. 0800 111 0 222

Lokal:

  • Frauennotruf bei Wildwasser Würzburg e.V., Tel. 0931 13287

  • Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Unterfranken e.V., Tel. 0931  61 9810

  • Frauenhaus im SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Würzburg, Tel. 0931  45 00777

  • Psychotherapeutischer Beratungsdienst im SkF, Tel. 0931 4190461

  • Evangelisches Beratungszentrum, Tel. 0931 305010

  • Erziehungs- und Familienberatung der Stadt Würzburg, Tel. 0931 26080750 o. 20550-664

  • Offene Telefonsprechstunde für Frauen im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mittwochs von 11:00 bis 12:30 Uhr, donnerstags von 14:00 bis 15:30 Uhr,
    Telefon 0931 450070, weitere Infos: www.skf-wue.de
  • Telefondienst gegen Einsamkeit der Malteser Würzburg, Tel. 0700 62 58 37 37

Beratungsangebot für gewalttägige Männer und Frauen

Information und Unterstützung durch die Polizei

  • Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Unterfranken, 0931/457-1074

  • in akuter Notsituation: Polizeinotruf 110

Neues Onlineportal zu Hilfsangeboten bei häuslicher Gewalt

Unter www.bayern-gegen-gewalt.de finden von häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffene Erwachsene, Kinder und Jugendliche wichtige Informationen und Ansprechpartner.

Auch wer Gewalt in der Nachbarschaft bemerkt oder im Familien- oder Freundeskreis vermutet, findet dort Anlaufstellen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige (EUTB) teilt mit, dass aktuell keine persönlichen Sprechzeiten in den jeweiligen Büros und Außenstellen staffinden.

Die Beratungsstelle bleibt für Ratsuchende am Telefon oder per E-Mail erreichbar:

Stadt und Landkreis Würzburg, Telefonberatung:

Dienstag,             14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch,             10:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag,        10:00 – 17:00 Uhr

Telefon:     0931 386-60066, 0151 5805042 oder 0151 58028134
E-Mail:       moser.christine@eutb-wuerzburg.de oder
                   herold.gerold.gerd@eutb-wuerzburg.de


Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis Würzburg finden darüber hinausgehende Informationen auf der Internetseite des Behindertenbeauftragten, Ernst Joßberger (interner Link).



Stadt und Landkreis Kitzingen, Telefonberatung:

Dienstag,             10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch,             15.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag,        10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 58050451 oder 0151 58050477
E-Mail:       liehr.jutta@eutb-wuerzburg.de oder
                   forstner.steffen@eutb-wuerzburg.de



Landkreis Main-Spessart, Telefonberatung:

Dienstag,             14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch,             10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 10830427
E-Mail:       glassen.silvia@eutb-wuerzburg.de

      

Abfallentsorgung

Abfallentsorgung im Landkreis Würzburg

Die Abholung von Restmüll, Bioabfall, Leichtverpackungen und Altpapier erfolgt gemäß dem Abfallkalender.

Für dringende und unaufschiebbare Entsorgungen haben die Wertststoffhöfe ab Dienstag, 21.04.2020 wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet:

Wertstoffhöfe Wachtelberg in Kürnach, Bärental in Ochsenfurt, Klingholz in Reichenberg, Kiesäcker in Waldbüttelbrunn und Schleehof in Veitshöchheim
• Dienstag 9 – 18 Uhr
• Mittwoch 7 - 12 Uhr
• Donnerstag 9 – 18 Uhr
• Freitag 9 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Wertstoffhof Südliches Maintal in Eibelstadt
• Dienstag 14 – 18 Uhr
• Donnerstag 14 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Wertstoffhof Aalbachtal in Uettingen
• Mittwoch 14 – 18 Uhr
• Freitag 9 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Alle anderen Wertstoffhöfe und die Bauschuttdeponie Kirchheim bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Services auf Abruf

Für eine kontaktlose Entsorgung ohne Verlassen des Grundstücks empfiehlt das Team Orange seine Services auf Abruf:

  • Grüngut wird im Rahmen unseres Services „Grüngut auf Abruf“ kostenlos am Grundstück abgeholt. Es genügt eine schriftliche Voranmeldung. Weiterhin können Gartenabfälle auch über die Biotonne entsorgt oder im Garten kompostiert werden.
  • Nach vorheriger Anmeldung werden Sperrmüll, Altholz, Kunststoffe und Altmetall im Rahmen des Services „Sperrmüll auf Abruf“ am Grundstück abgeholt.
  • Elektro-Altgeräte werden nach Anmeldung im Rahmen des Services „Elektro-Altgeräte auf Abruf“ am Grundstück abgeholt.
  • Kleinmengen Sonstiger Baustellenabfälle (zum Beispiel Tapeten- und Kabelreste, Teppichstücke, nicht jedoch Steine, Erden oder Beton) können über die Restmülltonne entsorgt werden.
  • Altglas (Behälterglas) kann an über 200 Altglascontainerstandorten entsorgt werden.
  • Altkleider können über die Altkleidercontainer gemeinnütziger Organisationen entsorgt werden.


Sämtliche in den Haushalten anfallende Hygieneartikel (insbesondere benutzte Taschen- und Desinfektionstücher) dürfen nur in fest verschlossenen Kunststofftüten in die Restmülltonne gegeben werden.

Weitere Informationen zur Abfallentsorgung unter www.team-orange.info

 

 

Entsorgung von eventuell mit dem Virus kontaminiertem Müll

Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus kontaminiert sind, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen allerdings nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) zugeführt werden.

Die Sammlung der Abfälle in einer Restmülltonne und die anschließende thermische Behandlung des Restmülls in den bayerischen Müllverbrennungsanlagen gewährleisten eine sichere Zerstörung bei sehr hohen Temperaturen bis zu 1.000 °C. Um sowohl bei den Erzeugern der Abfälle, weiteren Nutzern der gleichen Restmülltonne aber auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung sicher auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat Regeln zur Beachtung zusammengestellt:

 

   

        

Informationen für Eltern

Kindertagesbetreuung - der aktualisierte Rahmenhygieneplan gilt vom 12. bis vorerst 30. November 2020

Die Kindertageseinrichtungen sind seit 1. September 2020 wieder im Normalbetrieb.

Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist es, dass trotz der aktuellen pandemischen Lage die Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten (HPTs) grundsätzlich geöffnet bleiben. Ab dem 12. November 2020 gilt daher für Kindertageseinrichtungen und HPTs ein aktualisierter Rahmen-Hygieneplan.

Dabei wird der bisherige Drei-Stufen-Plan, der sich grundsätzlich an der Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt orientiert hat, bis mindestens 30. November 2020 ausgesetzt. Flächendeckende Einschränkungen in der Kindertagesbetreuung gibt es in dieser Zeit nicht. Besondere infektionsschutzbedingte Maßnahmen in den Kindertageseinrichtungen/ HPTs werden nur im Einzelfall durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet, wenn vor Ort ein Infektionsgeschehen vorliegt.


Der Rahmen-Hygieneplan in der ab 12. November 2020 gültigen Fassung enthält unter anderem folgende Vorgaben:

  • Kinder müssen in festen Gruppen betreut und gefördert werden.

  • Kindern in Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagespflegestellen und HPTs bis zum Schulalter ist auch bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie z.B. Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten ohne Fieber) ein Besuch der Kindertagesbetreuung ohne negatives SARS-CoV-2-Testergebnis oder ärztliches Attest möglich.

  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, starkem Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall haben wie sonst auch weiterhin keinen Zugang zur Kindertagesbetreuung.

    Die Wiederzulassung nach einer Erkrankung mit den vorstehend beschriebenen Symptomen ist künftig in Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagespflegestellen und HPTs bis zum Schulalter erst wieder möglich, sofern das Kind bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist und ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder Antigentest) oder ein ärztliches Attest zur Symptomfreiheit vorliegt. Der fieberfreie Zeitraum soll 24 Stunden betragen.

  • In Übereinstimmung mit den Schulen können Schulkinder der Grundschulen bzw. der Grundschulstufen bei leichten Symptomen sowohl die Schule als auch den Hort und die HPT weiterhin besuchen. Für ältere Kinder ab Jahrgangsstufe 5 ist der Besuch von Schule und Hort bzw. HPT auch bei leichten Symptomen erst möglich, wenn nach mindestens 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde und ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 oder ein ärztliches Attest vorliegt. Selbiges gilt für Erkrankungen mit schwerer Symptomatik (Fieber, starker Husten etc.).

    Eine Wiederzulassung zur Kindertageseinrichtung (Hort bzw. HPT) ist auch dann nach 24-stündiger Symptomfreiheit (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) erst möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 oder ein ärztliches Attest vorliegt.

Schulbetrieb

Unterricht und sonstige Schulveranstaltungen sowie die Mittagsbetreuung an Schulen sind zulässig, wenn durch geeignete Maßnahmen sichergestellt ist, dass dem Infektionsschutz Rechnung getragen wird.

Zu diesem Zweck haben die Schulen und die Träger der Mittagsbetreuung ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines ihnen von den Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Hygieneplans (Rahmenhygieneplan) auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Auf dem Schulgelände besteht Maskenpflicht. Von dieser Pflicht sind ausgenommen

1. Schülerinnen und Schüler nach Genehmigung des aufsichtführenden Personals aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen,

2. Schulverwaltungspersonal nach Erreichen des jeweiligen Arbeitsplatzes, sofern nicht weitere Personen anwesend sind.



FAQs zum Unterrichtsbetrieb

finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums


Hotline

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen können sich Eltern und Schulleitungen unter der Nummer 089/54029986 an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Die Hotline ist erreichbar montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr erreichbar.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089/122 220 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.      

     

Wie Eltern ihre Kinder jetzt unterstützen können

Die derzeitige Situation verunsichert viele Menschen, auch Kinder und Jugendliche.

  • Das Jugendamt im Landratsamt Würzburg ist auch in der Corona-Krise für Kinder, Jugendliche und Familien da. Informationen und Beratungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 1. April 2020.
01.04.2020
Corona Hände waschen
Die durch die Corona-Krisen veränderte Situation mit weitgehenden Ausgangsbeschränkungen, Kita- und Schulschließungen kann in vielen Familien mehr Stress- und Konfliktpotential freisetzen. Häusliche Krisen können zunehmen und es ist ... mehr
  • Das Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) hat elf hilfreiche Tipps für Eltern zusammengestellt:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gibt Hilfestellungen für einen verantwortungsvollen Medienkonsum von Kindern und Jugendichen:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales informiert über Hilfe- und Unterstützungsangebote während der Coronakrise

   

    

Auslandsreisen

Einreise aus einem Risikogebiet und Quarantäneregelungen hierzu

Regelung bei einer Einreise ab Montag,
9. November 2020

Am Montag, 9. November 2020 ist die neue Einreisequarantäneverordnung in Kraft getreten. Hiernach sind Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen, grundsätzlich verpflichtet, sich unverzüglich digital über ein vom Bund bereitgestelltes Online-Formular bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zu melden: www.einreiseanmeldung.de (die Webseite ist ab 8. November 2020 um 18 Uhr freigeschalten).

Weiter müssen sie sich für einen Zeitraum von zehn Tagen (statt bisher 14 Tagen) in häusliche Quarantäne begeben. Eine Verkürzung der Quarantänedauer kann durch einen negativen Test frühestens nach fünf Tagen erfolgen.

Treten Symptome binnen zehn Tagen nach Einreise auf, so hat die betroffene Person unverzüglich das Gesundheitsamt zu informieren. Ein Corona-Test wird jedenfalls veranlasst werden.


1. Von der Quarantäneverpflichtung befreit sind

  • Personen, die nur zur Durchreise nach Bayern einreisen und Bayern auf unmittelbarem Weg unverzüglich wieder verlassen

  • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in das Bundesgebiet einreisen

  • Personen, die im Freistaat Bayern oder in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in ein Risikogebiet oder nach Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler/Grenzgänger). Hierfür ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers, Auftraggebers oder der Bildungseinrichtung erforderlich

  • Personen nach § 54a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 5 IfSG (Bundeswehr / Bereich Verteidigung)

  • Angehörige ausländischer Streitkräfte, die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren

  • Personen, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme einreisen und für die in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogene Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind (z. B. Erntehelfer)

2. Befreiung von der Quarantäneverpflichtung bei einem Aufenthalt von weniger als 72 Stunden in Deutschland für

  • Besuche von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder Ausübung eines geteilten Sorge- oder Umgangsrechts

  • Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens sowie für die Pflege und Betreuung Pflegebedürftiger und von Menschen mit Behinderung dringend erforderlich und unabdingbar  ist. Hierfür ist eine Bescheinigung des Dienstherrn, Arbeitgebers oder Auftraggebers erforderlich
  • Personen, die beruflich grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren

  • Hochrangige Mitglieder des diplomatischen und konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen und Regierungen

3. Befreiung von der Quarantäneverpflichtung nur, wenn die betroffene Person über ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügt, für

  • Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung von z. B. der Funktionsfähigkeit des Gesundheits-, Pflege- und Betreuungswesens, insbesondere als Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal oder 24-Stunden-Betreuungskräfte und der Rechtspflege, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung unabdingbar ist, wobei hier eine Bescheinigung des  Dienstherrn, Arbeitgebers oder Auftraggebers erforderlich ist

  • Personen, die einreisen (länger als 72 Stunden) aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder Ausübung eines geteilten Sorge- oder Umgangsrechts; aufgrund einer dringenden medizinischen Behandlung oder dem Zweck von Beistand oder Pflege schutz- oder hilfebedürftiger Personen

  • Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren

  • Personen, die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, wobei auch hier eine Bescheinigung des Arbeitgebers, Auftraggebers oder der Bildungseinrichtung erforderlich ist

  • Personen, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden oder zu Trainings- oder Lehrgangsmaßmaßnahmen von einem Bundessportfachverband eingeladen sind

In diesen unter 3. genannten Fällen darf die zu Grunde liegende Testung entweder höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein oder muss bei der Einreise vorgenommen werden. Der zu Grunde liegende Test muss die jeweils geltenden Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen. Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren.


Weitere Ausnahmen und Details

... entnehmen Sie bitte der Einreise-Quarantäneverordnung (EQV). Voraussetzung für eine Ausnahme von der Quarantänepflicht ist jedenfalls immer, dass die betroffene Person keine Symptome hat, die auf eine Coronainfektion hindeuten.


Weitere Informationen zur Quarantäneverordnung finden Sie außerdem auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Internationale Risikogebiete

Das RKI weist seit dem 15. Juni 2020 wieder Gebiete aus, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Die Liste finden Sie auf der Webseite des RKI.

Bitte beachten Sie, dass es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung dieser Liste kommen kann. Bitte prüfen Sie daher unmittelbar vor Antritt Ihrer Reise, ob Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise nach Deutschland in einem der gelisteten Gebiete aufgehalten haben. In diesen Fällen müssen Sie mit einer Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne rechnen.