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Über das Virus

Das Coronavirus ist sehr infektiös. Derzeit steht weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie zur Verfügung.

Hier finden Sie wichtige Informationen zu Vorbeugung, Übertragung und Risikopersonen.

Übertragung, Inkubationszeit und Symptome

Die Übertragung kann via

  • Tröpfcheninfektion durch hustende Infizierte

erfolgen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist eine Übertragung möglich. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Prävention.

Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert.

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit dem Wirkungsbereich "begrenzt viruzid" (wirksam gegen behüllte Viren), "begrenzt viruzid PLUS" oder "viruzid" anzuwenden.

Nach einer Inkubationszeit von zwei bis 14 Tagen können folgende Symptome auftreten:

  • Fieber
  • trockener Husten
  • Abgeschlagenheit
  • selten auch Durchfall/Erbrechen

Im Durschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage.

                      

Besonders gefährdete Personen

Bei einem Teil der Betroffenen kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündungen führen. Das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und Tod haben den Daten aus China zufolge Menschen über 60 Jahre und Menschen mit Grunderkrankungen.

Die meisten Todesfälle traten in China bei über 80-Jährigen auf, Männer waren häufiger betroffen als Frauen.

Bei Kindern scheint die Erkrankung laut WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Schwere oder gar kritische Verläufe wurden nur bei einem sehr kleinen Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen beobachtet. Es ist mit den bisherigen Daten allerdings nicht möglich zu bestimmen, welche Rolle Kinder und Jugendliche bei Übertragungen spielen und ob sie generell weniger anfällig für das Virus sind.

Schwangere scheinen der WHO zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben.

                   

Behandlungsmöglichkeiten

Bei den meisten (4 von 5 Fällen) in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild.

Im Zentrum der Behandlung stehen optimale unterstützende Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (z.B. Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen) sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen.

Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie, steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

                           

Vorbeugung

  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (gründliches Händewaschen dauert ca. 20-30 Sekunden)
  • immer VOR jeder Mahlzeit / Einnahme von Tabletten etc.
  • immer VOR und NACH Zubereitung von Speisen / Kontakte zu Erkrankten
  • bei öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns Einweghandtuch verwenden
  • Husten- und Nies-Etikette beachten
  • Abstand zu Erkrankten halten (ca. 1 bis 2 Meter)
  • aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden
  • geschlossene Räume regelmäßig lüften

Infos und auch Schaubilder zum Thema Händewaschen sind erhältlich unter www.infektionsschutz.de

                          

Verhalten bei grippalem Infekt

Wenn Sie an einer Atemwegserkrankung (grippaler Infekt) leiden:

  • Meiden Sie enge Kontakte zu Erkrankten
  • Melden Sie sich frühzeitig krank und schicken Sie ihre Kinder nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung (Schule/Kita)
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette
    - beim Husten und Niesen von Personen wegdrehen
    - Husten und Niesen erfolgt in die Armbeuge oder in Einwegtaschentücher
    - Entsorgung von gebrauchten Einwegtaschentüchern in den Mülleimer
    - Häufiges und gründliches Händewäschen mit Wasser und Seife
  • Wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin mit Ihrem Hausarzt/ggf. dessen Vertreter und weisen Sie auf Ihre Atemwegserkrankung hin.
  • Bei Symptomen wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall und wenn Sie in den letzten 14 Tagen in einem Coronavirus-Risikogebiet waren oder Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten:
    - Vermeiden Sie zunächst nicht notwendige Kontakte zu anderen Menschen
    - Bleiben Sie zuhause.
    - Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Hausarzt in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117. Dort bespricht man das weitere Vorgehen.

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus zusammengestellt.

Die wissenschaftlich fundierten Informationen wurden auch in Form von Videos aufbereitet. Dieser Link führt Sie direkt zum YouTube-Kanal der BZgA.