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Coronavirus

Aktuell geltende Regelungen sind abhängig von der Krankenhausampel und der 7-Tage-Inzidenz, die das Robert-Koch-Institut auf seinem Dashboard veröffentlicht.

Das gilt aktuell im Landkreis Würzburg

7-Tage-Inzidenz im Landkreis Würzburg


Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage
Quelle: Robert Koch-Institut (RKI), dl-de/by-2-0

Detaillierte Fallzahlen gibt es auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes.


Aktuell gültige Regelungen:

Details zu allen aktuellen Regelungen finden Sie unter www.bayern.de.

Die ab 15. Januar 2022 geltende Isolations- und Quarantänezeiten finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.  


Ungeimpfte / Nichtgenesene:

Ungeimpfte und Nichtgenesene dürfen sich nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und höchstens zwei Angehörigen eines weiteren Hausstands (unabhängig von deren Impfstatus) treffen. Kinder unter 14 Jahren sind von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen.

Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.
 

Kontaktbeschränkung auch für Geimpfte und Genesene

Private Zusammenkünfte sind nur mit maximal 10 immunisierten Personen erlaubt. Sind Ungeimpfte dabei, sind Mitglieder eines Haushalts sowie höchstens zwei Mitglieder eines weiteren Haushalts erlaubt. Kinder unter 14 Jahren sind jeweils ausgenommen.


3G-Regel für Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes Würzburg 

Aufgrund der 3G-Regelungen ist der Zugang zum Landratsamt Würzburg seit Montag, den 10. Januar 2022, nur noch für geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen möglich. Dies gilt auch für alle Dienstgebäude des Landratsamtes. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 5. Januar 2022.


Wo gilt sonst 3G?

  • am Arbeitsplatz, wenn an der Arbeitsstätte physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können
  • für Transporte von mehreren Beschäftigten zur Arbeitsstätte oder von der Arbeitsstätte
  • im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie im Flugverkehr für Fahr- bzw. Fluggäste und Kontroll- und Servicepersonal (ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler sowie Taxifahrten)
  • für den Zugang von Besuchern zum touristischen Bahn- und Reisebusverkehr sowie zu Ausflugsschiffen im Linienverkehr
  • ab 27. Januar 2022: bei Prüfungen, Meisterkursen und in Fahrschulen

Arbeitgebern und Beschäftigten ist das Betreten der Arbeitsstätte erlaubt, um unmittelbar vor der Arbeitsaufnahme ein Testangebot oder ein Impfangebot des Arbeitgebers wahrzunehmen.

Wer hat Zugang zu Bereichen, in denen 3G gilt?

  • Geimpfte, Genesene und Getestete mit aktuellem negativem Testnachweis (PCR-Test, Schnelltest)
  • Schülerinnen und Schüler, die in der Schule regelmäßigen Testungen unterliegen, ohne zusätzlichen Testnachweis
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind

PCR-Tests sind vom Zeitpunkt der Probenentnahme an 48 Stunden lang gültig, Schnelltests sind vom Zeitpunkt der Probenentnahme an 24 Stunden lang gültig. Selbsttests sind im ÖPNV, Regional- und Fernverkehr, bei touristischen Bus- und Bahnreisen sowie auf Ausflugsschiffen im Linienverkehr nicht ausreichend


Wo gilt 2G?

  • Gastronomie (innen und außen)
  • Beherbergungsbetriebe
  • körpernahe Dienstleistungen, die nicht medizinisch, therapeutisch oder pflegerische Leistungen sind (z.B. Friseure, Kosmetiksalons, Nagelpflege- oder Tattoostudios) 
  • Hochschulen
  • außerschulische Bildung (Musikschulen, Volkshochschulen etc.)
  • die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Bibliotheken und Archive
  • Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen

Ausgenommen sind:

  • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen (das sind z. B. Fußpflege, Logopädie oder Physiotherapie)
  • Prüfungen (hier gilt aus verfassungsrechtlichen Gründen nur 3G plus)

Wo gilt 2G-plus?

In folgenden Bereichen gilt 2G plus (hier brauchen also auch Geimpfte und Genesene zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnelltest, für Geboosterte entfällt die Testpflicht ab dem Tag der Auffrischungsimpfung):

  • Kulturveranstaltungen (Oper, Theater, Konzerte etc.)
  • Sportveranstaltungen (im Freien entfällt die Testpflicht ab 27. Januar 2022)
  • Messen, Tagungen, Kongresse 
  • Freizeiteinrichtungen (z. B. Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, in Ausstellungen, Schlössern, Indoorspielplätzen und Spielhallen)
  • private und öffentliche Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten (z. B. Hochzeiten, Geburtstage etc.), soweit nicht Gastronomie. 

Ergänzende Regelungen für 2G-plus

  • Es gelten Kapazitätsbeschränkungen: Ab dem 27. Januar 2022 dürfen 50% der Besucherkapazität genutzt werden (vorher nur 25%). 
    Bei Veranstaltungen, an denen mehr als 1.000 Personen teilnehmen, z.B. überregionale Sportveranstaltungen (Fußball), Kulturveranstaltungen (Konzerte), können 25% der Kapazitäten ausgelastet, maximal jedoch 10.000 Personen zugelassen werden. Für Messen gilt eine tägliche Besucherobergrenze von 12.500 Personen.
  • Die FFP2-Maskenpflicht gilt hier, abweichend von den allgemeinen Regelungen zur Maskenpflicht, durchgehend, auch am Platz.
  • Zu Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
  • Für private Veranstaltungen in öffentlichen Räumlichkeiten gelten die Kontaktbeschränkungen von zehn Personen zuzüglich Kindern unter 14 Jahren.  
  • Bei öffentlichen Veranstaltungen gilt eine von der Raumkapazität abhängige Personenobergrenze: Es dürfen so viele Personen zugelassen werden, wie unter Einhaltung des Mindestabstands in dem Raum Platz finden, insgesamt dürfen höchstens 50% der Raumkapazität genutzt werden. Weiter gilt die FFP2-Maskenpflicht; sie entfällt jedoch, sofern die Gäste an Tischen feste Sitzplätze einnehmen.

Wer hat Zugang zu Bereichen, in denen 2G bzw. 2G-Plus gilt?

  • Geimpfte und Genesene
  • Kinder bis zum 14. Geburtstag
  • Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden, haben ohne zusätzlichen Testnachweis Zugang zu Bereichen, in denen 2G-Plus gilt, wenn sie dort selbst aktiv werden: Dies gilt für Sport, Musik und Schauspiel; von 27. Januar an außerdem auch für alle Bereiche der Jugendarbeit, insbesondere die außerschulische Bildung. Minderjährige Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden, haben ohne weitere Nachweise Zugang zu Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies nachweisen (ärztliches Attest im Original, mit vollständigem Namen und Geburtsdatum). Sie benötigen zusätzlich einen aktuellen negativen PCR-Test. Von 27. Januar 2022 an ist ein aktueller, negativer Antigen-Schnelltest ausreichend.
  • In Bereichen, in denen 2G-Plus gilt, benötigen Geimpfte und Genesene zusätzlich zu ihrem Statusnachweis einen aktuellen negativen Schnelltest (max. 24 Stunden alt), alternativ kann vor Ort ein Selbsttest unter Aufsicht vorgenommen werden (soweit der Betreiber/Veranstalter dies anbietet). Dies gilt nicht für Personen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben. Die Booster-Impfung ist ab dem Tag der Impfung gültig. Die Pflicht zur Vorlage eines aktuellen negativen Tests entfällt auch für Personen, die nach vollständiger Immunisierung eine Infektion überstanden haben, sowie für Personen, die nach überstandener Infektion vollständig geimpft sind.

Wegfall der Testpflicht in einzelnen 2G-Plus-Bereichen unter freiem Himmel ab 27. Januar 2022

In einigen Bereichen unter freiem Himmel, in denen 2G-Plus gilt, entfällt die Testpflicht ab 27. Januar 2022. Die übrigen Regelungen von 2G-Plus (Personenobergrenzen, FFP2-Maskenpflicht, Abstandsgebot) gelten aber fort.

Dies gilt für die Ausübung von Sport in Sportstätten unter freiem Himmel, öffentliche und private Veranstaltungen unter freiem Himmel (außer Kultur- und Sportveranstaltungen), Zoos und botanische Gärten, Gedenkstätten und Freizeitparks, Ausflugsschiffe (außer Linienverkehr) sowie Führungen unter freiem Himmel.


2G-plus-Ausnahme für Geboosterte

Seit 15. Dezember 2021 benötigen geimpfte Personen, die zusätzlich eine weitere Impfstoffdosis als Auffrischungsimpfung erhalten haben, keinen zusätzlichen Testnachweis mehr. Die Booster-Impfung ist ab dem Tag der Auffrischungsimpfung gültig.

Beim Besuch in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen wie z. B. Krankenhäuser, Senioren- und Pflegeheimen hingegen müssen auch Geboosterte ein negatives Testergebnis vorlegen.

Landesweit gilt außerdem:

  • Für die Gastronomie besteht eine Sperrzeit („Sperrstunde“) zwischen 22 Uhr und 5 Uhr
  • Diskos, Clubs, Bordelle und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sowie Schankwirtschaften (Bars) bleiben geschlossen.
  • Volksfeste unterbleiben
  • Im Groß- und Einzelhandel gilt eine Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm Ladenfläche.


Schulen

In  Schulen gilt eine Maskenpflicht. Sie gilt auch am Platz, unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstandes, sowie beim Sportunterricht in Innenräumen. In den Jahrgangsstufen 1 bis 4 ist eine Stoffmaske ausreichend, alle anderen Schülerinnen und Schüler müssen zumindest medizinische Gesichtsmaske tragen.

Schülerinnen und Schülern ist die Teilnahme am Präsenzunterricht, an Schulveranstaltungen oder der Mittagsbetreuung nur möglich, wenn sie mindestens drei Mal wöchentlich einen aktuellen negativen Testnachweis erbringen oder in der Schule einen Selbsttest unter Aufsicht vornehmen.

Lehrerinnen und Lehrer unterliegen den Regelungen von § 28 b des Infektionsschutzgesetzes: Sofern sie nicht geimpft oder genesen sind, müssen sie an jedem Arbeitstag über einen aktuellen negativen Test verfügen. Dritte, insbesondere Eltern, dürfen das Schulgelände nur betreten, wenn sie die Voraussetzungen von 3G erfüllen.

Tritt in einer Klasse ein Infektionsfall auf, werden alle Schülerinnen und Schüler dieser Klasse fünf Unterrichtstage lang täglich getestet.

Besuche in Pflegeheimen und Kliniken

Seit dem 18. November 2021 müssen alle Personen, die Pflegeheime und Kliniken betreten, unabhängig vom Impfstatus einen negativen Testnachweis vorzeigen.

Diese Regelung gilt auch für geimpfte, genesene und geboosterte Personen.

Kita-Betreuung

Für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gilt eine Testnachweispflicht: Die Sorgeberechtigten müssen drei Mal pro Woche einen glaubhaften Nachweis darüber erbringen, dass sie ihr Kind mittels Selbsttests negativ auf das Coronavirus getestet haben. Sie erhalten dafür weiterhin Berechtigungsscheine, mit denen sie kostenlos Selbsttests in Apotheken abholen können.

Für Kinder, die an den in den Kinderbetreuungseinrichtungen angebotenen PCR-Pooltestungen teilnehmen, bedarf es keines weiteren Testnachweises.

Es werden feste Betreuungsgruppen eingerichtet.

Beschäftigte in Kinderbetreuungseinrichtungen unterliegen den Regelungen von § 28 b des Infektionsschutzgesetzes: Sofern sie nicht geimpft oder genesen sind, müssen sie an jedem Arbeitstag über einen aktuellen negativen Test verfügen. Dritte, insbesondere Eltern, dürfen das Gelände nur betreten, wenn sie die Voraussetzungen von 3G erfüllen.



Stand: 27.01.2022, 15 Uhr 

Wer gilt als getestet, genesen, geimpft oder geboostert?


Getestet:

Ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Ausgenommen sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr sowie darüber hinaus Schülerinnen und Schüler, welche bereits im Rahmen des verbindlichen Schulkonzepts regelmäßig getestet werden. Zulässig ist ebenfalls ein negatives Testergebnis eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.

Genesen:

Der Genesenen-Status im Sinne der 2G-Regel beginnt 28 Tage nach einem positiven Corona-Test und gilt drei Monate. Auch die Ausnahme von der Quarantäne-Pflicht läuft nun schon nach drei Monaten ab. Einen Unterschied macht dies allerdings nur für Personen, die zuvor nicht geimpft waren: Nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) müssen ungeimpfte Genesene nach drei Monaten eine Impfdosis erhalten, um nach der 2G-Regel als „vollständig geimpft“ zu gelten. Eine weitere Impfung noch einmal drei Monate später ist dann ein „Booster“ im Sinne von 2G-Plus. Für Genesene ohne Impfschutz gelten nach drei Monaten wieder alle Corona-Beschränkungen für Ungeimpfte.

Geimpft:

  • Vollständig gegen Covid-19 geimpft sind Personen, die mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind (derzeit die Impfstoffe von Biontech, Astrazeneca, Moderna, Johnson & Johnson), über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

  • Wer nach einer Impfung eine Covid-Infektion überstanden hat, gilt ab dem 29. Tag nach dem positiven Test ebenfalls als vollständig geimpft.

  • Wer zunächst genesen ist und sich dann einmal impfen lässt, gilt ab dem Tag der Impfung als vollständig geimpft.

  • Wer ohne Impfung zwei Corona-Infektionen überstanden hat, gilt hingegen im Sinne von 2G nicht als grundimmunisiert.


Geboostert:

Bei einem sogenannten Booster (Verstärker) erhalten vollständig geimpfte Menschen eine weitere (dritte) Dosis eines zugelassenen Impfstoffs gegen Covid-19. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt hierfür ein mRNA-Vakzin unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verabreicht wurde. Im besten Fall ist es dasselbe, das bereits zur Grundimmunisierung verwendet wurde, also zum Beispiel Impfstoffe der Hersteller Pfizer/BioNTech und Moderna.

Folgende Personen gelten als geboostert:

  • Dreifach geimpft (ab dem Tag der Auffrischungsimpfung)

  • Eine oder zwei Impfungen und danach eine Infektion

  • Eine Impfung, folgend eine Infektion und danach eine Impfung

  • Infektion und danach eine oder zwei Impfungen 

Stand: 28.1.2022, 14 Uhr 

Testzeiten und Testnachweis: Was gilt für Kinder und Jugendliche?

Getesteten Personen stehen gleich

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag
  • Schülerinnen und Schüler, die regemäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen
  • noch nicht eingeschulte Kinder

Für die Testung von Säuglingen und Kindern wurden am Testzentrum Talavera spezielle Öffnungszeiten eingerichtet:

Die Testung von Kindern unter 6 Jahren erfolgt

montags bis freitags zwischen 17 und 19 Uhr sowie
samstags und sonntags von 10 bis 13 Uhr.

In diesem Zeitraum steht speziell geschultes Personal für die Abstrichentnahme bei Säuglingen und Kindern bereit. 



Was gilt es bei der Ein- und Ausreise zu beachten?

Infos zur Ein- und Ausreise finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Die Liste der Hochrisikogebiete oder Virusvariantengebiete führt das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seiner Webseite.  

Kontakt zum Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg

Bei Fragen hilft das Corona-Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg weiter.
Tel.: 0931 8003-5100 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 15 Uhr, Freitag von 8 - 13 Uhr). Sonn- und Feiertage nicht besetzt!

Weitere Informationen


Sie haben ein positives Testergebnis?

In den drei folgenden Aufklappmenüs können Sie nachlesen, was im Einzelfall (positiver Selbsttest, Schnelltest, PCR-Test) zu tun ist:

Was tun nach positivem Selbsttest?

Sie haben an sich einen sogenannten Selbsttest (ohne Beaufsichtigung geschulter Personen) auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt und Ihr Test ist positiv ausgefallen.

Im Folgenden erfahren Sie, was Sie im Falle eines positiven Testergebnisses beachten müssen.

1.   Lassen Sie Ihr Testergebnis bestätigen!

  • Mitunter zeigen Selbsttests auch falsch positive Ergebnisse an. Bei Vorliegen eines positiven Ergebnisses eines Selbsttests besteht daher nach der aktuell gültigen Allgemeinverfügung Isolation des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) die Verpflichtung, dass Sie Ihr Ergebnis unverzüglich mittels eines zuverlässigeren PCR- Testsbestätigen lassen. Kommen Sie dieser Nachtestpflicht nicht nach, kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden.

  • Nach der aktuell geltenden Testverordnung des Bundes haben Sie Anspruch auf eine bestätigende Untersuchung. Diese Testung ist für Sie kostenfrei.

    Wenden Sie sich an unser Testzentrum (z.B. Talavera) oder Ihren Hausarzt, um Ihr positives Selbsttestergebnis durch einen PCR-Test bestätigen zu lassen. Die Kontaktdaten erfahren Sie über die Internetseite https://www.testzentrum-wuerzburg.de/ 

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 08:30 bis 19:00 Uhr, Drive-Through ab 12:00 Uhr geöffnet
Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr

Für Kinder (unter 6 Jahre), Säuglinge (ab 0 Monate) und Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind extra Zeitfenster reserviert, zu denen speziell geschultes Personal für die Abstrichnahme bereitsteht. Diese sind regelhaft:

Montag – Freitag 17:00 – 19:00 Uhr
Samstag – Sonntag 10:00 – 13:00 Uhr

 Eine Terminvereinbarung ist in diesem Falle nicht notwendig, bitte registrieren Sie sich aber vorab https://covidtestbayern.sampletracker.eu/ 

  • Bringen Sie Ihren positiven Selbsttest mit.
  • Zur Durchführung des PCR-Tests können Sie die freiwillige häusliche Absonderung unterbrechen. Beachten Sie dabei bitte entsprechende Schutzmaßnahmen (Abstand, FFP-2 Maske) und verzichten Sie auf öffentliche Verkehrsmittel.

2.   Begeben Sie sich in häusliche Quarantäne!

  • Sie sind verpflichtet, sich in häusliche Quarantäne zu begeben und Kontakte größtmöglich zu vermeiden.
  • Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung. Vermeiden Sie direkten Kontakt zu weiteren Personen in Ihrem Haushalt.
  • Treten bei Ihnen Symptome auf, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem hausärztlichen Notdienst auf!

3.   Informieren Sie Ihre Haushaltsangehörigen!

  • Teilen Sie allen Ihren Haushaltsangehörigen gegebenenfalls vorsorglich mit, dass ein positives Selbsttestergebnis bei Ihnen vorliegt und Sie sich mittels PCR-Test nachtesten lassen.
  • Aus Ihrem positiven Selbsttest ergeben sich noch keine Absonderungsverpflichtungen für Ihre Haushaltsangehörigen.
  • Eine Pflicht zur Absonderung besteht für Ihre Haushaltsangehörigen erst ab dem Zeitpunkt, an dem für Sie ein positives PCR-Testergebnis vorliegt und diese nicht geimpft oder nicht genesen sind.

4.   Weitere Informationen


Stand: 19.11.2021

Was tun nach positivem Schnelltest?

Sie haben sich einer Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mittels Antigen-Schnelltest unterzogen und Ihr Test ist positiv ausgefallen. Hierunter fallen Antigentests, die von geschulten Dritten durchgeführt oder von geeigneten Personen überwacht wurden. Alleine durchgeführte und nicht durch Dritte überwachte Selbsttests fallen nicht darunter.

Im Folgenden erfahren Sie, was Sie im Falle eines positiven Testergebnisses beachten müssen.

1. Lassen Sie Ihr Testergebnis bestätigen!

  • Selten zeigen Antigen-Schnelltests auch falsch positive Ergebnisse an. Ihr positives Ergebnis muss mittels eines zuverlässigeren PCR-Tests bestätigt werden.
  • Nach der aktuell geltenden Testverordnung des Bundes haben Sie Anspruch auf eine bestätigende Untersuchung. Diese Testung ist für Sie kostenfrei.
  • Wenden Sie sich an unser Testzentrum (z.B. Talavera) oder Ihren Hausarzt, um Ihr positives Selbsttestergebnis durch einen PCR-Test bestätigen zu lassen. Die Kontaktdaten erfahren Sie über die Internetseite https://www.testzentrum-wuerzburg.de/.

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 08:30 bis 19:00 Uhr, Drive-Through ab 12:00 Uhr geöffnet
Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Für Kinder (unter 6 Jahre), Säuglinge (ab 0 Monate) und Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind extra Zeitfenster reserviert, zu denen speziell geschultes Personal für die Abstrichnahme bereitsteht. Diese sind regelhaft:

Montag – Freitag 17:00 – 19:00 Uhr
Samstag – Sonntag 10:00 – 13:00 Uhr

Eine Terminvereinbarung ist in diesem Falle nicht notwendig, bitte registrieren Sie sich aber vorab https://covidtestbayern.sampletracker.eu/ 

Wenn Sie sich zusätzlich einer bestätigenden PCR-Testung unterzogen haben und das Ergebnis dieses PCR-Tests negativ ist, dann endet Ihre Isolation mit Erhalt des Testergebnisses!

2. Begeben Sie sich in häusliche Isolation!

  • Wenn Sie ein positives Antigen-Schnelltestergebnis erhalten haben, gehen Sie unverzüglich und ohne Umwege nach Hause! Dies gilt auch für geimpfte und genesene Personen.

  • Verlassen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen. Wen Sie einen Garten oder einen Balkon haben, können Sie sich dort alleine aufhalten.

  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu den weiteren Personen in Ihrem Haushalt. Bleiben Sie, wenn möglich, in einem eigenen Zimmer – auch bei den Mahlzeiten. Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung. Sie und Ihre Haushaltsmitglieder (außer diese sind geimpft oder genesen) dürfen keinen Besuch empfangen. Auch geimpfte oder genesene Haushaltsmitglieder sollten jedoch nach Möglichkeit in dieser Zeit keinen Besuch im selben Haushalt empfangen.

  • Die Isolation endet, wenn ein nachträglich durchgeführter PCR-Test negativ ist mit dem Vorliegen des negativen Ergebnisses. Es erfolgt keine gesonderte Mitteilung durch das Gesundheitsamt. Das negative Testergebnis muss nur vorgelegt werden, wenn die zuständige Behörde dies explizit verlangt. 
  • Wenn Sie Symptome bekommen oder sich diese verschlimmern, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem hausärztlichen Notdienst auf!


3. Informieren Sie Ihre Haushaltsangehörigen!

  • Teilen Sie all Ihren Haushaltsangehörigen schnellstmöglich mit, dass Sie positiv getestet wurden.

  • Aus Ihrem positiven Antigen-Schnelltestergebnis ergeben sich zunächst keine weiteren Absonderungsverpflichtungen für andere Personen. Sie sollten Ihr Umfeld und weitere Kontaktpersonen aber über ihr positives Testergebnis unterrichten.
     

4. Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt und weitere Informationen: 

  • Das Gesundheitsamt wird automatisch über Ihr positives Schnelltestergebnis informiert. Eine Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt erfolgt dann, wenn sich dieses im PCR-Test bestätigt hat. 


Stand: 19.11.2021

Was tun nach positivem PCR-Test?


Sie haben sich einer Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mittels PCR-Test (auch PoC-PCR- Tests fallen hierunter) unterzogen und Ihr Test ist positiv ausgefallen.

Im Folgenden erfahren Sie, was Sie im Falle eines positiven PCR-Testergebnisses beachten müssen.

1.   Begeben Sie sich in Absonderung (Isolation)!

  • Wenn Sie ein positives PCR-Testergebnis erhalten haben, begeben Sie sich unverzüglich und ohne Umwege in Ihre Wohnung/Ihr Haus! Dies gilt auch für geimpfte und genesene Personen. Auch, wenn Sie sich aufgrund von Symptomen soeben einem PCR-Test unterzogen haben und noch auf das Ergebnis warten, müssen Sie sich mindestens bis zum Erhalt des Testergebnisses in Absonderung begeben.

  • Verlassen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen. Wenn Sie einen Garten oder einen Balkon haben, können Sie sich dort alleine aufhalten.

  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu den weiteren Personen in Ihrem Haushalt. Bleiben Sie, wenn möglich, in einem eigenen Zimmer – auch bei den Mahlzeiten. Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung.
  • Ihre häusliche Absonderung endet bei asymptomatischem Verlauf in der Regel 10 Tage dem durchgeführten Test (Tag des Abstrichs) oder bei symptomatischem Verlauf 10 Tage nach Symptombeginn und wenn für 48 Stunden Symptomfreiheit bestand. Eine Freitestung in beiden Fällen kann frühestens an Tag 7 erfolgen (Schnell- oder PCR-Test möglich). Diese Zeiträume gelten auch für Personen mit nachgewiesener Omikron-Infektion.

  • Wenn Sie Symptome bekommen oder sich diese verschlimmern, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) auf!

2. Informieren Sie Ihre Haushaltsangehörigen!

  • Teilen Sie all Ihren Haushaltsangehörigen schnellstmöglich mit, dass Sie positiv getestet wurden.

    Ihre Haushaltsangehörigen müssen sich ebenfalls sofort nach Kenntnis über Ihr positives Ergebnis in Absonderung (Quarantäne) begeben, außer diese waren innerhalb der letzten sechs Monate nachweislich an COVID-19 erkrankt oder sind vollständig geimpft und haben keine gegenteilige Anordnung der zuständigen Behörde erhalten.

  • Auch Ihre absonderungspflichtigen Haushaltsangehörigen dürfen die Wohnung oder das Haus nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen verlassen. Ein Aufenthalt auf dem eigenen Balkon oder im eigenen Garten sind möglich.

  • Die Quarantäne für Ihre Haushaltsangehörigen endet in der Regel 10 Tage nach Ihrem Testergebnis oder dem Auftreten der ersten Symptome bei Ihnen (je nachdem was zuerst auftrat), sofern Ihre Haushaltsangehörigen nicht selbst Symptome entwickeln und/oder positiv getestet werden.

  • Zudem bestehen folgende Möglichkeiten zur vorzeitigen Beendigung der Quarantäne der Haushaltsmitglieder, sofern diese keine Symptome zeigen:
    ab dem siebten Tag der Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen PCR- oder Schnelltestergebnisses bei Probenentnahme durch eine medizinische Fachkraft oder hierfür geschulte Person frühestens an diesem Tag. Für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, kann dieser Test an Tag 5 vorgenommen werden.

  • Das negative Testergebnis muss bis zum Ablauf der ursprünglichen Absonderungsdauer mitgeführt und der zuständigen Behörde übermittelt werden.

  • Aufgrund Ihres positiven PCR-Testergebnisses sollten sie umgehen Ihre Kontaktpersonen über Ihr positives Testergebnis unterrichten. Ungeimpfte und ungenesene enge Kontaktpersonen (Kontakt näher als 1,5 m, länger als 10 Minuten, zwei Tage vor auftreten Ihrer Symptome bzw. Ihres Tests) müssen ebenfalls in häusliche Quarantäne.

3. Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt

  • Das Gesundheitsamt wird mit positiv getesteten Personen und Haushaltsangehörigen Kontakt aufnehmen, es kann allerdings aufgrund der hohen Fallzahlen bis zu 48h bis zur Kontaktaufnahme dauern. Bitte sehen Sie zunächst davon ab, selbst mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen. Warten Sie auf den Anruf und informieren Sie Ihre Haushaltsmitglieder sowie enge, insbesondere ungeimpfte Kontaktpersonen.

Die Kontaktdaten Ihrer engen Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt erfragt und von diesem entsprechend der aktuell gültigen AV Isolation häusliche Quarantäne angeordnet. Auch hier kann es zu einem zeitlichen Verzug kommen, daher ist es wichtig, dass die Kontaktpersonen bereits vorab durch Sie informiert werden.


4. Weitere Informationen

Antworten auf weitere Fragen rund um Testungen und bei positivem PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 finden Sie unter: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/ 

Die ab dem 15. Januar 2022 geltende Isolations- und Quarantänezeiten finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Stand: 26. Januar 2022


             

Informationen zur Kontaktnachverfolgung

Nach Kontakt zu einer Corona-positiven Person: Was ist zu tun?

Stark steigende Corona-Zahlen sind eine Herausforderung für die Kontaktnachverfolgung. Ohne Kontaktbeschränkungen ist die Zahl der Personen, die sich bei einem Infizierten angesteckt haben könnten, deutlich größer als in den Corona-Wellen zuvor.

Positiv Getestete kontaktiert das Gesundheitsamt weiterhin aktiv. Bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen geht es nun aber vor allem darum, Personen mit einem hohen Risiko für schwere Krankheitsverläufe zu schützen. Damit die Anpassung der Kontaktnachverfolgung nicht für Verunsicherung sorgt, hat das Gesundheitsamt die wichtigsten Fragen und Antworten für Personen zusammengestellt, die Kontakt zu einem Corona-Positiven hatten.

Wann besteht eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus SARS-CoV-2?

Ansteckungsfahr besteht bei einem engen Kontakt zu einer infizierten Person

  • bereits innerhalb von 2 Tagen vor dem Symptombeginn der infizierten Person,
  • während der gesamten Zeit, in der die infizierte Person Krankheitszeichen zeigt, und auch
  • innerhalb von 2 Tagen vor Abnahme des positiven Tests bei der infizierten Person, falls diese keine Krankheitszeichen zeigt.

Ein „enger Kontakt“ ist zum Beispiel, wenn der Abstand untereinander über mehr als 10 Minuten weniger als 1,5 Meter betrug und weder die infizierte Person noch ihre Kontaktpersonen durchgehend und korrekt eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske getragen haben. Ein direktes Gespräch zwischen infizierter Person und Kontaktperson gilt zudem immer als „enger Kontakt“, unabhängig davon, wie lang es dauert, wenn nicht beide eine Maske entsprechend getragen haben.
Die Ansteckungsgefahr besteht so lange, bis die infizierte Person aus der Isolation entlassen ist.
Ein enger Kontakt außerhalb dieser Zeit ist in der Regel unkritisch.

Was ist nach einem Kontakt zu einem Infizierten zu tun?

Wer Kontakt mit einer infizierten Person in einem Zeitraum hatte, in dem eine Ansteckungsgefahr bestand, sollte Folgendes beachten:

  • Kontakt zu anderen Personen einschränken, vor allem zu Risikopersonen, die gefährdet sind, schwer an COVID-19 zu erkranken.
  • AHA+L-Regeln beachten: Abstand wahren, Hygienemaßnahmen berücksichtigen, im Alltag Maske tragen (höchste Sicherheit bietet eine FFP2-Maske!) und regelmäßig lüften.
  • Regelmäßig testen: Selbsttest mit eigenständig beschafften Tests oder im Rahmen der angebotenen Testmöglichkeiten. Wer eine Warnung der Corona WarnApp erhält, kann mit dieser auch eine kostenlose PCR-Testung in Anspruch nehmen. Die Warnung auf dem Handy muss bei der Testung vorgezeigt werden.
  • Selbstbeobachtung für 14 Tage: Insgesamt zwei Wochen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person auf Corona-spezifische Symptome achten.
  • Falls Krankheitszeichen auftreten: Unverzüglich Selbstisolation, ärztliche Abklärung und Mitteilung ans Gesundheitsamt.

Wer wird vom Gesundheitsamt kontaktiert?

In der jetzigen Phase der Pandemie geht es vor allem darum, Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu schützen und zu verhindern, dass viele Menschen eine Behandlung im Krankenhaus benötigen. Daher konzentrieren sich aktive Ermittlungen des Gesundheitsamts bei Kontaktpersonen infizierter Menschen derzeit auf

  • Haushaltsangehörige, also Partnerin oder Partner, Kinder und weitere Personen, die mit in der Wohnung leben. Sie haben ein besonders hohes Ansteckungsrisiko.
  • Personen mit Kontakt zu gefährdeten Menschen. Sie könnten eine Infektion in Risikogruppen weitertragen oder eine Vielzahl von Menschen anstecken. Dies betrifft insbesondere Personen in Pflege-oder Altenheimen, in ambulanten Pflegediensten und Krankenhäusern sowohl diejenigen, die dort arbeiten, als auch diejenigen, die dort leben oder betreut werden. Für Schulen und Kindertageseinrichtungen gibt es eigene Regelungen.

Kontaktpersonen, die nicht diesen Gruppen angehören, werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Stattdessen fordert das Gesundheitsamt die infizierten Personen auf, ihre Kontakte selbst zu informieren.

Wer auf diese Weise erfährt, dass er Kontakt zu einer infizierten Person hatte, sollte seine eigenen Kontakte reduzieren, die allgemeinen Hygieneregeln (AHA+L) genau befolgen, sich mit einem Schnelltest selbst oder an einer Teststelle testen lassen und auf mögliche Krankheitszeichen von COVID-19 achten. Bei einem positivem Schnelltest werden wichtige Informationen durch die Teststelle überreicht.

Für geimpfte und genesene Personen (für letztere gilt: PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion nicht älter als 6 Monate) gilt: Solange keine Krankheitszeichen auftreten und die ggf. durchgeführten Corona-Tests negativ sind, muss kein Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen werden und es besteht keine Quarantänepflicht.

Aktuelle Regelungen zur Quarantäne von engen Kontaktpersonen

Bei engen Kontaktpersonen endet die häusliche Quarantäne, wenn der enge Kontakt zu einem Positiven zehn Tage zurückliegt und die Quarantäne asymptomatisch verlaufen ist. Bei Symptomfreiheit besteht die Möglichkeit, sich frühestens an Tag 7 mit einem Antigen- oder PCR-Test freizutesten.


Sonderregelung für Kita- und Kindergartenkinder sowie Schülerinnen und Schüler:

Schülerinnen und Schüler sowie Kita- und Kindergarten-Kinder, für die als enge Kontaktpersonen Quarantäne verfügt wurde, können sich bereits nach fünf Tagen freitesten (per PCR- oder Antigen-Schnelltest).

Alle ab dem 15. Januar 2022 geltende 
Isolations- und Quarantänezeiten finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Wie verhält es sich mit geimpften und genesenen Kontaktpersonen?

Ausnahmen von der Quarantänepflicht als enge Kontaktperson, unabhängig von der Virusvariante, gelten für:

  1. Personen mit einer Auffrischimpfung (Boosterimpfung), hierzu sind insgesamt drei Impfungen erforderlich (auch bei jeglicher Kombination mit Impfstoff von Johnson & Johnson)

  2. Genesene Geimpfte und Geimpfte Genesene

  3. Personen mit einer zweimaligen Impfung, ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung, dies gilt auch für Impfung mit Impfstoff von Johnson & Johnson

  4. Genesene ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag ab dem Datum der Abnahme des positiven Tests


Impfen ist die wirksamste Prävention

Das Gesundheitsamt von Stadt und Landkreis Würzburg appelliert aufgrund der stark steigenden Fallzahlen nochmals an die Impfbereitschaft. Impfen ist die beste Möglichkeit, um sich vor einer Corona-Erkrankung und auch deren möglichen Langzeitfolgen („Long COVID“) zu schützen. Geimpfte helfen nicht nur sich, sondern auch ihren Angehörigen und den Menschen in ihrer Umgebung. Je mehr Personen geimpft sind, desto weniger erkranken schwer oder sterben am Coronavirus. Und wer geimpft ist, unterliegt auch als enge Kontaktperson in der Regel keiner Quarantänepflicht.

Stand: 26. Januar 2022, 16 Uhr

Kontakt-Tagebuch führen,
um Corona-Ausbreitung einzudämmen

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, ein persönliches Corona-Kontakt-Tagebuch zu führen. Im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann ein solches Tagebuch dabei helfen, Freunde und Familienangehörige schneller zu verständigen.

Geführt werden kann das persönliche Tagebuch auf unterschiedliche Weise: entweder klassisch mit Stift und Papier, digital in einer Tabelle oder mit einer speziellen App auf dem Smartphone oder Tablet. Angeboten werden diese sowohl für Android- als auch für iOS-Systeme. Notiert werden sollte Tag für Tag, welche Person wann, wo und wie lange getroffen wurde – am besten mit einer Kontaktmöglichkeit.

Hier gibt's zwei Vorlagen zum Herunterladen:


Weitere Informationen rund um das Thema Corona

Wo finde ich was?

Antworten auf Ihre Fragen

  • zu Corona-Tests in Stadt und Landkreis Würzburg
    finden Sie auf unserer Seite Testzentren

  • zum Impfen in Stadt und Landkreis Würzburg
    finden Sie auf unserer Seite Impfzentren

  • zum öffentlichen Leben (Kontaktbeschränkungen, Einkaufsmöglichkeiten etc.)
    finden Sie auf der Seite des Bayerischen Innenministeriums

  • wenn Sie Kontaktperson der Kategorie 1 (KP1) sind
    finden Sie auf der Seite des Bayer. Gesundheitsministeriums

   

   

Aktuelle Pressemitteilungen

28.01.2022
Impfausweis
Aktuell gibt es genügend freie Termine an den Impfzentren in der Margarethenhalle in Margetshöchheim und in Würzburg „Am Handelshof“. Am kommenden Samstag, 29.Januar, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie am Sonntag, 30. ... mehr
26.01.2022
PM Buchungsportal für Kinderimpfungen by Lucas Kesselhut
Das vom Landratsamt Würzburg entwickelte Buchungsportal für Kinderimpftermine https://termine.landkreis-wuerzburg.de/kinderimpftermine ist seit rund zwei Wochen online. Hier können Impftermine für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren ... mehr
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10... 344 | > | >>

              

Bürgertelefone

von Stadt und Landkreis Würzburg

Das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg ist unter

0931 8003-5100

zu erreichen

  • montags bis donnerstags von 8:00 bis 15:00 Uhr 
  • freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr

An Sonn- und Feiertagen ist das Bürgertelefon nicht besetzt.

der Bayer. Staatsregierung zu allen Fragen der Bürger*innen

Die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung ist 

Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und

Samstag von 10 bis 15 Uhr 

unter 089 122220 erreichbar und dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen.

Fragen zu wesentlich betroffenen Lebensbereichen werden beantwortet, beispielsweise zu gesundheitlichen Themen, den Kontaktbeschränkungen oder Kinderbetreuung und Schule, Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler. Die Corona-Hotline der Staatsregierung wird von der Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstützt.

Stand: 18. Januar 2022

von der Kassenärztlichen Vereinigung

Ratsuchende Bürger*innen können sich auch an die Telefonnummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern wenden.

vom Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)

Unter der Nummer 09131 68 08-51 01 hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Telefon-Hotline geschaltet.

          

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