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Öffentliches Leben

Das Coronavirus stellt unsere Gesellschaft mit dem Teil-Lockdown vor enorme Herausforderungen. Was die Ausbreitung des Erregers für unser tägliches Leben bedeutet und wie wir unseren Alltag jetzt organisieren können, erfahren Sie auf diesen Seiten.

Grundlage der hier veröffentlichten Regelungen ist die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die in der geänderten Fassung vom 8. Januar 2021 in der Zeit vom 11. bis 31. Januar 2021 gilt.

Sie sieht weitergehende Regelungen beim Erreichen einer deutlich erhöhten 7-Tage-Inzidenz vor. Weiter können beim Erreichen einer 7-Tage-Inzidenz von weniger als 50 erleichternde Abweichungen zugelassen werden.



Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Alkoholverbot

Allgemeine Ausgangsbeschränkungen und nächtliche Ausgangssperre

Es gilt eine landesweite Ausgangsbeschränkung. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist daher nur noch mit triftigen Gründen möglich. Zu den triftigen Gründen gehören insbesondere:

  • die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten,
  • der Besuch von Not- und Tagesbetreuung für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige
  • außerschulische Bildung (bspw. Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von Ehrenamtlichen)
  • praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern
  • die Teilnahme an Prüfungen
  • die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Angehörigen therapeutischer Berufe sowie Blutspenden,
  • Versorgungsgänge, Einkäufe und Besuch von Dienstleistern,
  • der Besuch eines anderen Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht),
  • der Besuch bei Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (unter Beachtung der Kontaktbeschränkung),
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen (unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen),
  • die Begleitung Sterbender sowie die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis,
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft, alleine, mit dem eigenen Hausstand und mit einem anderen Hausstand, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht),
  • Versorgung von Tieren,
  • Behördengänge,
  • die Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften sowie die Teilnahme an zulässigen Versammlungen nach dem Bayer. Versammlungsgesetz


Nächtliche Ausgangssperre

Zwischen 21 Uhr und 5 Uhr früh gilt eine landesweite Ausgangssperre. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist während dieser Zeit nur aus folgenden Gründen zulässig:

  • medizinische und veterinärmedizinische Notfälle oder andere unaufschiebbare Behandlungen,
  • die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder zu unaufschiebbaren Ausbildungszwecken
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • die unaufschiebbare Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • die Begleitung Sterbender,
  • Handlungen zur Versorgung von Tieren,
  • ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe

Alkoholverbot

Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist untersagt.


Regelungen bei einer deutlich erhöhten Sieben-Tage-Inzidenz

Besteht in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ein gegenüber dem Landesdurchschnitt deutlich erhöhter Inzidenzwert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, so muss die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung weitergehende Anordnungen treffen.

Wer in einem Risikogebiet mit mehr als 200 Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100 000 Einwohner lebt, darf sich in der Freizeit höchstens 15 Kilometer von seinem Wohnort entfernen.

Regelungen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 50

Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen nicht überschritten und hat die Entwicklung des Inzidenzwertes eine sinkende Tendenz, so kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung erleichternde Abweichungen von den Bestimmungen dieser Verordnung durch Allgemeinverfügung zulassen.


Stand: 11. Januar 2021

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Kontaktbeschränkungen regelt die 11. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in ihrer am 8. Januar geänderten Fassung vom 11. bis 31. Januar 2021:

Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Wo die Einhaltung des Mindestabstands im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie einer weitere Person. Kinder bis drei Jahren sind hiervon ausgenommen.

Diese Regelung gilt nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

Eine private Betreuung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Personen untersagt.

Stand: 11. Januar 2021


Kontakt-Tagebuch führen,
um Corona-Ausbreitung einzudämmen

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg empfiehlt allen Bürger*innen, ein persönliches Corona-Kontakt-Tagebuch zu führen. Im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann ein solches Tagebuch dabei helfen, die Kontaktpersonen einer infizierten Person deutlich schneller zu ermitteln.

Kontaktpersonen können dadurch möglicherweise nicht nur schneller ermittelt, sondern in der Folge auch schneller darüber informiert werden, dass sie sich in Quarantäne zu begeben haben. Und auch untereinander können sich Freunde und Familienangehörige schneller verständigen, sollte es im direkten Umfeld einen Verdacht auf eine Corona-Infektion geben. Die Tagebücher können zudem die Ermittlungsarbeiten bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung vereinfachen. Gerade bei stark steigenden Fallzahlen bedeutet dies eine gewisse Entlastung für so genannte Contact Tracer in den Gesundheitsämtern.

Geführt werden kann das persönliche Tagebuch auf unterschiedliche Weise: entweder klassisch mit Stift und Papier, digital in einer Tabelle oder mit einer speziellen App auf dem Smartphone oder Tablet. Angeboten werden diese sowohl für Android- als auch für iOS-Systeme. Notiert werden sollte Tag für Tag, welche Person wann, wo und wie lange getroffen wurde – am besten mit einer Kontaktmöglichkeit.

Hier gibt's zwei Vorlagen zum Herunterladen:

Weitergehende Maskenpflicht

Wo die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Maskenpflicht besteht

  • auf von den Landratsämtern und kreisfreien Städten festgelegten stark frequentierten öffentlichen Plätzen.

    Informationen zu den von der Stadt Würzburg festgelegten stark frequentierten öffentlichen Plätzen finden Sie hier: https://www.wuerzburg.de

    Der Landkreis Würzburg hat noch keine stark frequentierten öffentlichen Plätze festgelegt.


  • Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und den hierzu gehörenden Einrichtungen (Haltestellen etc.) besteht für Fahrgäste Maskenpflicht. Ab dem 18. Januar 2021 muss die Maske FFP2-Standard erfüllen, bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren reicht das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus.

  • In Handels- und Dienstleistungsbetrieben, Arztpraxen und Märkten

    • Die Maskenpflicht gilt für Kunden und ihre Begleitpersonen in Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr sowie in Einkaufszentren. Auch auf den Parkplätzen, in den Eingangs- und Warteflächen gilt die erweiterte Maskenpflicht, ebenso an Verkaufsstellen auf Märkten unter freiem Himmel. Ab dem 18. Januar 2021 muss die Maske FFP2-Standard erfüllen, bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren reicht das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus.

    • Den Angestellten im Einzelhandel wird zum Tragen einer FFP2-Maske geraten. Soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

    • Gleiches gilt für Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr, Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden, mit der Ausnahme, dass die Maske ausnahmsweise nicht getragen werden muss, wenn die Art der Leistung dies nicht zu lässt (z.B. Zahnbehandlung).

  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden,

  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen,

  • am Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann,

  • in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen für Besucher (hier Maskenpflicht mit FFP2-Standard seit 9. Dezember 2020)

  • in Kirchen, Synagogen und Moscheen, auch am Platz

  • in Schulen: Auf dem Schulgelände besteht grundsätzlich Maskenpflicht

  • für den praktischen Fahrschulunterricht und für praktische Fahrprüfungen,

  • bei Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz (z.B. Demonstrationen), soweit von der Genehmigungsbehörde angeordnet,

  • bei notwendigen Beherbergungen für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden.

Die Landratsämter und kreisfreien Städte können darüberhinausgehende Anordnungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erlassen.


Ab welchem Alter gilt die Maskenpflicht für Kinder?

Die Maskenpflicht gilt für Personen ab dem sechsten Geburtstag. Jüngere Kinder müssen keine Maske tragen.


Ausnahmen von der Maskenpflicht

Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit; die Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält.

Stand: 14. Januar 2021

Alkoholverbot

Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist untersagt.

Stand: 11. Januar 2021



Gastronomie, Veranstaltungen und Versammlungen

Gastronomie, Kantinen, Kneipen und Bars

Gastronomietriebe jeder Art sind untersagt, die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ist zulässig.

Zulässig ist auch der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen, wenn gewährleistet ist, dass zwischen allen Gästen (Ausnahme: Angehörige eines Hausstandes) ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Der Verzehr von Speisen und Getränke muss für den Betriebsablauf zwingend erforderlich sein.

Stand: 11. Januar 2021

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen sind bis 31. Januar 2021 untersagt, ebenso Versammlungen, die keine Versammlung im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes sind.

Versammlungen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetztes unterliegen ab 15. Dezember 2020 folgender Regelung:

Versammlungen unter freiem Himmel

Es muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden.

Die zuständigen Behörden haben, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist, durch entsprechende Beschränkungen sicherzustellen, dass

1. der Mindestabstand eingehalten wird und

2. die von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auch im Übrigen auf ein infektionsschutzrechtlich vertretbares Maß beschränkt bleiben; davon ist in der Regel auszugehen, wenn die Versammlung nicht mehr als 200 Teilnehmer hat und ortsfest stattfindet.

Für die Teilnehmer gilt Maskenpflicht. Sofern die Sicherheitsanforderungen auch durch Beschränkungen nicht sichergestellt werden können, ist die Versammlung zu verbieten.

Versammlungen in geschlossenen Räumen

Versammlungen in geschlossenen Räumen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

1. Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass zwischen allen Teilnehmern grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden kann.

2. Unter Beachtung der Anforderungen nach Nr. 1 sind höchstens 100 Teilnehmer zugelassen.

3. Für die Teilnehmer gilt Maskenpflicht.

4. Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Stand: 11. Januar 2021

              

Täglicher Bedarf

Lebensmitteleinkauf

Beim Einkaufen im Supermarkt besteht Maskenpflicht (auch schon im Eingangsbereich und auf den Parkplätzen), ab dem 18. Januar 2021 muss die Maske dem FFP2-Standard entsprechen. Bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren reicht das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus, für Kinder unter 6 Jahren entfällt die Maskenpflicht.

Den Angestellten im Einzelhandel wird zum Tragen einer FFP2-Maske geraten. Soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

Weiter hat der Betreiber durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kund*innen eingehalten werden kann.

Stand: 14. Januar 2021

       

Märkte und Wochenmärkte

Märkte sind untersagt, ausgenommen ist nur der Verkauf von Lebensmitteln. Für das Verkaufspersonal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht.

Die Abholung vorbestellter Warten in Ladengeschäften ist zulässig, unter der Voraussetzung, dass eine FFP2-Maske getragen wird.

Stand: 11. Januar 2021

Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Einkaufszentren, Praxen

Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr ist untersagt.

Ausgenommen sind

  • der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung,
  • Lieferdienste,
  • Getränkemärkte,
  • Reformhäuser,
  • Babyfachmärkte,
  • Apotheken,
  • Sanitätshäuser,
  • Drogerien,
  • Optiker,
  • Hörgeräteakustiker,
  • Tankstellen,
  • Kfz-Werkstätten,
  • Fahrradwerkstätten,
  • Banken und Sparkassen,
  • Filialen des Brief- und Versandhandels,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • der Verkauf von Presseartikeln,
  • Tierbedarf und Futtermittel,
  • der Verkauf von Weihnachtsbäumen und
  • sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte sowie der Großhandel.

Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt. 

Für die zulässigerweise geöffneten Betriebe des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr gilt:

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass

  • grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann,

  • die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche und 

  • ein Schutz, und Hygienekonzept besteht.

Für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind untersagt (z.B. Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios).

In Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, soweit in ihnen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht oder medizinisch notwendige Behandlungen angeboten werden, gilt die Maskenpflciht mit der Maßgabe, dass diese entfällt, wenn durch sie die Erbringung der Leistung nicht möglich ist.

Stand: 11. Januar 2021

 


Gottesdienste und Glaubensgemeinschaften, Beerdigungen und Trauerfeiern

Gottesdienste, Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften

Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird; zwischen den Teilnehmern ist, soweit diese nicht dem eigenen oder einem weiteren Hausstand angehören, grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Für die Besucher besteht Maskenpflicht, weiter besteht ein Gesangsverbot.

Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, die den Charakter von Großveranstaltungen erreichen, sind untersagt.

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zur Auslastung der Kapazitäten führen, ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung zulässig.

Stand: 11. Januar 2021

Beerdigungen und Trauerfeiern

Beerdigungen

Beerdigungen dürfen im engsten Familienkreis stattfinden. Der engste Familienkreis umfasst Verwandte und Verschwägerte des Verstorbenen im ersten und zweiten Grad sowie den Ehegatten/Lebenspartner beziehungsweise nichtehelichen Lebensgefährten des Verstorbenen. Insgesamt sollte dieser Kreis im Regelfall nicht mehr als 25 Trauergäste umfassen.

  • In Gebäuden ist der Teilnehmerkreis im Übrigen durch die Anzahl der Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird, beschränkt und kann im Infektionsschutzkonzept weiter eingeschränkt werden.

  • Es gilt Maskenpflicht.

  • Gemeindegesang ist untersagt.

Trauerfeiern

Trauerfeiern im privaten Kreis gelten als Veranstaltung und sind grundsätzlich untersagt. Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Zulässig ist eine Zusammenkunft mit Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Kinder unter 14 Jahren aus diesen beiden Hausständen werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt.

Stand: 11. Januar 2021


Hotellerie und Tourismus, Tagungen und Kongresse 


Hotellerie und Tourismus

Hotels, Ferienwohnungen und Camping

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.

Übernachtungsangebote dürfen von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen Unterkünften nur für glaubhaft notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Hierbei gilt:

1. Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die nicht zum eigenen bzw. einem weiteren Hausstand gehören, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.

2. Gäste, die nicht dem gleichen Haushalt angehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.

3. Für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht.

4. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

5. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste zu erheben.


Stand: 11. Januar 2021

Tagungen und Kongresse

Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt.

Stand: 11. Januar 2021


Mobilität

Tragen einer Maske im ÖPNV, Fern- und Flugverkehr

Ab dem sechsten Geburtstag besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Maske im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Ab dem 18. Januar 2021 muss die Maske der über 14-Jährigen dem FFP2-Standard entsprechen.

Im Fern- und Flugverkehr ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Maskenpflicht gilt auch in Taxis und von Chauffeuren gelenkten Mietwagen.

Die Maskenpflicht beginnt bereits an den Haltestellen, in den Bahnhöfen und Flughäfen.

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit 250 Euro Geldbuße rechnen, die bei mehrmaligen Verstößen verdoppelt werden kann.

Stand: 14. Januar 2021

Taxifahren in Zeiten von Corona

Wie im gesamten öffentlichen Nahverkehr gilt auch in Taxis und Mietwagen mit Fahrern eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung.

Außerdem empfehlen das Bayerische Verkehrsministerium und die Taxi- und Mietwagenbranche, schon ab einer Gruppe von drei Personen ein Großraumfahrzeug zu rufen.

Viele Unternehmen wollen ihre Möglichkeiten zur bargeldlosen Bezahlung, beispielsweise per App oder EC-Karte, ausweiten.

Stand: 15. Dezember 2020

Busfahren im Landkreis

Aufgrund des Lockdowns kommt es zu Fahrplananpassungen. Diese können Sie tagesaktuell auf der Seite der APG abrufen.

Stand: 11. Januar 2021

   



Sport, Spielplätze, Freizeit, Kultur

Sport

Die Ausübung von Individualsportarten ist nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Die Ausübung von Mannschaftssportarten ist untersagt.

Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

1. Die Anwesenheit von Zuschauern ist ausgeschlossen.

2. Es erhalten nur solche Personen Zutritt zur Sportstätte, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind.

3. Der Veranstalter hat zur Minimierung des Infektionsrisikos ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und zu beachten, das auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen ist.

Der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen, Sportplätzen und anderen Sportstätten sowie von Tanzschulen ist nur für die oben genannten Zwecke zulässig.

Der Betrieb von Fitnessstudios ist untersagt.

Stand: 11. Januar 2021

Spielplätze, Bäder, Wellness- und Freizeiteinrichtungen

Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist untersagt. Freizeitaktivitäten dürfen gewerblich weder unter freiem Himmel noch in geschlossenen Räumen angeboten werden.

Kinderspielplätze sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet. Die begleitenden Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und - wo immer möglich - auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.

Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sind untersagt.

Der Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie von touristischen Bahnverkehren und Flusskreuzfahrten sind untersagt.

Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen ist untersagt. Training und Wettkämpfe in Badeanstalten sind nur im Berich der Berufs- sowie der Leistungsspartler der Bundes- und Landeskader zulässig.

Bordellbetriebe, Prostitutionsstätten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Stand: 11. Januar 2021 

Kunst, Kultur und Bibliotheken

Geschlossen sind:

1. Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten,

2. Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen,

3. zoologische und botanische Gärten,

4. Bibliotheken und Archive

Stand: 11. Januar 2021



Hilfen

Initiative "Unser Soziales Bayern"

Das Bayerische Sozialministerium hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden und den Kommunalen Spitzenverbänden die Kampagne "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" für ältere Menschen gestartet und zum Engagement für diese Risikogruppe aufgerufen. Informationen zur Kampagne unter

Senior*innen, die Hilfe bei alltäglichen Erledigungen brauchen, wenden sich bitte telefonisch an ihre Gemeinde. Hier können Ihnen Anlaufstellen zur Unterstützung genannt werden.          

Unterstützung anbieten: Nachbarschaftshilfe

Die Servicestelle Ehrenamt im Landkreis Würzburg erreichen viele Rückmeldungen, dass sich neben den bekannten Nachbarschaftshilfen in einigen Gemeinden neue Initiativen gegründet haben.

Neue Initiativen melden

Um einen aktuellen Überblick zu behalten und Hilfesuchende an die richtigen Stellen weiterverweisen zu können, bittet die Servicestelle um eine kurze Rückmeldung an ehrenamt@lra-wue.bayern.de, wenn Sie in Ihrer Gemeinde in den letzten Wochen eine neue Initiative gegründet haben.

Folgende Daten werden benötigt

Kontaktperson mit Telefonnummer, Angebotsübersicht, evtl. Homepage, Kontaktadresse und E-Mail. Danke für ihre Mitwirkung!

Versicherungsfragen für organisierte Nachbarschaftsinitiativen

 

Netzwerk Nachbarschaftshilfe - unsere Berater sind für Ihre Fragen da

Seit 2013 besteht das Netzwerk Nachbarschaftshilfe des Landkreises Würzburg gemeinsam mit der Gemeindecaritas und der Diakonie. Wenn Sie als Ehrenamtliche/r konkrete Fragen zu Ihrem Engagement in Nachbarschaftsinitiativen haben, stehen Ihnen die Kollegen gerne beratend zur Seite. Kontaktdaten finden Sie im Beratungsflyer:

Weitere Informationen unter

Nachbarschaftshilfe

      

Info-Post für Senior*innen

Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg hat sich entschlossen, Senior*innen während der Corona-Krise Tipps, Informationen und Vorschläge für Aktivitäten zu Hause zusammenzustellen.

Ab dem 8. April können sich alle Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis Würzburg melden, um ihre persönliche Info-Post anzufordern. Mit diesem Info-Paket soll es den Senioren ermöglicht werden, sich auch zu Hause körperlich und geistig fit zu halten.

Sollten Sie diese Informationen gerne erhalten wollen oder jemanden kennen, der sich über entsprechende Post freuen würde, dann schreiben Sie eine E-Mail mit Angabe der Adresse oder rufen Sie an.

Bestellen können Sie das kostenlose Paket bei:

Katrin Wettengel: 0931 80442-38, katrin.wettengel@kommunalunternehmen.de

Melanie Ziegler: 0931 80442-18, melanie.ziegler@kommunalunternehmen.de

 

 

Erzähl doch mal! - Telefondienst der Malteser Corona-Hilfe

Die Malteser Corona-Hilfe verbindet Menschen in dieser schwierigen Zeit miteinander zum Plaudern und Erzählen.

Probleme und Konflikte zu Hause

Im Moment ist es wichtig, dass alle zu Hause bleiben, die zu Hause bleiben können. Die verstärkte räumliche Nähe in den eigenen vier Wänden kann jedoch einen Belastungsfaktor für Familien darstellen und zu Konflikten führen.

Telefonische Beratung

  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111

  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016

  • Hilfetelefon "Depression": 0800 1110 111/222

  • Hilfetelefon Schwangere in Not: 0800 404 00 20

  • Elterntelefon: 0800 111 0550

  • Pflegetelefon: 030 2017 9131

  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 o. 0800 111 0 222

Lokal:

  • Frauennotruf bei Wildwasser Würzburg e.V., Tel. 0931 13287

  • Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Unterfranken e.V., Tel. 0931  61 9810

  • Frauenhaus im SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Würzburg, Tel. 0931  45 00777

  • Psychotherapeutischer Beratungsdienst im SkF, Tel. 0931 4190461

  • Evangelisches Beratungszentrum, Tel. 0931 305010

  • Erziehungs- und Familienberatung der Stadt Würzburg, Tel. 0931 26080750 o. 20550-664

  • Offene Telefonsprechstunde für Frauen im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mittwochs von 11:00 bis 12:30 Uhr, donnerstags von 14:00 bis 15:30 Uhr,
    Telefon 0931 450070, weitere Infos: www.skf-wue.de
  • Telefondienst gegen Einsamkeit der Malteser Würzburg, Tel. 0700 62 58 37 37

Beratungsangebot für gewalttägige Männer und Frauen

Information und Unterstützung durch die Polizei

  • Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Unterfranken, 0931/457-1074

  • in akuter Notsituation: Polizeinotruf 110

Neues Onlineportal zu Hilfsangeboten bei häuslicher Gewalt

Unter www.bayern-gegen-gewalt.de finden von häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffene Erwachsene, Kinder und Jugendliche wichtige Informationen und Ansprechpartner.

Auch wer Gewalt in der Nachbarschaft bemerkt oder im Familien- oder Freundeskreis vermutet, findet dort Anlaufstellen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige (EUTB) teilt mit, dass aktuell keine persönlichen Sprechzeiten in den jeweiligen Büros und Außenstellen staffinden.

Die Beratungsstelle bleibt für Ratsuchende am Telefon oder per E-Mail erreichbar:

Stadt und Landkreis Würzburg, Telefonberatung:

Dienstag,             14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch,             10:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag,        10:00 – 17:00 Uhr

Telefon:     0931 386-60066, 0151 5805042
                   oder 0151 58028134
E-Mail:       moser.christine@eutb-wuerzburg.de oder
                   herold.gerold.gerd@eutb-wuerzburg.de


Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis Würzburg finden darüber hinausgehende Informationen auf der Internetseite des Behindertenbeauftragten, Ernst Joßberger (interner Link).



Stadt und Landkreis Kitzingen, Telefonberatung:

Dienstag,             10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch,             15.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag,         10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 58050451 oder 0151 58050477
E-Mail:       liehr.jutta@eutb-wuerzburg.de oder
                   forstner.steffen@eutb-wuerzburg.de



Landkreis Main-Spessart, Telefonberatung:

Dienstag,             14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch,             10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 10830427
E-Mail:       glassen.silvia@eutb-wuerzburg.de

      

Abfallentsorgung

Abfallentsorgung im Landkreis Würzburg trotz Lockdown gesichert

Die verschärften Maßnahmen zur weiteren Eindämmung der Corona-Infektionszahlen haben auf die Abfallentsorgung im Landkreis Würzburg keinen Einfluss.

„Unser Abfuhrbetrieb leert die Restmüll-, Bio- und Papiertonnen entsprechend der im Abfallkalender genannten Termine. Die Wertstoffhöfe sind weiterhin zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar“, versichert Eva von Vietinghoff-Scheel in ihrer Funktion als Vorstand des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg.

Wertstoffhofnutzung nur für unaufschiebbare Besorgungen

Trotz Offenhaltung der Einrichtungen bittet der Landkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb die Bevölkerung nochmals eingehend darum, die Wertstoffhöfe nur für wirklich unaufschiebbare Entsorgungen zu nutzen.

Seit dem Frühjahr gelten dort die folgenden Zusatzregeln:

  •  Abfälle sind zerlegt und vorsortiert anzuliefern.
     Besonders große und unsortierte Anlieferungen
     können abgewiesen werden.
  •  Anlieferungen werden ggf. blockweise und mit einer
     begrenzten Anliefererzahl abgefertigt.
  •  Das Wertstoffhofpersonal darf beim Entladen der
     Wertstoffe nicht behilflich sein.
  •  Der Mindestabstand von 1,50 Meter ist durchgängig
     einzuhalten.
  •  Anlieferungen sind soweit möglich nur durch eine
     Person pro Haushalt zu tätigen.
  •  Das Fahrzeug darf während eventueller Wartezeiten
     nicht verlassen werden.
  •  Während des gesamten Entsorgungsvorgangs ist eine
     Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend zu tragen.

Der Landkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb verweist für tagesaktuelle Infos auf seine Homepage, www.team-orange.info, sowie die team-orange-App.


Stand: 15. Dezember 2020


 

Entsorgung von eventuell mit dem Virus kontaminiertem Müll

Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus kontaminiert sind, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen allerdings nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) zugeführt werden.

Die Sammlung der Abfälle in einer Restmülltonne und die anschließende thermische Behandlung des Restmülls in den bayerischen Müllverbrennungsanlagen gewährleisten eine sichere Zerstörung bei sehr hohen Temperaturen bis zu 1.000 °C. Um sowohl bei den Erzeugern der Abfälle, weiteren Nutzern der gleichen Restmülltonne aber auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung sicher auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat Regeln zur Beachtung zusammengestellt:

 

   



Informationen für Studierende;
Außerschulische Bildung, Musik- und Fahrschulen

Hochschulen

An den Hochschulen finden keine Präsenzveranstaltungen statt. Praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, sind zulässig, wenn sichergestellt ist, dass zwischen allen Beteiligten grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird. In diesen Veranstaltungen 2 besteht Maskenpflicht.

Stand: 11. Januar 2021

Außerschulische Bildung, Musik- und Fahrschulen

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Erwachsenenbildung sind in Präsenzform untersagt, ebenso sonstige außerschulische Bildungsangebote.

Ausnahmen:
Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks sind zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz. 

Der Unterricht an Musikschulen ist in Präsenzform untersagt.

Fahrschulunterricht, Nachschulungen und Eignungsseminare an Fahrschulen sind in Präsenzform untersagt.

Stand: 11. Januar 2021

      

Informationen für Eltern

Tagesbetreuung für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Familienministerium in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium erlassen.

Für Heilpädagogische Tagesstätten haben die jeweiligen Träger ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Eine private Betreuung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Stand: 11. Januar 2021


Schulbetrieb

Schulen sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung und zu Angeboten des Distanzlernens werden vom Kultusministerium in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium erlassen.

Auf dem Schulgelände besteht Maskenpflicht.


FAQs zum Unterrichtsbetrieb

finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums


Hotline

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen können sich Eltern und Schulleitungen unter der Nummer 089 54029986 an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Die Hotline ist erreichbar montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr erreichbar.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089 122 220 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.      

Stand: 11. Januar 2021

     

Wie Eltern ihre Kinder jetzt unterstützen können

Die derzeitige Situation verunsichert viele Menschen, auch Kinder und Jugendliche.

  • Das Jugendamt im Landratsamt Würzburg ist auch in der Corona-Krise für Kinder, Jugendliche und Familien da. Informationen und Beratungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 1. April 2020.
01.04.2020
Corona Hände waschen
Die durch die Corona-Krisen veränderte Situation mit weitgehenden Ausgangsbeschränkungen, Kita- und Schulschließungen kann in vielen Familien mehr Stress- und Konfliktpotential freisetzen. Häusliche Krisen können zunehmen und es ist ... mehr
  • Das Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) hat elf hilfreiche Tipps für Eltern zusammengestellt:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gibt Hilfestellungen für einen verantwortungsvollen Medienkonsum von Kindern und Jugendichen:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales informiert über Hilfe- und Unterstützungsangebote während der Coronakrise

   

    

Auslandsreisen

Einreise aus einem Risikogebiet und Quarantäneregelungen hierzu

Testpflicht nach einer Einreise aus einem Risikogebiet

Seit dem 23. Dezember 2020 gilt die Zwei-Test-Strategie: Ein Test ist im unmittelbaren Zusammenhang mit der Einreise vorzulegen, vorzugsweise per Mail reiserueckkehrer@lra-wue.bayern.de.

Dieser Test darf bei Einreise maximal 48 Stunden alt sein oder muss unmittelbar nach Einreise vorgenommen werden. Ein weiterer Test ist für die Verkürzung einer bestehenden Quarantäneverpflichtung am fünften Tag nach Einreise erforderlich.

Ausnahmen von dieser Testpflicht bestehen für Personen,

  1. die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,

  2. die im Freistaat Bayern ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in einem Risikogebiet und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler), oder

  3. die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in den Freistaat Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger),

  4. die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten.

Zu den Ausnahmen der Punkte 1 bis 3 ist die zwingende Notwendigkeit durch den Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen.

Einreiseanmeldung nach Rückreise aus einem Risikogebiet ist in jedem Fall erforderlich

Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet sind grundsätzlich verpflichtet, sich unverzüglich digital über ein vom Bund bereitgestelltes Online-Formular bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zu melden: www.einreiseanmeldung.de

Die aktuell als Risikogebiete eingestuften Staaten oder Regionen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes (RKI).

Quarantänepflicht nach Einreise aus einem Risikogebiet

Am 1. Dezember 2020 ist die neue Einreisequarantäneverordnung in Kraft getreten. Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen, sind grundsätzlich verpflichtet, sich unverzüglich digital über ein vom Bund bereitgestelltes Online-Formular bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zu melden: www.einreiseanmeldung.de.

Weiter müssen sie sich für einen Zeitraum von zehn Tagen in häusliche Quarantäne begeben. Eine Verkürzung der Quarantänedauer kann durch einen negativen Test frühestens nach fünf Tagen erfolgen.

Treten Symptome binnen zehn Tagen nach Einreise auf, so hat die betroffene Person unverzüglich das Gesundheitsamt zu informieren. Ein Corona-Test wird jedenfalls veranlasst werden.


1. Von der Quarantäneverpflichtung befreit sind

  • Personen, die nur zur Durchreise nach Bayern einreisen und Bayern auf unmittelbarem Weg unverzüglich wieder verlassen

  • Personen, die beruflicht bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren.
        
  • Personen, die im Freistaat Bayern oder in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in ein Risikogebiet oder nach Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler/Grenzgänger). Hierfür ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers, Auftraggebers oder der Bildungseinrichtung erforderlich

  • Personen nach § 54a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 5 IfSG (Infektionsschutzgesetz): Bundeswehr / Bereich Verteidigung

  • Angehörige ausländischer Streitkräfte, die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren

  • Personen, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme einreisen und für die in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogene Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind (z. B. Erntehelfer)

2. Befreiung von der Quarantäneverpflichtung bei einem Aufenthalt von weniger als 72 Stunden in Deutschland oder bei einer Rückkehr aus einem Risikogebiet innerhalb von 72 Stunden für

  • Besuche von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder Ausübung eines geteilten Sorge- oder Umgangsrechts

  • Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens sowie für die Pflege und Betreuung Pflegebedürftiger und von Menschen mit Behinderung dringend erforderlich und unabdingbar  ist. Hierfür ist eine Bescheinigung des Dienstherrn, Arbeitgebers oder Auftraggebers erforderlich

  • Hochrangige Mitglieder des diplomatischen und konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen und Regierungen

3. Befreiung von der Quarantäneverpflichtung nur, wenn die betroffene Person über ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügt, für

  • Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung von z. B. der Funktionsfähigkeit des Gesundheits-, Pflege- und Betreuungswesens, insbesondere als Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal oder 24-Stunden-Betreuungskräfte und der Rechtspflege, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung unabdingbar ist, wobei hier eine Bescheinigung des  Dienstherrn, Arbeitgebers oder Auftraggebers erforderlich ist

  • Personen, die einreisen (länger als 72 Stunden) aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder Ausübung eines geteilten Sorge- oder Umgangsrechts; aufgrund einer dringenden medizinischen Behandlung oder dem Zweck von Beistand oder Pflege schutz- oder hilfebedürftiger Personen

  • Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren

  • Personen, die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, wobei auch hier eine Bescheinigung des Arbeitgebers, Auftraggebers oder der Bildungseinrichtung erforderlich ist

  • Personen, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden oder zu Trainings- oder Lehrgangsmaßmaßnahmen von einem Bundessportfachverband eingeladen sind

In diesen unter 3. genannten Fällen darf die zu Grunde liegende Testung entweder höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein oder muss bei der Einreise vorgenommen werden. Der zu Grunde liegende Test muss die jeweils geltenden Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen. Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren.


Weitere Ausnahmen und Details

... entnehmen Sie bitte der Einreise-Quarantäneverordnung (EQV). Voraussetzung für eine Ausnahme von der Quarantänepflicht ist jedenfalls immer, dass die betroffene Person keine Symptome hat, die auf eine Coronainfektion hindeuten.

Weitere Informationen zur Quarantäneverordnung finden Sie außerdem auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.



Stand: 11. Januar 2021

Internationale Risikogebiete

Das RKI weist Gebiete aus, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Die Liste finden Sie auf der Webseite des RKI.

Bitte beachten Sie, dass es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung dieser Liste kommen kann. Bitte prüfen Sie daher unmittelbar vor Antritt Ihrer Reise, ob Sie sich innerhalb der letzten 10 Tage vor Einreise nach Deutschland in einem der gelisteten Gebiete aufgehalten haben. In diesen Fällen müssen Sie mit einer Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne rechnen.