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Öffentliches Leben

Das Coronavirus stellt unsere Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Was die Ausbreitung des Erregers für unser tägliches Leben bedeutet und wie wir unseren Alltag jetzt organisieren können, erfahren Sie auf diesen Seiten.

Bayerische Corona-Ampel

Die in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten geltenden Maßnahmen sind abhängig von der 7-Tage-Inzidenz, d.h. der Anzahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Die Bayerische Corona-Ampel gibt einen Überblick:

GRÜNE PHASE: 7-Tage-Inzidenz unter 35

  • Kontaktbeschränkungen: Jeder ist angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist mit den Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands ODER in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl insbesondere unter Berücksichtigung des Mindestabstands von 1,5 m begrenzt werden. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.
  • Veranstaltungen: Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (z.B. Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder mit bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet. Für Kultur, Sport, Gottesdienste und öffentliche Versammlungen gelten spezielle Regelungen (s.u. in den entsprechenden FAQ).
  • Maske: Es besteht eine eingeschränkte Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung), insbesondere bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV), des öffentlichen Fernverkehrs und des Flugverkehrs sowie in Geschäften. Bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel ist jedenfalls ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen regelmäßige Maskenpflicht anzuordnen. Für Schulen, Krankenhäuser und Gastronomie gelten spezielle Regelungen (s.u.).

GELBE PHASE: 7-Tage-Inzidenz über 35, aber unter 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen gilt ab einer 7-Tages-Inzidenz über 35 Folgendes:

  • Es wird eine Maskenpflicht dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen, auch der Arbeitsstätte, (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in den Schulen (außer Grundschulen) und Bildungsstätten auch im Unterricht, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten AUCH am Platz. Soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann, gilt Maskenpflicht auch für den Arbeitsplatz.
  • Es wird eine Sperrstunde um 23 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 23 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 23 Uhr ein Alkoholverbot.
  • Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen begrenzt.

ROTE PHASE: 7-Tage-Inzidenz über 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen gilt ab einer 7-Tages-Inzidenz über 50 zusätzlich Folgendes:

  • Es wird eine Sperrstunde um 22 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 22 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 22 Uhr ein Alkoholverbot.
  • Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt.

DUNKELROTE PHASE: 7-Tage-Inzidenz über 100

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen gilt ab einer 7-Tages-Inzidenz über 100 zusätzlich Folgendes:

  • Es wird eine Sperrstunde um 21 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 21 Uhr darf an Tankstellen etc. kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 21 Uhr ein Alkoholverbot.
  • Veranstaltungen aller Art werden auf maximal 50 Personen begrenzt, dies gilt z.B. für
    • Vereinssitzungen
    • Parteisitzungen
    • Sportveranstaltungen
    • Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen, die beruflich oder dienstlich veranlasst sind
    • kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und im Freien sowie die dafür notwendigen Proben und anderen Vorbereitungsarbeiten
    • Kinos​

Ausnahme:

  • Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften
  • Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen

  

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Die geltenden Maßnahmen sind abhängig von der 7-Tage-Inzidenz, das heißt der Anzahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Die Bayerische Corona-Ampel gibt einen Überblick:

GRÜNE PHASE: 7-Tage-Inzidenz unter 35

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist mit den Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands ODER in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl insbesondere unter Berücksichtigung des Mindestabstands von 1,5 m begrenzt werden. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.

GELBE PHASE: 7-Tage-Inzident über 35, aber unter 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 35 u.a. anzuordnen, dass private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen begrenzt sind.

ROTE PHASE: 7-Tage-Inzidez über 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 50 u.a. anzuordnen, dass private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt sind.

       

Maskenpflicht in Geschäften und im ÖPNV

Ab dem 27. April 2020 gilt in Bayern in allen geöffneten Läden und Geschäften sowie im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr eine sogenannte „Maskenpflicht“.

Die Mund-Nasen-Bedeckung gilt für Kunden, ihre Begleitpersonen und für das Personal in Geschäften, Einkaufscentern, Märkten sowie in Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs, in Zügen, Taxis und in von Chauffeuren gelenkten Mietwagen. Die Maskenpflicht beginnt bereits an den Haltestellen und Bahnsteigen.

Die Mund-Nasen-Bedeckung ist entweder selbst mitzubringen oder wird im Rahmen der Verfügbarkeit vom Betreiber des Geschäfts zur Verfügung gestellt.

Ab wieviel Jahren gilt die Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht gilt für Personen ab dem sechsten Geburtstag. Jüngere Kinder müssen keine Maske tragen.

Veranstaltungen

Die geltenden Maßnahmen sind abhängig von der 7-Tage-Inzidenz, d.h. der Anzahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Die Bayerische Corona-Ampel gibt einen Überblick:

GRÜNE PHASE: 7-Tage-Inzidenz unter 35

Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (z.B. Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder mit bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.

GELBE PHASE: 7-Tage-Inzident über 35, aber unter 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 35 u.a. anzuordnen, dass private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen begrenzt werden.

ROTE PHASE: 7-Tage-Inzidez über 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 50 u.a. anzuordnen, dass private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt werden.

DUNKELROTE PHASE: 7-Tage Inzidenz über 100

Veranstaltungen aller Art werden auf maximal 50 Personen begrenzt, dies gilt z.B. für

  • Vereinssitzungen
  • Parteisitzungen
  • Sportveranstaltungen
  • Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen, die beruflich oder dienstlich veranlasst sind
  • kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und im Freien sowie die dafür notwendigen Proben und anderen Vorbereitungsarbeiten
  • Kinos​

Ausnahme:

  • Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften
  • Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen

Im Übrigen gilt in der grünen Phase wie bislang:

Für geschlossene Gesellschaften wie Hochzeits- und Geburtstagsfeiern gilt, dass sie mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet sind, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.

Findet die Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb statt, hat der Betreiber ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für die Gastronomie auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Dabei ist insbesondere auf eine ausreichende Lüftung bei Feiern in geschlossenen Räumen zu achten.

Damit solche privaten Feiern auch in Gastronomiebetrieben in üblicher Weise ablaufen und gestaltet werden können, gelten insoweit gegenüber den grundsätzlich für die Gastronomie geltenden Regelungen folgende Besonderheiten:

Wenn eine private Feier als geschlossene Gesellschaft in einem Raum ohne weitere Gäste stattfindet und der Charakter der Feier einer privaten Feier zu Hause entspricht, kann in dem betreffenden Raum auf die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen durch die Gäste verzichtet werden, auch wenn zwischen den Tischen gewechselt oder getanzt wird. Es bleibt aber bei Maskenpflicht, wenn sich Gäste außerhalb dieses Raums in Gemeinschaftsbereichen wie Eingangsbereich der Gaststätte, Flur, WC und so weiter bewegen. Gemeinsame Aktivitäten wie Tanz oder Spiele sind ohne Einhaltung des Mindestabstands möglich. Es wird jedoch empfohlen, die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln soweit wie möglich einzuhalten. Sofern die private Feier von Livemusik begleitet wird, sind die Voraussetzungen für kulturelle Veranstaltungen für die Musiker zu beachten. Für die Musiker gilt also, dass sie einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Gästen einhalten sollten; bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Für sie gilt in dem Raum jedoch auch keine Maskenpflicht.

Das Hygienekonzept Gastronomie der Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege können Sie hier herunterladen.

  

Versammlungen im Sinne des Bay. Versammlungsgesetzes

Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel i.S.d. Bayerischen Versammlungsgesetzes

  • Zwischen allen Teilnehmern muss ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden.
  • Die nach Art. 24 Abs. 2 BayVersG zuständigen Behörden haben, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist, durch entsprechende Beschränkungen nach Art. 15 BayVersG sicherzustellen, dass der Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Teilnehmern gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden wird und die von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auch im Übrigen auf ein infektionsschutzrechtlich vertretbares Maß beschränkt bleiben.
  • Die Beschränkung der von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auf ein infektionsschutzrechtlich vetretbares Maß ist in der Regel erfüllt, wenn die Teilnehmerzahl der Versammlung auf höchstens 200 Personen beschränkt ist und die Versammlung ortsfest stattfindet.
  • Ab einer Teilnahmerzahl von 200 Personen gilt in der Regel eine Maskenpflicht.

Öffentliche Versammlungen in geschlossenen Räumen

  • Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass zwischen allen Teilnehmern grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden kann.
  • Unter Beachtung der Anforderungen nach Nr. 1 sind höchstens 100 Teilnehmer zugelassen.
  • Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Für gastronomische Angebote gelten die allgemeinen Voraussetzungen des Gastronomiebetriebs.

  

Märkte (Töpfermärkte, Flohmärkte usw.)

Märkte ohne Volksfestcharakter, wie etwa kleinere, traditionelle Kunst- und Handwerkermärkte, Töpfermärkte oder Flohmärkte, die keine großen Besucherströme anziehen und bei denen kein Feiercharakter besteht, werden im Freien wieder unter folgenden Voraussetzungen zugelassen:

  • Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 Metern durch organisatorische Maßnahmen (Abstände zwischen den Ständen, Besucherlenkung),
  • Maskenpflicht,
  • kein Festzelt und keine Partymusik,
  • Erstellung eines entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepts durch den Veranstalter, das auf Verlangen vorgelegt werden muss.

Gastronomie, Kneipen und Bars

Die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen ist zulässig.

Erlaubt ist außerdem die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien, insbesondere in Wirts- und Biergärten und auf Freischankflächen, sowie der Betrieb von Schank- und Speisewirtschaften, auch für den Verzehr von Speisen und Getränken in Innenräumen, unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen. 

Speisewirtschaften

Es gilt für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden, Maskenpflicht. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss zwischen allen Gästen, die nicht nach der allgemeinen Kontaktregelung für den öffentlichen Raum zusammenkommen dürfen, eingehalten werden. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für die Gastronomie auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. 

Schankwirtschaften

Schankwirtschaften werden grundsätzlich unter gleichen Bedingungen wie Speisewirtschaften zugelassen, einschließlich des dort geltenden Tanzverbots. Ergänzend gilt, dass

  • in geschlossenen Räumen die Bedienung am Tisch erfolgen muss,
  • in geschlossenen Räumen nur Hintergrundmusik zulässig ist,
  • sich jede Person einzeln registrieren muss.

Betriebs- und Schulkantinen

Zulässig ist auch der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebs- und Schulkantinen, wenn gewährleistet ist, dass zwischen den Gästen ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Corona-Ampel

GELBE Phase (7-Tage-Inzidenz über 35)
Es wird eine Sperrstunde um 23 Uhr in der Gastronomie eingeführt.

ROTE Phase (7-Tage-Inzidenz über 50)
Es wird eine Sperrstunde um 22 Uhr in der Gastronomie eingeführt.

DUNKELROTE Phase (7-Tage-Inzidenz über 100)
Es wird eine Sperrstunde um 21 Uhr in der Gastronomie eingeführt.

 

Nähere Informationen zu den einzelnen Voraussetzungen finden Sie auf der Homepage des Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Rahmenkonzept für die Hygiene in Gastronomiebetrieben

 

Hotellerie und Tourismus

Hotels, Ferienwohnungen und Camping

Der Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen und Campingplätzen ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:  

Tourismus

Seit dem 8. Juli sind zusätzlich zu den schon bestehenden Regelungen auch folgende Freizeiterlebnisse wieder möglich:

  • Freizeiteinrichtungen im Innenbereich (z.B. Escape Rooms, Indoor-Spielplätze, Spielscheunen, Innen-Attraktionen in Freizeitparks) dürfen unter gleichen Voraussetzungen wie im Außenbetrieb öffnen. Nötig ist also ein Konzept, das sich am Hygienekonzept Tourismus orientiert.
  • Der Betrieb von Flusskreuzfahrtschiffen wird einheitlich in Bayern wieder zugelassen. Flusskreuzfahrtschiffe werden analog zu Hotels behandelt.
  • Die Innenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten können unter gleichen Voraussetzungen wie deren Außenbereiche geöffnet werden.
  • In der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie auf touristischen Bahnfahrten kann analog zu den Regelungen im ÖPNV und in Reisebussen am Platz auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m verzichtet werden.

           

              

Täglicher Bedarf

Lebensmitteleinkauf

Tragen Sie zum Einkaufen im Supermarkt oder auf Wochenmärkten eine Mund-Nasen-Maske! Wo immer möglich, halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Kund*innen ein. 

Die Bayerische Staatsregierung empfiehlt dringend, nicht die ganze Familie mit zum Einkaufen zu nehmen. Je weniger Menschen im Supermarkt gleichzeitig aufeinandertreffen, desto besser.

Wenn Sie es nicht alleine schaffen, weil sie zum Beispiel gehbehindert oder fortgeschrittenen Alters sind, darf Ihnen jemand beim Einkauf helfen bzw. für Sie einkaufen gehen.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 8. Mai 2020

       

       

Handels- und Dienstleistungsbetriebe

Seit dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt.

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass

  • grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann,
  • die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² Verkaufsfläche (ab 22. Juni) und 
  • ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept besteht.

Sofern die Mitarbeiter in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften oder an Rezeptionen durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässig geschützt werden, entfällt für sie die Pflicht zum dauerhaften Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

  

  

Mobilität

Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV, Fern- und Flugverkehr

Es besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und ab Montag, 18. Mai 2020 auch im Flugverkehr.

Die Maskenpflicht gilt auch in Taxis und von Chauffeuren gelenkten Mietwagen.

Die Maskenpflicht beginnt bereits an den Haltestellen, in den Bahnhöfen und Flughäfen.

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit 150 Euro Geldbuße rechnen, die bei mehrmaligen Verstößen verdoppelt werden kann.

Die Maskenpflicht gilt auch für Kinder ab dem sechsten Geburtstag.

Taxifahren in Zeiten von Corona

Wie im gesamten öffentlichen Nahverkehr gilt ab dem 27. April 2020 auch in Taxis und Mietwagen mit Fahrern ab kommenden Montag eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung.

Außerdem empfehlen das Bayerische Verkehrsministerium und die Taxi- und Mietwagenbranche, schon ab einer Gruppe von drei Personen ein Großraumfahrzeug zu rufen.

Viele Unternehmen wollen ihre Möglichkeiten zur bargeldlosen Bezahlung, beispielsweise per App oder EC-Karte, ausweiten.

Busfahren im Landkreis: regulärer Fahrplan gilt

Ab dem 27. April 2020 gilt wieder der reguläre Schulfahrplan (erkennbar am Kürzel S). Dazu gehören auch die Direktverbindungen aus den Landkreisgemeinden zu den einzelnen Schulstandorten.

Ab dem 30. Mai 2020 werden nun auch die letzten Einschränkungen im ÖPNV wieder aufgehoben.
So finden alle Fahrten nach regulärem Fahrplan statt. Auch das APG-ServiceTaxi kann dann wieder zur gewohnten Uhrzeit gerufen werden.

Nach Ausstatung der Fahrzeuge mit einem Spuckschutz ist zudem ein Fahrscheinverkauf in den Bussen wieder möglich. Bereits umgerüstete Busse erhalten eine für den Fahrgast sichtbare Kennzeichnung. Fahrgäste mit gültigem Fahrschein werden weiterhin gebeten, den Hintereinstieg zu nutzen.

Wie in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gilt außerdem ab 27. April 2020 in den Bussen der APG die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser kann auch selbst genäht oder in Form eines Halstuchs sein.

   

          

Hilfen

Initiative "Unser Soziales Bayern"

Das Bayerische Sozialministerium hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden und den Kommunalen Spitzenverbänden die Kampagne "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" für ältere Menschen gestartet und zum Engagement für diese Risikogruppe aufgerufen. Informationen zur Kampagne unter

Senior*innen, die Hilfe bei alltäglichen Erledigungen brauchen, wenden sich bitte telefonisch an ihre Gemeinde. Hier können Ihnen Anlaufstellen zur Unterstützung genannt werden.          

Unterstützung anbieten: Nachbarschaftshilfe

Die Servicestelle Ehrenamt im Landkreis Würzburg erreichen viele Rückmeldungen, dass sich neben den bekannten Nachbarschaftshilfen in einigen Gemeinden neue Initiativen gegründet haben.

Neue Initiativen melden

Um einen aktuellen Überblick zu behalten und Hilfesuchende an die richtigen Stellen weiterverweisen zu können, bittet die Servicestelle um eine kurze Rückmeldung an ehrenamt@lra-wue.bayern.de, wenn Sie in Ihrer Gemeinde in den letzten Wochen eine neue Initiative gegründet haben.

Folgende Daten werden benötigt

Kontaktperson mit Telefonnummer, Angebotsübersicht, evtl. Homepage, Kontaktadresse und E-Mail. Danke für ihre Mitwirkung!

Versicherungsfragen für organisierte Nachbarschaftsinitiativen

 

Netzwerk Nachbarschaftshilfe - unsere Berater sind für Ihre Fragen da

Seit 2013 besteht das Netzwerk Nachbarschaftshilfe des Landkreises Würzburg gemeinsam mit der Gemeindecaritas und der Diakonie. Wenn Sie als Ehrenamtliche/r konkrete Fragen zu Ihrem Engagement in Nachbarschaftsinitiativen haben, stehen Ihnen die Kollegen gerne beratend zur Seite. Kontaktdaten finden Sie im Beratungsflyer:

Weitere Informationen unter

Nachbarschaftshilfe

      

Einkaufsservice in Stadt und Landkreis

Bayerisches Rotes Kreuz

Der Kreisverband Würzburg des Bayerischen Roten Kreuzes bietet für Menschen in Stadt und Landkreis, die sich in häuslicher Quarantäne befinden oder sich nicht selbst versorgen können, eine Einkaufshotline an.

Das Service-Telefon ist unter der Nummer 08 000 275 275 zu erreichen.

Das Angebot soll die Verwandten- und Nachbarschaftshilfe nicht ersetzen, sondern dort ergänzen, wo es keine Angehörigen, Freunde oder Nachbarn gibt, die die Einkäufe übernehmen können.

 

Malteser

Wer aufgrund seines Alters oder einer Vorerkrankung zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst Würzburg melden: 0700/62 58 37 37 (0700 MALTESER). Der Einkauf wird unkompliziert am Telefon besprochen, persönlicher Kontakt vermieden, Bezahlung erfolgt ausschließlich bar.
   

Arbeiter-Samariter-Bund

Für seine Mitglieder, die zur Hauptrisikogruppe gehören oder in Quarantäne sind, organisiert der ASB in Würzburg und Umgebung einen Einkaufsservice und übernimmt wichtige Erledigungen. Telefon-Hotline: 0931 250770

 

Moschee-Gemeinden

0176 34306476 (dt/eng), 0163 9775977 (türkisch), 0176 32948856 (arabisch), 01522 7376243

 

 

Info-Post für Senior*innen

Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg hat sich entschlossen, Senior*innen während der Corona-Krise Tipps, Informationen und Vorschläge für Aktivitäten zu Hause zusammenzustellen.

Ab dem 8. April können sich alle Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis Würzburg melden, um ihre persönliche Info-Post anzufordern. Mit diesem Info-Paket soll es den Senioren ermöglicht werden, sich auch zu Hause körperlich und geistig fit zu halten.

Sollten Sie diese Informationen gerne erhalten wollen oder jemanden kennen, der sich über entsprechende Post freuen würde, dann schreiben Sie eine E-Mail mit Angabe der Adresse oder rufen Sie an.

Bestellen können Sie das kostenlose Paket bei:

Katrin Wettengel: 0931 80442-38, katrin.wettengel@kommunalunternehmen.de

Melanie Ziegler: 0931 80442-18, melanie.ziegler@kommunalunternehmen.de

 

 

Erzähl doch mal! - Telefondienst der Malteser Corona-Hilfe

Die Malteser Corona-Hilfe verbindet Menschen in dieser schwierigen Zeit miteinander zum Plaudern und Erzählen.

Probleme und Konflikte zu Hause

Im Moment ist es wichtig, dass alle zu Hause bleiben, die zu Hause bleiben können. Die verstärkte räumliche Nähe in den eigenen vier Wänden kann jedoch einen Belastungsfaktor für Familien darstellen und zu Konflikten führen.

Telefonische Beratung

  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111

  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016

  • Hilfetelefon "Depression": 0800 1110 111/222

  • Hilfetelefon Schwangere in Not: 0800 404 00 20

  • Elterntelefon: 0800 111 0550

  • Pflegetelefon: 030 2017 9131

  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 o. 0800 111 0 222

Lokal:

  • Frauennotruf bei Wildwasser Würzburg e.V., Tel. 0931 13287

  • Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Unterfranken e.V., Tel. 0931  61 9810

  • Frauenhaus im SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Würzburg, Tel. 0931  45 00777

  • Psychotherapeutischer Beratungsdienst im SkF, Tel. 0931 4190461

  • Evangelisches Beratungszentrum, Tel. 0931 305010

  • Erziehungs- und Familienberatung der Stadt Würzburg, Tel. 0931 26080750 o. 20550-664

  • Offene Telefonsprechstunde für Frauen im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mittwochs von 11:00 bis 12:30 Uhr, donnerstags von 14:00 bis 15:30 Uhr,
    Telefon 0931 450070, weitere Infos: www.skf-wue.de
  • Telefondienst gegen Einsamkeit der Malteser Würzburg, Tel. 0700 62 58 37 37

Beratungsangebot für gewalttägige Männer und Frauen

Information und Unterstützung durch die Polizei

  • Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Unterfranken, 0931/457-1074

  • in akuter Notsituation: Polizeinotruf 110

Neues Onlineportal zu Hilfsangeboten bei häuslicher Gewalt

Unter www.bayern-gegen-gewalt.de finden von häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffene Erwachsene, Kinder und Jugendliche wichtige Informationen und Ansprechpartner.

Auch wer Gewalt in der Nachbarschaft bemerkt oder im Familien- oder Freundeskreis vermutet, findet dort Anlaufstellen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige (EUTB) teilt mit, dass aktuell keine persönlichen Sprechzeiten in den jeweiligen Büros und Außenstellen staffinden.

Die Beratungsstelle bleibt für Ratsuchende am Telefon oder per E-Mail erreichbar:

Stadt und Landkreis Würzburg, Telefonberatung:

Dienstag,             14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch,             10:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag,        10:00 – 17:00 Uhr

Telefon:     0931 386-60066, 0151 5805042 oder 0151 58028134
E-Mail:       moser.christine@eutb-wuerzburg.de oder
                   herold.gerold.gerd@eutb-wuerzburg.de


Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis Würzburg finden darüber hinausgehende Informationen auf der Internetseite des Behindertenbeauftragten, Ernst Joßberger (interner Link).



Stadt und Landkreis Kitzingen, Telefonberatung:

Dienstag,             10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch,             15.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag,        10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 58050451 oder 0151 58050477
E-Mail:       liehr.jutta@eutb-wuerzburg.de oder
                   forstner.steffen@eutb-wuerzburg.de



Landkreis Main-Spessart, Telefonberatung:

Dienstag,             14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch,             10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 10830427
E-Mail:       glassen.silvia@eutb-wuerzburg.de

     

Freude und Leid 

Hochzeits- und Geburtstagsfeiern

Die für Feiern geltenden Maßnahmen sind abhängig von der 7-Tage-Inzidenz, das heißt, von der Anzahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Die Bayerische Corona-Ampel gibt einen Überblick:

GRÜNE PHASE: 7-Tage-Inzidenz unter 35

Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (z.B. Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder mit bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.

GELBE PHASE: 7-Tage-Inzident über 35, aber unter 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 35 u.a. anzuordnen, dass private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen begrenzt werden.

ROTE PHASE: 7-Tage-Inzidez über 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 50 u.a. anzuordnen, dass private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt werden.

Im Übrigen gilt in der grünen Phase wie bislang

Für geschlossene Gesellschaften wie Hochzeits- und Geburtstagsfeiern gilt, dass sie mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet sind, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.

Findet die Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb statt, hat der Betreiber ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für die Gastronomie auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Dabei ist insbesondere auf eine ausreichende Lüftung bei Feiern in geschlossenen Räumen zu achten.

Was sonst noch zu beachten ist, steht im

Dokument anzeigen: Hygienekonzept Gastronomie
06.10.2020
PDF, 199 kB

  

  

Beerdigungen und Trauerfeiern

Für Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte sind die Regelungen für Gottesdienste entsprechend anwendbar.

Das heißt, dass sich die Teilnehmerzahl in Gebäuden nach der Anzahl der vorhandenen Plätze bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern richtet und Maskenpflicht gilt, solange sich die Trauergäste nicht an ihrem Platz befinden.

  • Im Freien dürfen höchstens 200 Personen bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern teilnehmen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
  • Der Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands.
  • Es besteht ein Infektionsschutzkonzept, das die Infektionsgefahren im Hinblick auf die örtlichen Traditionen und Gegebenheiten minimiert und bei Bedarf z.B. geringere Teilnehmerzahlen vorsehen kann.


Sich daran anschließende private Trauerfeiern sind mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet.

  • Es ist ein Schutz- und Hygienekonzept erforderlich und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Findet die Zusammenkunft in einem gastronomischen Betrieb statt, gelten die Regeln für Gastronomie.

   

  

Abfallentsorgung

Abfallentsorgung im Landkreis Würzburg

Die Abholung von Restmüll, Bioabfall, Leichtverpackungen und Altpapier erfolgt gemäß dem Abfallkalender.

Für dringende und unaufschiebbare Entsorgungen haben die Wertststoffhöfe ab Dienstag, 21.04.2020 wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet:

Wertstoffhöfe Wachtelberg in Kürnach, Bärental in Ochsenfurt, Klingholz in Reichenberg, Kiesäcker in Waldbüttelbrunn und Schleehof in Veitshöchheim
• Dienstag 9 – 18 Uhr
• Mittwoch 7 - 12 Uhr
• Donnerstag 9 – 18 Uhr
• Freitag 9 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Wertstoffhof Südliches Maintal in Eibelstadt
• Dienstag 14 – 18 Uhr
• Donnerstag 14 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Wertstoffhof Aalbachtal in Uettingen
• Mittwoch 14 – 18 Uhr
• Freitag 9 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Alle anderen Wertstoffhöfe und die Bauschuttdeponie Kirchheim bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Services auf Abruf

Für eine kontaktlose Entsorgung ohne Verlassen des Grundstücks empfiehlt das Team Orange seine Services auf Abruf:

  • Grüngut wird im Rahmen unseres Services „Grüngut auf Abruf“ kostenlos am Grundstück abgeholt. Es genügt eine schriftliche Voranmeldung. Weiterhin können Gartenabfälle auch über die Biotonne entsorgt oder im Garten kompostiert werden.
  • Nach vorheriger Anmeldung werden Sperrmüll, Altholz, Kunststoffe und Altmetall im Rahmen des Services „Sperrmüll auf Abruf“ am Grundstück abgeholt.
  • Elektro-Altgeräte werden nach Anmeldung im Rahmen des Services „Elektro-Altgeräte auf Abruf“ am Grundstück abgeholt.
  • Kleinmengen Sonstiger Baustellenabfälle (zum Beispiel Tapeten- und Kabelreste, Teppichstücke, nicht jedoch Steine, Erden oder Beton) können über die Restmülltonne entsorgt werden.
  • Altglas (Behälterglas) kann an über 200 Altglascontainerstandorten entsorgt werden.
  • Altkleider können über die Altkleidercontainer gemeinnütziger Organisationen entsorgt werden.


Sämtliche in den Haushalten anfallende Hygieneartikel (insbesondere benutzte Taschen- und Desinfektionstücher) dürfen nur in fest verschlossenen Kunststofftüten in die Restmülltonne gegeben werden.

Weitere Informationen zur Abfallentsorgung unter www.team-orange.info

 

 

Entsorgung von eventuell mit dem Virus kontaminiertem Müll

Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus kontaminiert sind, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen allerdings nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) zugeführt werden.

Die Sammlung der Abfälle in einer Restmülltonne und die anschließende thermische Behandlung des Restmülls in den bayerischen Müllverbrennungsanlagen gewährleisten eine sichere Zerstörung bei sehr hohen Temperaturen bis zu 1.000 °C. Um sowohl bei den Erzeugern der Abfälle, weiteren Nutzern der gleichen Restmülltonne aber auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung sicher auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat Regeln zur Beachtung zusammengestellt:

 

   

        

Informationen für Eltern

Kindertagesbetreuung

Die Kitas befinden sich seit dem 1. September 2020 wieder im Regelbetrieb.

Das bedeutet, dass alle Kinder ihre Einrichtung regulär besuchen dürfen, sofern sie

  • keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit haben (davon ausgenommen sind Kinder, die lediglich milde Krankheitssymptome, wie z.B. leichten Schnupfen ohne Fieber, aufweisen),
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen bzw. seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

Ein Anstieg des Infektionsgeschehens

kann dazu führen, dass erneut Einschränkungen im Rahmen eines Drei-Stufen-Plans erforderlich werden.


Ausführliche Informationen

finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Familienministeriums

                 

 

Drei-Stufen-Plan für den Schulbetrieb

Im Schuljahr 2020/2021 soll es so viel Präsenzunterricht wie möglich geben - bei bestmöglichem Infektionsschutz für alle Beteiligten. Dies bedeutet auch, dass der Schulbetrieb bei Bedarf kurzfristig auf Änderungen des Infektionsgeschehens reagieren muss.

Das Bayerische Kultusministerium hat daher in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium einen Drei-Stufen-Plan entwickelt. Dieser Stufenplan orientiert sich am Infektionsgeschehen im jeweiligen Kreis (Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner) und unterscheidet folgende Szenarien:

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 pro 100.000 Einwohner

In Stufe 1 findet ein Regelbetrieb unter Beachtung besonderer Hygieneauflagen statt.

Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz über 35, aber unter 50 pro 100.000 Einwohner

Ab Stufe 2 sind alle Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 auch am Sitzplatz im Klassenzimmer zum Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet, wenn dort ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann. Dies gilt nicht für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4.

Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner

  • Ab Stufe 3 wird der Mindestabstands von 1,5 Metern im Klassenzimmer wieder eingeführt. Dies bedeutet, dass die Klassen in aller Regel geteilt und die beiden Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht unterrichtet werden – es sei denn, die baulichen Gegebenheiten vor Ort lassen die Einhaltung des Mindestabstands auch bei voller Klassenstärke zu.
  • Darüber hinaus ist das Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen verpflichtend.

Die Entscheidung, inwieweit die in den Stufen 2 und 3 vorgesehenen Maßnahmen an den Schulen im jeweiligen Kreis umzusetzen sind, trifft das zuständige Gesundheitsamt im Benehmen mit der Schulaufsicht.


FAQs zum Unterrichtsbetrieb

finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums


Hotline

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen können sich Eltern und Schulleitungen unter der Nummer 089/54029986 an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Die Hotline ist erreichbar montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr erreichbar.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089/122 220 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.      

     

Wie Eltern ihre Kinder jetzt unterstützen können

Die derzeitige Situation verunsichert viele Menschen, auch Kinder und Jugendliche.

  • Das Jugendamt im Landratsamt Würzburg ist auch in der Corona-Krise für Kinder, Jugendliche und Familien da. Informationen und Beratungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 1. April 2020.
01.04.2020
Corona Hände waschen
Die durch die Corona-Krisen veränderte Situation mit weitgehenden Ausgangsbeschränkungen, Kita- und Schulschließungen kann in vielen Familien mehr Stress- und Konfliktpotential freisetzen. Häusliche Krisen können zunehmen und es ist ... mehr
  • Das Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) hat elf hilfreiche Tipps für Eltern zusammengestellt:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gibt Hilfestellungen für einen verantwortungsvollen Medienkonsum von Kindern und Jugendichen:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales informiert über Hilfe- und Unterstützungsangebote während der Coronakrise

    

Sport, Freizeit, Kultur

Sport

Wettkämpfe im Innen- und Außenbereich

Das Abhalten von Wettkämpfen ist im Innen- und Außenbereich unter folgenden Voraussetzungen gestattet:

  1. Der Wettkampf ist kontaktfrei durchzuführen.

  2. Die Anwesenheit von Zuschauern ist ausgeschlossen.

  3. Für Wettkämpfe in Sportstätten ist ein auf den jeweiligen Standort und Wettkampf zugeschnittenes Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen; dies gilt nicht bei Freiluftsportanlagen, sofern lediglich gesonderte WC-Anlagen (ohne Duschen und Umkleiden) in geschlossenen Räumen geöffnet werden.

  4. Bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen sind höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmer und Funktionspersonal) zugelassen; sofern allen anwesenden Personen gekennzeichnete Plätze oder klar voneinander abgegrenzte Aufenthaltsbereiche zugewiesen werden können, bei denen der Mindestabstand immer eingehalten werden kann, sind höchstens 200 Personen zugelassen.

Angesichts der guten Erfahrungen aus dem Trainingsspielbetrieb in Kontaktsportarten wird der reguläre Wettkampfbetrieb in Kontaktsportarten ab 19. September 2020 unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen zugelassen. Bei Kampfsportarten mit einem länger andauernden unmittelbaren Körperkontakt soll hierbei im Training und Wettkampf eine Obergrenze von 20 Sportlerinnen oder Sportlern gelten.

Im Amateursport können auch Zuschauer wieder dabei sein! Ab dem 19. September 2020 werden bei Sportveranstaltungen in Bayern – vorläufig mit Ausnahme der Profiligen, des DFB-Pokal und der UEFA Champions-League – Zuschauer entsprechend den Regelungen bei kulturellen Veranstaltungen erlaubt, mit der Maßgabe, dass bei Stehplätzen eine Maske zu tragen ist, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann - max. 100 Personen in Hallen und max. 200 Personen in den Hallen bei gekennzeichneten Zuschauerplätzen, max. 200 Personen im Freien und max. 400 Personen im Freien bei gekennzeichneten Zuschauerplätzen.


Training im Freien

Eine Obergrenze für die Anzahl der Teilnehmer besteht nicht mehr.

Was ist sonst noch zu beachten?

Gemeinsame Nutzung von Sportgeräten

Das gemeinsame Nutzen von Sportgeräten ist gemäß Rahmenhygienekonzept Sport erlaubt. Das Einhalten der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen heißt nicht, dass nach jedem Ballwechsel der Ball desinfiziert werden muss. Vor und nach jedem Training ist dies zwingend erforderlich und je nach Trainingsverlauf und Situation können zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen sinnvoll und nötig sein. Wir empfehlen auch, dass sich die Trainingsteilnehmer vor Trainingsbeginn und ggf. auch nach dem Training die Hände desinfizieren.

     

 

Ehrenamtliche Maßnahmen zur Pflege von Sportanlagen

Ehrenamtliche Maßnahmen zur Instandsetzung und Pflege von Vereinssportanlagen sind möglich.

Die allgemeine Kontaktbeschränkung und das allgemeine Abstandsgebot müssen dabei eingehalten werden.

Arbeiten auf Vereinsflächen und im Vereinsgebäude dürfen – wenn an verschiedenen Stellen gleichzeitig gearbeitet wird – innerhalb der einzelnen Arbeitsgruppen nur im Kreis der in §2 Abs. 1 der 6. BayIfSMV genannten Personen

1. Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörige eines weiteren Hausstands, ODER

2. eine Gruppe von bis zu 10 Personen. 

stattfinden. Der Abstand muss – soweit möglich – eingehalten werden und die einzelnen Arbeitsgruppen sollten nicht durchmischt werden.

 

  

Spiel- und Bolzplätze

Ein Besuch der Spielplätze ist in Begleitung von Erwachsenen möglich. Die begleitenden Erwachsenen achten bitte wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder.

Öffentliche Bolzplätze, Basketballkörbe, Skateboardanlagen dürfen auch genutzt werden - aber nur nach den Regeln, die auch sonst für die Ausübung von Sport an der frischen Luft im öffentlichen Raum und in Freiluft-Sportstätten gelten.

Ab dem 8. Juli ist das Training mit Körperkontakt wieder zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert wird; dabei darf die jeweilige Trainingsgruppe in Kampfsportarten maximal fünf Personen umfassen.

 

Bäder und Wellnesseinrichtungen

Hallen- und Freibäder sowie Wellnesseinrichtungen in Thermen und Hotels dürfen unter Beachtung des "Hygienekonzepts Bäder" öffnen:

   

Kunst und Kultur

Theater und Konzertveranstaltungen sowie sonstige kulturelle Veranstaltungen dürfen mit einer maximalen Teilnehmerzahl von

  • 50 Gästen in geschlossenen Räumen und
  • 100 Gästen im Freien

stattfinden. Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen beträgt die Anzahl der möglichen Besucher

  • bis zu 100 Gäste in Innenräumen und
  • bis zu 200 Gäste im Freien.

In Innenräumen gilt eine Maskenpflicht, solange bis der Platz eingenommen wurde. Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 gilt Maskenpflicht durchgängig auch am Platz.

Hygienekonzept Kulturelle Veranstaltungen und Proben

    

Chorgesang und Laienmusik

Chorproben sind im Freien und in geschlossenen Räumen wieder zugelassen. Voraussetzung ist insbesondere ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 m.

Bitte beachten Sie auch das Hygienekonzept für Chorgesang im Bereich der Laienmusik.

  

      

Auslandsreisen

Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland. Ausgenommen sind die meisten Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien.

Auch wenn die Reisewarnung für einige europäische Länder am 15. Juni aufgehoben wurde, sollten sich Reisende vor Reiseantritt informieren. Denn es kann auch weiterhin zu Beschränkungen kommen. Beispielsweise sieht das Vereinigte Königreich auch nach dem 15. Juni eine Quarantäne bei Einreise vor.

Einzelheiten finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

           

Quarantäne nach Einreise aus dem Ausland

Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.

Die aktuell als Risikogebiete eingestuften Staaten oder Regionen finden Sie auf den Seiten des RKI.

Rückreise aus Risikogebiet melden

Haben Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten und trifft keine der in der Einreise-Quarantäneverordnung beschriebenen Ausnahmen auf Sie zu, müssen Sie Ihre Ein- bzw. Rückreise in die Stadt/ in den Landkreis Würzburg beim Gesundheitsamt melden an reiserueckkehrer@Lra-wue.bayern.de.

Dabei sind folgende Angaben zwingend erforderlich:

  1. Vor- und Nachname
  2. Geburtsdatum
  3. Adresse
  4. Urlaubsland/Herkunftsland
  5. Dauer des Aufenthaltes im Urlaubsland/Herkunftsland
  6. Einreisedatum nach Deutschland
  7. Aktuell ausgeübten Beruf und Ihren Arbeitgeber
  8. Leben, besuchen oder arbeiten Sie derzeit in einer Gemeinschaftsunterkunft? Wenn ja, in welcher? (Name und Adresse)

Falls Sie bereits eine negativen Befund haben, bitten wir Sie, auch diesen mitzuschicken.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Nicht erfasst von der Pflicht zur häuslichen Qurantäne sind zum Beispiel Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Das Zeugnis muss aus einem Staat kommen, den das RKI in eine Liste mit Ländern mit hierfür ausreichenden Qualitätsstandards aufgenommen hat.

Ausgenommen sind außerdem

  • Berufsgruppen, die grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter transportieren
  • Personen, deren Tätigkeit u.a. für die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Funktionsähigkeit des Rechtswesens zwingend notwendig ist
  • Personen, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst in das Bundesgebiet einreisen
  • Personen, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder sonst einen triftigen Reisegrund haben

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle Informationen finden Sie in der


Weitere Informationen zur Quarantäneverordnung finden Sie außerdem auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Internationale Risikogebiete

Das RKI weist seit dem 15. Juni 2020 wieder Gebiete aus, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Die Liste finden Sie auf der Webseite des RKI.

Bitte beachten Sie, dass es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung dieser Liste kommen kann. Bitte prüfen Sie daher unmittelbar vor Antritt Ihrer Reise, ob Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise nach Deutschland in einem der gelisteten Gebiete aufgehalten haben. In diesen Fällen müssen Sie mit einer Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne rechnen.