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Öffentliches Leben

Das neuartige Coronavirus stellt unsere Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Was die Ausbreitung des Erregers für unser tägliches Leben bedeutet und wie wir unseren Alltag jetzt organisieren können, erfahren Sie hier:

Allgemeine Ausgangsbeschränkung entfällt zum 6. Mai 2020

Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort.

  • Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  • Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.
  • Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Es ist künftig erlaubt, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, d.h. neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen.   

Maskenpflicht in Geschäften und im ÖPNV

Ab dem 27. April 2020 gilt in Bayern in allen geöffneten Läden und Geschäften sowie im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr eine sogenannte „Maskenpflicht“.

Die Mund-Nasen-Bedeckung gilt für Kunden, ihre Begleitpersonen und für das Personal in Geschäften, Einkaufscentern, Märkten sowie in Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs, in Zügen, Taxis und in von Chauffeuren gelenkten Mietwagen. Die Maskenpflicht beginnt bereits an den Haltestellen und Bahnsteigen.

Die Mund-Nasen-Bedeckung ist entweder selbst mitzubringen oder wird im Rahmen der Verfügbarkeit vom Betreiber des Geschäfts zur Verfügung gestellt.

Ab wieviel Jahren gilt die Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht gilt für Personen ab dem sechsten Geburtstag. Jüngere Kinder müssen keine Maske tragen.

Veranstaltungen und Versammlungen

Versammlungen

sind ab dem 4. Mai unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Ausnahmegenehmigung des Ordnungsamtes liegt vor.
  • Maximale Teilnehmerzahl: 50.
  • Nur im Freien und ortsfest, bei grundsätzlichem Mindestabstand von 1,5 m und ohne Verteilung von Flyern etc.
  • Höchstdauer: 60 min.
  • Maximal eine Versammlung je Kalendertag mit gleichem Veranstalter bzw. gleichen Teilnehmern.

Die Teilnahme an einer genehmigten Versammlung stellt einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung dar.

Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen aus Infektionsschutzgründen stellt keinen Verstoß gegen das versammlungsrechtliche Vermummungsverbot dar.

Veranstaltungen

Hierfür gibt es keine Vollzugshinweise. Die 3. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht jedoch ein klares Verbot vor, es sei denn, es wurde eine Ausnahme genehmigt. Auch hier ist das Ordnungsamt einzuschalten.

Großveranstaltungen

bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt.

Gottesdienste

sind ab 4. Mai unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Maximale Teilnehmerzahl: Im Freien 50. In Gebäuden so viele Personen, wie Plätze vorhanden sind, die einen Mindestabstand von 2 m zu anderen Plätzen aufweisen
  • Grundsätzlicher Mindestabstand: Im Freien 1,5 m, in Gebäuden 2 m.
  • Höchstdauer: 60 min.
  • Mund-Nasen-Bedeckungspflicht, Ausnahme für liturgisches Sprechen und Predigen.
  • Kirchen und Glaubensgemeinschaften erstellen Infektionsschutzkonzepte.

  

Gastronomie, Hotellerie, Tourismus

Die Gastronomie darf schrittweise ab 18. Mai 2020 geöffnet werden. Los geht's im Außenbereich (z.B. Biergärten).

Speisegaststätten im Innenbereich folgen ab dem 25. Mai 2020.

Hygienekonzept Gastronomie

Gesundheits- und Wirtschaftsministerium haben in einer gemeinsamen Bekanntmachung Sicherheits- und Hygieneregeln für den Gastronomiebetrieb erlassen.

Oberstes Gebot ist die Einhaltung der Abstandsregel von 1,5m zwischen Personen in allen Räumen einschließlich der sanitären Einrichtungen. Gäste und Personal müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Am Tisch dürfen Gäste die Maske abnehmen.

Rahmenkonzept für die Hygiene in Gastronomiebetrieben

 

Hotels und Tourismus

Das Pfingstwochenende (30. Mai) ist der Zeitpunkt für eine mögliche Öffnung von Hotels (inkl. Ferienwohnungen und Camping) und weiterer Angebote im Tourismus, z. B.: Schlösser, Seenschifffahrt und Freizeitparks.

Für die Öffnung von Hotels gelten strenge Auflagen, die insbesondere umfassen

  • keine Öffnung von Angeboten mit gemeinschaftlicher Nutzung innerhalb von Hotels, insbesondere Wellness, Schwimmbad,
  • verpflichtendes Hygieneschutzkonzept wie in der Gastronomie,
  • Verpflegung nur mit Abstand und begrenztem Einlass.

  

       

Feststellung des Katastrophenfalls

Am 16. März 2020 hat die Bayerische Staatsregierung den Katastrophenfall festgestellt.

Dem Innenministerium obliegt damit die Führung aller Einsatzkräfte, es ist also auch gegenüber der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen unmittelbar weisungsbefugt, ebenso gegenüber allen nachgeordneten Behörden.

Im Zusammenhang mit dem Katastrophenfall wurden auch die Krisenstäbe der Kreise udn Städte in ganz Bayern aktiviert.

Auch der Krisenstab des Landratsamts Würzburg, die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK), hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie setzt sich aus Mitarbeiter*innen der Behörde zusammen und kann bei Bedarf durch Vertreter*innn anderer Behörden und Einrichtungen sowie durch Vertreter*innen der an der Katastrophenbewältigung beteiligten Einsatzorganisationen und durch Sachverständige ergänzt werden.

              

Täglicher Bedarf

Lebensmitteleinkauf

Tragen Sie zum Einkaufen im Supermarkt oder auf Wochenmärkten eine Mund-Nasen-Maske! Wo immer möglich, halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Kund*innen ein. 

Die Bayerische Staatsregierung empfiehlt dringend, nicht die ganze Familie mit zum Einkaufen zu nehmen. Je weniger Menschen im Supermarkt gleichzeitig aufeinandertreffen, desto besser.

Wenn Sie es nicht alleine schaffen, weil sie zum Beispiel gehbehindert oder fortgeschrittenen Alters sind, darf Ihnen jemand beim Einkauf helfen bzw. für Sie einkaufen gehen.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 8. Mai 2020

       

       

Handels- und Dienstleistungsbetriebe

Ab dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt. Die bislang geltende Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 qm wird aufgehoben.

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass

  • grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann,
  • die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m² Verkaufsfläche und 
  • ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept besteht.

Auch Einkaufszentren und Wochenmärkte können unter Beachtung besonderer Auflagen wieder öffnen.

 

  

  

Mobilität

Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV, Fern- und Flugverkehr

Es besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und ab Montag, 18. Mai 2020 auch im Flugverkehr.

Die Maskenpflicht gilt auch in Taxis und von Chauffeuren gelenkten Mietwagen.

Die Maskenpflicht beginnt bereits an den Haltestellen, in den Bahnhöfen und Flughäfen.

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit 150 Euro Geldbuße rechnen, die bei mehrmaligen Verstößen verdoppelt werden kann.

Die Maskenpflicht gilt auch für Kinder ab dem sechsten Geburtstag.

Taxifahren in Zeiten von Corona

Wie im gesamten öffentlichen Nahverkehr gilt ab dem 27. April 2020 auch in Taxis und Mietwagen mit Fahrern ab kommenden Montag eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung.

Außerdem empfehlen das Bayerische Verkehrsministerium und die Taxi- und Mietwagenbranche, schon ab einer Gruppe von drei Personen ein Großraumfahrzeug zu rufen.

Viele Unternehmen wollen ihre Möglichkeiten zur bargeldlosen Bezahlung, beispielsweise per App oder EC-Karte, ausweiten.

Busfahren im Landkreis: regulärer Fahrplan gilt

Ab dem 27. April 2020 gilt wieder der reguläre Schulfahrplan (erkennbar am Kürzel S). Dazu gehören auch die Direktverbindungen aus den Landkreisgemeinden zu den einzelnen Schulstandorten.

Ab dem 30. Mai 2020 werden nun auch die letzten Einschränkungen im ÖPNV wieder aufgehoben.
So finden alle Fahrten nach regulärem Fahrplan statt. Auch das APG-ServiceTaxi kann dann wieder zur gewohnten Uhrzeit gerufen werden.

Nach Ausstatung der Fahrzeuge mit einem Spuckschutz ist zudem ein Fahrscheinverkauf in den Bussen wieder möglich. Bereits umgerüstete Busse erhalten eine für den Fahrgast sichtbare Kennzeichnung. Fahrgäste mit gültigem Fahrschein werden weiterhin gebeten, den Hintereinstieg zu nutzen.

Wie in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gilt außerdem ab 27. April 2020 in den Bussen der APG die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser kann auch selbst genäht oder in Form eines Halstuchs sein.

   

Corona-Sonderfahrplan auf der Frankenbahn zwischen Stuttgart und Würzburg

Dieser Sonderfahrplan für die Frankenbahn (RE8) ist gültig für den folgenden Zeitraum: 4. Mai bis 13. Juni 2020. In diesem Zeitraum schließt der Sonderplan die Änderungen zur Schnellfahrstrecken-Sperrung zwischen Stuttgart und Mannheim mit ein.

Veränderungen im Einzelnen:

  • Es gibt Mo-Fr wieder einen Stundentakt zwischen Stuttgart und Würzburg.
  • Nur noch am Wochenende (Sa und So) gibt es teilweise einen Zweistundentakt auf der Relation Würzburg – Heilbronn – Stuttgart.
  • Auf der Relation Heilbronn-Stuttgart gibt es in den frühen Morgenstunden teilweise wieder einen Halbstundentakt.Letzte Direkt-Abfahrten von Stuttgart nach Würzburg und umgekehrt finden am Wochenende erst nach 20 bzw. 21 Uhr statt.
  • Als Alternative fahren zwischen Osterburken und Stuttgart im Nahverkehr auch abellio-Züge der Linien RB 18 und RE 10. Bitte genau den Ersatzfahrplan – auch den von abellio – beachten!

          

Hilfen

Initiative "Unser Soziales Bayern"

Das Bayerische Sozialministerium hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden und den Kommunalen Spitzenverbänden die Kampagne "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" für ältere Menschen gestartet und zum Engagement für diese Risikogruppe aufgerufen. Informationen zur Kampagne unter

Senior*innen, die Hilfe bei alltäglichen Erledigungen brauchen, wenden sich bitte telefonisch an ihre Gemeinde. Hier können Ihnen Anlaufstellen zur Unterstützung genannt werden.          

Unterstützung anbieten: Nachbarschaftshilfe

Die Servicestelle Ehrenamt im Landkreis Würzburg erreichen viele Rückmeldungen, dass sich neben den bekannten Nachbarschaftshilfen in einigen Gemeinden neue Initiativen gegründet haben.

Neue Initiativen melden

Um einen aktuellen Überblick zu behalten und Hilfesuchende an die richtigen Stellen weiterverweisen zu können, bittet die Servicestelle um eine kurze Rückmeldung an ehrenamt@lra-wue.bayern.de, wenn Sie in Ihrer Gemeinde in den letzten Wochen eine neue Initiative gegründet haben.

Folgende Daten werden benötigt

Kontaktperson mit Telefonnummer, Angebotsübersicht, evtl. Homepage, Kontaktadresse und E-Mail. Danke für ihre Mitwirkung!

Versicherungsfragen für organisierte Nachbarschaftsinitiativen

 

Netzwerk Nachbarschaftshilfe - unsere Berater sind für Ihre Fragen da

Seit 2013 besteht das Netzwerk Nachbarschaftshilfe des Landkreises Würzburg gemeinsam mit der Gemeindecaritas und der Diakonie. Wenn Sie als Ehrenamtliche/r konkrete Fragen zu Ihrem Engagement in Nachbarschaftsinitiativen haben, stehen Ihnen die Kollegen gerne beratend zur Seite. Kontaktdaten finden Sie im Beratungsflyer:

Weitere Informationen unter

Nachbarschaftshilfe

      

Einkaufsservice in Stadt und Landkreis

Bayerisches Rotes Kreuz

Der Kreisverband Würzburg des Bayerischen Roten Kreuzes bietet für Menschen in Stadt und Landkreis, die sich in häuslicher Quarantäne befinden oder sich nicht selbst versorgen können, eine Einkaufshotline an.

Das Service-Telefon ist unter der Nummer 08 000 275 275 zu erreichen.

Das Angebot soll die Verwandten- und Nachbarschaftshilfe nicht ersetzen, sondern dort ergänzen, wo es keine Angehörigen, Freunde oder Nachbarn gibt, die die Einkäufe übernehmen können.

 

Malteser

Wer aufgrund seines Alters oder einer Vorerkrankung zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst Würzburg melden: 0700/62 58 37 37 (0700 MALTESER). Der Einkauf wird unkompliziert am Telefon besprochen, persönlicher Kontakt vermieden, Bezahlung erfolgt ausschließlich bar.

Selbstverständlich beachten die Malteser dabei die Hygienevorschriften des Robert Koch Instituts, weshalb auch eine Begleitung zum Einkauf nicht möglich ist.       

Arbeiter-Samariter-Bund

Für seine Mitglieder, die zur Hauptrisikogruppe gehören oder in Quarantäne sind, organisiert der ASB in Würzburg und Umgebung einen Einkaufsservice und übernimmt wichtige Erledigungen. Telefon-Hotline: 0931 250770

 

Moschee-Gemeinden

0176 34306476 (dt/eng), 0163 9775977 (türkisch), 0176 32948856 (arabisch), 01522 7376243

 

 

Info-Post für Senior*innen

Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg hat sich entschlossen, Senior*innen während der Corona-Krise Tipps, Informationen und Vorschläge für Aktivitäten zu Hause zusammenzustellen.

Ab dem 8. April können sich alle Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis Würzburg melden, um ihre persönliche Info-Post anzufordern. Mit diesem Info-Paket soll es den Senioren ermöglicht werden, sich auch zu Hause körperlich und geistig fit zu halten.

Sollten Sie diese Informationen gerne erhalten wollen oder jemanden kennen, der sich über entsprechende Post freuen würde, dann schreiben Sie eine E-Mail mit Angabe der Adresse oder rufen Sie an.

Bestellen können Sie das kostenlose Paket bei:

Katrin Wettengel: 0931 80442-38, katrin.wettengel@kommunalunternehmen.de

Melanie Ziegler: 0931 80442-18, melanie.ziegler@kommunalunternehmen.de

 

 

Erzähl doch mal! - Telefondienst der Malteser Corona-Hilfe

Die Malteser Corona-Hilfe verbindet Menschen in dieser schwierigen Zeit miteinander zum Plaudern und Erzählen.

Probleme und Konflikte zu Hause

Im Moment ist es wichtig, dass alle zu Hause bleiben, die zu Hause bleiben können. Die verstärkte räumliche Nähe in den eigenen vier Wänden kann jedoch einen Belastungsfaktor für Familien darstellen und zu Konflikten führen.

Telefonische Beratung

  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111

  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016

  • Hilfetelefon "Depression": 0800 1110 111/222

  • Hilfetelefon Schwangere in Not: 0800 404 00 20

  • Elterntelefon: 0800 111 0550

  • Pflegetelefon: 030 2017 9131

  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 o. 0800 111 0 222

Lokal:

  • Frauennotruf bei Wildwasser Würzburg e.V., Tel. 0931 13287

  • Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Unterfranken e.V., Tel. 0931  61 9810

  • Frauenhaus im SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Würzburg, Tel. 0931  45 00777

  • Psychotherapeutischer Beratungsdienst im SkF, Tel. 0931 4190461

  • Evangelisches Beratungszentrum, Tel. 0931 305010

  • Erziehungs- und Familienberatung der Stadt Würzburg, Tel. 0931 26080750 o. 20550-664

  • Offene Telefonsprechstunde für Frauen im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mittwochs von 11:00 bis 12:30 Uhr, donnerstags von 14:00 bis 15:30 Uhr,
    Telefon 0931 450070, weitere Infos: www.skf-wue.de
  • Telefondienst gegen Einsamkeit der Malteser Würzburg, Tel. 0700 62 58 37 37

Beratungsangebot für gewalttägige Männer und Frauen

Information und Unterstützung durch die Polizei

  • Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Unterfranken, 0931/457-1074

  • in akuter Notsituation: Polizeinotruf 110

Neues Onlineportal zu Hilfsangeboten bei häuslicher Gewalt

Unter www.bayern-gegen-gewalt.de finden von häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffene Erwachsene, Kinder und Jugendliche wichtige Informationen und Ansprechpartner.

Auch wer Gewalt in der Nachbarschaft bemerkt oder im Familien- oder Freundeskreis vermutet, findet dort Anlaufstellen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige (EUTB) teilt mit, dass aktuell keine persönlichen Sprechzeiten in den jeweiligen Büros und Außenstellen staffinden.

Die Beratungsstelle bleibt für Ratsuchende am Telefon oder per E-Mail erreichbar:

Stadt und Landkreis Würzburg, Telefonberatung:

Dienstag,             14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch,             10:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag,        10:00 – 17:00 Uhr

Telefon:     0931 386-60066, 0151 5805042 oder 0151 58028134
E-Mail:       moser.christine@eutb-wuerzburg.de oder
                   herold.gerold.gerd@eutb-wuerzburg.de


Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis Würzburg finden darüber hinausgehende Informationen auf der Internetseite des Behindertenbeauftragten, Ernst Joßberger (interner Link).



Stadt und Landkreis Kitzingen, Telefonberatung:

Dienstag,             10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch,             15.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag,        10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 58050451 oder 0151 58050477
E-Mail:       liehr.jutta@eutb-wuerzburg.de oder
                   forstner.steffen@eutb-wuerzburg.de



Landkreis Main-Spessart, Telefonberatung:

Dienstag,             14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch,             10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 10830427
E-Mail:       glassen.silvia@eutb-wuerzburg.de

     

Freude und Leid 

Standesamtliche Trauungen

Wenn Sie mit dem Standesamt einen Termin vereinbart haben, dann ist bei der Trauung auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu achten. 

Klären Sie mit dem Standesamt ab, wie viele Personen unter Einhaltung des Mindestabstands teilnehmen können.      

Bayerisches Staatsministerium des Innern, Stand 08.05.2020

   

Beerdigungen und Trauerfeiern

Um Trauernden die Möglichkeit zu geben, sich von ihren Liebsten zu verabschieden, bleiben Beerdigungen und Trauerfeiern in gewissem Rahmen erlaubt.

Die Zahl der Trauergäste ist begrenzt:

  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Platze, bei denen ein Mindestabstand von 2 m zu anderen Plätzen gewahrt wird; zwischen den Teilnehmern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 2m einzuhalten. Es besteht Maskenpflicht.
  • Im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl 50 Personen und es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5m zu wahren. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.

In jedem Fall sind aus infektionsschutzrechtlichen Gründen die folgenden Maßgaben zu beachten:

  • Keine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise
  • Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.
  • Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind möglichst nur von einer Person durchzuführen; bei der Nutzung der berührten Gegenstände durch eine weitere Person ist eine Desinfektion (Wischdesinfektion) durchzuführen.
  • Die Türen zu Friedhof, Leichenhaus und Trauerhalle sollen während der gesamten Beerdigung geöffnet bleiben, um ein Anfassen der Türen durch die Trauernden zu vermeiden.
  • Soweit die Möglichkeit besteht, ist ein (kontaktloser) Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.

Die Erstellung eines Infektionsschutzkonzeptes mit Maßnahmen zur Einhaltung der dargestellten Vorgaben unter Beachtung der Gegebenheiten vor Ort wird empfohlen.

  

Abfallentsorgung

Abfallentsorgung im Landkreis Würzburg

Die Abholung von Restmüll, Bioabfall, Leichtverpackungen und Altpapier erfolgt gemäß dem Abfallkalender.

Für dringende und unaufschiebbare Entsorgungen haben die Wertststoffhöfe ab Dienstag, 21.04.2020 wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet:

Wertstoffhöfe Wachtelberg in Kürnach, Bärental in Ochsenfurt, Klingholz in Reichenberg, Kiesäcker in Waldbüttelbrunn und Schleehof in Veitshöchheim
• Dienstag 9 – 18 Uhr
• Mittwoch 7 - 12 Uhr
• Donnerstag 9 – 18 Uhr
• Freitag 9 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Wertstoffhof Südliches Maintal in Eibelstadt
• Dienstag 14 – 18 Uhr
• Donnerstag 14 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Wertstoffhof Aalbachtal in Uettingen
• Mittwoch 14 – 18 Uhr
• Freitag 9 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Alle anderen Wertstoffhöfe und die Bauschuttdeponie Kirchheim bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Services auf Abruf

Für eine kontaktlose Entsorgung ohne Verlassen des Grundstücks empfiehlt das Team Orange seine Services auf Abruf:

  • Grüngut wird im Rahmen unseres Services „Grüngut auf Abruf“ kostenlos am Grundstück abgeholt. Es genügt eine schriftliche Voranmeldung. Weiterhin können Gartenabfälle auch über die Biotonne entsorgt oder im Garten kompostiert werden.
  • Nach vorheriger Anmeldung werden Sperrmüll, Altholz, Kunststoffe und Altmetall im Rahmen des Services „Sperrmüll auf Abruf“ am Grundstück abgeholt.
  • Elektro-Altgeräte werden nach Anmeldung im Rahmen des Services „Elektro-Altgeräte auf Abruf“ am Grundstück abgeholt.
  • Kleinmengen Sonstiger Baustellenabfälle (zum Beispiel Tapeten- und Kabelreste, Teppichstücke, nicht jedoch Steine, Erden oder Beton) können über die Restmülltonne entsorgt werden.
  • Altglas (Behälterglas) kann an über 200 Altglascontainerstandorten entsorgt werden.
  • Altkleider können über die Altkleidercontainer gemeinnütziger Organisationen entsorgt werden.


Sämtliche in den Haushalten anfallende Hygieneartikel (insbesondere benutzte Taschen- und Desinfektionstücher) dürfen nur in fest verschlossenen Kunststofftüten in die Restmülltonne gegeben werden.

Weitere Informationen zur Abfallentsorgung unter www.team-orange.info

 

 

Entsorgung von eventuell mit dem Virus kontaminiertem Müll

Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus kontaminiert sind, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen allerdings nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) zugeführt werden.

Die Sammlung der Abfälle in einer Restmülltonne und die anschließende thermische Behandlung des Restmülls in den bayerischen Müllverbrennungsanlagen gewährleisten eine sichere Zerstörung bei sehr hohen Temperaturen bis zu 1.000 °C. Um sowohl bei den Erzeugern der Abfälle, weiteren Nutzern der gleichen Restmülltonne aber auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung sicher auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat Regeln zur Beachtung zusammengestellt:

 

   

        

Informationen für Eltern

Kita und Notbetreuung

Seit dem 16. März 2020 gilt grundsätzlich ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflegestellen.

Notbetreuung

Die Notbetreuung für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen wird zum 27. April 2020 erweitert, die für Eltern nötigen Formulare sind auf der Homepage des Familienministeriums jetzt abrufbar, wir haben sie für Sie auch am Ende dieses Textes für Sie zusammengefasst.

Die wichtigsten Neuerungen für den Anspruch auf Notbetreuung:

  • Erwerbstätige Alleinerziehende können ihre Kinder zur Notbetreuung bringen. Auf eine Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur kommt es dabei nicht an.

  • Lehrerinnen und Lehrer, die unterrichten

  • Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Steuerberatung

  • Seelsorge in den Religionsgemeinschaften

  • Bei zwei Elternteilen genügt es, wenn nur ein Elternteil im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig oder Abschlussschüler/in ist.

  • Voraussetzung ist in allen Fällen, dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

  • Die Heilpädagogischen Tagesstätten (HPTs) der Jugendhilfe werden wegen des hohen pädagogischen und therapeutischen Förderbedarfs der dort betreuten Kinder von den Betretungsverboten ausgenommen. Die Kinder werden dort ohnehin in sehr kleinen Gruppen betreut.

  • Tagespflege ist jenseits der Notbetreuung weiterhin nur im Haushalt der Eltern des betreuten Kindes möglich, sofern ausschließlich Kinder aus diesem Haushalt betreut werden.

Weitere Ausweitungen in Planung

Das Familienministerium erarbeitet in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für den weiteren Fortgang im Bereich der Kinderbetreuung.

Folgende Schritte sind geplant:

  • Öffnung der Tagespflege: In der Tagespflege werden maximal 5 fremde Kinder gleichzeitig betreut. Die Großtagespflege bleibt vorerst geschlossen
  • Öffnung von Waldkindergärten
  • Betreuung von Kindern mit besonderem erzieherischem Bedarf (§ 27 SGB VIII) und Kindern mit Förderbedarfen.
  • Betreuung von Kindern mit (drohender) Behinderung
  • Betreuung von Hortkindern der 4. Klasse
  • Betreuung von Kindern studierender Alleinerziehender.

In einem weiteren Schritt könnte mit der Aufnahme der Vorschulkinder eine Ausweitung in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebes erfolgen.

Zwischen den einzelnen Schritten sollten zunächst mindestens zwei Wochen liegen.

Ferien

Die Notbetreuung soll in den Pfingst- und Sommerferien sichergestellt werden.


Informationsmaterial und Formulare

Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Familienministeriums

Erklärung zum Herunterladen, dass Sie der kritischen Infrastruktur angehören  

Erklärung zum Herunterladen, dass Sie alleinerziehend sind

Erklärung zum Herunterladen, dass Sie Abschlussschüler*in sind

Handreichung zur Kindertagesbetreuung (im PDF-Format zum Herunterladen)

 

Privat organisierte Kinderbetreuung

Privat organisierte, nachbarschaftliche oder familiäre, wechselseitige Kinderbetreuung in festen Kleingruppen von maximal drei Familien ist ab sofort möglich. Diese muss unentgeltlich erfolgen.

  

   

Unterricht an Schulen

Für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts werden folgende Zeitpunkte angestrebt:

  • Ab 11. Mai soll der Präsenzunterricht für die „Vorabschlussklassen“ der weiterführenden Schulen (Gymnasium: 11. Klasse / Realschule: 9. Klasse / Mittelschule 8. Klasse) sowie für die 4. Klasse Grundschule beginnen.

  • Ab dem 18. Mai soll der Präsenzunterricht beginnen für
    • Grundschule: 1. Klasse;
    • Mittelschule: 5. Klasse;
    • Realschule: 5. und 6. Klasse;
    • Gymnasium: 5. und 6. Klasse;

Nach den Pfingstferien ist Ziel die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für alle weiteren Jahrgangsstufen im wöchentlichen Wechsel.

FAQs zum Unterrichtsbetrieb

finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums

Hotline

Für konkrete Fragen von Schulleitungen und Eltern hat das Kultusministerium eine Hotline eingerichtet, die an Werktagen von Montag bis Freitag zwischen 7:30 Uhr und 18:00 Uhr besetzt ist: Coronavirus-Telefon-Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus: 089/2186-2971

Gestaffelter Unterrichtsbetrieb

Das Abstandsgebot kann in den Klassenräumen am besten durch geteilte Lerngruppen umgesetzt werden. Dazu ist – je nach konkreter Situation vor Ort – in aller Regel ein gestaffelter Unterrichtsbetrieb im wöchentlichen Wechsel der Gruppen (d. h. im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Unterricht zuhause) anzustreben.

Notbetreuung in den Pfingst- und Sommerferien

Mit Blick auf abgelaufene Urlaubszeiten bei Eltern soll in den Pfingst- und Sommerferien eine Notbetreuung sichergestellt werden.

Häufig gestellte Fragen

Das Bayerische Kultusministerium hat Antworten auf die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Unterrichtsbetrieb zusammengestellt

  • zur FAQ-Liste

Hotline

Für dringende Fragen hat die Staatsregierung eine Hotline eingerichtet, die auch bei Fragen zur Kinderbetreuung und zum Unterrichtsbetrieb weiterhelfen kann. Coronavirus-Hotline: 089 122 220 (täglich von 8 bis 18 Uhr)

           

Kontakt zu anderen Kindern und Familien

Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Hausstands sollen auf ein Minimum reduziert werden. Dies gilt für alle Altersstufen.

Das Spielen eines Kindes mit einem Kind eines anderen Hausstands im Freien ist seit dem 20. April 2020 wieder erlaubt.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 20.04.2020

               

Wie Eltern ihre Kinder jetzt unterstützen können

Die derzeitige Situation verunsichert viele Menschen, auch Kinder und Jugendliche.

  • Das Jugendamt im Landratsamt Würzburg ist auch in der Corona-Krise für Kinder, Jugendliche und Familien da. Informationen und Beratungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 1. April 2020.
01.04.2020
Corona Hände waschen
Die durch die Corona-Krisen veränderte Situation mit weitgehenden Ausgangsbeschränkungen, Kita- und Schulschließungen kann in vielen Familien mehr Stress- und Konfliktpotential freisetzen. Häusliche Krisen können zunehmen und es ist ... mehr
  • Das Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) hat elf hilfreiche Tipps für Eltern zusammengestellt:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gibt Hilfestellungen für einen verantwortungsvollen Medienkonsum von Kindern und Jugendichen:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales informiert über Hilfe- und Unterstützungsangebote während der Coronakrise

    

Sport, Freizeit, Kultur

Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport

Der Betrieb von Sporthallen, Sportplätzen, Sportanlagen und Sporteinrichtungen und deren Nutzung sind grundsätzlich untersagt.

Der Trainingsbetrieb von Individualsportarten im Breiten- und Freizeitbereich kann aber unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen aufgenommen werden:

  • Ausübung an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen,
  • Einhaltung der Abstandsregel von mind. 1,5 m zwischen zwei Personen,
  • Ausübung allein oder in kleinen Gruppen von bis zu 5 Personen,
  • kontaktfreie Durchführung,
  • konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten,
  • keine Nutzung von Umkleidekabinen,
  • keine Nutzung der Nassbereiche, die Öffnung von gesonderten WC-Anlagen ist jedoch möglich,
  • Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu Anlagen,
  • keine Nutzung von Gesellschafts- und Gemeinschaftsräumen an den Sportstätten (das Betreten der Gebäude zu dem ausschließlichen Zweck, das für die jeweilige Sportart zwingend erforderliche Sportgerät zu entnehmen oder zurückzustellen, ist zulässig),
  • keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen durch die Aufnahme des Trainingsbetriebes und
  • keine Zuschauer.

Sonderfall Reitsport (Freizeitgestaltung): Unter Berücksichtigung oben genannter Auflagen ist der Trainingsbetrieb im Reitsport auch in Reithallen zulässig.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, 08.05.2020

  

Mannschaftssportarten

Mannschaftsbezogene Sportarten, die einen Körperkontakt nicht ausschließen lassen, wie Fußball, Volleyball, Basketball, Football usw. können derzeit nicht ausgeführt werden.

Möglich ist aber ein kontaktloses Training in Form von z.B. Taktik-, Technik- oder Konditionstraining o.ä., wenn dies im Freien und mit insgesamt höchstens 5 Personen stattfindet.

Achten Sie bei einem solchen Training auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 8. Mai 2020

 

 

Ehrenamtliche Maßnahmen zur Pflege von Sportanlagen

Ehrenamtliche Maßnahmen zur Instandsetzung und Pflege von Vereinssportanlagen sind möglich.

In jedem Fall muss sichergestellt sein, dass es nicht zur Gruppenbildung kommt und der Mindestabstand (1,5 Meter) sowie die Hygieneregeln eingehalten werden.

Sollten enge Räumlichkeiten von den Instandhaltungsmaßnahmen betroffen sein, ist aus Infektionsschutzgründen darauf zu achten, dass nicht mehr als zwei Personen unterschiedlicher Haushalte zusammenarbeiten.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 8. Mai 2020

 

 

Spielplätze

Seit 6. Mai sind Spielplätze (keine Bolzplätze) wieder geöffnet.

Ein Besuch der Spielplätze ist allerdings nur in Begleitung von Erwachsenen möglich. Die begleitenden Erwachsenen sorgen bitte dafür, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.

Kultur und Freizeit

Am 11. Mai können folgende Einrichtungen wieder geöffnet werden:

  • Tierparks und botanische Gärten mit Auflagen (Einlass, 20 qm-Regel, Abstand, nur Außenanlagen, keine Gastronomie, kein Streichelzoo)
  • Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten mit Auflagen (20 qm-Regel, Abstand, kein Gastronomiebetrieb)
  • Musikschulen mit Auflagen (Einzelunterricht, auch zu Hause, Abstand).

Das Wissenschaftsministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für den weiteren Umgang mit Kultureinrichtungen erarbeiten (Stand 05.05.2020).

Spritztouren mit dem Auto, Motorrad etc.

Spritztouren mit dem Pkw oder dem Motorrad sind erlaubt.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand: 8. Mai 2020

Treffen mit Familie und Freunden im Freien

Der Aufenthalt mehrerer Personen im öffentlichen Raum ist so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehe- oder Lebenspartner, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie eine weitere Person umfasst.

Das Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von den anwesenden Personen untersagt.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 08.05.2020

  

   

      

Auslandsreisen

Weltweite Reisewarnung

Das Auswärtige Amt warnt bis mindestens Ende April 2020 vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland.

Es ist mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen.

Änderungen der Einreise- und Qurantänevorschriften im Ausland erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Zahlreiche Reisende sind in mehreren Ländern derzeit betroffen und an der Weiter- oder Rückreise gehindert.

Deshalb: Unternehmen Sie derzeit keine touristischen Reisen ins Ausland!

An den Landgrenzen werden wieder Grenzkontrollen durchgeführt, wobei Reisende ohne triftige Gründe zurückgewiesen werden. Aus dem Ausland auf dem Land-, See- oder Luftweg Einreisende sollen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben.

Hierzu haben sich Bund und Länder auf einheitliche Quarantäneregeln verständigt.

Weitere Informationen auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Stand: 09.04.2020

          

Quarantäne nach Einreise aus dem Ausland

Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in den Freistaat Bayern einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.

Die Einreise-Quarantäneverordnung trat am 10. April 2020 in Kraft und wird bis 10. Mai 2020 verlängert.


Informationen zur Quarantäne und Ausnahmen hiervon finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Risikogebiete

Seit dem 10.4.2020 weist das Robert Koch-Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus.

COVID-19 ist inzwischen weltweit verbreitet. In einer erheblichen Anzahl von Staaten gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen; von anderen Staaten sind die genauen Fallzahlen nicht bekannt. Ein Übertragungsrisiko besteht daher sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit. Das Auswärtige Amt hat inzwischen auch eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Daher ist es aus epidemiologischer Sicht sinnvoll, die Ausweisung von Risikogebieten auszusetzen.

Aktuelle Fallzahlen weltweit sind auf den Internetseiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) abrufbar.

Quelle: Robert Koch-Institut