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Öffentliches Leben

Das neuartige Coronavirus stellt unsere Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Was die Ausbreitung des Erregers für unser tägliches Leben bedeutet und wie wir unseren Alltag jetzt organisieren können, erfahren Sie hier:

Besuche zu Hause

Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung mehr. Stattdessen soll die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden.

Der Personenkreis ist möglichst konstant zu halten. In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.

   

Aufenthalt im öffentlichen Raum

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist ab dem 17. Juni 2020 in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet.

Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.  

   

Maskenpflicht in Geschäften und im ÖPNV

Ab dem 27. April 2020 gilt in Bayern in allen geöffneten Läden und Geschäften sowie im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr eine sogenannte „Maskenpflicht“.

Die Mund-Nasen-Bedeckung gilt für Kunden, ihre Begleitpersonen und für das Personal in Geschäften, Einkaufscentern, Märkten sowie in Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs, in Zügen, Taxis und in von Chauffeuren gelenkten Mietwagen. Die Maskenpflicht beginnt bereits an den Haltestellen und Bahnsteigen.

Die Mund-Nasen-Bedeckung ist entweder selbst mitzubringen oder wird im Rahmen der Verfügbarkeit vom Betreiber des Geschäfts zur Verfügung gestellt.

Ab wieviel Jahren gilt die Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht gilt für Personen ab dem sechsten Geburtstag. Jüngere Kinder müssen keine Maske tragen.

Veranstaltungen und Versammlungen

Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel i.S.d. Bayerischen Versammlungsgesetzes

Ab dem 8. Juli 2020 sind die folgenden Voraussetzungen zu beachten:

  • Zwischen allen Teilnehmern muss ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden.
  • Die nach Art. 24 Abs. 2 BayVersG zuständigen Behörden haben, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist, durch entsprechende Beschränkungen nach Art. 15 BayVersG sicherzustellen, dass der Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Teilnehmern gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden wird und die von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auch im Übrigen auf ein infektionsschutzrechtlich vertretbares Maß beschränkt bleiben.
  • Die Beschränkung der von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auf ein infektionsschutzrechtlich vetretbares Maß ist in der Regel erfüllt, wenn die Teilnehmerzahl der Versammlung auf höchstens 200 Personen beschränkt ist und die Versammlung ortsfest stattfindet.

Öffentliche Versammlungen in geschlossenen Räumen

Seit dem 8. Juli 2020 sind öffentliche Versammlungen in geschlossenen Räumen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass zwischen allen Teilnehmern grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden kann.
  • Unter Beachtung der Anforderungen nach Nr. 1 sind höchstens 100 Teilnehmer zugelassen.
  • Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Für gastronomische Angebote gelten die allgemeinen Voraussetzungen des Gastronomiebetriebs.

Veranstaltungen

Öffentliche Festivitäten oder einem größeren, allgemeinen Publikum zugängliche Feiern bleiben untersagt.

Andere, üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotene oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besuchte Veranstaltungen, insbesondere Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen, sind seit 8. Juli 2020 mit bis zu 100 Gästen innen und bis zu 200 Teilnehmern im Freien möglich. Die Beschränkung der Teilnehmerzahl gilt auch, wenn die Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb stattfindet.

Kulturelle Veranstaltungen und Kinos

Seit 15. Juli gilt folgende Personenbeschränkung:

  • bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen 400 Personen im Freien bzw. 200 Personen in geschlossenen Räumen
  • ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze 200 Personen im Freien bzw. 100 Personen in geschlossenen Räumen

Tagen und Kongresse

Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen werden unter gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen.

Gottesdienste

in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie in anderen Glaubensgemeinschaften können ab 22. Juni 2020 unter Einhaltung des Mindestabstands zwischen den Teilnehmern von 1,5 Metern gefeiert werden.

  

Märkte (Töpfermärkte, Flohmärkte usw.)

Märkte ohne Volksfestcharakter, wie etwa kleinere, traditionelle Kunst- und Handwerkermärkte, Töpfermärkte oder Flohmärkte, die keine großen Besucherströme anziehen und bei denen kein Feiercharakter besteht, werden im Freien wieder unter folgenden Voraussetzungen zugelassen:

  • Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 Metern durch organisatorische Maßnahmen (Abstände zwischen den Ständen, Besucherlenkung),
  • Maskenpflicht,
  • kein Festzelt und keine Partymusik,
  • Erstellung eines entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepts durch den Veranstalter, das auf Verlangen vorgelegt werden muss.

Gastronomie, Hotellerie, Tourismus

Hygienekonzept Gastronomie

Gesundheits- und Wirtschaftsministerium haben in einer gemeinsamen Bekanntmachung Sicherheits- und Hygieneregeln für den Gastronomiebetrieb erlassen.

Oberstes Gebot ist die Einhaltung der Abstandsregel von 1,5m zwischen Personen in allen Räumen einschließlich der sanitären Einrichtungen. Gäste und Personal müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Am Tisch dürfen Gäste die Maske abnehmen.

Rahmenkonzept für die Hygiene in Gastronomiebetrieben

 

Hotels, Ferienwohnungenund Camping

Der Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen und Campingplätzen ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

   

Tourismus

Seit dem 8. Juli sind zusätzlich zu den schon bestehenden Regelungen auch folgende Freizeiterlebnisse wieder möglich:

  • Freizeiteinrichtungen im Innenbereich (z.B. Escape Rooms, Indoor-Spielplätze, Spielscheunen, Innen-Attraktionen in Freizeitparks) dürfen unter gleichen Voraussetzungen wie im Außenbetrieb öffnen. Nötig ist also ein Konzept, das sich am Hygienekonzept Tourismus orientiert.
  • Der Betrieb von Flusskreuzfahrtschiffen wird einheitlich in Bayern wieder zugelassen. Flusskreuzfahrtschiffe werden analog zu Hotels behandelt.
  • Die Innenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten können unter gleichen Voraussetzungen wie deren Außenbereiche geöffnet werden.
  • In der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie auf touristischen Bahnfahrten kann analog zu den Regelungen im ÖPNV und in Reisebussen am Platz auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m verzichtet werden.

            

              

Täglicher Bedarf

Lebensmitteleinkauf

Tragen Sie zum Einkaufen im Supermarkt oder auf Wochenmärkten eine Mund-Nasen-Maske! Wo immer möglich, halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Kund*innen ein. 

Die Bayerische Staatsregierung empfiehlt dringend, nicht die ganze Familie mit zum Einkaufen zu nehmen. Je weniger Menschen im Supermarkt gleichzeitig aufeinandertreffen, desto besser.

Wenn Sie es nicht alleine schaffen, weil sie zum Beispiel gehbehindert oder fortgeschrittenen Alters sind, darf Ihnen jemand beim Einkauf helfen bzw. für Sie einkaufen gehen.

Quelle: Bayerische Staatsregierung, Stand 8. Mai 2020

       

       

Handels- und Dienstleistungsbetriebe

Seit dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt.

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass

  • grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann,
  • die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² Verkaufsfläche (ab 22. Juni) und 
  • ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept besteht.

Sofern die Mitarbeiter in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften oder an Rezeptionen durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässig geschützt werden, entfällt für sie die Pflicht zum dauerhaften Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

  

  

Mobilität

Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV, Fern- und Flugverkehr

Es besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und ab Montag, 18. Mai 2020 auch im Flugverkehr.

Die Maskenpflicht gilt auch in Taxis und von Chauffeuren gelenkten Mietwagen.

Die Maskenpflicht beginnt bereits an den Haltestellen, in den Bahnhöfen und Flughäfen.

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit 150 Euro Geldbuße rechnen, die bei mehrmaligen Verstößen verdoppelt werden kann.

Die Maskenpflicht gilt auch für Kinder ab dem sechsten Geburtstag.

Taxifahren in Zeiten von Corona

Wie im gesamten öffentlichen Nahverkehr gilt ab dem 27. April 2020 auch in Taxis und Mietwagen mit Fahrern ab kommenden Montag eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung.

Außerdem empfehlen das Bayerische Verkehrsministerium und die Taxi- und Mietwagenbranche, schon ab einer Gruppe von drei Personen ein Großraumfahrzeug zu rufen.

Viele Unternehmen wollen ihre Möglichkeiten zur bargeldlosen Bezahlung, beispielsweise per App oder EC-Karte, ausweiten.

Busfahren im Landkreis: regulärer Fahrplan gilt

Ab dem 27. April 2020 gilt wieder der reguläre Schulfahrplan (erkennbar am Kürzel S). Dazu gehören auch die Direktverbindungen aus den Landkreisgemeinden zu den einzelnen Schulstandorten.

Ab dem 30. Mai 2020 werden nun auch die letzten Einschränkungen im ÖPNV wieder aufgehoben.
So finden alle Fahrten nach regulärem Fahrplan statt. Auch das APG-ServiceTaxi kann dann wieder zur gewohnten Uhrzeit gerufen werden.

Nach Ausstatung der Fahrzeuge mit einem Spuckschutz ist zudem ein Fahrscheinverkauf in den Bussen wieder möglich. Bereits umgerüstete Busse erhalten eine für den Fahrgast sichtbare Kennzeichnung. Fahrgäste mit gültigem Fahrschein werden weiterhin gebeten, den Hintereinstieg zu nutzen.

Wie in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gilt außerdem ab 27. April 2020 in den Bussen der APG die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser kann auch selbst genäht oder in Form eines Halstuchs sein.

   

          

Hilfen

Initiative "Unser Soziales Bayern"

Das Bayerische Sozialministerium hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden und den Kommunalen Spitzenverbänden die Kampagne "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" für ältere Menschen gestartet und zum Engagement für diese Risikogruppe aufgerufen. Informationen zur Kampagne unter

Senior*innen, die Hilfe bei alltäglichen Erledigungen brauchen, wenden sich bitte telefonisch an ihre Gemeinde. Hier können Ihnen Anlaufstellen zur Unterstützung genannt werden.          

Unterstützung anbieten: Nachbarschaftshilfe

Die Servicestelle Ehrenamt im Landkreis Würzburg erreichen viele Rückmeldungen, dass sich neben den bekannten Nachbarschaftshilfen in einigen Gemeinden neue Initiativen gegründet haben.

Neue Initiativen melden

Um einen aktuellen Überblick zu behalten und Hilfesuchende an die richtigen Stellen weiterverweisen zu können, bittet die Servicestelle um eine kurze Rückmeldung an ehrenamt@lra-wue.bayern.de, wenn Sie in Ihrer Gemeinde in den letzten Wochen eine neue Initiative gegründet haben.

Folgende Daten werden benötigt

Kontaktperson mit Telefonnummer, Angebotsübersicht, evtl. Homepage, Kontaktadresse und E-Mail. Danke für ihre Mitwirkung!

Versicherungsfragen für organisierte Nachbarschaftsinitiativen

 

Netzwerk Nachbarschaftshilfe - unsere Berater sind für Ihre Fragen da

Seit 2013 besteht das Netzwerk Nachbarschaftshilfe des Landkreises Würzburg gemeinsam mit der Gemeindecaritas und der Diakonie. Wenn Sie als Ehrenamtliche/r konkrete Fragen zu Ihrem Engagement in Nachbarschaftsinitiativen haben, stehen Ihnen die Kollegen gerne beratend zur Seite. Kontaktdaten finden Sie im Beratungsflyer:

Weitere Informationen unter

Nachbarschaftshilfe

      

Einkaufsservice in Stadt und Landkreis

Bayerisches Rotes Kreuz

Der Kreisverband Würzburg des Bayerischen Roten Kreuzes bietet für Menschen in Stadt und Landkreis, die sich in häuslicher Quarantäne befinden oder sich nicht selbst versorgen können, eine Einkaufshotline an.

Das Service-Telefon ist unter der Nummer 08 000 275 275 zu erreichen.

Das Angebot soll die Verwandten- und Nachbarschaftshilfe nicht ersetzen, sondern dort ergänzen, wo es keine Angehörigen, Freunde oder Nachbarn gibt, die die Einkäufe übernehmen können.

 

Malteser

Wer aufgrund seines Alters oder einer Vorerkrankung zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst Würzburg melden: 0700/62 58 37 37 (0700 MALTESER). Der Einkauf wird unkompliziert am Telefon besprochen, persönlicher Kontakt vermieden, Bezahlung erfolgt ausschließlich bar.

Selbstverständlich beachten die Malteser dabei die Hygienevorschriften des Robert Koch Instituts, weshalb auch eine Begleitung zum Einkauf nicht möglich ist.       

Arbeiter-Samariter-Bund

Für seine Mitglieder, die zur Hauptrisikogruppe gehören oder in Quarantäne sind, organisiert der ASB in Würzburg und Umgebung einen Einkaufsservice und übernimmt wichtige Erledigungen. Telefon-Hotline: 0931 250770

 

Moschee-Gemeinden

0176 34306476 (dt/eng), 0163 9775977 (türkisch), 0176 32948856 (arabisch), 01522 7376243

 

 

Info-Post für Senior*innen

Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg hat sich entschlossen, Senior*innen während der Corona-Krise Tipps, Informationen und Vorschläge für Aktivitäten zu Hause zusammenzustellen.

Ab dem 8. April können sich alle Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis Würzburg melden, um ihre persönliche Info-Post anzufordern. Mit diesem Info-Paket soll es den Senioren ermöglicht werden, sich auch zu Hause körperlich und geistig fit zu halten.

Sollten Sie diese Informationen gerne erhalten wollen oder jemanden kennen, der sich über entsprechende Post freuen würde, dann schreiben Sie eine E-Mail mit Angabe der Adresse oder rufen Sie an.

Bestellen können Sie das kostenlose Paket bei:

Katrin Wettengel: 0931 80442-38, katrin.wettengel@kommunalunternehmen.de

Melanie Ziegler: 0931 80442-18, melanie.ziegler@kommunalunternehmen.de

 

 

Erzähl doch mal! - Telefondienst der Malteser Corona-Hilfe

Die Malteser Corona-Hilfe verbindet Menschen in dieser schwierigen Zeit miteinander zum Plaudern und Erzählen.

Probleme und Konflikte zu Hause

Im Moment ist es wichtig, dass alle zu Hause bleiben, die zu Hause bleiben können. Die verstärkte räumliche Nähe in den eigenen vier Wänden kann jedoch einen Belastungsfaktor für Familien darstellen und zu Konflikten führen.

Telefonische Beratung

  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111

  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016

  • Hilfetelefon "Depression": 0800 1110 111/222

  • Hilfetelefon Schwangere in Not: 0800 404 00 20

  • Elterntelefon: 0800 111 0550

  • Pflegetelefon: 030 2017 9131

  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 o. 0800 111 0 222

Lokal:

  • Frauennotruf bei Wildwasser Würzburg e.V., Tel. 0931 13287

  • Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Unterfranken e.V., Tel. 0931  61 9810

  • Frauenhaus im SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Würzburg, Tel. 0931  45 00777

  • Psychotherapeutischer Beratungsdienst im SkF, Tel. 0931 4190461

  • Evangelisches Beratungszentrum, Tel. 0931 305010

  • Erziehungs- und Familienberatung der Stadt Würzburg, Tel. 0931 26080750 o. 20550-664

  • Offene Telefonsprechstunde für Frauen im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mittwochs von 11:00 bis 12:30 Uhr, donnerstags von 14:00 bis 15:30 Uhr,
    Telefon 0931 450070, weitere Infos: www.skf-wue.de
  • Telefondienst gegen Einsamkeit der Malteser Würzburg, Tel. 0700 62 58 37 37

Beratungsangebot für gewalttägige Männer und Frauen

Information und Unterstützung durch die Polizei

  • Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Unterfranken, 0931/457-1074

  • in akuter Notsituation: Polizeinotruf 110

Neues Onlineportal zu Hilfsangeboten bei häuslicher Gewalt

Unter www.bayern-gegen-gewalt.de finden von häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffene Erwachsene, Kinder und Jugendliche wichtige Informationen und Ansprechpartner.

Auch wer Gewalt in der Nachbarschaft bemerkt oder im Familien- oder Freundeskreis vermutet, findet dort Anlaufstellen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige (EUTB) teilt mit, dass aktuell keine persönlichen Sprechzeiten in den jeweiligen Büros und Außenstellen staffinden.

Die Beratungsstelle bleibt für Ratsuchende am Telefon oder per E-Mail erreichbar:

Stadt und Landkreis Würzburg, Telefonberatung:

Dienstag,             14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch,             10:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag,        10:00 – 17:00 Uhr

Telefon:     0931 386-60066, 0151 5805042 oder 0151 58028134
E-Mail:       moser.christine@eutb-wuerzburg.de oder
                   herold.gerold.gerd@eutb-wuerzburg.de


Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis Würzburg finden darüber hinausgehende Informationen auf der Internetseite des Behindertenbeauftragten, Ernst Joßberger (interner Link).



Stadt und Landkreis Kitzingen, Telefonberatung:

Dienstag,             10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch,             15.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag,        10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 58050451 oder 0151 58050477
E-Mail:       liehr.jutta@eutb-wuerzburg.de oder
                   forstner.steffen@eutb-wuerzburg.de



Landkreis Main-Spessart, Telefonberatung:

Dienstag,             14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch,             10.00 – 12.00 Uhr

Telefon:     0151 10830427
E-Mail:       glassen.silvia@eutb-wuerzburg.de

     

Freude und Leid 

Hochzeits- und Geburtstagsfeiern

In geschlossenen Gesellschaften wie Hochzeiten und Geburtstagen können seit 8. Juli in Innenräumen 100 Gäste miteinander feiern, im Freien sind 200 Gäste erlaubt.

Es gelten keine verpflichtenden Abstandsregeln mehr, auch nicht beim Tanzen oder Spielen. Innerhalb des Raums, in dem sich nur die geschlossene Gesellschaft aufhält, darf auf die Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Die Maskenpflicht gilt aber weiterhin in den Gemeinschaftsbereichen wie zum Beispiel im Eingangsbereich einer Gaststätte oder auf den Toiletten.

Was Sie sonst noch beachten müssen, finden Sie im

  

  

Beerdigungen und Trauerfeiern

Für Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte sind die Regelungen für Gottesdienste entsprechend anwendbar.

Das heißt, dass sich die Teilnehmerzahl in Gebäuden nach der Anzahl der vorhandenen Plätze bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern richtet und Maskenpflicht gilt, solange sich die Trauergäste nicht an ihrem Platz befinden.

  • Im Freien dürfen höchstens 200 Personen bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern teilnehmen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
  • Der Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands.
  • Es besteht ein Infektionsschutzkonzept, das die Infektionsgefahren im Hinblick auf die örtlichen Traditionen und Gegebenheiten minimiert und bei Bedarf z.B. geringere Teilnehmerzahlen vorsehen kann.


Sich daran anschließende private Trauerfeiern sind mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet.

  • Es ist ein Schutz- und Hygienekonzept erforderlich und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Findet die Zusammenkunft in einem gastronomischen Betrieb statt, gelten die Regeln für Gastronomie.

   

  

Abfallentsorgung

Abfallentsorgung im Landkreis Würzburg

Die Abholung von Restmüll, Bioabfall, Leichtverpackungen und Altpapier erfolgt gemäß dem Abfallkalender.

Für dringende und unaufschiebbare Entsorgungen haben die Wertststoffhöfe ab Dienstag, 21.04.2020 wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet:

Wertstoffhöfe Wachtelberg in Kürnach, Bärental in Ochsenfurt, Klingholz in Reichenberg, Kiesäcker in Waldbüttelbrunn und Schleehof in Veitshöchheim
• Dienstag 9 – 18 Uhr
• Mittwoch 7 - 12 Uhr
• Donnerstag 9 – 18 Uhr
• Freitag 9 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Wertstoffhof Südliches Maintal in Eibelstadt
• Dienstag 14 – 18 Uhr
• Donnerstag 14 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Wertstoffhof Aalbachtal in Uettingen
• Mittwoch 14 – 18 Uhr
• Freitag 9 – 18 Uhr
• Samstag 9 – 14 Uhr

Alle anderen Wertstoffhöfe und die Bauschuttdeponie Kirchheim bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Services auf Abruf

Für eine kontaktlose Entsorgung ohne Verlassen des Grundstücks empfiehlt das Team Orange seine Services auf Abruf:

  • Grüngut wird im Rahmen unseres Services „Grüngut auf Abruf“ kostenlos am Grundstück abgeholt. Es genügt eine schriftliche Voranmeldung. Weiterhin können Gartenabfälle auch über die Biotonne entsorgt oder im Garten kompostiert werden.
  • Nach vorheriger Anmeldung werden Sperrmüll, Altholz, Kunststoffe und Altmetall im Rahmen des Services „Sperrmüll auf Abruf“ am Grundstück abgeholt.
  • Elektro-Altgeräte werden nach Anmeldung im Rahmen des Services „Elektro-Altgeräte auf Abruf“ am Grundstück abgeholt.
  • Kleinmengen Sonstiger Baustellenabfälle (zum Beispiel Tapeten- und Kabelreste, Teppichstücke, nicht jedoch Steine, Erden oder Beton) können über die Restmülltonne entsorgt werden.
  • Altglas (Behälterglas) kann an über 200 Altglascontainerstandorten entsorgt werden.
  • Altkleider können über die Altkleidercontainer gemeinnütziger Organisationen entsorgt werden.


Sämtliche in den Haushalten anfallende Hygieneartikel (insbesondere benutzte Taschen- und Desinfektionstücher) dürfen nur in fest verschlossenen Kunststofftüten in die Restmülltonne gegeben werden.

Weitere Informationen zur Abfallentsorgung unter www.team-orange.info

 

 

Entsorgung von eventuell mit dem Virus kontaminiertem Müll

Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus kontaminiert sind, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen allerdings nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) zugeführt werden.

Die Sammlung der Abfälle in einer Restmülltonne und die anschließende thermische Behandlung des Restmülls in den bayerischen Müllverbrennungsanlagen gewährleisten eine sichere Zerstörung bei sehr hohen Temperaturen bis zu 1.000 °C. Um sowohl bei den Erzeugern der Abfälle, weiteren Nutzern der gleichen Restmülltonne aber auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung sicher auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat Regeln zur Beachtung zusammengestellt:

 

   

        

Informationen für Eltern

Kindertagesbetreuung

Ab 1. Juli 2020 sollen alle Kinder wieder die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung nutzen können.

Seit dem 15. Juni können schon deutlich mehr Kinder ihre Kindertageseinrichtungen wieder besuchen:

  • Kinder, die im Schuljahr 2021/2022 schulpflichtig werden. Das sind die Kinder, die bis zum 30. September 2021 sechs Jahre alt werden, deren Erziehungsberechtigte bereits einmal den Beginn der Schulpflicht verschoben haben oder die bereits einmal von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt wurden.
  • Krippenkinder, die am Übergang zum Kindergarten stehen. Das sind zum einen die Zweijährigen, zum anderen die Dreijährigen, die den Übergang in einen Kindergarten bzw. eine Kindergartengruppe (ggf. innerhalb derselben Einrichtung) noch vor sich haben. Wenn Eltern sich nicht sicher sind, ob ihr Kind zu dieser Gruppe gehört, sollten sie sich an den jeweiligen Träger der Kita wenden.
  • Kinder, die mit den eben genannten beiden Gruppen von Kindern in einem Haushalt leben (z.B. Geschwister), wenn sie in derselben Einrichtung betreut werden.
  • Parallel zum Schulbetrieb können auch die Schüler der 2. und 3. Klassen an den Tagen, an denen sie den Präsenzunterricht besuchen, wieder in den Horten betreut werden.


Weitere Informationen

Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Familienministeriums

                 

 

Privat organisierte Kinderbetreuung

Privat organisierte, nachbarschaftliche oder familiäre, wechselseitige Kinderbetreuung in festen Kleingruppen von maximal drei Familien ist ab sofort möglich. Diese muss unentgeltlich erfolgen.

  

   

Unterricht an Schulen

Ab 8. September sollen wieder alle Schülerinnen und Schüler täglichen Präsenzunterricht erhalten.

Voraussetzung für einen Regelbetrieb in Schulen unter Hygieneauflagen ist, dass sich das Infektionsgeschehen weiterhin positiv entwickelt und der Mindestabstand von 1,5 Metern in den Klassenräumen sowie die damit verbundenen Klassenteilungen aufgehoben werden können.

Zudem sollen Angebote zur Betreuung und zusätzliche Förderangebote im neuen Schuljahr 2020/21 eingerichtet werden, um die durch die Corona-Einschränkungn entstandenen Lerndefizite abzubauen.

FAQs zum Unterrichtsbetrieb

finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums

Hotline

Für konkrete Fragen von Schulleitungen und Eltern hat das Kultusministerium eine Hotline eingerichtet, die an Werktagen von Montag bis Freitag zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr besetzt ist: 089/2186-2971

    

               

Wie Eltern ihre Kinder jetzt unterstützen können

Die derzeitige Situation verunsichert viele Menschen, auch Kinder und Jugendliche.

  • Das Jugendamt im Landratsamt Würzburg ist auch in der Corona-Krise für Kinder, Jugendliche und Familien da. Informationen und Beratungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 1. April 2020.
01.04.2020
Corona Hände waschen
Die durch die Corona-Krisen veränderte Situation mit weitgehenden Ausgangsbeschränkungen, Kita- und Schulschließungen kann in vielen Familien mehr Stress- und Konfliktpotential freisetzen. Häusliche Krisen können zunehmen und es ist ... mehr
  • Das Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) hat elf hilfreiche Tipps für Eltern zusammengestellt:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gibt Hilfestellungen für einen verantwortungsvollen Medienkonsum von Kindern und Jugendichen:
  • Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales informiert über Hilfe- und Unterstützungsangebote während der Coronakrise

    

Sport, Freizeit, Kultur

Aufenthalt im öffentlichen Raum

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist ab dem 17. Juni 2020 in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet.

Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.  

   

Sport

Wettkämpfe

Seit 15. Juli 2020 ist die bislang geltende Personenbeschränkung bei Sport-Wettkämpfen in geschlossenen Räumen wie folgt erhöht:

  • bei gekennzeichneten Plätzen oder klar voneinander abgegrenzten Aufenthaltsbereichen auf 200 Personen,
  • im Übrigen auf 100 Personen.

Zuschauer bleiben ausgeschlossen.

Training mit Körperkontakt

Seit 8. Juli darf wieder mit Körperkontakt traniert werden. Mannschaftssportarten wie zum Beispiel Fußball oder Handball, Kampfsportarten wie zum Beispiel Judo, Turnen mit Hilfestellung und Gruppentanz sind wieder möglich.

Voraussetzung ist, dass für eine Nachverfolgbarkeit von möglichen Infektionsketten in festen Trainingsgruppen trainiert wird. In Kampfsporarten darf die jeweilige Trainingsgruppe wegen eines grundsätzlich höheren Infektionsrisikos nur maximal 5 Personen umfassen.

Was ist sonst noch zu beachten?

 

Gemeinsame Nutzung von Sportgeräten

Das gemeinsame Nutzen von Sportgeräten ist gemäß Rahmenhygienekonzept Sport erlaubt. Das Einhalten der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen heißt nicht, dass nach jedem Ballwechsel der Ball desinfiziert werden muss. Vor und nach jedem Training ist dies zwingend erforderlich und je nach Trainingsverlauf und Situation können zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen sinnvoll und nötig sein. Wir empfehlen auch, dass sich die Trainingsteilnehmer vor Trainingsbeginn und ggf. auch nach dem Training die Hände desinfizieren.

     

 

Ehrenamtliche Maßnahmen zur Pflege von Sportanlagen

Ehrenamtliche Maßnahmen zur Instandsetzung und Pflege von Vereinssportanlagen sind möglich.

Die allgemeine Kontaktbeschränkung und das allgemeine Abstandsgebot müssen dabei eingehalten werden.

Arbeiten auf Vereinsflächen und im Vereinsgebäude dürfen – wenn an verschiedenen Stellen gleichzeitig gearbeitet wird – innerhalb der einzelnen Arbeitsgruppen nur im Kreis der in §2 Abs. 1 der 6. BayIfSMV genannten Personen

1. Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörige eines weiteren Hausstands, ODER

2. eine Gruppe von bis zu 10 Personen. 

stattfinden. Der Abstand muss – soweit möglich – eingehalten werden und die einzelnen Arbeitsgruppen sollten nicht durchmischt werden.

 

  

Spiel- und Bolzplätze

Ein Besuch der Spielplätze ist in Begleitung von Erwachsenen möglich. Die begleitenden Erwachsenen achten bitte wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder.

Öffentliche Bolzplätze, Basketballkörbe, Skateboardanlagen dürfen auch genutzt werden - aber nur nach den Regeln, die auch sonst für die Ausübung von Sport an der frischen Luft im öffentlichen Raum und in Freiluft-Sportstätten gelten.

Ab dem 8. Juli ist das Training mit Körperkontakt wieder zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert wird; dabei darf die jeweilige Trainingsgruppe in Kampfsportarten maximal fünf Personen umfassen.

 

Bäder und Wellnesseinrichtungen

Hallen- und Freibäder sowie Wellnesseinrichtungen in Thermen und Hotels dürfen unter Beachtung des "Hygienekonzepts Bäder" öffnen:

   

Kunst und Kultur

Theater und Konzertveranstaltungen sowie sonstige kulturelle Veranstaltungen dürfen mit einer maximalen Teilnehmerzahl von

  • 50 Gästen in geschlossenen Räumen und
  • 100 Gästen im Freien

stattfinden. Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen beträgt die Anzahl der möglichen Besucher

  • bis zu 100 Gäste in Innenräumen und
  • bis zu 200 Gäste im Freien.

In Innenräumen gilt eine Maskenpflicht, solange bis der Platz eingenommen wurde.

Hygienekonzept Kulturelle Veranstaltungen und Proben

    

Chorgesang und Laienmusik

Chorproben sind im Freien und in geschlossenen Räumen wieder zugelassen. Voraussetzung ist insbesondere ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 m.

Bitte beachten Sie auch das Hygienekonzept für Chorgesang im Bereich der Laienmusik.

  

      

Auslandsreisen

Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland. Ausgenommen sind die meisten Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien.

Auch wenn die Reisewarnung für einige europäische Länder am 15. Juni aufgehoben wurde, sollten sich Reisende vor Reiseantritt informieren. Denn es kann auch weiterhin zu Beschränkungen kommen. Beispielsweise sieht das Vereinigte Königreich auch nach dem 15. Juni eine Quarantäne bei Einreise vor.

Einzelheiten finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

           

Quarantäne nach Einreise aus dem Ausland

Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.

Die aktuell als Risikogebiete eingestuften Staaten oder Regionen finden Sie auf den Seiten des RKI.

Rückreise aus Risikogebiet melden

Haben Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten und trifft keine der in der Einreise-Quarantäneverordnung beschriebenen Ausnahmen auf Sie zu, müssen Sie Ihre Ein- bzw. Rückreise in die Stadt/ in den Landkreis Würzburg beim Gesundheitsamt melden an reiserueckkehrer@Lra-wue.bayern.de

Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Nicht erfasst von der Pflicht zur häuslichen Qurantäne sind zum Beispiel Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Das Zeugnis muss aus einem Staat kommen, den das RKI in eine Liste mit Ländern mit hierfür ausreichenden Qualitätsstandards aufgenommen hat.

Ausgenommen sind außerdem

  • Berufsgruppen, die grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter transportieren
  • Personen, deren Tätigkeit u.a. für die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Funktionsähigkeit des Rechtswesens zwingend notwendig ist
  • Personen, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst in das Bundesgebiet einreisen
  • Personen, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder sonst einen triftigen Reisegrund haben

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle Informationen finden Sie in der


Weitere Informationen zur Quarantäneverordnung finden Sie außerdem auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Risikogebiete

Das RKI weist seit dem 15. Juni 2020 wieder Gebiete aus, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Die Liste finden Sie auf der Webseite des RKI.

Bitte beachten Sie, dass es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung dieser Liste kommen kann. Bitte prüfen Sie daher unmittelbar vor Antritt Ihrer Reise, ob Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise nach Deutschland in einem der gelisteten Gebiete aufgehalten haben. In diesen Fällen müssen Sie mit einer Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne rechnen.