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27.03.2019

Etappensieg für die Mainschleifenbahn:
Landrat Nuß erkämpft im BEG-Aufsichtsrat die Potenzialanalyse

Sehr zufrieden kam Landrat Eberhard Nuß von der gestrigen Aufsichtsratssitzung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zurück. Es war ihm gelungen, die Reaktivierung der Mainschleifenbahn auf die Tagesordnung zu setzen und den entscheidenden Schritt nach vorne zu erreichen.

Die BEG gibt nun selbst eine Potenzialanalyse in Auftrag, um das notwendige Fahrgastaufkommen von mindestens 1000 Personen pro Tag untersuchen zu lassen. Das Ergebnis soll bis zum 30. Juni vorliegen. Damit wäre die wesentliche Voraussetzung für weitere Entscheidungen zur Wiederbelebung der Mainschleifenbahn als attraktive Verbindung von Volkach nach Würzburg geschaffen.

„Grundvoraussetzung für den Beginn des Reaktivierungsprozesses waren die positiven Beschlüsse der Kreistage Kitzingen, Schweinfurt und Würzburg
sowie der anliegenden Gemeinden (Stadt Volkach, Eisenheim und Prosselsheim). Sie liegen der BEG nebst allen erforderlichen Unterlagen vor. Das wurde heute in der Sitzung fürs Protokoll festgestellt“, berichtete Landrat Nuß direkt nach der Aufsichtsratssitzung in München.

Weil dies so ist, wurde in der Sitzung der Startschuss für den Beginn der Potenzialanalyse gegeben. Bis zum 30. Juni soll das Ergebnis vorliegen.

Wie würde es nach der Potenzialanalyse weitergehen? „Bestätigt die Analyse das Erfordernis von mindestens 1000 Fahrgästen am Tag, wovon wir ausgehen, folgen Gespräche der BEG mit uns zum weiteren Vorgehen. Es muss insbesondere ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen gefunden werden, das die Strecke betreibt zu Konditionen, die das Niveau der Deutschen Bahn nicht übersteigen. Auf dieser Suche unterstützt uns die BEG“, beschreibt Landrat Nuß die mögliche zukünftige Entwicklung.

Natürlich muss auch die Schieneninfrastruktur ertüchtigt werden, um einen attraktiven Zugverkehr zu ermöglichen. Abschließend muss über die Kosten des Betriebs gesprochen werden und deren Aufteilung.

„Ich danke allen, die uns bisher auf dem Weg zur Reaktivierung der Mainschleifenbahn unterstützt haben, vor allem auch den jetzigen Betreibern der Bahn“, so Nuß weiter. Wenn die Wiederbelebung der Mainschleifenbahn gelingt, stünde eine Verbindung von Volkach bis Würzburg in nur 22 Minuten zur Verfügung, die ohne Stau und Feinstaubbelastung Pendlern und Touristen dienen würde.