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22.09.2022

Gemeinschaftsaktion »Sicher zur Schule - sicher nach Hause«

Am Donnerstagvormittag fand die traditionelle Schulbeginn-Veranstaltung für die Stadt und den Landkreis Würzburg in der katholischen Grund und Mittelschule Vinzentinum in Würzburg statt. Ziel war dabei den Fokus auf die Schulanfänger, den etwa 2.500 ABC-Schützen, zu richten und nach dem Motto „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“ einen Beitrag zu sicheren Schulweg zu leisten. Zahlreiche Ehrengäste waren vor Ort und verliehen der Veranstaltung einen schönen Rahmen. Im Mittelpunkt standen allerdings die jungen Schülerinnen und Schüler.

Der Schulleiter Peter Nossol begrüßte Schüler und Gäste und führte anschließend durch das kurzweilige Programm. Er hob in seiner Ansprache das wichtige Netzwerk der Sicherheitspartner im Schulalltag heraus, welches sich aus den Lehrern, den Schülerlotsen und Schulweghelfern und auch den polizeilichen Verkehrserziehern zusammensetzt.

Im Anschluss betonte der unterfränkische Regierungsvizepräsident Jochen Lange die Herausforderungen des Schulwegs gerade für die ABC-Schützen. In Bayern sind etwa 25.000 Ehrenamtliche für die Sicherheit auf dem Schulweg im Einsatz. Froh ist er zudem, dass sich Schülerlotsen einsetzen und die Kleinsten unterstützen. Er richtete seinen Dank auch an die Verkehrswacht und die Polizei, die unermüdlich Einsatz zeigen. Auch wenn die Unfallstatistik immer weniger Schulwegunfälle ausweisen, darf man sich nicht auf diesen Erfolgen ausruhen. Um dies zu erhalten sind fortwährend Anstrengungen erforderlich.

Die Bürgermeisterin der Stadt Würzburg, Frau Judith Jörg, richtete einen Appell an die Schüler. Sie sollten unbedingt die kostenlos ausgegebenen Sichtbarkeitsdreiecke tragen, um gut im Verkehr erkannt zu werden. Sie erwähnte weiter die Anstrengungen der Stadt Würzburg um den Schulweg sicherer zu machen. So werden für jede Schule Flyer für die Eltern erstellt, die auch die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigen. Weiter werden im Bereich von Schulen die Geschwindigkeiten für den Fahrverkehr beschränkt.

Der Landrat des Landkreises Würzburg, Herr Thomas Eberth, stellte nochmal heraus, dass sich die Erstklässler nun ganz frisch als Verkehrsanfänger alleine im Straßenverkehr unterwegs und deshalb besonders schutzbedürftig sind. Die Folgeklassen fungieren gleichzeitig als Vorbilder für die ABC-Schützen. Neben den Lernstoff in Schule wird der Schulweg somit auch einen „Lernen fürs Leben“. An die anderen Verkehrsteilnehmer appellierte er nach dem Motto „fair sicher und gelassen“ Rücksicht zu nehmen. Die Polizei soll dabei als Freund und Helfer wahrgenommen werden. Er ließ es sich auch nicht nehmen seine Meinung zu den sogenannten Elterntaxis herauszustellten. Diese sind im Grundsatz weder sinnvoll noch ökologisch vorteilhaft.

Der Vorsitzende der Verkehrswacht Würzburg, Herr Reiner Mader, dankte allen Netzwerkpartner und den Sponsoren für die Sichtbarkeitsdreiecke. Er warb ebenso für das Tragen dieses Zubehörs gerade jetzt zu Beginn der dunklen Jahreszeit. Zu guter Letzt wünschte er allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins Schuljahr und einen sicheren Schulweg.

Die Schüler des Vinzentinums hatten zwischen den Reden verschiedene Darbietungen eingeübt und professionell dargeboten. Neben Musikstücken, die zum Beispiel das sichere Fahrradfahren im „Radlsong“ behandelten traf in einem Sketch auch ein Zebra auf den „Laufbus“. Es ließ sich auf unterhaltsame Art und Weise den sicheren Schulweg erklären.

Zum Abschluss der Veranstaltung verteilten die Gäste die Sichtbarkeitsdreiecke an die jungen Schülerinnen und Schüler. Das der Leiter der Würzburger Polizei, Leitender Polizeidirektor Matthias Weber, auch dem Wunsch der Erstklässler nach Autogrammen auf die Sicherbarkeitsdreiecke nachkam, war zudem nicht alltäglich. Nach einem sonnigen Gruppenfoto und einem fachlichen Austausch der Gäste war die rundum gelungene Veranstaltung beendet.