In der Verantwortung für die Menschen im Landkreis: Robert Scheller ist ab dem 1. April neuer Vorstand des KU
Es sind nur noch wenige Tage, bis das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU) eine neue Führung hat: Robert Scheller, bisher Kämmerer der Stadt Würzburg, wird zum 1. April neuer Vorstand des KU. Daneben wird Robert Scheller auch Funktionen innerhalb der verschiedenen Einrichtungen des KU übernehmen: Als Geschäftsführer wird er in der Main-Klinik Ochsenfurt sowie dem angeschlossenen MVZ, den Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg sowie den Dienstleistungsgesellschaften ProCura DienstleistungsGmbH und Immobilien KU GmbH tätig sein. Darüber hinaus übernimmt er Verantwortung für die Fernwasserversorgung und die Abwasserentsorgung in der Region Würzburg.
„Robert Scheller besitzt im kommunalen Bereich durch seine bisherigen verantwortungsvollen Tätigkeiten eine umfassende Expertise“, so Landrat Thomas Eberth. „Alle Bereiche der Daseinsvorsorge, für die das KU im Auftrag des Landkreises Würzburg zuständig ist, stehen vor wachsenden Anforderungen. Ich bin überzeugt, dass Robert Schellers strategische Weitsicht, sein Blick für Zahlen ebenso wie für Menschen, dazu beitragen werden, unsere kommunalen Einrichtungen stabil aufzustellen und für die kommenden Herausforderungen zu rüsten.“
Bestehende und künftige Herausforderungen meistern
„Als Vorstand des KU sehe ich vielfältige Möglichkeiten, um zentrale Bereiche der Daseinsvorsorge unserer Region zukunftsfähig zu gestalten – eine sinnstiftende und daher persönlich reizvolle Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“, so Robert Scheller. „Die Gesundheitsreform geht insbesondere für die Main-Klinik in Ochsenfurt mit einem tiefgreifenden Strukturwandel einher. In den Senioreneinrichtungen sind wir mit den Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft bei gleichzeitig akutem Mangel an Pflegekräften konfrontiert. Dem steigenden Beratungsbedarf rund ums Älterwerden trägt dabei der Bereich WIRKOMMUNAL mit umfassenden Unterstützungsangeboten für ältere Menschen und ihre Angehörige Rechnung.“
Um die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für eine breite Schicht der Bevölkerung attraktiv zu gestalten, seien im ÖPNV kunden- und kostenorientierte Konzepte gefragt. „Die Verbundraumerweiterung des NVM zum 1. Januar 2025 war diesbezüglich ein Meilenstein für die gesamte Region“, so Robert Scheller. „Jetzt heißt es, Synergieeffekte zu nutzen, Angebote zu prüfen und das Defizit von 6 Millionen Euro abzubauen“, ergänzte der Landrat.
Auch in der Abfallwirtschaft solle trotz steigender rechtlicher und finanzieller Anforderungen für die Kundinnen und Kunden im Landkreis ein hoher Servicestandard aufrechterhalten werden. Im Bereich der Fernwasserversorgung seien aktuell und auch in Zukunft umfassende Investitionen in die Infrastruktur notwendig, um die Versorgung der Region weiterhin auf höchstmöglichem Niveau bei einem möglichst stabilen Preis sicherzustellen. Die FWM, die weite Teile des westlichen Landkreises Würzburg und Main-Spessart mit sauberem Trinkwasser versorgt, steht vor der Herausforderung der Wasserrechtsverlängerung, der Brunnen- und Leitungssanierung und der Gestaltung der sicheren Versorgung im Verbund.
„Ich freue mich auf diese vielfältigen Herausforderungen“, erklärte Robert Scheller weiter. „Mit ganz besonders positiver Erwartung sehe ich der Zusammenarbeit mit den mehr als 1.400 Mitarbeitenden in unserem Kommunalunternehmen entgegen, die alle, ganz nah am Menschen, jeden Tag unentbehrliche Arbeit für unsere Region leisten – kommunale Daseinsvorsorge pur.“
EIne Pressemitteilung von KU - Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg