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19.02.2026

Interkommunaler Ausschuss empfiehlt Lockerung des kontrollierten Vordereinstiegs in Bussen

Der Interkommunale Ausschuss (IKA) von Stadt und Landkreis Würzburg hat in seiner letzten Sitzung mehrheitlich empfohlen, dass das Kommunalunternehmen des Landkreises (KU) und die WVV in Stoßzeiten und an aufkommensstarken Haltestellen den Einstieg an allen Türen der Busse im ÖPNV ermöglichen sollten.

Die Regelungen zum Vordereinstieg sind im Nahverkehrsverbund Mainfranken zentral getroffen worden und werden im gesamten Verbund umgesetzt. Durch die Vorgabe, dass die Fahrgäste beim Einsteigen dem Busfahrer ihre Fahrkarte vorzeigen, soll das “Schwarzfahren“ verringert und somit die Kostenunterdeckung reduziert werden. Bei erhöhtem Fahrgastaufkommen, Mitnahme von Kinderwagen und Fahrrädern oder in sonstigen Ausnahmefällen besteht zwar bereits heute die Anweisung an Busfahrerinnen und -fahrer des KU und der WVV, alle Türen zu öffnen, um Verzögerungen oder Zugangsbeeinträchtigungen zu vermeiden. Die Mehrheit des IKA folgte jedoch den Ausführungen der Antragstellenden, der kontrollierte Vordereinstieg führe zu mehr Nach- als Vorteilen wie Fahrzeitverluste, Komfortverlust und biete ein Gefährdungspotenzial für Einsteigende.

Der IKA hat deshalb empfohlen, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten die Fahrerinnen und Fahrer der Busse noch mehr dafür zu sensibilisieren, die Notwendigkeit eines Vordereinstiegs insbesondere bei aufkommensstarken Haltestellen wie auch zu Stoßzeiten flexibler zu handhaben. Nach sechs Monaten soll im IKA durch das KU und die WVV über die Praktikabilität Bericht erstattet werden.

Dies ist eine Pressemitteilung von Stadt und Landkreis Würzburg