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28.03.2019

Schnell, aber sicher ankommen
Landrat Eberhard Nuß testet Fahrsimulator für Feuerwehrler

Lässt sich eine Blaulichtfahrt mit Martinshorn wirklichkeitsnah simulieren? Landrat Eberhard Nuß überzeugte sich hinter dem Lenkrad eines sogenannten Sondersignal-Fahrt-Trainers vom Nutzen computergesteuerter Übungen.

Entscheidungen in Sekundenschnelle

Im Ernstfall zählt jede Minute. Aber nur, wenn Feuerwehr- und Rettungskräfte sicher am Einsatzort ankommen, können sie auch helfen. Vier Mal größer ist das Unfallrisiko bei einer Einsatzfahrt im Vergleich zu einer gewöhnlichen Pkw-Fahrt ohne Blaulicht und Martinshorn. Der Maschinist, der das Feuerwehrfahrzeug bedient, muss auf vieles achten. Bilden die Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse? Kann die stark befahrene Kreuzung sicher überquert werden? In Sekundenbruchteilen gilt es, Entscheidungen zu treffen. Jederzeit muss mit plötzlich auftretenden Hindernissen oder blockierenden Fahrzeugen gerechnet werden.

Persönliche Grenzen erfahren

Mit dem Sondersignal-Fahrt-Trainer des Landesfeuerwehrverbands Bayern können diese stressigen Situationen geübt werden. Der Fahrsimulator tourt durch den Freistaat und machte nun vier Tage lang im Landkreis Würzburg Station. Die Schulungen fanden im Feuerwehrzentrum Klingholz statt. Maschinisten der freiwilligen Wehren testeten hier ihr Fahrverhalten und ließen sich am Simulator an ihre persönlichen Grenzen führen. Auch Landrat Nuß war froh, nach einer höchste Konzentration erfordernden Fahrt am simulierten Einsatzort angekommen zu sein. Aber er war sich sicher: die Übung schärft die Sinne und steigert die Selbstsicherheit.