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09.12.2025

Nach Corona effizienter, sicherer und besser vernetzt: Gesundheitsamt Würzburg profitiert vom Digital-Booster des Bundes

Die Corona-Pandemie hat deutlich vor Augen geführt, wie wichtig ein stabiler Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) ist. Meldungen von Fallzahlen, die Nachverfolgung von Kontaktpersonen, Quarantäneanordnungen und Testangebote liefen nahezu vollständig über die Gesundheitsämter 

Als Reaktion darauf beschlossen Bund und Länder im Herbst 2020 den sogenannten Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Er stellt bundesweit vier Milliarden Euro bereit, um Personal, Strukturen und digitale Abläufe zu stärken. Auch das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg hat diese Gelegenheit genutzt. Seit der Zusage der Fördermittel im November 2022 wurden im Landratsamt zahlreiche Abläufe analysiert, Prozesse verschlankt, neue digitale Angebote geschaffen und Mitarbeitende geschult.

Neue Programme, Personal-Workshops und bessere Erreichbarkeit

„Ausgangspunkt war eine Digitalisierungsstrategie“, erklärt Dr. Barbara Finkenberg, die das Digitalisierungsprojekt im Gesundheitsamt Würzburg leitet. „Darauf aufgebaut wurde das Amt technisch erneuert, die Fachsoftware weiterentwickelt und die Beschäftigten in Schulungen und Workshops auf die neuen Arbeitsweisen vorbereitet.“ Gleichzeitig konnte die IT-Sicherheit spürbar erhöht werden. Um dies zu koordinieren, wurde eine Digitalisierungsmanagerin eingestellt.

Ganz konkret entstanden unter anderem eine Online-Terminvergabe und datenschutzkonforme Web-Formulare sowie ein neues Upload-Portal. Bürgerinnen und Bürger oder auch Kitas und Schulen können ihre Anliegen nun auch unkompliziert außerhalb der Öffnungszeiten an das Gesundheitsamt richten. Neue Schnittstellen wurden eingebaut, Fachverfahren weiterentwickelt. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit anderen Behörden intensiviert, so dass Informationen schneller fließen und Prozesse besser ineinandergreifen. Insgesamt strebt die Bayerische Staatsregierung eine einheitliche Softwarelandschaft für die Gesundheitsämter im Freistaat an.

„Die Zusammenarbeit im ganzen Amt war enorm“, betont Dr. Finkenberg. „Alle Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes waren involviert. Aber auch unsere EDV, das Team der Digitalisierung, der Datenschutzbeauftragte, der IT-Sicherheitsbeauftragte und viele andere haben den Nutzen des Projekts für die Bürgerinnen und Bürger erkannt und ihre Ideen beigesteuert.“

So geht es mit dem ÖGD-Pakt weiter

Für die Umsetzung des Paktes stellt der Bund den Kommunen insgesamt vier Milliarden Euro bis 2026 bereit. Finanziert wird das Programm aus Mitteln der Europäischen Union über NextGenerationEU. Der Wiederaufbaufonds wurde Anfang 2021 geschaffen, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern.

Das erste Förderprojekt des ÖGD-Paktes am Gesundheitsamt Würzburg endet mit der Abgabe des Abschlussberichts im November 2025. Die eingeführten Verbesserungen sollen jedoch fortgesetzt und weiter ausgebaut werden. Termine für die Infektionsschutzbelehrung und den amtsärztlichen Dienst sollen künftig auch online angeboten werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen über Web-Formulare künftig noch einfacher mit den Mitarbeitenden in Kontakt treten können. Die schrittweise Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie und eine noch bessere Vernetzung der eingesetzten Fachsysteme sind ebenfalls geplant. In einer zweiten Förderphase soll der Fokus noch stärker auf der Fortbildung der Mitarbeitenden liegen, um die Fortschritte zu festigen.

„Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst hat unserem Gesundheitsamt einen entscheidenden Modernisierungsschub ermöglicht. Der Digital-Booster des Bundes wirkt“, lautet auch das Fazit von Landrat Thomas Eberth. „Die neuen digitalen Strukturen erleichtern die tägliche Arbeit und verbessern den Service für die Menschen in Stadt und Landkreis Würzburg. Unabhängig davon sind wir mit den Neuerungen schon jetzt deutlich besser auf künftige Krisensituationen eingestellt. Und wir wollen noch besser werden. Ich danke allen Beteiligten, die diese Weiterentwicklungen mit großem Engagement vorangetrieben haben. So machen wir unseren Gesundheitsdienst fit für die Zukunft.“

Die Corona-Pandemie hat deutlich vor Augen geführt, wie wichtig ein stabiler Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) ist. Meldungen von Fallzahlen, die Nachverfolgung von Kontaktpersonen, Quarantäneanordnungen und Testangebote liefen nahezu vollständig über die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte – und zeigten deren Grenzen auf. In vielen Regionen war der ÖGD personell unterbesetzt, digital nur eingeschränkt arbeitsfähig und strukturell nicht ausreichend ausgestattet.

Als Reaktion darauf beschlossen Bund und Länder im Herbst 2020 den sogenannten Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Er stellt bundesweit vier Milliarden Euro bereit, um Personal, Strukturen und digitale Abläufe zu stärken. Auch das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg hat diese Gelegenheit genutzt. Seit der Zusage der Fördermittel im November 2022 wurden im Landratsamt zahlreiche Abläufe analysiert, Prozesse verschlankt, neue digitale Angebote geschaffen und Mitarbeitende geschult.

Neue Programme, Personal-Workshops und bessere Erreichbarkeit

„Ausgangspunkt war eine Digitalisierungsstrategie“, erklärt Dr. Barbara Finkenberg, die das Digitalisierungsprojekt im Gesundheitsamt Würzburg leitet. „Darauf aufgebaut wurde das Amt technisch erneuert, die Fachsoftware weiterentwickelt und die Beschäftigten in Schulungen und Workshops auf die neuen Arbeitsweisen vorbereitet.“ Gleichzeitig konnte die IT-Sicherheit spürbar erhöht werden. Um dies zu koordinieren, wurde eine Digitalisierungsmanagerin eingestellt.

Ganz konkret entstanden unter anderem eine Online-Terminvergabe und datenschutzkonforme Web-Formulare sowie ein neues Upload-Portal. Bürgerinnen und Bürger oder auch Kitas und Schulen können ihre Anliegen nun auch unkompliziert außerhalb der Öffnungszeiten an das Gesundheitsamt richten. Neue Schnittstellen wurden eingebaut, Fachverfahren weiterentwickelt. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit anderen Behörden intensiviert, so dass Informationen schneller fließen und Prozesse besser ineinandergreifen. Insgesamt strebt die Bayerische Staatsregierung eine einheitliche Softwarelandschaft für die Gesundheitsämter im Freistaat an.

„Die Zusammenarbeit im ganzen Amt war enorm“, betont Dr. Finkenberg. „Alle Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes waren involviert. Aber auch unsere EDV, das Team der Digitalisierung, der Datenschutzbeauftragte, der IT-Sicherheitsbeauftragte und viele andere haben den Nutzen des Projekts für die Bürgerinnen und Bürger erkannt und ihre Ideen beigesteuert.“

So geht es mit dem ÖGD-Pakt weiter

Für die Umsetzung des Paktes stellt der Bund den Kommunen insgesamt vier Milliarden Euro bis 2026 bereit. Finanziert wird das Programm aus Mitteln der Europäischen Union über NextGenerationEU. Der Wiederaufbaufonds wurde Anfang 2021 geschaffen, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern.

Das erste Förderprojekt des ÖGD-Paktes am Gesundheitsamt Würzburg endet mit der Abgabe des Abschlussberichts im November 2025. Die eingeführten Verbesserungen sollen jedoch fortgesetzt und weiter ausgebaut werden. Termine für die Infektionsschutzbelehrung und den amtsärztlichen Dienst sollen künftig auch online angeboten werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen über Web-Formulare künftig noch einfacher mit den Mitarbeitenden in Kontakt treten können. Die schrittweise Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie und eine noch bessere Vernetzung der eingesetzten Fachsysteme sind ebenfalls geplant. In einer zweiten Förderphase soll der Fokus noch stärker auf der Fortbildung der Mitarbeitenden liegen, um die Fortschritte zu festigen.

„Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst hat unserem Gesundheitsamt einen entscheidenden Modernisierungsschub ermöglicht. Der Digital-Booster des Bundes wirkt“, lautet auch das Fazit von Landrat Thomas Eberth. „Die neuen digitalen Strukturen erleichtern die tägliche Arbeit und verbessern den Service für die Menschen in Stadt und Landkreis Würzburg. Unabhängig davon sind wir mit den Neuerungen schon jetzt deutlich besser auf künftige Krisensituationen eingestellt. Und wir wollen noch besser werden. Ich danke allen Beteiligten, die diese Weiterentwicklungen mit großem Engagement vorangetrieben haben. So machen wir unseren Gesundheitsdienst fit für die Zukunft.“