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12.04.2019

Saubere Luft kennt keine Grenzen - Vernetzungstreffen von Stadt und Landkreis Würzburg

Knapp 80.000 Menschen pendeln täglich in die Stadt Würzburg ein. Die Regiopole ist für sie Arbeitgeber, Schulstadt, medizinischer Versorger, Einkaufszentrum und Feierlocation. Eine attraktive Stadt ist Anziehungspunkt für die gesamte Region. Das bringt Vor- und Nachteile mit sich. Die Nachteile zeigen sich an hohen Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Belastungen. Soll Mobilität für alle nachhaltig und emissionsarm gestaltet sein, muss Verkehr überörtlich organisiert sein. Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Landrat Eberhard Nuß luden daher zu einem „Sauber Mobil“ Vernetzungs- und Informationstreffen Bürgermeister und Vertreter aus Städten und Landkreisgemeinden aus Verkehrsverbünden und im 10-Kilometer-Radius rund um Würzburg ins Rathaus.

„Wir brauchen einen Masterplan für Stadt und Landkreis“, machte Oberbürgermeister Christian Schuchardt deutlich. „Denn wir möchten emissionsarme und verträgliche Mobilität fördern, dabei die Mobilität für alle gewährleisten und noch verbessern.“ Ziel sind eine interkommunale Gesamtstrategie und ein Maßnahmenkatalog, bei der beispielsweise gemeinsame Park- & Ride-Konzepte, eine Verbesserung des ÖPNV, die Einführung von Elektrobussen und die Ausrüstung der Omnibusse mit SCRT-Filtern im Fokus stehen. Bei dem ersten interkommunalen Treffen zeigte sich, dass die einzelnen Gemeinden unterschiedliche Anforderungen mitbringen. Schlagworte, die öfters fielen, waren Schnellbuslinien und intelligente Linienführungen wie auch die Umlenkung von Verkehren auf die Bahn. Verabredet wurden weitere Treffen, bei denen nun zunächst Arbeitsgruppen gebildet werden. Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Landrat Eberhard Nuß ziehen aus dem ersten Sauber Mobil Vernetzungstreffen Stadt-Land positive Impulse: „Die Bereitschaft gemeinsam voranzugehen, ist groß.“

Text: Claudia Lother, Stadt Würzburg