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16.12.2010

Spatenstich für das Seniorenzentrum in Eibelstadt


Mit dem Spatenstich für das Seniorenzentrum am Ortseingang von Eibelstadt direkt neben dem 120-Betten-Hotel ist ein weiteres Großprojekt in der Geschichte der Stadt an den Start gegangen.

Viele Planungen, viele Termine und viel Diskussionen hat es gebraucht, bis das Vorhaben in trockenen Tüchern war, sagte Bürgermeister Heinz Koch. Aber seit dem Erwerb des Grundstücks am 5. Dezember 2009 schritt das Projekt rasend schnell voran. Rund 2,7 Millionen hat die Stadt Eibelstadt in das gesamte Areal am Kapellenberg investiert. Hier entstehen neben dem Seniorenzentrum ein 120-Betten-Hotel und dahinter eine Service-Haus-Wohnanlage mit dem Charakter einer Einzelhaussiedlung.

Das Hotel steht fast schon, nur die Witterung macht ein bisschen Probleme, weil die Wände nicht so schnell trocknen, wie sie sollten, sagte Koch. Die Erdarbeiten für das Seniorenheim mit 63 Pflegeplätzen und 11 Wohnungen für betreutes Wohnen sollen schnellstmöglich beginnen, damit sie rechtzeitig zur Eröffnung des Hotels am 3. April 2011 beendet sind.

Rund 5000 Quadratmeter „voll erschlossen“ überlässt die Stadt Eibelstadt dafür dem Kommunalunternehmen (KU) des Landkreises, der das Pflegeheim baut. Das bedeutet für Koch einen Wert von rund 600 000 Euro, mit dem er sich beim KU „einkauft“. Noch dazu bringt der Neubau nun den erforderlichen Schallschutz für die geplante Service-Wohnanlage dahinter.

Lange Zeit war das Seniorenzentrum politisch nicht ganz unumstritten, machte Landrat Eberhard Nuss deutlich. Letztlich sei es aber vom Kreistag mit großer Mehrheit abgesegnet worden, weil es „richtig und wichtig“ war, dass das KU hier eingestiegen ist. Um die Achse zwischen Würzburg – Hubland und Ochsenfurt in puncto Versorgung für ältere Menschen zu vervollständigen, war der Standort Eibelstadt günstig.

Rund 5 Millionen Euro wird das KU nun für den Neubau investieren, in nur eineinviertel Jahren soll er bezugsfertig sein, sagte Dr. Alexander Schraml, Leiter des KU. Die elf Wohnungen für betreutes Wohnen werden als drittes und oberstes Stockwerk auf die Anlage gebaut. Bereits ab Januar sollen sie als Eigentumswohnungen zum Verkauf angeboten werden.

Bauen wird das Objekt wie auch das Hotel nebenan die Arbeitsgemeinschaft Maintal, die aus den Firmen Höhn, Elektro-Beck und Witthacke besteht. Die Planungen macht das Architekturbüro Stahl. Die Pläne liegen fertig genehmigt im Landratsamt, sagte der Bürgermeister.