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13.06.2024

Bundesstraße B19, Nachrüstung Lichtsignalanlage Kreuzung Kreisstraße WÜ46 südlich Giebelstadt - Vollsperrung der WÜ46, halbseitige Sperrung der B19 ab dem 17.06.2024

Am Montag, den 17.06.2024, beginnen die Arbeiten zum Umbau der Kreuzung B19/WÜ46 südlich von Giebelstadt. Die Kreuzung ist in der Unfallauswertung als sog. Unfallhäufungsstelle (UHS) erfasst. Im Kreuzungsbereich kommt es immer wieder zu Einbiege-/Kreuzen-Unfällen. Seit 2014 ereigneten sich 25 Unfälle mit 11 Schwerverletzten und 31 Leichtverletzten. In den vergangenen Jahren wurden bereits Sichtschutzzäune errichtet und Geschwindigkeitsbegrenzungen im Zuge der B19 für jede Fahrtrichtung angeordnet. Aufgrund der anhaltenden Unfallsituation hat die Unfallkommission im Landkreis Würzburg empfohlen, das bestehende Verkehrssicherheitsdefizit durch bauliche Anpassung der Kreuzung zu beseitigen. Hierzu wird die bestehende Kreuzung mit einer Lichtsignalanlage nachgerüstet. Auf den beiden Ästen der Kreisstraße WÜ46 werden zur Auffahrt auf die B19 im Zuge dessen eigene Spuren für Rechtsabbieger eingerichtet. Mit einer sog. intelligenten Ampelschaltung soll das Abfließen des Verkehrs auf der Bundesstraße Vorrang erhalten, die Verkehrsströme aus Richtung Tückelhausen bzw. Allersheim jedoch ebenfalls gebührend berücksichtigt werden.

Zur Abwicklung der Umbaumaßnahme ist es erforderlich, die beiden Äste der Kreisstraße WÜ46 komplett zu sperren. Die B19 wird jeweils halbseitig gesperrt. Der Verkehr auf der B19 wird dabei mittels einer Lichtsignalanlage durch den Baustellenbereich geführt. Die Vollsperrung der WÜ46 bzw. die Einrichtung der Baustellenampel erfolgt ab Montag, den 17.06.2024.

Die Umleitung von der B19 nach Gaubüttelbrunn erfolgt aus Richtung Würzburg kommend über die WÜ33 nach Ingolstadt und von dort weiter über die WÜ13 durch Sulzdorf. Aus Richtung Bad Mergentheim kommend gelangt man über die WÜ34 durch Allersheim nach Gaubüttelbrunn. Tückelhausen erreicht man von der B19 aus über die St2270 durch Wolkshausen und Gaukönigshofen. Die Umleitungen zur B19 erfolgen über die gleichen Strecken in entgegengesetzten Richtungen.

Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen rund 300.000 Euro. Davon entfallen rund 70.000 Euro auf den Landkreis Würzburg. Damit leisten die Bundesrepublik und der Landkreis Würzburg einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Bezüglich der auftretenden Verkehrsbehinderungen bittet das Staatliche Bauamt Würzburg um das Verständnis der Anlieger und der Verkehrsteilnehmer sowie um besondere Vorsicht im Baustellenbereich. Die Ausführung der Gesamtmaßnahme ist mit einer Bauzeit von rd. 6 Wochen veranschlagt.