Denkmalgeschütze Kirche in Eßfeld durch Blitz beschädigt: Landratsamt Würzburg sichert fachliche Hilfe für den Wiederaufbau zu
Durch einen Blitzschlag in der Nikolauskapelle in Eßfeld am 21. Juli 2025 ist ein wertvolles Kulturgut im Landkreis Würzburg beschädigt worden. Der Turm der katholischen Kirche in dem Gemeindeteil von Giebelstadt war bei dem Gewitter in Brand geraten. Die Kapelle, die nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege im 18. Jahrhundert errichtet wurde, steht unter Denkmalschutz. Sie ist ein wichtiges Zeugnis der regionalen Bau- und Glaubensgeschichte. Charakteristisch sind der eingezogene Chor, ein Sakristeianbau und das Satteldach mit markantem Turmaufsatz, einem Dachreiter. Auch Teile der Innenausstattung wie Figuren und Gemälde sind denkmalgeschützt. Sie konnten unversehrt geborgen werden.
„Es ist sehr bedauerlich, dass dieses historische Gotteshaus einen beträchtlichen Schaden genommen hat. Umso mehr danke ich den Einsatzkräften, die mit ihrem schnellen und besonnenen Handeln Schlimmeres verhindert haben“, sagte Landrat Thomas Eberth. „Der Landkreis Würzburg steht an der Seite der Kirchengemeinde und wird den Wiederaufbau bestmöglich unterstützen.“
Die Untere Denkmalschutzbehörde am Landratsamt Würzburg hat unverzüglich das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege über den Vorfall informiert. Gemeinsam mit der Katholischen Kirchenstiftung Eßfeld als Eigentümerin und der Diözese Würzburg wird sie alle notwendigen Schritte für die denkmalgerechte Instandsetzung der Nikolauskapelle begleiten.