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22.12.2025

Gesundheitskonferenz 2025: 10 Jahre Gesundheitsregionplus markiert den Startschuss des Masterplans Prävention Bayern auf regionaler Ebene

Die Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Würzburg hat im Dezember 2025 ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Im Rahmen der diesjährigen Gesundheitskonferenz wurde neben dem Rückblick auf die erfolgreiche Kooperation zudem der Startschuss für die regionale Umsetzung des neuen Masterplans Prävention Bayern gegeben. Die Konferenz fand im Landratsamt Würzburg statt – unter Leitung von Landrat Thomas Eberth, der die Bedeutung einer starken, gut vernetzten Gesundheitsregion für Stadt und Landkreis hervorhob.

In seiner Begrüßung betonte Landrat Eberth, wie wichtig es sei, Prävention als gemeinsame kommunale Aufgabe zu verstehen: „Die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis ist ein zentraler Baustein für eine starke Gesundheitsversorgung. Durch die Gesundheitsregionplus wachsen wir weiter zusammen – zum Vorteil aller Bürgerinnen und Bürger. Nur gemeinsam können wir Gesundheitschancen verbessern und präventive Strukturen nachhaltig stärken.“

Ziele des Masterplans Prävention in Bayern

Hauptbestandteil der Sitzung war die Vorstellung des Masterplans Prävention, der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention am 1. Oktober 2025 veröffentlicht wurde. Er löst den Bayerischen Präventionsplan ab und formuliert als Ziel, gesundheitsförderliche Strukturen in allen Lebensbereichen zu stärken, Kooperationen auszubauen und den Präventionsgedanken nach dem Grundsatz von „Health in all policies“ systematisch in kommunale Strukturen zu integrieren. Dr. Till Beiwinkel von der fachlichen Leitstelle am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit stellte gemeinsam mit Désirée Wyrwich, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus, die übergeordneten Ziele des Masterplans sowie die Bedeutung für die regionale Umsetzung vor.

Gemeinsam arbeiteten die Teilnehmenden anschließend drei zentrale Themen heraus, die die Arbeit der Gesundheitsregion künftig besonders prägen sollen: die psychische Gesundheit der Menschen zu stärken, das Wissen um Gesundheitsthemen in der Bevölkerung zu verbessern und die Pflegebedürftigkeit der Menschen möglichst lange hinauszuzögern.

Ein starkes Netzwerk: 10 Jahre Gesundheitsregionplus Würzburg

Rückblickend wurde deutlich, wie sich die Gesundheitsregionplus in den vergangenen zehn Jahren zu einer festen Struktur entwickelt hat, die Akteure aus Gesundheitswesen, Kommunen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erfolgreich vernetzt. Auch Dr. Till Beiwinkel würdigte das zehnjährige Bestehen und hob die kontinuierliche Weiterentwicklung sowie die starke regionale Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis hervor. Der Hitzeaktionsplan und „Gesund Studieren“ wurden als beispielhafte Projekte in dieser Kooperation vorgestellt.

„Das zehnjährige Jubiläum zeigt, wie tragfähig unser Netzwerk ist“, so Geschäftsstellenleiterin Désirée Wyrwich. „Die Ergebnisse der Gesundheitskonferenz geben uns eine klare Richtung vor – und wir werden die Schwerpunkte psychische Gesundheit, Gesundheitswissen und gesundes Altern in den kommenden Monaten gemeinsam weiter vertiefen.“

Weitere Vernetzung für 2026 geplant

Die Gesundheitsregionplus plant nun, die neu gesetzten Schwerpunktthemen weiterzuentwickeln und erste Maßnahmenvorschläge zu erarbeiten. Ziel ist es, die Ergebnisse im Laufe des kommenden Jahres in die Planungen der Präventionsarbeit miteinfließen zu lassen. Dabei sollen vor allem die Vernetzung, fundierte Entscheidungen und ein gemeinsames, nachhaltiges Vorgehen aller beteiligten Akteure im Vordergrund stehen.

Für Rückfragen steht Désirée Wyrwich, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus, unter der Telefonnummer 0931/80035944 oder unter der E-Mailadresse gesundheitsregionplus@lra-wue.bayern.de zur Verfügung.