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14.11.2018

Richtfest am neuen Kreisbauhof in Giebelstadt

Nach knapp 40 Jahren im alten Bauhof Giebelstadt feierten der Landkreis Würzburg und das Staatliche Bauamt Würzburg das Richtfest für den Neubau des Kreisbauhofs, der zukünftig in der Kilian-Keller-Straße im Giebelstädter Gewerbegebiet „An der Flugplatzstraße“ stehen wird. Die Fertigstellung ist für Sommer 2019 geplant.

Zu Beginn der Planungen war ein Neubau des Kreisbauhofes jedoch noch nicht vorgesehen. Das ursprüngliche Vorhaben war es, den alten Bauhof für circa 1,6 Millionen Euro zu sanieren.

2015 bot Landrat Eberhard Nuß den Straßenarbeitern die Möglichkeit für Anregungen und Kritik am Bauvorhaben. Dabei überzeugten diese den Landrat von den Vorteilen eines Neubaus, da der alte Standort trotz ausgiebiger Sanierung weiterhin einige Probleme bereitgehalten hätte.

Diese Bitte leitete der Landrat an den Kreistag weiter und setzte sich auch dort für den Neubau ein, den die Kreisräte anschließend für etwa 3,2 Millionen Euro beschlossen. Landrat Nuß war es vor allem wichtig, den Standort in Giebelstadt zu erhalten, da dadurch weite Teile des südlichen Landkreises abgedeckt werden können.

Der Architekt Matthias Versbach betonte vor allem, wie wichtig die Zusammenarbeit bei so einem Bauvorhaben ist, denn bis zur Fertigstellung werden etwa 30 verschiedene Unternehmen an diesem Projekt mitgearbeitet haben.

Die Bauarbeiten auf dem 6.600 Quadratmeter großen Grundstück, welches die Gemeinde Giebelstadt zur Verfügung stellte, begannen bereits im Juli 2018. In Zukunft soll im Mittelpunkt des Neubaus ein Betriebsgebäude stehen, das den 14 Mitarbeitern des Bauhofs ganzjährig ein witterungsgeschütztes Arbeiten ermöglichen soll.

Dies kommt besonders während des Winters zum Tragen, während der Vor- und Nachbereitung der Winterdiensteinsätze. Auch sind im Neubau erstmals separate Umkleiden und sanitäre Einrichtungen für Mitarbeiterinnen geplant. Damit ist der neue Bauhof für die Zukunft gerüstet, wenn der Beruf Straßenarbeiter auch für Frauen attraktiv wird.

Der Außenbereich wird für die neuen Streusalzsilos mit Soleanlage sowie als Lagerfläche für verschiedene Baumaterialien genutzt.

Im Anschluss an die Reden von Landrat Eberhard Nuß und Architekt Matthias Versbach folgte der Richtspruch durch den Bauunternehmer Christoph Blank.