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25.05.2022

Reise-Blog zur Partnerschaftsreise nach Israel

Der Landkreis Würzburg pflegt seit 1997 eine offizielle Partnerschaft mit dem Landkreis Mateh Yehuda in Israel. Bereits 1990 fand der erste Schüleraustausch statt, der bis heute besteht. Alle zwei Jahre besucht eine Delegation aus dem Landkreis Würzburg den Partnerlandkreis in Israel. Coronabedingt wurde die Reise verschoben, sie findet nun vom 23. Mai 2022 bis 29. Mai 2022 statt.

Austausch über wichtige Themen

Es geht vor Ort um den persönlichen, aber auch um den fachlichen Austausch. So gilt Israel beispielsweise als führend in der Weinbau-Bewässerungstechnik, die zunehmend auch in Franken aufgrund der steigenden Temperaturen Bedeutung gewinnt. Landrat Thomas Eberth freut sich auf die informative Reise, die er zusammen mit Kreisrätinnen und Kreisräten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung unternimmt. "Der Landkreis Würzburg feiert in diesem Jahr sein 50. Jubiläum und wir sind sehr stolz und dankbar, dass die Partnerschaft mit Mateh Yehuda unseren Landkreis schon sein halbes Leben lang prägt", so Eberth.

Live-Blog zur aktuellen Partnerschaftsreise nach Mateh Yehuda

In unserem digitalen Reisetagebuch können Sie die derzeit stattfindende Partnerschaftsreise nach Israel digital verfolgen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke: Hier geht's zum Blog.

Zum Landkreis Mateh Yehuda

Der Landkreis Mateh Yehuda liegt zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Seine reichen Waldgebiete, die antiken Stätten, aber auch das landwirtschaftlich geprägte Leben in Siedlungen zeichnen die Region aus. Mateh Yehuda wurde am 25. Juni 1964 durch Zusammenfassung vier kleinerer Verwaltungseinheiten gegründet. Das Emblem der Regionalverwaltung zeigt einen judäischen Löwen, zwei Ähren - als Symbol für die Landwirtschaft - sowie ein Rad als Zeichen der Industrialisierung. Das Leben ist geprägt von der Landwirtschaft und dem Miteinander in Siedlungen. So liegen 38 genossenschaftlich organisierte Siedlungen im Kreisgebiet, "Moshavim" genannt. Diese Form des ländlichen Zusammenlebens ist die am weitesten verbreitete und gleichzeitig jüngste Siedlungsform in Israel. Daneben gibt es 10 Kibbuzim, die durch gemeinsames  Eigentum und basisdemokratische Sturkturen geprägt sind, sowie zwei arabische Dörfer und die Friedenssiedlung Neve Shalom. Diese, im Jahr 1972 gegründete, Dorfkooperative beherbergt jüdische und palästinensische Bürger, ihr Hügel liegt in gleicher Distanz zu den Städten Tel Aviv, Jersualem und Ramallah.