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30.09.2025

Sicher zur Schule – sicher nach Hause: Schulbeginnveranstaltung im Spitalmuseum Aub mit Schüleraufführungen und eindringlichem Appell an alle Verkehrsteilnehmenden

Unter dem Motto „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“ haben die Verkehrswacht Würzburg e.V., der Landkreis Würzburg und zahlreiche Partner am heutigen Dienstag zu einer gemeinsamen Schulbeginnveranstaltung im Spitalmuseum Aub eingeladen. Von 10 bis 11:30 Uhr stand alles im Zeichen der Sicherheit auf dem Schulweg – mit klaren Botschaften, bewegenden Schülerbeiträgen und deutlichen Worten an alle Verkehrsteilnehmenden.

Neben den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Aub waren zahlreiche Gäste gekommen, darunter Landrat Thomas Eberth, Bernd Schlör von der Regierung von Unterfranken, Schulrat Dr. Hörner, Vertreterinnen und Vertreter der Polizeiinspektionen Würzburg-Stadt, Würzburg-Land und Ochsenfurt, Aubs Bürgermeister Roman Menth sowie die polizeilichen Verkehrserzieher. Die Grundschule Aub unter Leitung von Frau Schulleiterin Nicole Assmann hat in diesem Jahr die Veranstaltung stellvertretend für alle Grundschulen in Stadt und Landkreis Würzburg ausgerichtet. Auch alle Klassen der Grundschule waren vertreten und sorgten mit zwei liebevoll vorbereiteten Beiträgen – „Augen auf im Straßenverkehr“ und „Alle machen Fehler“ – für einen besonderen Höhepunkt der Veranstaltung.

Gemeinsames Ziel: Jedes Kind soll sicher ankommen

„Wir alle tragen Verantwortung dafür, dass unsere Kinder sicher zur Schule kommen“, betonte Landrat Thomas Eberth in seinem Grußwort. „Gerade zu Beginn des Schuljahres ist es wichtig, dass wir uns daran erinnern: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie nehmen Gefahren anders wahr und brauchen unsere besondere Rücksicht.“

Auch Bernd Schlör von der Regierung von Unterfranken unterstrich die Bedeutung der Verkehrssicherheitsarbeit: „Sicherheitsvermittlung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Polizei, Schule, Eltern, Verkehrswacht und Kommunen müssen zusammenarbeiten – und genau das geschieht hier heute in vorbildlicher Weise.“

Für die Verkehrswacht Würzburg war Geschäftsführer Peter Häusinger vor Ort. In seiner Ansprache machte er deutlich, wie wichtig einfache Verhaltensregeln für die Sicherheit sind: „Wer sich hell kleidet, wer sichtbar ist und wer aufmerksam bleibt, hat schon einen großen Schritt getan. Aber genauso wichtig ist es, dass wir Erwachsenen Vorbilder sind – durch umsichtiges Fahren, durch Geduld und durch Respekt gegenüber den Kleinsten im Straßenverkehr.“

Kinder als aktive Verkehrsteilnehmende stärken

Die Schüleraufführungen zeigten eindrucksvoll, dass Verkehrssicherheit längst nicht nur ein Thema für Erwachsene ist. In ihren Stücken erinnerten die Kinder daran, dass jeder Fehler machen kann – und dass Achtsamkeit, Rücksicht und gegenseitige Hilfe entscheidend sind, um Unfälle zu vermeiden.

„Augen auf“ – das war dabei nicht nur der Titel, sondern auch der zentrale Appell des Tages: Kinder brauchen Sicherheit, aber sie wollen auch lernen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Dazu gehört, auf Ampeln zu achten, vor dem Überqueren der Straße nach links und rechts zu schauen und selbstbewusst, aber vorsichtig aufzutreten.

Sichtbarkeit rettet Leben – AOK unterstützt mit Warnmaterial

Ein besonders wichtiger Beitrag zur Schulwegsicherheit kommt in diesem Jahr erneut von der AOK Bayern, die alle Erstklässlerinnen und Erstklässler mit reflektierenden Sichtbarkeitsdreiecken ausgestattet hat. Diese erhöhen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr erheblich – besonders in der dunkleren Jahreszeit.

„Solche Maßnahmen können im Ernstfall Leben retten“, so Häusinger. „Wir sind dankbar für diese Unterstützung und hoffen, dass viele Eltern und Kinder die Dreiecke täglich nutzen.“

Dies ist eine Pressemitteilung der Verkehrswacht Würzburg.