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13.04.2018

Aktueller Ermittlungsstand nach dem Fund verendeter Mastschweine

Die Ermittlungen von Landratsamt und Polizei zu den Hintergründen des Schweinesterbens in den Mastschweineställen konnten in den letzten beiden Tagen deutlich vorangebracht werden.

Zum einen wurden die Privaträume des Betreibers polizeilich durchsucht. Dabei wurden betriebliche Unterlagen beschlagnahmt. Diese müssen nun gesichtet und ausgewertet werden. Nach Aussage des Betreibers während der Durchsuchung befanden sich rund 2.000 Schweine in den beiden Gebäuden, diese seien im November 2017 verendet.

Des Weiteren wurden Fachtierärzte vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Erlangen und Oberschleißheim zur fachlichen Begutachtung hinzugezogen. Diese haben am heutigen Freitag die Stallungen betreten und vor Ort ermittelt. Dabei geht es um weitere Untersuchungen, zusätzlich zu den Anfang dieser Woche exemplarisch entnommenen Pathologie-Proben. Außerdem sollen so die allgemeinen Begebenheiten in den Stallungen dokumentiert werden.

Die Konzeptionierung der Entlüftung der Stallungen erweist sich nach wie vor als sehr komplex, da Standardlösungen aufgrund der Gegebenheiten in den Stallungen nicht möglich sind. Die Fachstellen haben sich deshalb am Donnerstag - entgegen der ersten Planungen - entschieden, dass die Fachtierärzte ausgestattet mit Atemschutz und Schutzanzügen die Ställe betreten und so ihre Ermittlungen vor Ort durchführen.

Nach Abschluss der behördlichen Ermittlungen ist nach aktuellem Stand geplant, die Ställe kontrolliert zu entlüften und die Kadaver abzutransportieren. Dies liegt in der Verantwortlichkeit des Betreibers, der dabei fachlich von den Behörden unterstützt wird. Die Planungen hierzu werden parallel zu den Ermittlungen vor Ort vorangetrieben. Die technischen Anlagen in den Stallungen bleiben während der Entlüftung und Räumung der Ställe weiterhin versiegelt. Die Ermittlungen an den technischen Anlagen werden so bald als möglich aufgenommen.