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Pharmaberater; Beantragung der Anerkennung

Kurzbeschreibung

Wer als Pharmaberater tätig sein will und z. B. kein/e Apotheker/in, Apothekerassistent/in oder Pharmareferenten ist, muss die Prüfung oder Ausbildung von der zuständigen Behörde anerkennen lassen.

Redaktionell verantwortlich

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (siehe BayernPortal)
Stand: 29.10.2019

Beschreibung

Pharmazeutische Unternehmer dürfen nur Personen, die die in § 2 Absatz 2 AMG bezeichnete Sachkenntnis besitzen, beauftragen, hauptberuflich Angehörige von Heilberufen aufzusuchen, um diese über Arzneimittel im Sinne des § 2 Abs. 1 oder Abs. 2 Nr. 1 fachlich zu informieren (Pharmaberater). Die zuständige Behörde kann eine abgelegte Prüfung oder abgeschlossene Ausbildung als ausreichend anerkennen, die einer der Ausbildungen der in § 75 Abs. 2 genannten Personen mindestens gleichwertig ist.

Zuständig für die Anerkennung sind

  • die Regierung von Oberbayern, wenn der Ort der Berufsausbildung im Regierungsbezirk Oberbayern, Niederbayern oder Schwaben liegt
  • die Regierung von Oberfranken, wenn der Ort der Berufsausbildung im Regierungsbezirk Ober-, Mittel- und Unterfranken oder in der Oberpfalz liegt.

Voraussetzungen

Voraussetzung ist die Gleichwertigkeit der abgeschlossenen Ausbildung.

Fristen

Die Anerkennung kann erst nach Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen und Klärung offener Fragen sowie fachlicher Bewertung der Gleichwertigkeit erfolgen. Fristen setzt das AMG nicht.

Erforderliche Unterlagen

  • Qualifikationsnachweise
    (wenn möglich, bitte PDF-Datei)
  • Lebenslauf

Kosten

Die Gebühr beträgt ist abhängig vom Verwaltungsaufwand und beträgt im Regelfall 150 EUR.

Sie ist vom Antragsteller zu tragen.

Rechtsgrundlagen

Rechtsbehelf

Verfahrensablauf

Der formlose Antrag mit den erforderlichen Unterlagen ist an die zuständige Regierung zu richten.