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Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung (FB 14)

Das Veterinäramt und die Lebensmittelüberwachung sind in der Außenstelle Leistenstraße angesiedelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Themen Tierschutz und -seuchenbekämpfung, Fleischhygiene und Verbraucherschutz.

Dr. Otto Erb leitet den Fachbereich.

    

Ansprechpartner für Landkreis-Bewohner

Das Veterinäramt und die Lebensmittelüberwachung am Landratsamt Würzburg sind ausschließlich für Unternehmen und Verbraucher zuständig, die im Landkreis Würzburg ansässig bzw. beheimatet sind.

Als Unternehmer/Verbraucher aus der Stadt Würzburg wenden Sie sich bitte direkt an den Verbraucherschutz der Stadt Würzburg (Telefon 0931 37-2826).

 

Aktuelles aus dem Veterinäramt - bitte beachten:

28.5.18: Hasenpest (Tularämie) im Landkreis Würzburg festgestellt - Auch auf den Menschen übertragbar

Im Gemeindegebiet um Estenfeld wurde aktuell bei verendet aufgefundenen Feldhasen der Erreger der Tularämie (Hasenpest) festgestellt. Im Landkreis Würzburg  trat zuletzt im Herbst 2014 die Hasenpest bei Kürnach auf.

Nach Mitteilung des Veterinäramtes handelt es sich hierbei um eine meldepflichtige bakterielle Infektionskrankheit, die vorwiegend bei wildlebenden Nagetieren (z.B. Hasen, Kaninchen, Bibern, Eichhörnchen, Mäusen, Ratten) vorkommt.

Die Hasenpest gehört zu den Tierkrankheiten, die auch auf Menschen übertragbar ist (Zoonose). Die Übertragung auf Tiere oder den Menschen erfolgt meist durch direkten Kontakt mit kontaminierter Umgebung oder infizierten Tieren.

Beim Tier führt eine Infektion binnen weniger Tage meist zu einer Blutvergiftung (Septikämie) mit Todesfolge. Erkrankte Hasen und Kaninchen sind auffallend geschwächt und apathisch. Sie laufen schwankend und verlieren häufig die natürliche Scheu.

Beim Menschen verläuft die Krankheit in Abhängigkeit vom Übertragungsweg sehr unterschiedlich. Häufige Krankheitserscheinungen sind grippeartige Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, auch Lungenentzündung, fortschreitende Entzündung an der Eintrittsstelle und Lymphknotenschwellungen. Personen sollten bei Krankheitserscheinungen v.a. nach einem Wildtierkontakt einen Arzt aufsuchen und diesen darauf hinweisen. Eine erfolgreiche Behandlung ist bei rechtzeitiger Diagnose mit Antibiotika gegeben.

Auf Grund des Auftretens dieser Infektionskrankheit und Zoonose werden von Seiten des Veterinäramtes folgende Verhaltensmaßregeln empfohlen:

  • Verendet oder erkrankt aufgefundene Wildtiere (v.a. wildlebende Hasen und Kaninchen) keineswegs ungeschützt anfassen. 

  • Jäger sollten beim Umgang v.a. mit erlegten Hasen und Kaninchen strickt die Hygienemaßnahmen einhalten sowie auf bedenkliche Merkmale wie Milz-, Leber- und Lymphknotenschwellungen achten.

  • Wildbret sollte nur vollständig durchgegart verzehrt werden.

Weitere Infos zum Risiko für den Menschen finden Sie auf den Seiten des Gesundheitsamtes Stadt und Land Würzburg.

                  

15.5.18: Sperrbezirk um Uengershausen jetzt aufgehoben

Wegen des Auftretens der Amerikanischen Faulbrut bei Bienen wurde durch das Landratsamt Würzburg am 14. November 2016 ein Sperrbezirk um Uengershausen (Gemeinde Reichenberg) eingerichtet.

Nachdem diese anzeigepflichtige Bienenkrankheit dort erfolgreich bekämpft und nachweislich getilgt wurde, konnten die Sperrmaßnahmen per Allgemeinverfügung im Amtsblatt des Landkreises Würzburg zum 8. Mai 2018 wieder aufgehoben werden.

Folglich bleiben somit auf dem Gebiet des Landkreises Würzburg zwei weitere Faulbrutsperrbezirke noch bestehen: zu einen die Sperrbezirke um Greußenheim (seit dem 29.Mai 2017) und zum anderen der kürzlich erlassene Sperrbezirk um Rottendorf. Hier dauern die Bekämpfungsmaßnahmen zur Tilgung der Bienenkrankheit noch an.

  

24.4.18: Erneuter Ausbruch der Faulbrut bei Bienen im Landkreis Würzburg

Nachdem im Landkreis Würzburg bereits im November 2016 um Uengershausen in der Gemeinde Reichenberg und im Mai 2017 um Greußenheim ein Sperrbezirk wegen des Ausbruchs der amerikanischen Faulbrut bei Bienen eingerichtet werden musste, ist ein weiterer Ausbruch bei einem Bienenstand in der Gemarkung Rottendorf zu verzeichnen.

Das Veterinäramt hat um den befallenen Bienenstand am Ortsrand von Rottendorf einen Sperrbezirk mit zwei Kilometer Umfang eingerichtet. Dieser erstreckt sich westlich in den Bereich der Stadt Würzburg und östlich in den Landkreis Kitzingen (sh. Karte).

Die amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tiererkrankung. Der Erreger ist ein Sporen bildendes Bakterium, das ausschließlich die Bienenbrut befällt; die erwachsenen Bienen können nicht erkranken, verbreiten aber die Sporen in ihrem Haarkleid oder als Ammenbienen über das Futter und führen so die Infektionskette fort.

Für den Menschen ist der Erreger ungefährlich, so dass Honig weiterhin unbedenklich verzehrt werden kann.

Bienenstände innerhalb des Sperrbezirks dürfen nicht bewegt werden. Außerdem dürfen keine Bienenvölker in den Sperrbezirk hineingebracht werden. Besitzer von Bienenvölkern innerhalb des errichteten Sperrgebietes sind verpflichtet, ihre Völker dem Landratsamt Würzburg, Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung, Leistenstraße 87, 97082 Würzburg über Tel. 0931 8003-681, per Fax über 0931 8003-691 oder per E-Mail vetamt-lmue@lra-wue.bayern.de zu melden.

11.7.17: Impfung gegen Blauzungenkrankheit

Das Veterinäramt des Landratsamtes Würzburg teilt mit, dass alle Halter von Wiederkäuern im Landkreis Würzburg ab sofort ihre Tiere wieder freiwillig mit zugelassenen inaktivierten Impfstoffen gegen die Blauzungenkrankheit (Serotyp 4 und 8) impfen lassen können. Die Entscheidung über eine Impfung obliegt damit der Verantwortung der Tierhalter. Das Landratsamt Würzburg hat dafür eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen.Durchgeführte Impfungen sind dem Veterinäramt mitzuteilen bzw. durch den Tierhalter oder durch einen von ihm beauftragten Dritten (z. B. Impftierarzt) in der HIT-Datenbank zu erfassen.

Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Viruserkrankung bei Wiederkäuern, die durch blutsaugende Stechmücken übertragen wird und führt insbesondere bei Schafen und Ziegen zu schweren Erkrankungen und auch Todesfällen. Der Erreger ist für den Menschen nicht gefährlich; auch Fleisch- und Milchprodukte können bedenkenlos verzehrt werden.

Die Blauzungenkrankheit ist in vielen europäischen Ländern (Frankreich, Italien, Kroatien, Slowenien, Serbien) präsent und breitet sich derzeit wieder weiter in Richtung Deutschland aus. Seit 2012 ist Deutschland anerkannt frei von Blauzungenkrankheit, nachdem sich die Krankheit zunächst 2006 und insbesondere 2007 bundesweit verbreitet hatte und mit einer behördlich angeordneten Impfverpflichtung wieder getilgt werden konnte.

 

  
   

Anträge & Infomaterial

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In unserem Bürgerservice von A bis Z finden Sie alle Dienstleistungen aus dem Fachbereich Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung.

 

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Veterinäramt

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Die Aufgaben des Fachbereichs

Die Aufgaben des Veterinäramtes

Sie sind im Landkreis Würzburg ansässig? Dann kümmert sich das Veterinäramt am Landratsamt um diese Themen:

  • Bekämpfung der verschiedenen Tierseuchen, wie BHV1, Brucellose/Leukose, Hühnerpest, Maul- und Klauenseuche, Blauzunge, Tollwut
  • Überwachung der Ein-, Aus- und Durchfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen
  • Überwachung des Umgangs mit tierischen Nebenprodukten (Sicherstellung der korrekten Verwertung und Entsorgung)
  • Entgegennahme und Überprüfen von (anonymen) Hinweisen zu nicht artgerechter Haltung von Tieren 
  • Überwachung des Futtermittelverkehrs, Tierarznei-, Tierimpfstoff- und Betäubungsmittelverkehrs und auch der Vollzug des Arzneimittelgesetzes (AMG)
  • Durchführen von Schlachttier- und Fleischuntersuchungen (früher: Fleischbeschau) - zuständig als Kreisverwaltungsbehörde

 

Die Aufgaben der Lebensmittelüberwachung

Verbraucherschutz:

  • Bearbeitung von Bürger-, bzw. Verbraucherbeschwerden
  • Bearbeitung von Vorgängen aufgrund Meldungen von anderen Behörden
  • Überwachung von Rückrufaktionen bei Herstellern, Handel und Vertrieb
  • Erstellen und Bearbeitung von Rückrufen bei LM u. Bedarfsgegenständewarnungen
  • Unterstützung bei Überwachung von tierischen Lebensmitteln
  • Überwachung der Etikettierung - Täuschungsschutz bei Lebensmitteln, Kosmetische Mitteln, Tabakerzeugnissen und Bedarfsgegenständen
  • Zuarbeiten und Teilnahme bei überregionalen Kontrollbehörden
  • Zuarbeiten für die Staatsanwaltschaft als Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft
  • Stellungnahme zu Bauanträgen und Gaststättenerlaubnissen
  • Überprüfung von Lebensmittel-Internetverkäufern

Überwachung von Lebensmitteln:

  • Kontrollen in Gaststätten, Märkten, Einzelhandel, bei Herstellern, Direktvermarktern, Festen 
  • Probenahme in Betrieben+
  • Durchführung von Anordnungen gegenüber Lebensmittelunternehmern
  • Etikettenkontrolle
  • Warenflussprüfung (Nachvollziehbarkeit der Waren)
  • Kontrolle von Winzern im Rahmen des Weinrechtes
  • Zuarbeit für andere Kreisverwaltungsbehörden

Kontrollen in Gaststätten, Märkten, Einzelhandel, Hersteller, Zentrallager, Direktvermarkter, Festen:

  • Probenahme in Betrieben
  • Durchführung von Anordnungen gegenüber Lebensmittelunternehmern
  • Etikettenkontrolle
  • Warenflussprüfung (Nachvollziehbarkeit der Waren) 
  • Kontrolle von Winzern im Rahmen des Weinrechtes
  • Zuarbeit für andere Kreisverwaltungsbehörden (z. B. Landratsämter, Gemeinden usw.)

Überwachung von Bedarfsgegenständen:

  • Überprüfung der Kennzeichnung von Produkten, wie Schuhe oder Gürtel
  • Tätigkeit zum Schutz vor Täuschung der Verbraucher
  • Probenahme zur Überprüfung von Konformitäten der Materialien
  • Überprüfung wegen Verwechselbarkeit mit Lebensmitteln
  • Zuarbeiten und Erstellen von Warnmeldungen
  • Überwachung von LM Verpackungen
  • Spielzeugkennzeichnung und Prüfung für den Schutz von Kindern
  • Überwachung beim Verkehr mit Kosmetika;

Überwachung von Tabakwaren:

  • Kontrolle der Warnkennzeichnungen, Kennzeichnung und der Verpackung
  • Überwachung der Zusatzstoffe bei Tabak (z. B. Feuchthaltemittel)
  • Probenahme im Rahmen der Marktüberwachung
  • Überprüfung der Waren im Großhandel, Internetangeboten und Einzelhandel

 

 

 

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