Seiteninhalt

Zensus 2022

Der Zensus liefert verlässliche Bevölkerungszahlen für die Gemeinden, die Bundesländer und für Deutschland insgesamt. Er ermittelt auch weitere Daten, wie zum Beispiel Geschlecht oder Staatsbürgerschaft sowie zur Wohn- und Wohnraumsituation.

Solche Informationen sind ausgesprochen wichtig, da sie helfen, Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu treffen.

Wer wird befragt?

In erster Linie werden für den Zensus Daten aus den Melderegistern genutzt, sodass die Mehrheit der Bevölkerung gar nicht befragt werden muss.

Ergänzt werden die Daten aus den Verwaltungsregistern durch verschiedene Befragungen:

  • Im Rahmen einer Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis wird ein Teil der Bevölkerung direkt befragt, um Über- und Untererfassungen in den Melderegistern zu erkennen und weitere Merkmale wie bspw. das Bildungsniveau zu erfassen.
  • Zusätzlich wird in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften jeder Bewohner in einer Vollerhebung erfasst, da die notwendige Qualität der Melderegisterdaten in diesen sogenannten Sonderbereichen aufgrund der besonderen Wohnform nicht unmittelbar gegeben ist.
  • In der Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) werden alle Eigentümer und Verwalter von Wohnraum befragt, um verlässliche Informationen über den Wohnungsbestand und die Wohnsituation der Bevölkerung zu erhalten.

   

Kann ich selbst entscheiden, ob ich befragt werden möchte?

Für alle Befragungen gilt die Auskunftspflicht: Wer bei den Stichproben ausgewählt wird, Immobilien besitzt oder in einem Wohnheim wohnt, muss die Fragen beantworten.

Umgekehrt können Sie sich nicht selbst für die Teilnahme am Zensus melden. Die kommunale Erhebungsstelle meldet sich bei Ihnen, wenn Sie an einer Befragung teilnehmen müssen.

Geheimhaltung beim Zensus

Der Schutz und die Vertraulichkeit der Daten haben beim Zensus höchste Priorität. Bürgerinnen und Bürger, deren Daten erhoben und verarbeitet werden, können sich darauf verlassen, dass diese Informationen keinem Unbefugten zugänglich gemacht werden. Auch gegenüber anderen Behörden gilt das Prinzip der Einbahnstraße. Das bedeutet zum Beispiel, dass aufgrund der durch den Zensus gewonnenen Erkenntnisse keine Korrekturen bei den Einwohnermeldeämtern oder den Grundsteuerstellen vorgenommen werden dürfen. Mehr zum Datenschutz auf den Seiten des Bayerischen Landesamts für Statistik.

  

Wie wird der Zensus unter Pandemiebedingungen durchgeführt?

Im Rahmen der "Online First"-Strategie soll die Beantwortung von Fragebogen im Zensus 2022 vorrangig online erfolgen.

Der persönliche Kontakt zwischen auskunftspflichtigen Personen und Interviewerinnen und Interviewern im Zuge der Haushaltebefragung ist auf die sogenannte Existenzfeststellung, also die Ermittlung der Anzahl sowie der Kernmerkmale der Personen im Haushalt, beschränkt.

Zudem erstellen die einzelnen Statistischen Landesämter Hygienekonzepte für die Befragung unter Pandemiebedingungen.

   

Wann liegen die Ergebnisse vor?

Die Ergebnisse des Zensus werden voraussichtlich ab Ende 2023 vorliegen und auf der Webseite www.zensus2022.de veröffentlicht.

  

   

Weitere Informationen zum Zensus 2022

Gesetzliche Grundlagen

  

Erklärvideos

© destatis

Möchten Sie diesen Inhalt von YouTube laden?

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

© destatis

Möchten Sie diesen Inhalt von https://www.youtube.com/ laden?

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.