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25.01.2018

Das Landesgartenschau-Brot von Köhlers Vollkornbäckerei

Am 23. Januar präsentierten die Landesgartenschau Würzburg 2018 und Köhlers Vollkornbäckerei das Landesgartenschau-Brot. Zusammen mit Claudia Knoll, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Würzburg 2018 GmbH, und Ernst Köhler, Inhaber und Geschäftsführer von Köhlers Vollkornbäckerei, ging es in der Backstube der Biobäckerei in Rottenbauer in die finale Entscheidungsrunde, in der Form, Größe und Vollkornanteil des Brotes festgelegt wurden.

Nach einer intensiven Verkostung verschiedener Brotvarianten mit den anwesenden Medienvertretern und den regionalen Kartoffel- und Getreide- Lieferanten wurde demokratisch abgestimmt. Am Ende fiel die Wahl auf den runden 500 g Laib aus 100 Prozent Vollkorn. Der Landesgartenschau-Schmetterling darf natürlich auch nicht fehlen. Er ziert als Zweierschwarm das neu entwickelte Brot, damit es in den Läden der Biobäckerei auch gleich wahrgenommen wird. Schließlich soll mit einem Teil der Verkaufseinnahmen das Familienfest am 26. August 2018 auf der Landesgartenschau unterstützt werden. Köhlers Vollkornbäckerei engagiert sich hier für das Kinderprogramm und bietet auf dem Fest auch Brotbackkurse für Kinder an.

Das Landesgartenschau-Brot

„Das Landesgartenschau-Brot der Köhlers Vollkornbäckerei ist ein Kartoffel-Kräuter-Brot mit ökologischen Rohstoffen aus der Region“, beschreibt Claudia Knoll ihre Idee vom gemeinsamen Brot. „Der Entwicklungsprozess des Landesgartenschau-Brotes erstreckte sich über mehrere Monate“, ergänzt Ernst Köhler. „In dieser Zeit wurde viel ausprobiert, gebacken, verkostet und diskutiert“, so der Biobäcker. Dies zunächst bei den Backprofis und Ende November 2017 dann zusammen mit dem Landesgartenschau-Team. Am 23.

Januar 2018 ging es nun in die finale Entscheidungsrunde. „Da stand schon fest, dass der markante Landesgartenschau-Schmetterling das Brot als illustratives Element krönen wird“, freut sich Claudia Knoll. Und Ernst Köhler ergänzt: „Er wird per Handarbeit mit Mehl und Schablone von den Biobäckern auf die Brotkruste gebracht.“

Ab März 2018 bis Ende der Landesgartenschau im Oktober wird das Landesgartenschau-Brot in allen Köhlers-Filialen erhältlich sein.

 

 

Der Entstehungsprozess

Das Landesgartenschau-Brot spiegelt den beiderseitigen Wunsch wider, ein handwerkliches Brot mit ökologischen Rohstoffen aus der Region zu erschaffen – als Zeichen für „Homemade Happiness aus Würzburg“. Um der Historie des Landesgartenschau-Geländes am Hubland Rechnung zu tragen, das einst Galgenberg, Stützpunkt der US-Streitkräfte, aber Mitte des 18. Jh. eben auch Kartoffelacker war, fiel die Entscheidung auf ein Kartoffelbrot mit den Urgetreidesorten Dinkel und Emmer und einem feinen Kräutermix, der bei einer Gartenschau natürlich nicht fehlen darf.

 

 

Die Bio-Zutaten aus der Region

Getreide: Das volle beziehungsweise ganze Korn wird in Köhlers Backstube auf der hauseigenen Mühle zu hochwertigem Vollkornmehl gemahlen. Dadurch bleiben alle wertvollen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe des Keimlings und der Schale im Mehl und damit auch im Brot erhalten. Das Getreide erhält die Vollkornbäckerei von der Bioland-Erzeugergemeinschaft „OBEG Hohenlohe“ im nördlichen Baden-Württemberg, an die auch der langjährige Partner und Bioland-Landwirt aus Oberaltertheim, Dieter Kraus-Egbers, sein Getreide liefert.

Kartoffeln: Auch die Bio-Landkartoffeln stammen aus der Region und werden von Thomas Schwab, der in Remlingen den Bioland-Hof Schwab und den Erzeugerverbund Remlinger Rüben GmbH & Co. KG führt, sorgfältig ausgesucht, gewaschen und angeliefert. Der „Herr der Tollen Knolle“ ist Preisträger des Bundespreises „Ökologischer Landbau 2017“. Die Kartoffeln werden geschält, frisch gekocht und zerkleinert sowie als Kartoffelpüree beigemischt. Der hohe Kartoffelanteil von 14 Prozent sorgt dafür, dass das Brot lange frisch bleibt

Kräuter: Damit das Thema Gartenschau anschaulich und schmackhaft transportiert wird, kommen bekannte „Küchenkräuter aus dem Garten“ in getrockneter Form zum Einsatz: Petersilie, Schnittlauch (Winterhecke) und Löwenzahn. Auch hier bleibt es regional: Die Lieferanten der Kräuter in Naturland- bzw. Demeter-Qualität stammen aus dem „Kräuterdorf Schwebheim“ bei Schweinfurt.

Pressekontakt Landesgartenschau Würzburg 2018 GmbH: Carmen van Musscher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 0931 37-3045, carmen.vanmusscher@lgs2018-wuerzburg.de

 

Über die Landesgartenschau Würzburg 2018:

Vom 12. April bis 7. Oktober 2018 ist Landesgartenschauzeit in Würzburg. Im Zeichen des Schmetterlings erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm zum Entdecken, Mitmachen, Spielen und Staunen. Ganz nach dem Motto „Wo die Ideen wachsen.“ können rund zwei Kilometer von Würzburgs Innenstadt entfernt und auf Augenhöhe mit der historischen Festung Marienberg nicht nur seltene Gewächse und blühende Landschaften bestaunt, sondern auch ein Ort für neue Ideen erlebt werden. www.lgs2018-wuerzburg.de