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Gesundheitsamt Stadt und Landkreis Würzburg (FB 34)

Das Gesundheitsamt ist eine gemeinsame Einrichtung von Stadt und Landkreis Würzburg mit dem Ziel, Ihre Gesundheit zu fördern und zu schützen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ausgebildete Mediziner, Sozialpädagogen, Hygienekontrolleure, Sozialmedizinische Assistenten und Verwaltungskräfte. Gemeinsam verfolgen sie einen bevölkerungsmedizinischen Ansatz: Ihre Aktivitäten und Beratungsangebote beziehen sich auf die Menschen und ihre Lebensräume im Landkreis und in der Stadt Würzburg.

Herr Dr. Löw leitet das Gesundheitsamt.
  

         

Aktuell: Coronavirus

Seit dem 8. Dezember 2019 sind in Wuhan, der Hauptstadt der zentral-chinesischen Provinz Hubei, vermehrt Fälle von Atemwegserkrankungen durch ein neuartiges Coronavirus (2019-nCoV) aufgetreten. Als ursprüngliche Ansteckungsquelle werden Tiermärkte vermutet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen, im Süden Bayerns sind - derzeit räumlich begrenzt - erste Fälle aufgetreten.

Übertragung, Inkubationszeit und Symptome

Die Übertragung kann via

  • Tröpfcheninfektion durch hustende Infizierte

erfolgen. Allerdings gibt es bislang nur vorläufige Erkenntnisse zu Ansteckung und Krankheitsverlauf.

Nach einer Inkubationszeit von zwei bis 14 Tagen können folgende Symptome auftreten:

  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot

Vorbeugung

Beim bisherigen Erkenntnisstand raten die Experten zu den gängigen Maßnahmen, die auch vor Grippeviren schützen sollen:

  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände.
  • Halten Sie Abstand zu Erkrankten.
  • Beachten Sie die Hust- und Nies-Etikette.

Bürgertelefon 09131 68 08-51 01

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat eine Telefon-Hotline eingerichtet.

Unter der Nummer 09131 68 08-51 01 können besorgte Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen.

Information des Bundesinstitutes für Risikobewertung

Für Reisende aus oder nach China

Rückreisende aus China

Falls Sie aus der Provinz Hubei oder einem anderen Risikogebiet zurückkehren, bitten wir Sie, das örtliche Gesundheitsamt darüber zu informieren.

Sollten Sie bereits bei Ankunft am Flughafen an  Symptomen leiden, wenden Sie sich umgehend an das Flughafenpersonal.

Bei späterem Auftreten von Symptomen gilt:

  • Bleiben Sie zu Hause
  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte

Suchen Sie einen Arzt auf, aber melden Sie sich unter Hinweis auf Ihre Reise und ihre Beschwerden vorher telefonisch an.

Reisende nach China

Wenn Sie in die Provinz Hubei oder in ein anderes Risikogebiet* reisen:

  • Meiden Sie Kontakt zu lebenden Tieren und rohen Tierprodukten
  • Halten Sie Abstand von Kranken
  • Waschen Sie sich häufig die Hände mit Wasser und Seife oder verwenden sie ein alkoholisches Händedesinfektionsmittel

Sollten Sie an Ihrem Aufenthaltsort mit oben genannten Symptomen erkranken, dürfen Sie nicht reisen, solange Sie krank sind.

Suchen Sie in diesem Fall nach telefonischer Anmeldung einen Arzt auf.

Falls Sie auf dem Rückflug mit den oben genannten Symptomen erkranken, melden Sie sich beim Bordpersonal.

Meldepflicht

Dem Gesundheits​amt sind entsprechend alle Fälle (Personen unter weiterer Abklärung, wahrscheinliche Fälle und bestätigte Fälle) gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 5a IfSG (Auftreten einer bedrohlichen Krankheit, wenn dies auf eine schwerwiegende Gefahr für die Allgemeinheit hinweist und Krankheitserreger als Ursache in Betracht kommen, die nicht in § 7 genannt sind), namentlich zu melden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) informiert, dass eine Virusübertragung durch den Verzehr von Lebensmitteln oder den Kontakt mit Bedarfsgegenständen unwahrscheinlich ist. Die gesamte Mitteilung des BfR finden Sie hier.


               

Weitere aktuelle Meldungen

2.7.2019: Trinkwassser Gramschatz: Abkochgebot aufgehoben // Chlorung besteht weiter

Das Gesundheitsamt Würzburg teilt mit, dass das Abkochgebot für das Trinkwasser im Rimparer Ortsteil Gramschatz ab sofort wieder aufgehoben wird.

Die mikrobiologischen Werte zeigten sich am Wochenende im Normbereich und die angeordnete Chlorung ist an allen untersuchten Stellen wirksam.

Die Bevölkerung von Gramschatz wird umgehend durch die Gemeinde von der Aufhebung des Abkochgebots informiert. Sowohl die Chlorung des Trinkwassers als auch die Kontrolluntersuchungen laufen weiter, bis alle Maßnahmen zur Vermeidung einer Verkeimung getroffen sind.

Hinweise für Verbraucher

•Grundsätzlich ist gechlortes Wasser, wie es derzeit in Gramschatz angeboten wird, gesundheitlich völlig unbedenklich.

•Die Chlorung ist ein amtlich zugelassenes Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser. Bei Konzentrationen von 0,1 bis 0,3 mg Chlor/Liter Wasser ist mit keinen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu rechnen.

•Schwangere und Säuglinge können bei einer länger andauernden Chlorung auf Mineralwasser umsteigen, um eine gesundheitliche Beeinträchtigung völlig auszuschließen.

•Kaffee und Tee kann mit gechlortem Wasser gekocht werden, allerdings ist der Chlorgeruch bei warmem Wasser eher wahrnehmbar und der Geschmack der Getränke kann verändert sein.

•Tiere können das gechlorte Wasser unbedenklich trinken. Nur für Fische ist Chlor auch in geringen Konzentrationen schädlich. Daran müssen nicht nur Besitzer von Aquarien, sondern auch von Fischteichen denken.

 

 

                               

                   

Aktuelle Veranstaltungen

04.03.2020
Kostenloses Programm des Gesundheitsamtes für Menschen ab 60 Jahren.
11.03.2020
Kostenloses Programm des Gesundheitsamtes für Menschen ab 60 Jahren.

                                                                                                                                                                                               

Ansprechpartner & Information

Im Bürgerservice A bis Z haben wir wichtige Leistungen des Gesundheitsamtes für Sie zusammengetragen und detailliert erklärt.

Sie brauchen nur schnell ein Formular? Dann wählen Sie bitte auf unserer Formularseite das gewünschte zum Herunterladen aus.

 

Auf einen Klick

Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen
© Bjrn Wylezich - Fotolia

Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen

Gesundheitsförderung I Prävention
© Rudi Merkl

Gesundheitsförderung I Prävention

Infektionsschutz I Hygiene
© Picture-Factory - Fotolia

Infektionsschutz I Hygiene

HIV-Test & Beratung
© Andrey Popov - Fotolia

HIV-Test & Beratung

Trink- & Badewasserqualität
© Herbert Ehehalt

Trink- & Badewasserqualität

Prostituiertenschutzgesetz
© Kaspars Grinvalds - stock.adobe.com

Prostituiertenschutzgesetz

Heilpraktiker-Überprüfung
© bcorn - stock.adobe.com

Heilpraktiker-Überprüfung

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© Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Würzburg

Gesundheitsregionplus

                                                

                                               
Weiteres Aufgabenspektrum des Gesundheitsamtes

Amtsärztlicher Dienst

Der Amtsärztliche Dienst beantwortet sozialmedizinische Fragestellungen im Auftrag von Behörden zu diesen Themen:

  • Arbeitsfähigkeit
  • Erwerbsfähigkeit
  • Notwendigkeit für kostenaufwändige Ernährung
  • Schulfähigkeit
  • Prüfungsfähigkeit
  • Dienstunfähigkeit
  • Vorliegen von Behinderung
  • ggf. Notwenigkeit und Umfang von Fördermaßnahmen
  • Werkstattfähigkeit im Bereich Bundessozialhilfegesetz
  • Auszugs- und Reisefähigkeit
  • Verbeamtung/Einstellung
  • Notwendigkeit für Maßnahmen nach dem Beihilfegesetz
  • Notwendigkeit der Unterbringung nach dem Bayer. Unterbringungsgesetz (BayUnterbrG)
  • Dienstunfall
  • Untersuchungen im Bereich Asyl- und Ausländerangelegenheiten
  • Schulärztliche Untersuchungen in Sonder- und Fördereinrichtungen

Bitte bringen Sie den ausgefüllten Beurteilungsbogen (Seiten 1 und 2) zu Untersuchungen im Gesundheitsamt mit.

 

Schulgesundheit

Die Sozialmedizinischen Assistentinnen am Gesundheitsamt führen Schuleingangsscreenings für alle Vorschulkinder durch.

Die Untersuchungen sind nach Artikel 80 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen verpflichtend.

Die Screenings umfassen Seh -und Hörtests, aber auch die motorische und sprachliche Entwicklung.

Außerdem werden im Rahmen der Untersuchung die Impfbücher überprüft. Gern beraten wir Sie über eventuelle Fördermöglichkeiten.

Kontakt & Information

Frau Bernhardt, Frau Endres, Frau Petsch, Frau Sutanto, Frau Uhl, Frau Wildenauer van Santen

 

Sozialpsychiatrischer Dienst

Dort, wo Menschen Hilfen benötigen - sei es aufgrund einer Störung, Krankheit oder Behinderung - und diese Hilfe nicht aus eigener Kraft heraus erreichen, beginnt die Sozialpsychiatrie.

Wir sind da für Menschen

  • mit psychischen Erkrankungen,
  • mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen,
  • mit Abhängigkeitserkrankungen,
  • mit Behinderungen,
  • und für deren Angehörige.

Unsere Beratung ist

  • professionell
  • individuell
  • auf Wunsch anonym
  • kostenfrei

Unser Angebot umfasst

  • Beratung und Information
  • Unterstützung in Krisensituationen
  • Hausbesuche
  • Hilfen vor, während und nach einem (psychiatrischen) Klinikaufenthalt
  • Informationen über Möglichkeiten der Therapie und Rehabilitation
  • Vernetzung und Kooperation mit anderen Fachstellen, Professionen und Institutionen
  • Initiativen zur Prävention und Förderung seelischer Gesundheit
  • Öffentlichkeitsarbeit

Wir unterliegen der Schweigepflicht und behandeln Ihr Anliegen streng vertraulich.


Kontakt & Information

Frau Drechsel, Herr Lazarek, Frau Schmidt

Flyer: Der Sozialpsychiatrische Dienst

Flyer: Wohnungsvermüllungen

Umweltmedizinische Beratung

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger interessieren sich für die komplexen Zusammenhänge in Natur und Umwelt.

Die Aufgabe des öffentliche Gesundheitsdienstes ist es, durch seine umweltmedizinische Beratung die vorhandenen Versorgungsstrukturen zu ergänzen. So können Behörden, Gemeinden und öffentliche Einrichtungen gemeinsam mit den Menschen im Landkreis in einen Dialog treten. Bei individual-medizinischen Aspekten zeigt die Beratung außerdem Einrichtungen auf, die entsprechende Leistungen erbringen.

Wichtig ist, dass die umweltmedizinische Beratung keine Konkurrenz zu Ärzten oder zu Untersuchungsinstituten ist - sie ist Kooperationspartner, in dem sie die vorhandenen Versorgungsstrukturen lediglich ergänzt.
Damit soll eine Stärkung der umweltmedizinischen Strukturen insgesamt erreicht und der Ausbau zu einem integrativen Informationsverbund erreicht werden.

Kontakt & Information

Herr Dr. Kriener

Details zur umweltmedizinischen Beratung finden Sie im Bürgerservice A bis Z.

 


                                                                                         

                          

Über uns

 

 

 

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