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Museum in der Präparandenschule

In zwei kleinen Räumen der unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Israelitischen Präparandenschule ist seit 1997 eine Dauerausstellung mit dem Titel „Lehrer, Sportler, Zeitungsgründer – Die Höchberger Juden und die Israelitische Präparandenschule“ zu sehen.

Dreieinhalb Jahrhunderte war die jüdische Gemeinde untrennbarer Bestandteil Höchbergs. Der um den gelehrten Lazarus Ottensoser um 1840 entstandene private Lernzirkel (Jeschiwa/Talmudschule) wurde 1861 in die „Israelitische Präparandenschule" umgewandelt. Die Jeschiwa besuchten junge Männer, die einige Zeit ihres Lebens ganz dem Torastudium widmen wollten.

Zusammen mit dem Kaufmann Samuel Eldod erwarb Lazarus Ottensoser im Jahre 1865 das Anwesen in der Sonnemannstraße 15, in dem er die Präparandenschule und seine Wohnung unterbrachte. Im ersten Stock befanden sich drei Schulzimmer, ein kleines Konferenzzimmer und ein Raum für die Lehrmittel-Sammlungen. Die Schule bestand bis 1931 in Höchberg.

Diese beiden Räume beherbergen jetzt die Dauerausstellung, in der das einstige jüdische Leben Höchbergs dokumentiert wird.

Ansprechpartner
Markt Höchberg, Gerd Waltinger, Hauptstr. 58, 97204 Höchberg,
Tel. 0931 49707-24, Fax 0931 49707-98, E-Mail: rathaus@hoechberg.de
 
Öffnungszeiten
Sonntag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Führungen für Schulen und an den Abenden für Gruppen oder Vereine.
Der Eintritt ist frei.