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Integriertes Klimaschutzkonzept des Landkreises Würzburg

Das Klima in der Mainregion verändert sich

Die „Mainregion“, die sich über große Teile Frankens erstreckt und zu der der Landkreis Würzburg gehört, ist von heißen, zunehmend trockenen Sommern und warmen, feuchten Wintern geprägt. Der Klimawandel ist auch hier bereits deutlich spürbar. So ist die Jahresmitteltemperatur in der Mainregion laut Bayerischem Landesamt für Umwelt (2021) im Zeitraum 1951 bis 2019 um 1,9 °C gestiegen. Die Anzahl der Sommertage im Jahr, d.h. der Tage, an denen die Maximaltemperatur über 25 °C lag, hat im gleichen Zeitraum um 27 Tage zugenommen, bei den Hitzetagen (Tmax > 30 °C) sind es 10 Tage mehr. Gleichzeitig ging die Zahl der Frosttage (Tmin < 0 °C) um 22 Tage zurück.

Beim Niederschlag war ebenfalls ein deutlicher Wandel in der Mainregion feststellbar. Im Zeitraum von 1951 bis 2019 hat der Sommerniederschlag (Juni – August) um 16 Prozent abgenommen, der Winterniederschlag (Dezember – Februar) hingegen um 10 Prozent zugenommen. Zudem war der Niederschlagstrend in den für das Pflanzenwachstum wichtigen Vegetationsperioden negativ.

Projektionen des Bayerischen Landesamts für Umwelt (2021) zeigen, dass die Temperaturen in der Mainregion auch in Zukunft weiter steigen werden und sich die genannten Niederschlagstrends zumindest in Teilen fortsetzen werden. Wie stark diese Entwicklung ausfallen wird, hängt entscheidend davon ab, ob und falls ja, in welchem Umfang Maßnahmen zum Schutz des Klimas umgesetzt werden. Falls keine Maßnahmen unternommen werden, sind die Zukunftsprojektionen deutlich pessimistischer als wenn ein Gegensteuern erfolgt.

Nachfolgende Abbildung aus dem Bayerischen Klimainformationssystem zeigt die sog. Warming Stripes für den Bereich der Landkreise Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim, Kitzingen und Würzburg sowie der Stadt Würzburg. Das Farbband veranschaulicht, wie die Jahresdurchschnittstemperaturen der Jahre 1881 bis 2020 im Vergleich zur Referenzperiode 1971 – 2000 ausfallen. Jeder Streifen im Farbband symbolisiert ein Jahr. Die Skala der Temperaturabweichungen im Vergleich zur Referenzperiode reicht von -2,4 °C (dunkelblau) bis +2,4 °C (dunkelrot). Während die Abweichungen bis etwa 1910 noch durchgehend im negativen Tempertaturbereich liegen, setzt ab da bis ca. 1987 eine Phase ein, in der die Jahresdurchschnittstemperatur mal leicht über, mal leicht unter dem 30-jährigen Mittel der Referenzperiode liegt. Seit 1988 bis heute weichen die Jahresmittelwerte fast immer „nach oben“ von der Referenzperiode ab, in den letzten Jahren teils deutlich. Die Warming Stripes zeigen eindrücklich, dass der Klimawandel auch im Landkreis Würzburg mit deutlichen Temperaturveränderungen einhergeht.

Es wird also wärmer mit allen negativen Folgen für Mensch und Umwelt. Im Pariser Klimaabkommen von 2015 hat sich die Staatengemeinschaft dazu verpflichtet, eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 – 2 °C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau anzustreben. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das 1,5 °C-Ziel nicht zu halten sein wird. Trotzdem gilt es die Klimaschutzbemühungen aufrechtzuerhalten und auszubauen, da jedes Zehntelgrad mehr weitreichende Folgen für unsere Lebensgrundlagen – auch im Landkreis Würzburg – haben könnte. Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt bis 2050 treibhausgasneutral zu werden, Deutschland möchte dies 5 Jahre früher erreichen. Bayern hat 2022 sogar 2040 als Zieljahr beschlossen.

Klar ist, es muss noch mehr unternommen werden, wenn kritische Kipppunkte im Klimasystem nicht gerissen werden sollen, die unwiderrufliche Schäden zur Folge haben. Dem öffentlichen Sektor kommt bei den Klimaschutzbemühungen eine besondere Vorbildfunktion zu. Im Bayerischen Klimaschutzgesetz vom 23. November 2020, das zuletzt durch § 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2022 geändert worden ist, ist daher festgeschrieben, dass „die Behörden und Einrichtungen der unmittelbaren Staatsverwaltung des Freistaates Bayern“ als Ziel haben, „eine klimaneutrale Verwaltung zu erreichen.“ Nach Art. 3 (5) BayKlimaG wird den kommunalen Gebietskörperschaften empfohlen, ebenso dementsprechend zu verfahren. Daher ist es auch dem Landkreis Würzburg ein Anliegen, seine Klimaschutzbemühungen zu intensivieren.

Klimaschutz im Landkreis Würzburg

2022 wurde die Umsetzung des 2013 erstellten Energiekonzeptes des Landkreises Würzburg evaluiert und gemeinsam mit der Kreispolitik Möglichkeiten der Weiterentwicklung erarbeitet. Im Ergebnis wurde der Weg für eine politische Grundsatzentscheidung in Form einer Resolution zu den Themen Energiewende und Klimaschutz geebnet. Mit dem Beschluss der Resolution fordert die Kreispolitik verstärkte Bemühungen u.a. zur Energieeinsparung, zum Einsatz erneuerbarer Energien, zu einer klimaneutralen Landkreisverwaltung und zur Verkehrswende. Um den hierdurch entstehenden Aufgaben gerecht werden zu können, wurde die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes ins Auge gefasst und die Förderantragsstellung beschlossen. Mit dem Klimaschutzkonzept und –management sollen neue, zeitgemäße Impulse für einen aktiven und effektiven Klimaschutz im Landkreis Würzburg gesetzt werden.

Aufbau des Klimaschutzkonzeptes

Grundlage eines integrierten Klimaschutzkonzeptes ist eine Analyse des Ist-Zustandes mit einer Energie- und Treibhausgasbilanz als zentralem Bestandteil. Diese gibt einen Überblick über die Verteilung der Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen im Landkreis Würzburg aufgeteilt nach verschiedenen Sektoren und Energieträgern. Aufbauend auf dieser Erhebung des Ist-Zustandes wird untersucht, wo die Potenziale zur Energie- und Treibhausgaseinsparung, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Erzeugung erneuerbarer Energien sowie der nachhaltigen Mobilität mit Fokus auf den eigenen Zuständigkeiten des Landkreises liegen. Mit den Erkenntnissen werden verschiedene Szenarien entwickelt, wie sich der künftige Energieverbrauch und die Treibhausgasbilanz unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Annahmen entwickeln werden bzw. könnten. Anschließend kann das Klimaschutzmanagement gemeinsam mit anderen Akteuren sinnvolle, passgenaue Maßnahmen zum Klimaschutz, zur Treibhausgasminderung, zur Energieeffizienz usw. im Landkreis Würzburg erarbeiten.

Klimaschutzziele

Mit dem Klimaschutzkonzept soll somit eine strategische Grundlage und Planungshilfe für den Landkreis Würzburg erarbeitet werden mit Maßnahmen, die langfristig verstetigt und in der Umsetzung regelmäßig kontrolliert werden. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Nur bei breiter Akzeptanz und Einbeziehung aller relevanten Akteursgruppen können die selbst gesetzten Ziele – wie etwa eine klimaneutrale Verwaltung bis 2030 oder das deutsche Klimaneutralitätsziel 2045 – erreicht werden. Daher sollen sich die Menschen im Landkreis bereits bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes beteiligen können und über die Erfolge und Herausforderungen während des Prozesses berichtet werden. Wie die konkreten Maßnahmenvorschläge für mehr Klimaschutz im Landkreis Würzburg letztendlich aussehen werden, wird sich noch zeigen, aber es werden alle Handlungsfelder, in denen der Landkreis selbst agieren kann, untersucht. Das gemeinsame Ziel muss in jedem Fall sein, den Klimawandel einzudämmen und dessen Folgen wie etwa Trockenperioden, Hitzewellen, Starkregen oder Überflutungen zu reduzieren. Wir müssen unser Klima schützen, um unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten. Und zwar nicht auf andere Akteure verweisend oder irgendwann in ferner Zukunft, sondern hier und jetzt.

Geplanter Prozessablauf


Auftaktveranstaltung zum integrierten Klimaschutzkonzept

Am Dienstag, 23.09.2025 fand im Landratsamt die Auftaktveranstaltung zum integrierten Klimaschutzkonzept des Landkreises Würzburg statt. Etwa 60 Personen aus Politik, Bürgerschaft und verschiedenen weiteren Bereichen der Gesellschaft folgten der Einladung des Landrats und erhielten zunächst zwei fachliche Inputs zu den Themen Klimawandel in Unterfranken (Prof. Dr. Paeth, Klimatologie, Universität Würzburg) sowie dem Einsatz lokaler Gruppen für den Klimaschutz und die Klimaanpassung (Frau Bandorf, Zukunftsinitiative Land(wirt)schaft). Anschließend stellte der Klimaschutzmanager des Landkreises, Herr Graf, die Hintergründe und den geplanten Ablauf der Konzepterstellung vor. Frau Scheuermann vom Leipziger Institut für Energie präsentierte die vorläufigen Ergebnisse der Energie- und Treibhausgasbilanz für den Landkreis Würzburg, welche den aktuellen Stand der Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen im Landkreis Würzburg abbildet.

Im zweiten Teil der Veranstaltung waren die Teilnehmenden aufgefordert, an drei verschiedenen Themeninseln ihre Klimaschutzideen einzubringen. So kamen zu den Themen „Wie wollen wir zukünftig wohnen und uns mit Energie versorgen?“, „Wie wollen wir zukünftig klimaverträglich mobil sein und leben?“ und „Wie kann die Kreisverwaltung klimafreundlicher werden?“ zahlreiche gute Vorschläge zusammen, welche anschließend im Plenum vorgestellt wurden. Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Herr Graf die Ideenkarte für Klimaschutzmaßnahmen vor, auf der Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Ideen für Klimaschutzmaßnahmen im Landkreis Würzburg einbringen können und gab einen Ausblick aufs weitere Vorgehen zum Klimaschutzkonzept.

Die Veranstaltungsdokumentation mit den Präsentationen und den Ergebnissen der Themeninseln kann hier eingesehen werden.

Fachworkshops zum integrierten Klimaschutzkonzept

Der Landkreis Würzburg treibt die Entwicklung seines integrierten Klimaschutzkonzepts weiter voran. Anlass für diesen Prozess ist der zunehmend spürbare Klimawandel auch in Unterfranken: Hitzerekorde, anhaltende Dürren, Wassermangel, geschwächte Wälder und schwere Unwetter zeigen deutlich, wie stark die Region bereits betroffen ist. Da sich die Erde aufgrund von Kippunkten immer schneller erwärmt, ist entschlossenes Handeln notwendig. 

Im Rahmen der Konzeptentwicklung fanden Mitte November 2025 drei Fachworkshops mit insgesamt ca. 50 Teilnehmenden im Landratsamt statt, um unterschiedliche Akteursgruppen einzubeziehen und gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln. Zu Beginn aller drei Workshops stellte der Klimaschutzmanager des Landkreises Würzburg, Christian Graf, die Hintergründe und Motivation des Landkreises Würzburg zur Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes vor. Neben dem eingangs erwähnten Fortschreiten des Klimawandels bestehen gesetzliche Klimaneutralitätspflichten. So muss der Landkreis Würzburg als Gebietskörperschaft als Teil des Freistaates Bayern bis 2040 klimaneutral sein. Das Klimaschutzkonzept soll der Fahrplan hierfür werden.

Daran anschließend folgten fachliche Inputs zum Heranführen an die jeweiligen Workshopthemen sowie eine Vorstellung des momentanen Standes des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen im Landkreis Würzburg. Besonders auffällig ist, dass der Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor im Landkreis Würzburg im Vergleich zum Bundesdurchschnitt überrepräsentiert sind. Das liegt zum einen an den drei Autobahnen im Landkreisgebiet und zum anderen einem recht hohen Anteil von Verbrennungsmotoren im motorisierten Individualverkehr.

Fachworkshop „Klimaschutz in der Regionalentwicklung“

Im ersten Workshop unter dem Titel „Klimaschutz in der Regionalentwicklung“ arbeiteten die Teilnehmenden im Anschluss in zwei Gruppe an Maßnahmen zu den Themen „Kreisentwicklung“ und „Energie“. Die Moderation der Gruppen wurde dabei jeweils vom Leipziger Institut für Energie übernommen, welches den Landkreis bei der Konzepterstellung unterstützt.

In der Gruppe „Kreisentwicklung“, moderiert von Anne Scheuermann, wurde insbesondere die Bedeutung einer aktiven und frühzeitigen Öffentlichkeitsarbeit hervorgehoben. Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch nach mehr Information und Transparenz zum Thema Nachhaltigkeit im Landkreis. Diskutiert wurden unter anderem die Entwicklung eines Kommunikationsleitfadens mit Vorlagen und Bildmaterial für die Gemeinden, die Einrichtung einer Koordinierungsstelle sowie Schulungsangebote für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.

Die Energiegruppe, moderiert von Ilka Erfurt, befasste sich mit verschiedenen Ansätzen zur Neugestaltung der Energielandschaft. So wurde unter anderem diskutiert wie bestehende Energieinfrastrukturen wie etwa Biogasanlagen auch künftig sinnvoll und systemdienlich genutzt werden können und wie Energiespeicher beschaffen sein müssen, um einen Mehrwert für das Energienetz bereitzustellen. Auch die Bedeutung der Vernetzung aller relevanter Akteure des Energiesystems wurde hervorgehoben.

Die Dokumentation der Veranstaltung kann hier eingesehen werden.

Fachworkshop „Treibhausgasneutrale Kommunalverwaltung“

Der zweite Workshop widmete sich dem Thema „treibhausgasneutrale Kommunalverwaltung“ und richtete sich an die Mitarbeitenden des Landratsamts. Die Verwaltung hat zwar einen vergleichsweise geringen Anteil an den Treibhausgasemissionen im Landkreis, nimmt aber eine Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz ein. Der Kreistag hat daher das Ziel einer CO2-neutralen Landkreisverwaltung bis 2030 gesetzt. Dr. Anja Zürn, Klimaschutzmanagerin der Stadt Würzburg, stellte in einem Fachimpuls die Klimaschutzmaßnahmen der Stadt vor. Dazu zählen unter anderem ein kommunaler Sanierungsfahrplan mit eigenem Energiestandard sowie mehrere Digitalisierungsprojekte.

Anschließend diskutierten die Mitarbeitenden des Landratsamtes über Klimaschutzmaßnahmen innerhalb der Verwaltung. Es wurden unter anderem die Umstellung des Fuhrparks auf E-Fahrzeuge, die verstärkte Nutzung des ÖPNV für Dienstreisen sowie die bessere Bewerbung des Mitfahrportals erörtert und welche Voraussetzungen hierfür gegeben sein müssen. Auch die Einführung eines verpflichtenden Schulungsmoduls zum Thema Nachhaltigkeit – nach Vorbild der Stadt Würzburg – wurde angeregt. Im Bereich der nachhaltigen Beschaffung gibt es bereits verbindliche Vorgaben wie etwa eine Bio-Quote bei Lebensmitteln, dennoch sollte über eine Ausweitung der Nachhaltigkeitskriterien nachgedacht werden.

Die Veranstaltungsdokumentation steht hier zur Einsicht bereit.

Fachworkshop „Nachhaltige Mobilität“

Der dritte Workshop befasste sich mit „nachhaltiger Mobilität“. Dominik Stiller, Betriebsleiter der APG, stelle als Einstieg ins Thema das bestehende ÖPNV-Angebot im Landkreis Würzburg vor.

Danach diskutierten die teilnehmenden Fachakteure verschiedene Konzepte zur Stärkung des ÖPNV sowie des Rad- und Fußverkehrs. Ein zentraler Gedanke war, dass Bequemlichkeit maßgeblich über die Wahl des Verkehrsmittels entscheidet. Damit Bürgerinnen und Bürger vermehrt klimafreundliche Angebote nutzen, braucht es sowohl starke Pull-, aber auch Push-Maßnahmen. Zu ersteren zählen schnellere und angenehmere Busse, z.B. durch Ampelvorrangschaltungen und W-LAN, sowie barrierefreie und ansprechende Haltestellen. Die Ausweitung von On-Demand-Diensten wie „callheinz“ kann das ÖPNV-Angebot auf dem Land ergänzen. Als Push-Maßnahme muss aber auch die vorherrschende Begünstigung des motorisierten Individualverkehrs zur Diskussion gestellt werden. Wenn zum Beispiel Autospuren zu Busspuren umgewidmet werden, sollte dies jedoch positiv kommuniziert werden. Im Bereich Radverkehr wurde die Etablierung sicherer Bike+Ride-Abstellanlagen als wichtiger Bestandteil der Multimodalität genannt.

Die Dokumentation zu diesem Workshop kann hier heruntergeladen werden.

An allen drei Workshops entstanden rege Diskussionen unter den Teilnehmenden mit vielen hilfreichen Hinweisen und Vorschlägen. Die Ergebnisse bilden wichtige Bausteine der interaktiven Maßnahmenentwicklung, die nun in die konkrete Maßnahmenentwicklung einfließen werden. Parallel dazu besteht weiterhin die Möglichkeit, über die Online-Ideenkarte Vorschläge einzubringen: www.ideenkarte.de/landkreis-wuerzburg. Bis Januar 2026 eingegangene Vorschläge werden im Rahmen der Konzepterstellung geprüft und nach Möglichkeit als Anregungen für künftige Klimaschutzmaßnahmen aufgenommen. Nach Fertigstellung des Klimaschutzkonzeptes wird dieses dem Kreistag zum Beschluss vorgelegt. Im Sommer 2026 sollen erste Maßnahmen daraus umgesetzt werden.


Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Gefördertes Projekt: „KSI: Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes durch ein Klimaschutzmanagement für den Landkreis Würzburg für die eigenen Zuständigkeiten – Erstvorhaben“

Laufzeit: 01.10.2024 - 30.09.2026

Förderkennzeichen: 67K30169


Weiterführende Links:

Nationale Klimaschutzinitiative

Kommunalrichtlinie