Warum eine Kommunale Bildungskoordination?
Nach der Erstversorgung das Lernen
Nach dem Ankommen von Geflüchteten heißt es zunächst, ihre Unterbringung und Erstversorgung zu organisieren. Es folgt die Phase des Asylverfahrens - flankiert von erstem Sprachenlernen und dem Streben nach Sozialisation. Dabei erfahren Geflüchtete auch das großartige freiwillige Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger.
Im weiteren Verlauf gilt es, die Geflüchteten beim Einstieg in Kita, Schule, Integrationskurs, berufliche und allgemeine Weiterbildung zu unterstützen. Hierbei spielen Herkunftsland und Aufenthaltsstatus für den Bildungszugang grundsätzlich eine Rolle.
Eine Fülle von Bildungsangeboten
Den Beteiligten in diesem Prozess - Geflüchteten, Helfern, Asylsozialberatern, Migrationsberatern, Bildungsakteuren, Behörden, Kirchen, Kammern oder Unternehmensinitiativen - bietet sich eine Fülle von Möglichkeiten, die für den Einzelnen kaum überschaubar ist.
Es gilt, jeden neuzugewanderten Mitbürger dabei zu unterstützen, möglichst passgenau an die eigene Bildungsbiografie anzuknüpfen, damit er oder sie einen Platz in Gesellschaft und Arbeitswelt findet.
Integration durch Bildung
Die Bildungskoordination für Neuzugewanderte schafft Transparenz über vor Ort tätige Bildungsakteure und deren Bildungsangebote. Bildungsteilnehmer finden auf diese Weise in jeder Phase ihrer Bildungsbiografie das am besten passende Bildungsangebot.
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