Wärmepumpen-Infotag am 26. Oktober: Anmeldung jetzt möglich
Wie heizen wir zukünftig unsere Häuser? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet der Wärmepumpen-Infotag am 26. Oktober 2026 um 18 Uhr im Franconia-Saal des Congress Centrums Würzburg (CCW). Anja Floetenmeyer-Woltmann und Dr. Marek Miara informieren mit geballter Wärmewenden-Expertise herstellerunabhängig über den Heizungstausch. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.waermepumpen-infotag.de ist erforderlich.
Hochwertige Information und praktische Beratung
Bis zu 600 Bürgerinnen und Bürger können sich beraten lassen. Anja Floetenmeyer-Woltmann zeigt, wie Hausbesitzende den Energiebedarf ihres Hauses einschätzen, Heizkosten senken und das passende System wählen. Dr. Marek Miara erklärt verständlich Technik und Effizienz: welche Wärmepumpen-Arten es gibt, was die Jahresarbeitszahl bedeutet und wie sich auch der Gebäudebestand fit machen lässt. Die Veranstaltung richtet sich an Ein- und Mehrfamilienhausbesitzende.
Fürs Ein- und Mehrfamilienhaus
Passt eine Wärmepumpe zu meinem Haus – oder ins Mehrfamilienhaus mit Gasetagenheizung? Muss ich dämmen, was kostet der Umstieg, was bleibt nach der Förderung? Der Infotag beantwortet das für Haus und Wohnung – samt umlagefähiger Kosten und Steuern, ohne Zusatzbelastungen bei Vermietungen.
Lokale Fachbetriebe vor Ort
In einem Beratungsmarathon stehen lokale Handwerks- und Installationsbetriebe für individuelle Gespräche zur Verfügung. Unterstützt von Haupt- und Teil-Sponsoren wie Buderus, Daikin, LG, Stiebel Eltron, Viessmann, Weishaupt und Wolf sowie Midea, Mitsubishi, NIBE, Panasonic, Vaillant und Wattgeht, in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Wärmepumpe (BWP).
Wer jetzt handelt, ist vorbereitet: Ab 2028 wird Heizen mit Öl und Gas durch den EU-Emissionshandel (ETS 2) voraussichtlich Jahr für Jahr teurer. Bereits 2025 war die Wärmepumpe mit rund 48 Prozent Marktanteil die meistverkaufte Heiztechnik in Deutschland: Es wurden mehr Wärmepumpen verkauft als Gas- und Ölheizungen zusammen.
Fördermittel: Wer wartet, verliert Geld
Die Bundesförderung für den Heizungstausch ist seit dem 21. Juli 2026 neu geregelt – und schmilzt seitdem planmäßig ab: Die förderfähigen Kosten wurden bereits auf höchstens 28.000 Euro gesenkt, und alle sechs Monate sinken Fördersätze und Höchstbeträge weiter. Beim Tausch einer alten fossilen Heizung sind derzeit bis zu 80 Prozent möglich, höchstens 22.400 Euro. Wer nicht noch mehr Fördermittel verpassen will, rechnet jetzt einmal alles durch und beantragt – gut zu wissen: Mit dem Einbau hat man danach bis zu drei Jahre Zeit. Wer ein halbes Jahr wartet, verliert je nach Einkommen möglicherweise vierstellige Beträge. Beim Infotag wird vorgerechnet, was das für das eigene Haus bedeutet.
Über die Wärmepumpen-Infotage
Die Wärmepumpen-Infotage sind die größte herstellerneutrale Informationsreihe zum Heizungstausch in Deutschland – mehr als 7.500 Besucherinnen und Besucher in der ersten Saison, 25 Gastgeber-Kommunen in der Saison 2026/2027. Mehr unter www.waermepumpen-infotag.de.
Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung von Stadt und Landkreis Würzburg.