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November 2019:
Informationsveranstaltungen zu Familienplanung und Kinderwunsch

Jedes zehnte Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos. Der medizinische Fortschritt bietet für viele Betroffene zwar neue Möglichkeiten, mit dem Thema Kinderwunsch sind zugleich aber viele Fragen und Herausforderungen verbunden.

Entsprechend gut besucht waren die Vorträge der Schwangerenberatungsstelle im November 2019. Viele Hebammen, Fachkräfte aus Beratungsstellen und interessierte Paare informierten sich über Möglichkeiten der medizinischen und psychologischen Unterstützung.

Auch finanzielle Hilfen können in Anspruch genommen werden: in den meisten Bundesländern gibt es neben der Unterstützung durch die Krankenkassen auch staatliche Zuschüsse. Bund und Länder stellen die finanziellen Mittel gemeinsam zur Verfügung. In jedem Bundesland gelten unterschiedliche Bedingungen, auch die Höhe der finanziellen Hilfen variiert (www.informationsportal-kinderwunsch.de)

In vielen Städten gibt es bereits gut funktionierende Netzwerke verschiedener Professionen, der Kinderwunsch-Zentren, der Urologen, Beratungsstellen etc. In Würzburg ist der Start für das Frühjahr 2020 geplant. Denn, wie der Leiter der Reproduktionsmedizin der Uni Würzburg, Dr. Pavlik in seinem Vortrag betonte, die Kinderwunsch-Sprechstunde der Uni hat enormen Zulauf und die Nachfrage wird weiterwachsen. Auch in den anderen Kinderwunsch-Zentren in Würzburg gibt es vielfältige Angebote. Und der medizinische Fortschritt steht nicht still. Immer mehr wird möglich sein und auch die Lebensweisen in unserer Welt werden immer differenzierter, so dass auch für alleinlebende Frauen (sog. Solo-Mütter) oder homosexuelle Paare der Kinderwunsch schon realisiert werden kann.

Eine Woche später gab Petra Thorn, internationale Expertin einen Überblick über die Forschungslage, die Praxis und die Möglichkeiten im internationalen Vergleich. Sie weiß, dass zunehmend viele deutsche Paare Hilfe in Spanien, Tschechien oder Österreich finden, Eizellspenden sind in vielen europäischen Ländern erlaubt. Diese sind eine Chance für Frauen mit eingeschränkter Fruchtbarkeit, schwanger zu werden. In Deutschland existiert bislang noch das Verbot der „doppelten Mutterschaft“, das verhindern soll, dass ein Kind eine biologische und gleichzeitig eine soziale Mutter hat.

Das alles sind spannende Themen, die nicht nur für Betroffene selbst eine zentrale Rolle spielen, sondern auch für die Gesellschaft große Herausforderungen sind und breiter Diskussion bedürfen.

Nähere Infos, gerne auch Beratung bei persönlichen Fragen etc., bei der Schwangerschaftsberatungsstelle.

Literatur zum Thema ist ebenfalls bei der Schwangerschaftsberatungsstelle erhältlich.

15.10.2019
Familienplanung und Kinderwunsch
Ungewollte Kinderlosigkeit kann für Frauen und Männer zu einer großen Belastung werden. Mit den Angeboten der Reproduktionsmedizin stehen zwar für viele Betroffene neue Handlungsoptionen zur Verfügung, ... mehr

             

24.4.2018:
Fachtag "Mütter nach der Geburt - schwierige Geburten verarbeiten"            

Um Mütter bei der Verarbeitung von schwierig erlebten Geburten zu unterstützen, veranstaltete die Schwangerenberatung im April 2018 diesen Fachtag.

Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten großes Interesse am Fachtag, den die Schwangerschaftsberatung in Kooperation mit der Uni-Klinik veranstaltet hat.

Details hierzu können Sie auch in der Pressemitteilung zum Fachtag nachlesen.

Die Referentinnen stellen ihre Vorträge zum Nachlesen zur Verfügung:

        

November 2017:
Fortbildung für Fachkräfte zur Ressourcenorientierten Arbeiet mit Familien in postpartalen Krisen

Die Referentin Kerstin Eichhorn-Wehnert informierte in dieser Fortbildung über praxisnahe und stärkenorientierte Interventionsmöglichkeiten.

                          

Juli bis Oktober 2017:
Informationsabende zum Thema Krisen um die Geburt

Das Netzwerk Peripartale Krisen veranstaltete verschiedene Informationsabende in Waldbüttelbrunn, Thüngersheim, Giebelstadt, Würzburg und Kürnach sowie einen Fachvortrag im Landratsamt mit den Referenten Dr. Bodo Warrings und Dr. Silvia Stegmann.

                                                                         

November 2016:
Psychische Krisen um die Geburt - Vortrag & Film

Das Baby ist endlich da, doch die Freude fehlt. Die Diplom-Psychologin und Hebamme Damgar Weimer berichtete in diesem Vortrag über psychische Krisen nach der Geburt.