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28.05.2026

Bundeswehrübungen im Juni im Landkreis Würzburg

Im Juni finden im Landkreis Würzburg mehrere Übungen der Bundeswehr statt. Den Schwerpunkt bildet eine mehrtägige Jagdkampfübung im Bereich des Gramschatzer Waldes. Darüber hinaus sind weitere Orientierungsmärsche sowie taktische Weiterbildungen geplant.

Das Landratsamt Würzburg bittet die Bevölkerung, sich von den übenden Truppen fernzuhalten. Liegengebliebenes Übungsmaterial, insbesondere Fundmunition oder sonstige Sprengmittel, kann gefährlich sein und darf nicht berührt werden. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, entsprechende Funde umgehend der nächsten Polizeidienststelle zu melden.

Jagdkampfübung „Gramschatz“ mit Nachtmärschen und Drohneneinsatz

Von Dienstag, 16. Juni, bis Donnerstag, 18. Juni 2026, führt die Bundeswehr die Jagdkampfübung „Gramschatz“ durch. Der Übungsraum umfasst überwiegend den Gramschatzer Wald sowie Bereiche der Gemeinden Rimpar und Güntersleben sowie Arnstein und Thüngen im Landkreis Main-Spessart.

An der Übung nehmen rund 80 Soldatinnen und Soldaten mit zwölf Radfahrzeugen teil, darunter auch zwei gepanzerte Fahrzeuge. Zudem kommt eine Drohne zum Einsatz. Vorgesehen sind unter anderem Nachtmärsche sowie verschiedene taktische Ausbildungseinheiten.

Bei der Übung wird auch Munition verwendet. Dazu zählen unter anderem Patronenmunition sowie Signalmunition in Form von Licht- und Rauchsätzen. Die Bundeswehr weist darauf hin, dass im Übungsraum keine zurückgelassenen Gegenstände berührt werden dürfen.

Weitere Übungen im Landkreis Würzburg

Bereits von 4. bis 20. Juni findet im Raum Estenfeld, Rimpar, Kürnach, Oberpleichfeld, Unterpleichfeld, Bergtheim und Hausen eine taktische Weiterbildung der 1. Panzerdivision statt. Daran beteiligt sind rund 100 Soldatinnen und Soldaten mit zehn Radfahrzeugen.

Am 9. Juni ist zudem ein Orientierungsmarsch im Bereich Estenfeld, Rottendorf und Biebelrieder Kreuz geplant. Eine weitere Nachtübung im gleichen Raum findet von 24. auf 25. Juni statt. Beide Übungen erfolgen mit jeweils rund 20 Soldatinnen und Soldaten sowie vier Radfahrzeugen.

Darüber hinaus führt die Bundeswehr am 11. Juni einen Orientierungsmarsch im westlichen Landkreis Würzburg durch. Betroffen sind unter anderem die Bereiche Remlingen, Uettingen, Greußenheim, Hettstadt, Zell am Main und Leinach.

Außerdem sind am 17. und 18. Juni sowie am 24. und 25. Juni mehrere Geländebesprechungen der 10. Panzerdivision im Raum östlich der Autobahn A 7 und südlich der Autobahn A 70 vorgesehen. Der Übungsraum erstreckt sich unter anderem zwischen Kürnach sowie Arnstein im Landkreis Main-Spessart und Werneck im Landkreis Schweinfurt. An den Übungen nehmen rund 100 Soldatinnen und Soldaten mit zehn Radfahrzeugen teil.

Von der Bundeswehr verursachte Schäden können bei den jeweiligen Gemeinden angezeigt werden. Diese leiten die Meldungen an die zuständigen Stellen weiter. Weitere Informationen dazu sind online verfügbar: www.bayernportal.de/dokumente/leistung/10553265494