Regierung bestätigt Führungswechsel in Kreisbrandinspektion Würzburg Land: Heiko Menig tritt Nachfolge von Michael Reitzenstein am 1. August an
Die Regierung von Unterfranken hat Heiko Menig offiziell als neuen Kreisbrandrat des Landkreises Würzburg bestätigt. Landrat Thomas Eberth überreichte ihm die Ernennungsurkunde. Damit ist der Weg für den Amtswechsel zum 1. August 2026 und die Nachfolge von Michael Reitzenstein frei.
Mehr als 30 Jahre Führungserfahrung bei der Feuerwehr
Der 53-jährige Heiko Menig, der in den vergangenen zwölf Jahren Bürgermeister des Marktes Neubrunn war, übernimmt seit seiner Jugend Verantwortung in der Feuerwehr. Zuletzt war er Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Neubrunn. Seit fast 30 Jahren engagiert er sich zudem als Kreisbrandmeister mit dem Schwerpunkt Digitalfunk.
Die Kommandanten der 113 Feuerwehren im Landkreis Würzburg hatten Menig im April beim Kreisfeuerwehrtag in Rimpar zum neuen Kreisbrandrat gewählt. Michael Reitzenstein aus Rimpar verabschiedet sich nach 42 Jahren im aktiven Feuerwehrdienst und zehn Jahren als Kreisbrandrat in den Ruhestand.
„Mit Michael Reitzenstein verliert der Landkreis Würzburg einen außerordentlich engagierten Kreisbrandrat, der das Feuerwehrwesen über viele Jahrzehnte geprägt hat. Für seinen unermüdlichen Einsatz, seine hohe Fachkompetenz und seine stets verlässliche Zusammenarbeit danke ich ihm im Namen des Landkreises sehr herzlich. Gleichzeitig freue ich mich, dass wir mit Heiko Menig einen erfahrenen und hervorragend vernetzten Nachfolger gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass das Feuerwehrwesen im Landkreis Würzburg mit seinen vielen ehrenamtlichen Kräften und unter seiner Führung auch künftig bestens aufgestellt sein wird“, betont Landrat Thomas Eberth.
Zentrale Funktion im Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz
Der Kreisbrandrat ist der höchste Feuerwehr-Funktionsträger eines Landkreises. Als Ehrenbeamter berät er den Landrat in allen Fragen des Brandschutzes, der technischen Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes. Er koordiniert die Zusammenarbeit der Feuerwehren, unterstützt die Gemeinden bei feuerwehrfachlichen Aufgaben und wirkt an Ausbildung, Einsatzplanung sowie der Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens mit.
Bei größeren Schadenslagen übernimmt der Kreisbrandrat zudem wichtige Führungs- und Koordinierungsaufgaben. Die Wahl des Kreisbrandrats wird durch die zuständige Bezirksregierung geprüft und bestätigt.