Manöver an Land und auf dem Main: Bundeswehr übt im Juli weiter im Landkreis Würzburg
Nach einer Reihe von Übungen der Bundeswehr in den vergangenen Wochen finden im Juli zwei weitere Manöver im Landkreis Würzburg statt. Betroffen sind Gebiete entlang des Mains und mehrere Gemeinden im westlichen Landkreis.
Am 15. und 16. Juli führt die Bundeswehr einen Orientierungsmarsch durch. Rund 20 Soldaten bewegen sich dabei durch Gebiete in den Landkreisen Main-Tauber und Main-Spessart sowie durch mehrere Gemeinden im Landkreis Würzburg. Dabei kommen auch vier Fahrzeuge zum Einsatz. Betroffen sein können die Gemarkungen von Leinach, Erlabrunn, Margetshöchheim, Greußenheim, Zell am Main, Hettstadt, Höchberg, Waldbüttelbrunn, Waldbrunn, Kist, Uettingen, Remlingen, Holzkirchen, Helmstadt, Altertheim und Neubrunn. Die Übung findet teilweise als Nachtmarsch in der Zeit von 19 bis 6 Uhr statt.
Zu einer weiteren Übung kommt es am 28. Juli auf dem Main zwischen Harrbach (Gemeinde Gemünden, Landkreis Main-Spessart) und Erlabrunn. Im Zuge einer Gewässerausbildung üben 35 Soldaten den Umgang mit Zehn-Mann-Schlauchbooten. Auch hierbei sind vier Fahrzeuge im Einsatz.
Das Landratsamt Würzburg bittet die Bevölkerung, sich von den übenden Truppen fernzuhalten und die Übungen nicht zu beeinträchtigen. Liegengebliebenes Übungsmaterial, insbesondere Fundmunition oder sonstige Sprengmittel, kann gefährlich sein und darf nicht berührt werden. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, entsprechende Funde umgehend der nächsten Polizeidienststelle zu melden.
Von der Bundeswehr verursachte Schäden können bei den jeweiligen Gemeinden angezeigt werden. Diese leiten die Meldungen an die zuständigen Stellen weiter. Weitere Informationen dazu sind online verfügbar: www.bayernportal.de/dokumente/leistung/10553265494