UV-Index-Tafeln helfen beim Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung
Die Sonne lockt viele Menschen ins Freie. Gleichzeitig steigt mit den sommerlichen Temperaturen die Belastung durch intensive UV-Strahlung. Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg weist deshalb auf die Bedeutung eines wirksamen Sonnenschutzes hin. Das Thema gewinnt auch bayernweit weiter an Bedeutung: Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention hat Mitte Juli die 250. UV-Index-Tafel im Freistaat vorgestellt. Die Tafeln informieren über die aktuelle UV-Belastung und geben Empfehlungen zum richtigen Sonnenschutz.
Auch in Stadt und Landkreis Würzburg kommen bereits vier UV-Index-Tafeln zum Einsatz. Sie stehen in Würzburg im Dallenbergbad und im Nautiland, im Maininselbad in Ochsenfurt sowie im Geisbergbad in Veitshöchheim und informieren über die aktuelle UV-Belastung sowie geeignete Schutzmaßnahmen. Über einen integrierten QR-Code können Bürgerinnen und Bürger außerdem den tagesaktuellen UV-Höchstwert auf Grundlage der Daten des Deutschen Wetterdienstes und des Bundesamts für Strahlenschutz auf ihrem Smartphone abrufen. Gerade in den Sommermonaten lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf den UV-Index. Er hilft dabei, die Intensität der Sonneneinstrahlung besser einzuschätzen und das eigene Verhalten entsprechend anzupassen. Bereits einfache Schutzmaßnahmen können dazu beitragen, gesundheitliche Risiken deutlich zu verringern.
„UV-Strahlung sieht man nicht, und man spürt sie nicht sofort, ihre negativen Auswirkungen allerdings sehr wohl“, erklärt Würzburgs zweite Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová. „Der Schutz vor UV-Strahlen ist daher ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge für alle, die die Zeit im Freien unbeschwert genießen möchten“, ist sich Sandra Vorlová mit Landrat Thomas Eberth einig.
Mit einfachen Maßnahmen gesund durch heiße Tage
UV-Strahlung wird häufig unterschätzt. Sie kann bereits kurzfristig zu Sonnenbrand führen und langfristig das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Helle Kleidung, eine Kopfbedeckung, Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor sowie der Aufenthalt im Schatten oder an kühlen Orten helfen, gesundheitliche Risiken zu verringern, so die Empfehlung des Gesundheitsamts. Generell gilt, an heißen Tagen ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken, körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen und die intensive Mittagssonne zu meiden. Besondere Aufmerksamkeit gilt älteren Menschen, Säuglingen und Kleinkindern, Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie allen, die längere Zeit im Freien arbeiten oder ihre Freizeit draußen verbringen.
Bereits im Frühjahr hatte das Gesundheitsamt zusammen mit der Gesundheitsregionplus, der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern und dem Jobcenter der Stadt Würzburg mit einem Aktionstag über die gesundheitlichen Folgen von Hitze und intensiver Sonneneinstrahlung informiert. Bei einer Stadtrallye erhielten die Teilnehmenden unter anderem Informationen zu öffentlichen Trinkwasserangeboten, kühlen Aufenthaltsorten sowie wirksamen Maßnahmen zum Sonnen- und Hitzeschutz. Die Standorte der öffentlich zugänglichen Trinkwasserbrunnen, Refill-Stationen und sogenannte kühle Orte zum Verweilen können auf einer interaktiven Karte unter geostadtplan.wuerzburg.de in der Kategorie Gesundheit abgerufen werden.
Stadt und Landkreis Würzburg beteiligen sich mit der Aktion an der Infokampagne des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention gemeinsam mit der AOK Bayern und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention. Bayernweit werden insgesamt 500 UV-Index-Tafeln aufgestellt, um auf die Gesundheitsrisiken durch UV-Strahlung hinzuweisen.
Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung von Stadt und Landkreis Würzburg