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Gesundheitssektor im Landkreis Würzburg

Das Bayerische Innenministerium hat am 20. März 2020 die Verteilung von Material zum persönlichen Schutz vor der Corona-Pandemie (SARS-CoV-2) geregelt. Somit wird die Versorgung mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) – d.h. mit FFP2/FFP3- und OP-Masken, Schutzanzügen, Handschuhe und Hand-und Flächendesinfektionsmitteln – zentral aus München gesteuert.

                        
Ab sofort: Materialanforderung mittels Bestellschein

Bitte melden Sie Ihren Bedarf zum Schutz vulnerabler Gruppen ab sofort mittels des Bestellscheins an und senden Sie Ihre Anforderung per Mail an logistik@kfv-wuerzburg.de zurück.


Die Anforderung ist nur für das Tagesdatum gültig!

Wenn Sie bis 18:00 Uhr keine positive Rückmeldung erhalten, bitten wir die Anforderung am nächsten Tag erneut bis spätestens 12:00 Uhr unter logistik@kfv-wuerzburg.de stellen!          

                    

Getätigte Anforderungen bitte erneut eingeben

Wir bitten darum, dass wir aufgrund der zur Verfügung stehenden Ressourcen seitens der Führungsgruppe Katastrophenschutz / des zentralen Logistikteams Priorisierungen vornehmen müssen. Wir versuchen, möglichst alle Bestellungen zeitnah mit den angeforderten Mengen zu beliefern. Die dynamische Situation der Corona-Lage führt derzeit zu Lieferengpässen, von denen alle Endkunden betroffen sind.

Sorgen Sie bitte unbedingt auch weiterhin in eigener Verantwortung für Schutzmaterial für Ihre Praxis/ Einrichtung, um so das zentrale Logistikmanagement zu entlasten und gehen Sie mit Ihren Materialien ressourcenschonend um.

Die Verteilung erfolgt nach vordefinierten Kriterien und entsprechend der medizinischen Notwendigkeit. Ein Logistikzentrum wurde eingerichtet, die Verteilung erfolgt zentral. Eine Anfahrt an das Logistikzentrum ist nicht nötig.

Uns ist bewusst, dass die Versorgungslage kritisch ist, daher beachten Sie bitte folgenden Hinweis: Vorerst können Ihre Bestellungen voraussichtlich nur zu Teilen und für folgende Bedarfsträger erfüllt werden:

  • Main-Klinik Ochsenfurt
  • Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen (inkl. ambulante Dienste der Pflege)
  • Einrichtungen der Eingliederungshilfe u. ä.
  • Hospize
  • Altenheime
  • Ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte (soweit eine ausreichende Belieferung über die Kassenärztliche Vereinigung Bayern nicht erfolgt)
  • Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD)

sowie nachrangig:

  • Zahnärzte/Zahnärztinnen
  • Hebammen
  • Heilmittelerbringer
  • Bestatter

                                                            

Im Stadtgebiet Würzburg ansässige Einrichtungen

Für im Stadtgebiet ansässige Einrichtungen hat die Stadt Würzburg eine entsprechende Seite eingerichtet:

   

Informationen für Hausärzte

Umgang mit Verdachtsfällen, Kontaktpersonen und Infizierten

Der Bayerische Hausärzteverband bietet in einer schematischen Darstellung eine Übersicht zum Umgang mit COVID-19-Infizierten und Verdachtsfällen:

Meldepflicht von begründeten Verdachtsfällen

Meldepflichtig ist der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion, die durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hervorgerufen wird. Die Meldung des Verdachts einer Erkrankung hat nur zu erfolgen, wenn der Verdacht nach dem Stand der Wissenschaft sowohl durch das klinische Bild als auch durch einen wahrscheinlichen epidemiologischen Zusammenhang begründet ist. Die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Empfehlung ist zu berücksichtigen 

Zur Meldung verpflichtete Personen

Meldepflichtig sind nicht nur Ärzte, sondern auch Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs und Leiter von Einrichtungen (u.a. Schulen, Kindergärten, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen und sonstigen Massenunterkünften). Gerade in diesen Bereichen ist die Meldepflicht wichtig, um frühzeitig Ausbrüche von COVID-19 zu erkennen und Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Gruppen einleiten zu können.

Meldeweg

Die Meldung hat an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die betroffene Person derzeitig aufhält oder zuletzt aufhielt. Sofern die betroffene Person in einer Einrichtung (z.B. Krankenhaus, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung) betreut oder untergebracht ist, hat die Meldung an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die Einrichtung befindet.

Weitere Informationen zu Meldeinhalten und Fristen

auf den Webseiten des Robert Koch Instituts

Betretungsverbot von Ärzten in Pflegeeinrichtungen und Behinderteneinrichtungen

Mit Datum vom 1. April 2020 hat das Landratsamt Würzburg eine Allgemeinverfügung zur medizinischen Versorgung der Pflegeeinrichtungen erlassen. Künftig gilt: In Heimen versorgen nur noch wenige, ausgesuchte Ärzte die Bewohner.

Dies setzt zwei Verfügungen voraus:

  • Zum einen werden die Hausärzte, die bereits aktuell die meisten oder viele Patienten in einem Heim betreuen, für diese Einrichtung für zuständig erklärt.
  • Zum anderen wird allen übrigen Ärzten der Zugang zu diesen Einrichtungen untersagt.

Die entsprechende Allgemeinverfügung ist im Amtsblatt Nr. 12 vom 1. April 2020 veröffentlicht:

Zum Nachlesen

01.04.2020
Corona Hände waschen
In Zeiten der Corona-Krise sind Ärztinnen und Ärzte in Pflegeeinrichtungen wichtig, auch um das stark geforderte Personal bei Entscheidungen zu entlasten, indem medizinische Untersuchungen und Einschätzungen schnell erfolgen. Bislang übernehmen ... mehr

Praxisschließung - Anspruch auf Entschädigung

Ärzte und Psychotherapeuten haben Anspruch auf Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter.

Details fasst die KVB in dieser Praxisinformation zusammen:

 

 

           

Informationen für Pflegeeinrichtungen

Gesundheitsministerium erlässt Aufnahmestopp für Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen

04.04.2020
Corona Hände waschen
Schutz in Bayerns Pflegeheimen vor Corona-Pandemie wird weiter verstärkt - Huml: Ab Samstag Aufnahmestopp - Gesundheitsministerium hat Allgemeinverfügung erlassen Mehr

Dokumente

Infektionsschutz in Alten- und Pflegeheimen

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gibt Handlungsanweisungen für Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe zum Thema SARS-CoV-2-Infektionsschutz heraus:

 

 

  

Anpassung des Personalbedarfs an Medizinern und Pflegern

Vorbereitungen für zusätzlichen Bedarf an Medizinern - Gemeinsamer Aufruf der Gesundheitsministerin und der Bayerischen Landesärztekammer

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml verstärkt die Vorbereitungen für einen zusätzlichen Bedarf an Medizinern beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie. Huml betonte am Freitag in München: "Unsere Ärztinnen und Ärzte verdienen für ihren engagierten Einsatz gegen die Corona-Pandemie große Anerkennung! Derzeit lässt sich nicht voraussagen, wie sich die Infektionslage in Bayern entwickelt. Deshalb bitten wir gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) alle Mediziner, die derzeit nicht in medizinische Versorgungsstrukturen eingebunden sind, um ihre Unterstützung. Auch Medizinstudierende sind dabei willkommen."

Zugleich werden alle Arztpraxen, Medizinischen Versorgungszentren, Gesundheitsämter, Betreiber von Bürgertelefonen etc. gebeten, ihren Bedarf an zusätzlicher ärztlicher Mitarbeit zu melden. Huml erläuterte: "Die BLÄK hat eine Website erstellt, auf der sich die angesprochenen Zielgruppen eintragen können. So können Angebot und Bedarf an zusätzlicher ärztlicher Mitarbeit zusammengebracht werden."

Zu finden ist die Website unter folgender Internetadresse: https://freiwillige.blaek.de .

Sehr erfolgreich gestartet ist der Aufruf der Ministerin an Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Huml hob hervor: "Innerhalb von wenigen Tagen haben sich über 1.700 Personen gemeldet. Dieses Signal der Hilfsbereitschaft ist beeindruckend. Wir können in der Krise auf eine breite Unterstützung zurückgreifen." Auf der gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern entwickelten Online-Plattform www.pflegepool-bayern.de  können sich auch weiterhin Pflegekräfte melden, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind.

Pflegepool für Bayern

Bayern bereitet sich in der Corona-Krise darauf vor, die pflegerische Versorgung der Menschen sicherzustellen. Jede Unterstützung ist hier gefragt!

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bittet deshalb in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern alle Personen mit einer Ausbildung oder Erfahrung in einem pflegerischen Beruf sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA) um ihre Unterstützung.

Zentrale Plattform

Auf der Plattform https://www.vdpb-bayern.de/pflegepool-fuer-bayern/ können Sie sich registrieren, wenn Sie die Möglichkeit haben, die pflegerische und medizintechnische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen.

Bei Bedarf werden Ihre Kontaktdaten an die lokalen Behörden und Einsatzstellen weitervermittelt, die vor Ort die konkrete Einsatzplanung in Absprache mit Ihnen übernehmen.

Kontakt

Telefon 089 2620715-02
E-Mail pflegepool-bayern@vdpb-bayern.de

             

Pressemitteilungen zur Gesundheitsversorgung und Pflege

04.04.2020
Corona Hände waschen
Der Freistaat Bayern ist für den Fall einer massiven Zunahme stationär behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten durch Hilfskrankenhäuser in allen Landesteilen gewappnet. Darauf haben Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Innenminister ... mehr