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Bildung in Zahlen

Bildungsmonitoring bezeichnet die systematische, kontinuierliche Erfassung, Auswertung und Darstellung von Daten aus dem Bildungsbereich – von der frühkindlichen Bildung bis zum Lernen im Erwachsenenalter. Es schafft Transparenz über die lokale Bildungslandschaft, indem Entwicklungen, Zusammenhänge und Ergebnisse im kommunalen Bildungsgeschehen beobachtet werden. Damit liefert es eine gesicherte Datenbasis für politische Entscheidungen, strategische Planungen und Qualitäts- sowie Bedarfsanalysen im kommunalen Kontext.

Durch die Analyse belastbarer Daten unterstützt das Bildungsmonitoring die Identifikation von Stärken und Herausforderungen, die Setzung bildungspolitischer Prioritäten und die Entwicklung zielgerichteter Maßnahmen. Es ist ein zentrales Instrument eines datenbasierten, evidenzorientierten Bildungsmanagements, das darauf abzielt, Bildungsprozesse zu verbessern und Chancengerechtigkeit zu fördern. Weitere Informationen zum Thema Bildungsmonitoring finden Sie hier.

Im Verwaltungs-Alltag bedeutet Bildungsmonitoring zum Beispiel das Sammeln und Auswerten von Daten über…:

… die demographische Entwicklung des Landkreises
… die Wirtschaftsstruktur und den Arbeitsmarkt
… die soziale Lage
… die Finanzsituation der öffentlichen Haushalte, welche Bildungsthemen betreffen

Diese Faktoren gelten als Rahmenbedingungen für Bildung. Zur Analyse der Ausgangssituation dienen außerdem Informationen…:

… allgemein zur Bildung, z.B. zu Abschlüssen oder Ausgaben
… zur frühkindlichen Bildung
… zu den allgemeinbildenden Schulen
… zur beruflichen Bildung
… zu Hochschulen und Berufsakademien
… zur Weiterbildung
… zu non-formalen und informelle Lernwelten

Bei Bedarf werden auch eigene Erhebungen durchgeführt, um beispielsweise Projekte zu evaluieren.