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Existenzgründung

Sie haben den Entschluss zur Existenzgründung gefasst? Dann sagen wir: herzlichen Glückwunsch - der erste Schritt ist getan!

Mit Ihrer Existenzgründung leisten Sie zudem einen wertvollen Beitrag für eine neue Kultur der Selbständigkeit und schaffen neue Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum Würzburg.

 

Der Verwaltungslotse im Landratsamt ist für Sie da

Eine unserer Kernaufgaben in  der Kreisentwicklung des Landratsamtes Würzburg ist die Weiterentwicklung des Wirtschaftsraums in und um Würzburg. Für Sie als Existgenzgründer heißt das: Wir unterstützen Sie mit Beratung und Hilfestellung auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Das bedeutet auch: Wir sind Ihre Anlaufstelle - ob es nun um konkrete Fragen, um Unterstützung bei Formalitäten oder um das Networking und die Kontaktpflege mit wissenschaftlichen Einrichtungen in Würzburg geht.

Unser Ziel ist es, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft zu beschleunigen. Die Verwaltungslotsen der Kreisverwaltungsbehörden sind dabei besonders auf Zukunftstechnologien ausgerichtet: Information und Kommunikation, Biotechnologie, neue Werkstoffe, erneuerbare Energien und Umwelt-Management. Wie gut das gerade für junge Unternehmen im Raum Würzburg funktioniert, zeigen Aushängeschilder, wie das TGZ in Würzburg, das HiTech-Zentrum in Höchberg und der Technologiepark in Rimpar.

 

Nutzen Sie das Know-how der Aktivsenioren

Die Aktivsenioren Bayern e.V. beraten als Partner des Mittelstandes (KMU) kleine und mittlere Unternehmen bei ihrer Gründung und Weiterentwicklung. Mehr als 300 ehrenamtliche Mitglieder freuen sich darauf, Ihnen mit ihrer Erfahrung zu helfen.

Die Aktivsenioren bieten außerdem Beratertage rund um Themen wie Existenzgründung, Existenzerhaltung und Unternehmensnachfolge. Das Informationsangebot richtet sich an Klein- und Mittelbetriebe sowie Existenzgründer. Mit interessierten Firmen wird individuell und vertraulich eine Strategie für Möglichkeiten und Wege von Problemlösungen entwickelt (unter anderem besprechen Sie Planungs- und Finanzierungsfragen, Organisationsabläufe, Rechnungswesen, Marketing, Unternehmensübergaben).

Dieses erste Orientierungsgespräch ist kostenlos. Zu den Terminen.



Das Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft informiert

Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ) bietet in den Räumen der Stadt Würzburg, Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing (Raum 315) kostenfreie Beratungs- und Vernetzungsgespräche für Kultur- und Kreativschaffende an.

Das individuelle Beratungsangebot bayernkreativTAG richtet sich an Gründungsinteressierte, projektweise und nebenberuflich Tätige genauso wie an bereits etablierte Selbstständige oder kleinste und kleine Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Dazu gehören alle, die mit einer künstlerischen oder kreativen Disziplin erwerbswirtschaftlich tätig sind – oder tätig werden wollen: zum Beispiel Architektur, Bildende Kunst, Buch, Darstellende Kunst, Design, Film, Musik, Presse, Rundfunk und Fernsehen, Software und Games sowie Werbung.

In einem informellen und offenen Gespräch mit den Branchenexperten von bayernkreativ geht es darum, wie sich der wirtschaftliche Erfolg aus der eigenen künstlerischen bzw. kreativ-schöpferischen Arbeit erhöhen lässt, wo neue Kontakte oder Kunden gefunden werden können oder welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten passen könnten. Das Gespräch kann auch dazu dienen, über die eigene (unternehmerische) Orientierung zu sprechen oder erste (unternehmerische) Ideen zu erörtern.
Zu den Terminen.

 

Innovationsförderung für junge Unternehmen (BMBF)

Die Mensch-Technik-Interaktion (MTI) ist ein Zukunftsthema.

Eine neue Förderbekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) richtet sich jetzt gezielt an Startups, die in diesem Bereich tätig sind.

  • Förderung für Startups
  • Erweiterte Antragsberechtigung in Verbundvorhaben
  • Zweistufiges Antragsverfahren

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Deutschland gilt nicht gerade als Paradies für Startups. Und tatsächlich geht die Zahl der Gründungen in den letzten Jahren kontinuierlich zurück - laut KfW-Gründungsmonitor  im Zeitraum von 2014 bis 2017 um fast 40%. Die KfW führt das auf die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt zurück. Scheinbar ist eine Anstellung für viele Menschen dann doch interessanter als eine Selbständigkeit. Allerdings ist auch die Zahl der „innovativen Gründer“ im gleichen Zeitraum um rd. 17% zurückgegangen. Sicher keine gute Entwicklung für den Innovationsstandort Deutschland.
    
Im Rahmen einer neuen Förderbekanntmachung spricht BMBF die oben genannte Problematik explizit an und will als Beitrag zur Trendumkehr jetzt Ausgründungen und Startups fördern, die sich mit dem Zukunftsthema „Mensch-Technik-Interaktion“ beschäftigten wollen.

Startups sind im Sinne der Bekanntmachung junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind, über innovative Technologien bzw. Geschäftsmodelle verfügen und ein signifikantes Mitarbeiter- bzw. Umsatzwachstum aufweisen oder anstreben.

Das BMBF fasst die Mensch-Technik-Interaktion in der Förderbekanntmachung sehr weit. Im Detail können Projekte zu folgenden Themen gefördert werden:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen usw.)
  • Digitale Gesellschaft (intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände, Interaktionskonzepte usw.)
  • Gesundes Leben (interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen, Pflegetechnologien usw.)

Die Förderung gliedert sich in die folgenden beiden Module:

  • Modul 1: Ausgründungen fördern
    Im Rahmen dieses Moduls werden Ausgründungsaktivitäten von Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert (wird hier nicht näher betrachtet).
             
  • Modul 2: Thematische Einzel- und Verbundvorhaben
    Über Modul 2 werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu den oben genannten MTI-Themen gefördert. Startups stehen dabei im Mittelpunkt. Sie können ihr FuE-Projekt alleine durchführen oder auch als Partner in einem Verbundprojekt mit mehreren Beteiligten. Im Rahmen eines Verbundprojektes werden auch Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert. Achtung: Verbundprojekte ohne Beteiligung eines Startups werden nicht gefördert.

Für Unternehmen gilt ein Fördersatz von bis zu 50% auf die zuwendungsfähigen Projektkosten. Die Förderintensität kann für Startups und KMU erhöht werden. Startups können für Ihr Förderprojekt einen Zuschuss von max. 400.000,- EUR erhalten.
Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einer Projektskizze, die bis zum 15.10.18 eingereicht werden muss. Wird diese Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen. Die Förderung ist auf einen Zeitraum von drei Jahren ausgelegt.

Haben Sie Fragen zu diesem oder einem anderen Förderprogramm? Suchen Sie eine Fördermöglichkeit für Ihr Projekt (Innovation, Investition, Energieeffizienz usw.)? Dann sprechen Sie doch einfach das Servicecenter Förderberatung Würzburg an. Das Servicecenter ist ein kostenloses Wirtschaftsförderungs-Angebot der Stadt Würzburg und des Landkreises Würzburg.

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