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22.04.2026

Asiatische Tigermücke breitet sich im Würzburger Stadtgebiet aus - Gesundheitsamt informiert und ruft zur Mithilfe auf

Zum Beginn der Gartensaison weist das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg auf die Existenz der Asiatischen Tigermücke im Würzburger Stadtgebiet hin. Bei einer Untersuchung hat das Gesundheitsamt im vergangenen Jahr in den Stadtteilen Sanderau und Unteres Frauenland erneut eine stabile Population der eingewanderten Stechmücke nachgewiesen.

„Wir zählen auf das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, um die Tigermücke wirksam einzudämmen“, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Nicole Eberbach. „Die Mücke kann Krankheiten übertragen und weist ein sehr aggressives Stechverhalten auf. Das betrifft uns alle.“

Online-Veranstaltung am 6. Mai

Um die weitere Ausbreitung zu verhindern, kommt es vor allem auf die Mithilfe der Bevölkerung an. Bereits kleine Wasseransammlungen im Garten können als Brutstätten dienen. Daher empfiehlt das Gesundheitsamt, Gefäße wie Blumentopfuntersetzer regelmäßig zu leeren. Regentonnen und andere Gefäße, die nicht geleert werden können, lassen sich mit mückendichten Gittern abdecken oder mit handelsüblichen Larven-Bekämpfungsmitteln behandeln.

Für alle Interessierten bietet das Gesundheitsamt zusammen mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Mittwoch, 6. Mai 2026, um 18 Uhr eine kostenlose Online-Informationsveranstaltung an. Dabei werden Hintergründe zur Ausbreitung der Tigermücke sowie konkrete Schutzmaßnahmen vorgestellt. Die Teilnahme erfolgt über den Link auf www.landkreis-wuerzburg.de/tigermuecke.