Frühjahrscheck fürs Haus: Heizkosten senken und Komfort steigern - Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt jetzt Planung energetischer Maßnahmen
Der Frühling ist die ideale Zeit, um mögliche Winterschäden am eigenen Haus zu erkennen und es energetisch zu modernisieren. Die Verbraucherzentrale Bayern rät Eigentümerinnen und Eigentümern, jetzt gezielt Maßnahmen zu planen, um Energiekosten zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen. Im Fokus stehen dabei Maßnahmen wie eine Fassadendämmung, der Austausch alter Fenster oder die Erneuerung der Heizungsanlage.
Die warmen Monate bieten beste Voraussetzungen, um den Austausch einer alten Heizungsanlage vorzubereiten. Ohne laufenden Heizbetrieb besteht weniger Zeitdruck, und der Einbau lässt sich besser koordinieren.
Zudem profitieren Eigenheimbesitzer von attraktiven Fördermöglichkeiten: Je nach Voraussetzungen sind Zuschüsse von bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten möglich. „Bei einem Einfamilienhaus können das bis zu 21.000 Euro Fördermittel sein“, sagt Sigrid Goldbrunner, Energieexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Eine individuelle Beratung hilft, die passende Technik für das eigene Gebäude zu finden.
Beim Umstieg auf eine Wärmepumpe bietet die Verbraucherzentrale Bayern eine kostenlose Prüfung von bis zu drei Wärmepumpen-Angeboten an. Experten werten die Angaben aus, beraten zu Fördermöglichkeiten und weisen auf versteckte Kosten hin. Eine Checkliste sowie weitere Informationen finden Interessierte auf der Website der Energieberatung der Verbraucherzentrale unter verbraucherzentrale.bayern/waermepumpen-check
Fenstertausch senkt Energieverluste
Alte oder undichte Fenster zählen zu den größten Schwachstellen vieler Gebäude. Moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung können den Wärmeverlust deutlich reduzieren und so langfristig Heizkosten senken. Dabei sind Einsparung von 10 bis 20 Prozent
möglich.
Gleichzeitig verbessern neue Fenster den Einbruchs- und Lärmschutz und steigern Immobilienwert und Wohnkomfort. Der Fenstertausch lässt sich gut mit weiteren Sanierungsschritten kombinieren und ist ebenfalls förderfähig. „Wichtig ist jedoch, die Fenster fachgerecht einbauen zu lassen, um etwa Wärmebrücken zu vermeiden“, rät die Expertin.
Dies ist eine Pressemitteilung der Energieberatung der Verbraucherzentrale