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19.07.2024

Hochschulstandort: Technologietransferzentrum für Cyber Security entsteht im Landkreis Würzburg

Landrat Thomas Eberth begrüßt die Entscheidung des Bayerischen Kabinetts

Lahmgelegte Firmen, Hacker-Angriffe auf soziale Einrichtungen und Lösegeldforderungen an Kommunen: Die Bedrohung durch IT-Angriffe macht auch in Mainfranken vor keiner Branche halt. Um diesen Gefahren entgegenzuwirken, entsteht ein Technologietransferzentrum für Cyber Security im Landkreis Würzburg.

Das hat das Bayerische Kabinett kürzlich in seiner Sitzung beschlossen. Für die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt ist das Technologietransferzentrum Landkreis Würzburg (TTZ-WÜ) das sechste Technologietransferzentrum. Sie fungiert als Think-Tank und Entwicklungspartner, während der Landkreis Würzburg bei der Unterbringung unterstützt.

„Das neue Technologietransferzentrum für Cyber Security ist ein bedeutender Schritt für den Landkreis Würzburg. Auch unsere Region wird immer wieder Ziel von Cyber-Angriffen. Mit diesem Zentrum können wir effektiv gegen diese Bedrohungen vorgehen und unsere Unternehmen im Bereich IT-Sicherheit stärken. Die Zusammenarbeit mit der THWS und die Ausbildung von Cyber-Fachkräften wird nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch die Attraktivität unserer Region als Standort für IT-Unternehmen steigern“, ist Landrat Thomas Eberth überzeugt.

Zur Stärkung der angewandten Forschung und Entwicklung sowie der Kooperation von Hochschulen und Unternehmen in der Region werden seit 2009 im Umfeld von Hochschulen für angewandte Wissenschaften beziehungsweise Technischen Hochschulen bayernweit Technologietransferzentren errichtet. Ihre Aufgabe ist es, in Kooperation mit – vor allem ortsansässigen – Unternehmen anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung zu betreiben und damit den Wissens- und Technologietransfer zu unterstützen.

„Um dieser steigenden Bedrohungslage mit neuester Technologie zu begegnen, soll das TTZ-WÜ einen Leuchtturmcharakter in der bayerischen Forschungs- und Transferlandschaft erlangen und Technologien für die Informationssicherheit von Unternehmen entwickeln und implementieren. Wir brauchen praxistaugliche Lösungen, die den teilnehmenden Unternehmen nicht nur einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, sondern auch eine überregionale Ausstrahlung ermöglichen“, betont Prof. Dr. Jan Schmitt, Vizepräsident für Forschung und Gründung an der THWS.