Landrat Thomas Eberth und Bürgermeister Michael Ank im Austausch über aktuelle Themen in Eisingen
Landrat Thomas Eberth hat den neu gewählten Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung in Eisingen besucht, um sich vor Ort auszutauschen und die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Landkreis zu stärken. Im Fokus standen die wachsenden Aufgaben der Gemeinden und die Frage, wie der Landkreis Würzburg die Gemeindeverwaltung dabei unterstützen kann.
„Mir ist es wichtig, regelmäßig in die Gemeinden zu gehen und mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie den Verwaltungen den Dialog zu suchen“, sagte Landrat Thomas Eberth. „In der kommunalen Familie stehen wir vor vielen Herausforderungen, etwa bei den Themen Struktur, Aufgaben, Personal und Finanzen. Deshalb freue mich auf konstruktive Gespräche vor Ort, besonders mit den neu gewählten Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern.“
Gemeinde und Landkreis vor gemeinsamen Aufgaben
Im Austausch ging es um Fragen, die Gemeinden aktuell beschäftigen, von neuen Aufgaben und Fördermöglichkeiten bis hin zu Themen des kommunalen Alltags. Dabei wurden unter anderem Beförderungsangebote im Gemeindegebiet, Unterstützungsmöglichkeiten bei der Vermittlung von Wohnraum in herausfordernden Fällen, rechtliche Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten im Ortsgebiet sowie die Digitalisierung von Verwaltungsverfahren thematisiert.
Auch die kommunalen Finanzen waren Thema, insbesondere die bereits bekannte drohende Erhöhung der Kreisumlage. „Wir wissen, dass wir diese Erhöhung nicht einfach an die Gemeinden weitergeben können“, stellte Landrat Thomas Eberth fest. Wie sich die Kreisumlage entwickeln wird, bleibt abzuwarten.
Enge Abstimmung zwischen Landratsamt und Gemeindeverwaltung
Die Aufgaben der Gemeinden werden immer komplexer, und die Anforderungen an die Verwaltung steigen. Umso wichtiger ist es, dass die Gemeinde- und Kreisverwaltung auf kurzem Weg miteinander in Kontakt stehen. Wenn die zuständigen Ansprechpartner bekannt sind, lassen sich Fragen frühzeitig klären und die passenden Stellen im Landratsamt gezielt einbinden. Die Grundlage dafür ist der persönliche Austausch. Er verkürzt Abstimmungswege und erleichtert die Zusammenarbeit im Arbeitsalltag der Verwaltungen. Davon profitieren schließlich auch die Bürgerinnen und Bürger, da ihre Anliegen schneller und verlässlicher bearbeitet werden können.