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1. Bildungskonferenz der Bildungsregion stadt.land.wü.

Wie können wir kulturelle Bildung in der Region stärken, vernetzen und gemeinsam weiterentwickeln? Freuen Sie sich auf Impulse, Austausch und neue Perspektiven aus Bildung, Kultur, Jugendarbeit und Verwaltung.

Datum: 25. September 2026
Uhrzeit:14:00 bis 18:30 Uhr
Ort: Mainfrankensäle, Mainlände 1, 97209 Veitshöchheim

Hier geht es zur Anmeldung: https://eveeno.com/364977769 

Dort können Sie sich ebenfalls für die feierliche Eröffnung des Kulturherbstes anmelden, die direkt im Anschluss an die Bildungskonferenz um 19 Uhr beginnt.

Programm

  • 13:30 Uhr
    Anmeldung und Ankommen

  • 14:00 Uhr
    Begrüßung

  • 14:10 Uhr
    Keynote
    „Kulturelle Bildung in ländlichen Regionen“
    Anna Reitberger, Geschäftsführerin der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern (LKB:BY)

    Wie gelingt kulturelle Teilhabe außerhalb der Ballungsräume? Welche Potenziale bietet Kulturelle Bildung für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Bildungsgerechtigkeit und regionale Entwicklung? Die Keynote eröffnet die Konferenz mit Impulsen zu aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven.

  • 14:40 Uhr
    Workshopphase I

  • 15:40 Uhr
    Kaffeepause und Vernetzung

  • 16:25 Uhr
    Workshopphase II

  • 17:25 Uhr
    Podiumsdiskussion

  • 18:15 Uhr
    Abschluss

  • 18:30 Uhr
    Ende der Bildungskonferenz

  • 19:00 Uhr
    Eröffnung des Kulturherbstes

Workshopangebot

Workshop 1 (Teil I & II)

Politische Bildung & Demokratiepädagogik

Referentin: Daniela Scheuren (Learning Through The Arts – LTTA)

Dieser Workshop umfasst zwei aufeinander aufbauende Teile. Bitte wählen Sie bei der Anmeldung in beiden Workshopphasen Workshop 1 aus.

Demokratie wird besonders nachhaltig gelernt, wenn sie erlebt und gestaltet werden kann. Dieser theaterpädagogische Workshop verbindet politische Bildung mit kreativen Methoden und eröffnet einen geschützten Raum für demokratische Auseinandersetzung und Dialog.

Mithilfe szenischer Übungen, Rollenspielen und moderierter Debatten setzen sich die Teilnehmenden mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen auseinander – beispielsweise zu Themen wie Drogenkonsum, gendersensibler Sprache oder Wehrdienst. Gemeinsam wird erprobt, wie Räume entstehen können, die sowohl Safe Spaces als auch Brave Spaces sind: Orte, an denen sich Menschen respektiert fühlen und zugleich kontroverse Themen offen diskutiert werden können.

Die Teilnehmenden lernen Methoden kennen, mit denen junge Menschen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, demokratische Gesprächskultur erleben und eigene Haltungen reflektieren können. Ziel ist es, Empathie, Ausdrucksfähigkeit und konstruktive Streitkultur zu stärken und demokratische Prozesse praktisch erfahrbar zu machen.

Workshop 2

Spielend stark – Kulturelle Bildung als Schlüssel zur Resilienz

Referent: Michael Dietrich

Wie stärkt Kulturelle Bildung die persönliche Resilienz? Nach einem kurzen wissenschaftlichen Impuls erleben die Teilnehmenden unmittelbar die Wirkung kreativer und spielerischer Methoden.

Durch Improvisationsspiele und praktische Übungen werden Spontaneität, Kreativität und Wahrnehmung gefördert. Eine wertschätzende Fehlerkultur und die Freude am gemeinsamen Spiel stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie der Transfer der Erfahrungen in den eigenen beruflichen und persönlichen Alltag. Der Workshop vermittelt zahlreiche leicht umsetzbare Methoden für die Bildungs- und Kulturarbeit.

Workshop 3

Kulturelle Bildung und Ganztag – it’s a match!

Referent: Felix Taschner

Der Ausbau ganztägiger Bildungsangebote eröffnet neue Möglichkeiten, Kulturelle Bildung dauerhaft im Schulalltag zu verankern. Kreative Bildungsangebote schaffen Räume, in denen Kinder und Jugendliche ihre Interessen entdecken, sich frei von Leistungsdruck ausdrücken und aktiv mitgestalten können.

Der Workshop vermittelt Grundlagen gelingender Kooperationen zwischen Schulen und Kulturpartnern und zeigt erfolgreiche Praxisbeispiele auf. In einer Projektwerkstatt entwickeln die Teilnehmenden erste Ideen und Konzepte, wie kulturelle Bildungsangebote in Ganztagsstrukturen integriert werden können.

Workshop 4

Queerness in der kulturellen Bildung am Beispiel von Theater für junges Publikum

Referentin: Renée Grothkopf

Wie können kulturelle Bildungsangebote geschlechtliche und sexuelle Vielfalt selbstverständlich mitdenken? Welche Barrieren erleben queere Jugendliche und wie können Kultur- und Bildungsorte inklusiver gestaltet werden?

Ausgehend von der eigenen Arbeit im Performance-Kollektiv Estupefacta verbindet der Workshop theoretische Grundlagen mit praktischen Erfahrungen. Themen sind unter anderem diversitätssensible Vermittlung, Neopronomen, unterschiedliche Bedürfnisse innerhalb der queeren Community sowie die Frage, wie empowernde Räume entstehen können, ohne in Tokenismus zu verfallen.

Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Praxis und erhalten konkrete Impulse für eine vielfältige und diskriminierungssensible Kultur- und Bildungsarbeit.

Workshop 5

Kulturelle Bildung vernetzen – Kooperationen in ländlichen Räumen gestalten

Referentinnen: Antje Materna und Aileen Kampfmann (Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung – BKJ)

Dieser Workshop besteht aus zwei thematisch verbundenen Einheiten, die jedoch auch unabhängig voneinander besucht werden können.

  • Workshopphase I: Wer macht eigentlich was? – Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen sichtbar machen

    Gemeinsam erstellen die Teilnehmenden eine Netzwerklandkarte der Bildungsregion Würzburg. Wer engagiert sich bereits in der Kulturellen Bildung? Welche Kooperationen bestehen? Wo liegen Potenziale für neue Partnerschaften? Die gemeinsame Visualisierung macht vorhandene Netzwerke sichtbar und schafft eine Grundlage für den weiteren Austausch.

  • Workshopphase II: Zusammen wachsen – Bedingungen für gelingende Kooperationen in ländlichen Räumen

    Aufbauend auf den Erkenntnissen der ersten Phase werden Erfolgsfaktoren für Kooperationen in ländlichen Regionen erarbeitet. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden Ideen für zukünftige Zusammenarbeit und diskutieren erste Ansätze für einen möglichen Arbeitskreis Kulturelle Bildung.

Ein Einstieg ist auch ohne Teilnahme an der ersten Einheit problemlos möglich.

Hinweise zur Workshopwahl

Workshop 1 besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Teilen. Wenn Sie in der ersten Workshopphase Workshop 1 wählen, besuchen Sie bitte in der zweiten Workshopphase ebenfalls Workshop 1 (Teil II).
Workshop 5 umfasst zwei thematisch zusammenhängende Einheiten. Beide können unabhängig voneinander besucht werden.
Die Workshops 2 bis 4 werden in beiden Workshopphasen identisch angeboten. Dadurch können Sie zwei unterschiedliche Workshops besuchen.