Manöverübungen der Bundeswehr vom 16. bis 19. März im Landkreis Würzburg
Von Montag, 16. März, bis Donnerstag,19. März 2026 finden im Landkreis Würzburg zwei Manöverübungen der Bundeswehr statt. Der Übungsraum beschränkt sich in beiden Fällen überwiegend auf den Gramschatzer Wald. Dort ist auch mit dem Einsatz verschiedener Übungsmunition wie Patronen, Granaten sowie Signalmunition in Form von Licht und Rauch zu rechnen.
Das Landratsamt Würzburg bittet die Bevölkerung, sich von den übenden Truppen fernzuhalten. Liegengebliebenes Übungsmaterial, insbesondere Fundmunition oder sonstige Sprengmittel, kann gefährlich sein und darf nicht berührt werden. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, entsprechende Funde der nächsten Polizeidienststelle zu melden.
Zwei Übungen mit Kampffahrzeugen und Marschbewegungen
Bei der ersten Manöverübung vom 16. bis 19. März handelt es sich um einen Infanteriezug mit einer Truppenstärke von rund 40 Soldaten. Neben fünf Fahrzeugen kommt auch eine Drohne zum Einsatz. Der Übungsraum umfasst neben den Gemeinden Gramschatz und Rimpar im Landkreis Würzburg auch Teile der Gemeinde Thüngen sowie der Stadt Arnstein im Landkreis Main-Spessart.
Vom 17. bis 19. März erfolgt eine weitere Übung im Rahmen einer Marschausbildung. Etwa 40 Soldaten und mehrere gepanzerte Kampffahrzeuge sind daran beteiligt. In diesem Zusammenhang kommt es zu Marschbewegungen zwischen Hammelburg im Landkreis Bad Kissingen und dem nördlichen Landkreis Würzburg. Davon sind auch die Staatsstraße 2294 sowie die Kreisstraße WÜ 4 betroffen. Nennenswerte Verkehrsbeeinträchtigungen werden jedoch nicht erwartet. Auch der Landkreis Main-Spessart wird im Zuge der Marschbewegungen durchquert. Darüber hinaus ist im Gramschatzer Wald mit Nachtbewegungen zu rechnen.
Von der Bundeswehr verursachte Schäden können bei den jeweiligen Gemeinden gemeldet werden, die die Anträge an die zuständigen Stellen weiterleiten.
Weitere Informationen dazu sind online verfügbar: www.bayernportal.de/dokumente/leistung/10553265494?localize=false.