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17.03.2026

Lernort für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf: Bauarbeiten an der Drei-Linden-Schule in Höchberg schreiten voran

Die Generalsanierung der Drei-Linden-Schule in Höchberg macht weiter Fortschritte. Landrat Thomas Eberth informierte sich bei einem Besuch auf der Baustelle gemeinsam mit Mitarbeitenden des Landratsamts Würzburg sowie dem zuständigen Architekten Stefan Schubert über den aktuellen Stand der Arbeiten.

Die vom Freistaat Bayern geförderte Maßnahme läuft seit 2024 und umfasst eine umfassende bauliche und energetische Modernisierung des kreiseigenen Förderschulgebäudes. Ziel ist es, zeitgemäße Lernbedingungen für die 110 Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Zu Beginn der Sanierung wurde ein Teil des Bestandsgebäudes aufgestockt, um zusätzliche Raumkapazitäten zu gewinnen. Die energetische Sanierung ist demnächst abgeschlossen, und ein zusätzlich angebauter Aufzug stellt in Zukunft die Barrierefreiheit sicher. Derzeit erfolgt der Innenausbau.

Da die Arbeiten im laufenden Schulbetrieb stattfinden, wird der Unterricht teilweise im bestehenden Gebäude und teilweise in mobilen Klassenzimmern organisiert. Der erste Bauabschnitt soll bis zum Sommer 2026 abgeschlossen sein. Anschließend ist ein Umzug innerhalb des Gebäudes vorgesehen, bevor auch die übrigen Räume saniert werden. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für 2027 geplant.

Landrat Thomas Eberth betonte die Bedeutung moderner und fördergerechter Lernorte: „Unsere Schulen sollen Orte sein, an denen sich Kinder und Jugendliche bestmöglich entfalten und ihre Fähigkeiten entwickeln können.“ Mit den aktuellen Investitionen in die Förderschullandschaft – darunter der Neubau in Gaukönigshofen, die Generalsanierung in Höchberg und der Umzug nach Rimpar – stelle der Landkreis Würzburg die Weichen für eine zukunftsfähige Infrastruktur für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf.