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KoKi - Netzwerk Frühe Kindheit

Begleitung und Unterstützung für werdende Eltern und Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren

Elternsein ist etwas Wunderbares ... und manchmal einfach ganz schön viel.

Mit der Schwangerschaft und der Geburt beginnt für Sie eine ganz besondere Zeit - voller Freude, aber auch mit neuen Fragen, Unsicherheiten und vielleicht Momenten, in denen alles ein bisschen zu viel wird.

Genau dann sind wir von KoKi – Netzwerk Frühe Kindheit für Sie da.

Wir können Sie während der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren Ihrer Kinder beraten, begleiten und unterstützen. Gemeinsam finden wir Wege, damit Sie sich in Ihrer Rolle als Mutter oder Vater sicher und gestärkt fühlen.


Wir sind für Sie da, wenn Sie …

  • sich Begleitung während der Vorbereitung auf Ihr Baby wünschen.
  • Fragen zum Schlaf Ihres Babys oder Kleinkinds haben (Einschlafen, Durchschlafen, etc.).
  • sich erschöpft, übermüdet oder unsicher fühlen.
  • ein Baby haben, das viel schreit und Sie Unterstützung beim Beruhigen suchen.
  • die „Sprache“ Ihres Neugeborenen besser verstehen möchten.
  • Fragen zur Entwicklung und Ernährung ihres Kindes haben.
  • Ihr Familienleben neu ausrichten und gestalten möchten.
  • etwas belastet und sie sich Hilfe wünschen. 

Egal, was Sie gerade beschäftigt: Sie sind nicht allein.

Wir hören zu, beraten vertraulich und finden mit Ihnen gemeinsam passende Hilfen und Angebote. Diese sind für Sie kostenfreiRufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns..

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und Sie auf Ihrem Weg als Familie zu unterstützen.

 

Unsere frühen Hilfen für (werdende) Eltern und Familien

Gesundheitsorientierte Familienbegleitung (GFB)

Manchmal tut es gut, über einen längeren Zeitraum Unterstützung an der Seite zu haben.

Dafür gibt es die Fachkräfte der Gesundheitsorientierten Familienbegleitung (GFB). Das sind Familienhebammen oder Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen. Über mehrere Wochen oder Monate begleiten sie Familien zuhause, individuell, einfühlsam und alltagsnah.

Die Begleitung setzt bei Ihren individuellen, familienbezogenen Themen an.
Beispielsweise kann die GFB

  • Ihnen beim Aufbau einer sicheren Eltern-Kind-Bindung helfen.
  • Sie bei Fragen zu Entwicklung, Schlaf, Regulation, Ernährung oder Pflege beraten und unterstützen.
  • Sie in Ihrer Selbstsicherheit und Stärke als Familie unterstützen.
  • mit Ihnen für Ihre Situation passende, weiterführende Angebote in der Nähe finden, den Kontakt herstellen und Sie auf Wunsch dorthin begleiten.

Haushaltscoaching

Das Haushaltscoaching unterstützt Familien dabei, mehr Struktur und Sicherheit im Alltag zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht eine anleitende Begleitung von der Organisation des Haushalts über Ernährung, Einkauf, Ordnung, Wäsche und dem Umgang mit finanziellen Spielräumen. Ziel ist es, Ihre eigenen Fähigkeiten zu stärken und alltagstaugliche Routinen zu entwickeln, die zu Ihrer Familie passen.

Das Haushaltscoaching ist keine Haushaltshilfe, sondern Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Dokument anzeigen: KoKi-Flyer
01.06.2026
PDF, 1.1 MB
Dokument anzeigen: Faltblatt Kinderwünsche 0-3
04.12.2025
PDF, 4.5 MB

  

Was sind Frühe Hilfen?

Welche Angebote gibt es und wie können Sie die Hilfen erhalten - kurz und knapp erklärt:

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Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

                               

Projekte und Fachtage

Mit Herz und Humor durch die ersten Lebensjahre - KoKi und Familienstützpunkte blicken auf ein gelungenes Projekt

Mit dem neuen mobilen Angebot „Mit Herz und Humor durch die ersten Jahre – Bindung im Alltag leben“ hat „KoKi – Netzwerk frühe Kindheit“ im Landkreis Würzburg 2026 erstmals in Kooperation mit den zehn Familienstützpunkten ein besonderes Format für Familien mit kleinen Kindern umgesetzt. Nach dem erfolgreichen Abschluss Ende Juli fällt die Bilanz durchweg positiv aus. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits angedacht.

In einladender und offener Atmosphäre erhielten die Familien im Rahmen der Babytreffen alltagsnahe Impulse rund um die Themen Bindung und Feinfühligkeit – verständlich, familienbezogen und mit einer guten Portion Humor. Gleichzeitig bot das Angebot Raum für Austausch und persönliche Fragen. Ziel des Projekts war es, Eltern in ihrer Beziehung zu ihrem Kind zu stärken, ihre eigenen Kompetenzen sichtbar zu machen und ihnen Sicherheit für den Familienalltag zu vermitteln. Darüber hinaus lernten die Familien die Angebote der KoKi und der Frühen Hilfen kennen.

Die Kooperation startete im März im Familienstützpunkt Rottendorf und führte bis Ende Juli durch alle zehn Familienstützpunkte im Landkreis Würzburg. Acht Veranstaltungen fanden in den Räumen der Familienstützpunkte statt, in Waldbüttelbrunn und Ochsenfurt ging es auf den Spielplatz. Insgesamt erreichte das Angebot über 100 Familien mit Babys und Kleinkindern bis zu zwei Jahren.

Die beiden KoKi-Mitarbeiterinnen Christine Dawidziak-Knorsch und Bianca Wolf sowie die Fachkräfte der Familienstützpunkte ziehen eine durchweg positive Bilanz: „In einem wertschätzenden Rahmen wurde Eltern ein alltagsnaher Input zu Bindung und Feinfühligkeit gegeben, bei dem auch viel gelacht wurde.“ Die hohe Akzeptanz und Inanspruchnahme des Angebots verdeutlichen, dass es einen wichtigen Bedarf aufgreift und die Zielgruppe wirkungsvoll erreicht. „Die KoKi und die Frühen Hilfen sind dadurch bekannter geworden“, so Dawidziak-Knorsch und Wolf. „Wir gehen davon aus, dass auch Hemmschwellen gegenüber Unterstützungsangeboten weiter abgebaut werden konnten.“

Das erfolgreiche Pilotprojekt hat gezeigt, wie wertvoll niedrigschwellige Begegnungsangebote für junge Familien sind. Die Kombination aus fachlichem Input, persönlichem Austausch und einer lockeren Atmosphäre wurde von den Teilnehmenden sehr geschätzt. Die Kosten für das Material übernahm anteilig das Nationale Zentrum Frühe Hilfen aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen des Bundesministeriums für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

KoKi - Netzwerk frühe Kindheit bietet Beratung und praktische Unterstützung für Eltern: Gemeinsam geht's leichter – Familien erhalten Hilfe

„Du bist nicht allein, rufe einfach an.“ Diesen aufmunternden Satz möchten Silvia Engert, Barbara Müller, Christine Dawidziak-Knorsch und Bianca Wolf jungen Eltern mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr in belastenden Situationen am liebsten zurufen. Denn Elternwerden ist vielleicht die größte und andauerndste Herausforderung im Leben. Die Sozialpädagoginnen bei „KoKi – Netzwerk frühe Kindheit“ bei der Stadt und beim Landratsamt Würzburg haben die Aufgabe, Eltern mit Babys und Kleinkindern bei belastenden Situationen Unsicherheiten zu nehmen. Die Fachkräfte begleiten Eltern, kostenfrei, neutral und vor allem freiwillig, um so eine grundlegende liebevolle Eltern-Kind-Bindung zu fördern.

Elternschaft bringt Unsicherheit mit sich, vielleicht auch Krisen, die Geburt war möglicherweise traumatisierend und dann erweist sich das neue Leben mit Baby unter Umständen nur als erschöpfend anstatt bereichernd. Mütter, Großmütter, Freunde – sie alle haben Tipps, doch diese sind vielleicht völlig unterschiedlich oder man möchte auf keinen Fall die Erziehung so angehen, wie es die eigenen Eltern getan haben. Das Internet und Social Media sind hier häufig genutzte Ratgeber. Die „Momfluencerin“ erklärt so schön, dass sie mit genau diesem Produkt das Schreibaby beruhigt hat und wenn das die junge Social-Media-Nutzerin nicht schafft, steigen Druck und Unsicherheit.

„Dabei werden häufig Ideale dargestellt, die überhaupt nicht erreichbar sind“, gibt Christine Dawidziak-Knorsch zu bedenken. Breiter Input, der wenig Individualität zulässt, Verkaufsinteressen dient oder stark verallgemeinert, behindert dabei, den eigenen Weg zu finden. Wer sich in einem Kreislauf wiederfindet aus Unsicherheit, der Vorstellung, alles falsch zu machen, mit dem Kind keinen Kontakt zu bekommen, keine Lösung zu finden, ist bei den Frühen Hilfen von KoKi gut aufgehoben. „Jede Familie ist anders, wir suchen gemeinsam neutral und ohne zu bewerten nach einem Weg, nehmen den Druck aus der Situation, kommen nach Hause und begleiten die Familie, damit sie Vertrauen in sich gewinnt“, erklärt Bianca Wolf.

Auch Kultur hat Einfluss auf Erziehung

Eltern erreichen die Mitarbeiterinnen von KoKi, wenn sie sich selbst melden oder über Netzwerkpartnerinnen wie Schwangerenberatungsstellen, Babylotsen, Hebammen, Sozialdienste, Familienstützpunkte, offene Babytreffs oder bei mobilen Angeboten der KoKi im Landkreis wie „KoKi on Tour“. Zu den Netzwerkpartnern pflegen die vier Sozialpädagoginnen enge Kontakte, auch über die jährlichen Fachtage, die sich immer einem bestimmten Thema widmen. In diesem Jahr war der Einfluss der Kultur auf frühkindliche Entwicklung und Erziehung Workshop- und Diskussionsthema beim KoKi-Fachtag. „Auch wir als Fachkräfte müssen erkennen“, erklärt Silvia Engert, „dass unsere westliche Kindererziehung nicht ‚the one and only‘“ ist, sondern andere Vorgehensweisen in anderen Kulturen Sinn und Berechtigung haben.“

Professorin Dr. Bettina Lamm kann dies beim Fachtag mit Videobeispielen, die Mütter aus unterschiedlichen Kulturkreisen in der Interaktion mit ihren Babys und Kleinkindern zeigen, gut darstellen. Und man erkennt: „Während in Deutschland sehr individualistisch und leistungsorientiert erzogen wird, sind beispielsweise in der afrikanischen Familie die Gemeinschaft und der Respekt viel wichtiger“, so Barbara Müller. „Unsere Aufgabe und die der Netzwerkpartnerinnen ist es damit“, erklären die vier Expertinnen, „beide Erziehungsmethoden zu erkennen, zu verbinden, sensibel und respektvoll zu beraten. Denn ein kultursensibler Blick verhindert Fehldeutungen, stärkt Vertrauen und verbessert die passgenaue Unterstützung von Familien.“

Nicht bewerten, sondern nach den Gründen fragen, Missverständnisse aufheben zugunsten der Bindung innerhalb der Familie – das sind die Ziele hinter dem Fachtag, denn: „Erziehung ist individuell und Familie verändert sich. Doch es finden sich immer wieder auch schematisierte Einflüsse. Für alle Erziehungsfragen in der frühen Kindheit möchten wir neutrale Beratungen bieten.“ Die Mitarbeiterinnen von KoKi – Netzwerk frühe Kindheit sind niederschwellig, immer sowie kostenfrei erreichbar und bieten den neutralen Blick von außen – immer mit dem Ziel einer guten Eltern-Kind-Bindung.

Dies ist eine Pressemitteilung von Stadt und Landkreis Würzburg

Für Fachkräfte

Die KoKi kooperiert und vernetzt sich mit Fachkräften und Institutionen, die in unterschiedlichen Kontexten mit jungen Familien arbeiten. Ziel unserer Netzwerkarbeit ist eine aktive, verlässliche und tragfähige Kooperation, um die bedarfsgerechte Unterstützung junger Familien zu priorisieren.

Gemeinsam verfolgen wir das Anliegen, junge Familien frühzeitig zu erreichen und sie passgenau, ressourcenorientiert und lebensnah zu beraten und zu begleiten.

Weiterhin bieten wir dem Netzwerk Fachvorträge, Fachtagungen sowie Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.

   

Runder Tisch Frühe Kindheit

Der Runde Tisch ist ein Zusammenschluss verschiedener Institutionen, Berufsgruppen und Beratungsstellen. Alle Beteiligten arbeiten mit kleinen Kindern und deren Familien. Die Schirmherrschaft hat die KoKi von Stadt und Landkreis Würzburg inne. Unsere Aufgabe sehen wir in der intensiven Vernetzung der Mitglieder mit dem Ziel des optimierten Handels zum Wohl der Familien in unserer Region.

Wenn Sie Fragen zum Runden Tisch haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

  

Netzwerkbezogene Kinderschutzkonzeption

In der Netzwerkbezogenen Kinderschutzkonzeption erhalten Sie einen Überblick über die konkrete Umsetzung der KoKi-Aufgaben, sowie alle Angebote der Frühen Hilfen im Landkreis Würzburg.