Bio-Obst zum Schulstart: Landrat Thomas Eberth verteilt Äpfel, Birnen und Fairtrade-Bananen am neuen Förderzentrum in Gaukönigshofen
Zum Schulstart hat Landrat Thomas Eberth die diesjährige Schulobstaktion des Landkreises Würzburg eröffnet. Dabei besuchte er eine siebte Klasse im neu errichteten Gebäude der Drei-Linden-Schule in Gaukönigshofen. Wie bereits in den Vorjahren erhielten alle Schülerinnen und Schüler der landkreiseigenen Schulen kostenlos frisches Obst: Bio-Äpfel und Bio-Birnen sowie fair gehandelte Bananen. In diesem Jahr stammte das Obst vom Wäldleinhof aus Randersacker. Ziel der Aktion ist es, bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein für gesunde Ernährung zu fördern.
Rico Neubert, Leiter des Stabsstellenfachbereichs Regionalmanagement, Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung am Landratsamt Würzburg, Hanna Dorn, Managerin der Öko-Modellregion stadt.land.wü., und Jürgen Fecher, Landwirt und Betreiber des Wäldleinhofs, begleiteten den Landrat nach Gaukönigshofen und gestalteten gemeinsam mit der Klasse einen spielerischen Austausch rund um biologisches Obst. Jürgen Fecher gab Einblicke in die ökologische Landwirtschaft und berichtete aus seinem Alltag als Bio-Landwirt.
Regionales Bio-Obst schützt Klima und Artenvielfalt
Landrat Thomas Eberth nutzte den Austausch mit den Schülerinnen und Schülern auch, um für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu appellieren: „Beim internationalen Handel sollte jeder genau hinschauen, welche Wege ein Produkt zurückgelegt hat und wie viel Wasser für seine Erzeugung verbraucht wurde. Wer regionales und saisonales Bio-Obst kauft, schützt damit Grundwasser, Boden, Klima und Artenvielfalt“, betonte der Landrat.
Der Wäldleinhof aus Randersacker baut sein Obst nach ökologischen Richtlinien an und liefert es ohne Zwischenhändler direkt in die Region. Der 2019 gegründete Betrieb trägt zudem das Bio-Siegel des Freistaats Bayern: Sämtliche Produktions- und Verarbeitungsschritte finden demnach in Bayern statt. So verbindet der Betrieb ökologische Anbaumethoden mit kurzen, regionalen Wegen.
Schulobst-Tradition seit 2008
Die Schulobstaktion geht auf eine Initiative von Altlandrat Eberhard Nuß zurück, der diese 2008 ins Leben rief. Seitdem findet sie jährlich in der ersten Woche nach den Sommerferien statt. Von der Aktion profitieren alle Schulen in Trägerschaft des Landkreises: das Deutschhaus-Gymnasium in Würzburg, das Gymnasium Veitshöchheim, die Realschule Ochsenfurt und die Realschule Höchberg sowie die Förderschulen Gaukönigshofen, Höchberg, Veitshöchheim, Sommerhausen und Frickenhausen.
Mit der Schulobstaktion leistet der Landkreis Würzburg einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Aufklärung und Ernährungsbildung an den Schulen. „Gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und bewusstes Konsumverhalten gehören zusammen, und zwar schon auf dem Pausenhof“, sagt Landrat Thomas Eberth.